Wenn eine Lampe von zwei Schaltern zu bedienen ist, ist das eine sogenannte "Wechselschaltung". Dafür benötigt man keine einfachen Ein-Aus-Schalter, sondern eben Wechselschalter.

Die meisten handelsüblichen Lichtschalter sind Wechselschalter (die kann man nämlich immer auch als einfache Ein-Aus-Schalter verwenden), ich weiß aber nicht, ob das bei den Relais auch so ist.

Bist Du sicher, dass Du das Relais richtig angeschlossen hast?

Bei einer Wechselschaltung müssen 3 Drähte (blau, schwarz, grün-gelb) sozusagen "in den Schalter (bzw. das Relais) rein" gehen, aber 4 "raus", schwarz oder blau (ich bin mir gerade nicht ganz sicher, welche Farbe) muss doppelt da und auch angeschlossen sein - wenn Dein Relais nur 3 "Ausgänge" hat, ist es für eine Wechselschaltung nicht geeignet, und für Dein zweites Relais müsstest Du zusätzliche Leitungen ziehen ...

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Beratungslehrer*innen sollen Dir bei Deiner Schullaufbahn helfen, z. B. bei der Auswahl von bestimmten Wahlkursen o. ä.

Vertrauenslehrer*innen sollen bei persönlichen Problemen in der Schule helfe, z. B. Mobbing oder Streit mit einer anderen Lehrkraft.

Die Aufgabenfelder sind also recht verschieden.

Ob Beratungslehrer*innen eine Schweigepflicht haben, weiß ich nicht - ich vermute zwar ja, aber im Endeffekt dürfte es in dem Bereich sowieso deutlich weniger an "brisanten" Informationen geben als im Aufgabenfeld von Vertrauenslehrer*innen ...

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Zwei wesentliche Unterschiede:

1. Bei Bild 2 dürfen Fahrräder auf diesem Weg fahren (aber auch auf der Straße), bei Bild 1 müssen sie (Radwege-Benutzungspflicht)

2. Bei Bild 2 müssen Radler*innen sich grundsätzlich den Fußgänger*innen "anpassen" (d. h. im Grunde, nur Schrittgeschwindigkeit fahren), bei Bild 1 sind beide gleichberechtigt. - Mal extrem betrachtet: Kommt es zum Unfall zwischen Fußgänger*in und Radler*in, liegt bei Bild 2 die Schuld quasi "prinzipiell" bei Fahrrad, bei Bild 1 muss das im Einzelfall genau abgewogen werden.

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Oh Mann, Chemie ist lange her bei mir ... Ich hoffe, ich kriege es noch richtig zusammen ;-)

Zum ersten:

Wenn ich mich recht erinnere, ist es bei Schwefel nun mal einfach so, dass er in Reinform Moleküle aus 8 Atomen bildet - so wie reiner Sauerstoff eben immer als O2 vorkommt. Eisen ist in Reinform aber atomar.

Das heißt, zum Aufstellen der Reaktionsgleichung schreibst Du Dir erst mal

__ Fe + S8 -> __ FeS

hin. Dann kannst Du Schlussfolgerungen anstellen: Auf der linken Seite stehen 8 Schwefelatome (in einem Molekül), auf der rechten Seite einzelne Schwefelatome in FeS-Molekülen. Damit alle 8 Schwefelatome von links "verbraucht" werden, muss es rechts also 8 FeS-Moleküle geben. Dann steht da also erst mal

__ Fe + S8 -> 8 FeS

(Exkurs I: Würde rechts irgendwas mit ...S2 stehen, bräuchte man nur 4 dieser Moleküle. Schwieriger wird es, wenn die Zahlen links und rechts sich nicht glatt teilen lassen. Dann muss man links so lange Moleküle "hinzu nehmen", bis es "wieder passt": hätte man rechts etwa ...S3, bräuchte man links 3 S8 und rechts ergäbe sich dann 8 ...S3 - bei der Gelegenheit einen schönen Gruß vom kgV, das man vor Jahren in Mathe gelernt hat ;-).)

Jetzt stehen also rechts 8 Moleküle, die je ein Fe-Atom enthalten, also insgesamt 8 Fe-Atome. Damit das rechts raus kommen kann, müssen links natürlich auch insgesamt 8 Fe-Atome stehen, damit ergibt sich dann

8 Fe + S8 = 8 FeS

(Exkurs II: Würde jetzt links irgendwas mit ...Fe2 stehen, bräuchte man wieder nur 4 dieser Moleküle. Schwieriger wird es wieder, wenn man nicht glatt teilen kann. Dann muss man nun zum einen jetzt rechts so lange Moleküle "hinzu nehmen", bis es "wieder passt", und zum anderen alles, was man links schon hat, genau so vervielfachen: hätte man links etwa ...Fe3, bräuchte man rechts 3x8 = 24 FeS und musste links die S8 ebenfalls verdreifachen, es ergäbe sich links dann 8 ...Fe3 + 3 S8.)

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Zum zweiten:

Die 22 und die 88 kommen nicht "aus dem nichts".

Die 22 sind ja in der Aufgabe vorgegeben, Du sollst 22 Gramm FeS erzeugen.

Und die 88 sind die molare Masse von FeS. Ich meine, die kann man irgendwie aus der Summenformel und den Atommassen von Fe und S (die stehen im Periodensystem) errechnen, da weiß ich aber nicht mehr, wie das geht. Falls Du die nicht selber errechnen können müsstest, stammt die aus irgendeiner Tabelle im Chemiebuch oder muss sonstwie angegeben sein.

Bei der Massenberechnung macht man sich zunutze, dass die Gleichung

8 Fe + S8 = 8 FeS

nicht nur bedeutet, dass 8 Fe-Atome und 1 Molekül S8 zu 8 Molekülen FeS reagieren, sondern auch, dass 8 Mol Eisen und 1 Mol Schwefel zu 8 Mol Eisensulfid werden.

Wenn 1 Mol FeS 88 Gramm wiegt, sind 22 Gramm 1/4 Mol - oder 0,25 Mol, ich bevorzuge aber Brüche, damit kann ich leichter im Kopf rechnen, und ich verschlampe nicht so schnell irgendwelche Nullen hinter dem Komma, wie in Deiner Rechnung einmal geschehen ;-)

Wir wollen also 1/4 Mol produzieren, die Gleichung liefert aber 8 Mol - wir müssen also sozusagen die ganze Gleichung mit 1/8 * 1/4 = 1/32 (= 0,03125 - da fehlt bei Dir einmal eine 0) multiplizieren.

Um 22 Gramm (= 1/4 Mol) Eisensulfid zu erhalten, muss man also

1/32 * 8 = 1/4 = 0,25 Mol Eisen und

1/32 * 1 = 1/32 = 0,03125 Mol Schwefel

einsetzen.

Jetzt noch mit den jeweiligrn molaren Massen multiplizieren, und fertig ist die Laube ;-)

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Das ist eine dieser Fragen, die hier leider wohl grundsätzlich niemand beantworten kann, und so pauschal erst recht nicht...

Das Problem: Im ÖPNV sind viele Subunternehmen unterwegs, selbst innerhalb einer kleinen Region oft dutzende verschiedene Firmen, selbst auf einer einzigen Linie meist mehr als nur eine Handvoll ...

Da ist es (wie bei Warnstreiks übrigens in allen Branchen) zum einen schon mal von Betrieb zu Betrieb verschieden, ob dort überhaupt gestreikt wird oder nicht, und zum anderen nicht einmal innerhalb eines Betriebes / einer Firma gleich. (Ich selber habe z. B. nicht gestreikt, die meisten Kolleg*innen in meiner Firma schon - die Kolleg*innen einer "befreundeten" Firma (Sub-Subunternehmen) haben alle gearbeitet, teilweise sogar mehr als sonst, um durch Streik bei uns ausgefallene Fahrten zu ersetzen ...)

Damit Dir hier jemand Deine Frage beantworten könnte, müsstest Du schon ziemlich exakt angeben, um welche Fahrt es konkret geht, d. h. mit genauer Ortsangabe, Liniennummer und Uhrzeit - und dann müsstest Du noch das ungeheure Glück haben, dass zufällig jemand hier die Frage liest, der gerade zu dieser Fahrt etwas weiß ...

Die einzigen, die diese Frage beantworten können, sind

a) das Unternehmen, das die Fahrt beauftragt - das wäre bei Schienenersatzverkehr vermutlich die DB, oder ggf. die Privatbahn, die die Strecke normalerweise befährt, oder

b) das beauftragte Unternehmen, dass diese konkrete Fahrt durchführen soll(te).

- und selbst die beiden vielleicht erst kurz vor der Fahrt :-(.

In der Regel findet man aber - meist so aktuell wie möglich gehaltene - entsprechende Hinweise auf den Internet-Seiten (insbesondere der Online-Fahrplanauskunft bzw. in entsprechenden Apps) der jeweiligen Verkehrsverbünde bzw. der DB.

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Bitte nicht falsch verstehen! Dies soll keine Kritik an Deiner Frage sein, sondern ein Hinweis an alle, die vielleicht in Zukunft ein ähnliches Problem haben und durch die Suchfunktion auf diese Frage treffen ...

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die meisten gehen ja dann auf ein Wirtschaftsgymnasium 

Äh ... "die meisten"? - Zum einen gibt es auch dutzende andere "berufliche Gymnasien", und zum anderen würde ich vermuten, "die meisten" Haupt- und Realschüler, die dann noch das Abitur machen wollen, dafür an ein "ganz normales" Gymnasium (oder eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe) gehen.
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Aber zu Deiner Frage: Wenn es tatsächlich ein (berufliches) Gymnasium ist, erlangst Du dort die "allgemeine Hochschulreife" (Abitur / Matura) und kannst anschließend an jeder Hochschule alles studieren, was die anbietet und Du willst (abgesehen von eventuellen "Numerus-Clausus"-Einschränkungen).

Anders ist es, wenn Du an einer Fachoberschule (FOS) die "Fachhochschulreife" ("Fach-Abitur") machst: Damit kann man zwar auch quasi studieren, was man will, aber nur an Fachhochschulen - Lehramt kann man aber meines Wissens nur an Universitäten studieren. (Da müsstest Du Dich aber bitte noch mal weiter schlau machen, es kann sein, dass sich daran - insbesondere für das Grundschullehramt - zumindest in einigen Bundesländern inzwischen etwas geändert hat.)

Aber Achtung: Die "beruflichen Gymnasien" sind in der Regel an Berufskollegs (früher "Berufsschulen") angesiedelt, die zugleich auch die FOS-Richtung anbieten - also aufpassen, dass Du da dann wirklich in den gymnasialen Zweig gehst!

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Man kann die Bewegungen von Achilles und Schildkröte in einem Weg-Zeit-Diagramm als lineare Funktionen darstellen.

Achilles beginnt zum Zeitpunkt "0" bei Wegpunkt "0" und erreicht zum Zeitpunkt "1 h" den Wegpunkt "18 km", er läuft ja mit 18 km/h.

Die Schildkröte beginnt zum Zeitpunkt "0" bei Wegpunkt "4 km" (das ist der Vorsprung) und erreicht zum Zeitpunkt "1 h" den Wegpunkt "6 km", sie schafft ja pro Stunde 2 km.

Mit diesen jeweils zwei Punkten ist für beide eine Gerade eindeutig definiert.

Wo sich die beiden Geraden schneiden, überholt Achilles dir Schildkröte.

Du musst also zu den beiden Punktepaaren jeweils die Funktionsgleichung bestimmen und diese beiden Funktionen dann gleichsetzen.

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Ich muss zugeben, mit den Ableitungen von Exponential- und verknüpften Funktionen habe ich inzwischen Probleme - es ist 35 Jahre her, dass ich das gelernt habe ;-)

ich kann also nicht sagen, ob die jeweils "erste Version" für f' und f" korrekt ist ...

Wenn ja, ist Dir tatsächlich beim Ausklammern ein Fehler unterlaufen, m. E. müsste es heißen

f'(x) = ... = e^(-kx²)*(1-2kx²) - beim ersten Summanden bleibt ja "1" übrig, wenn man e^(..) ausklammert.

Dementsprechend wäre f" zum einen schon im Ansatz nicht richtig, zum anderen ist mir da völlig unklar, was Du da wie ausgeklammert hast ...

Auf jeden Fall müsste entweder vorne die 2 verschwinden oder in der Klammer nur eine 2 erscheinen - dann wäre aber aus dem zweiten Summanden noch eine 2 übrig.

Dann steckt in beiden Summanden der Term e^(-kx²), der könnte also auch mit ausgeklammert werden.

Und im zweiten Summanden hast Du ein ...kx, im ersten Summanden aber ...kx² - da bleibt beim Ausklammern ein x übrig, statt dass es zu ...kxx² wird.

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Wie hast Du den Receiver an den Fernseher angeschlossen?

Ich benutze immer noch ein SCART-Kabel. Da kann es vorkommen, dass der Stecker nicht 100%ig sauber sitzt und man dann zwar Ton, aber kein Bild hat ...

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Schau mal in die Sound-Einstellungen bei beiden Rechnern.

Meist kann man sowohl das Klangprofil als auch die Grundlautstärke einstellen, kann sein, dass das auf Deinem PC "schlechter" justiert ist ...

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Ich gehe mal davon aus, dass es nur eine einzige Person gibt, die Dir das verbindlich beantworten kann: Der/die Lehrer(in), bei dem/der Du diese Arbeit schreibst.

Zu meiner Schulzeit gab es sowas noch nicht, aber im Studium reichlich - und da war es so, dass eine Seminararbeit eigentlich IMMER ALLEINE geschrieben wurde. So eine Arbeit soll ja individuell bewertet werden, und das geht bei einer Gruppenarbeit ja gar nicht ...

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Vorstellbar wäre es zwar, dass eine Fahrschule einen Fahrprüfer besticht, damit ein Prüfling durch kommt.

Für wahrscheinlich halte ich das allerdings nicht! Zum einen käme das schnell raus, was das berufliche Ende für Prüfer und Fahrschule bedeuten würde. Und zum anderen hätte die Fahrschule doch auch gar keinen Nutzen davon, die verdient doch daran, wenn der Fahrschüler weitere Fahrstunden nehmen muss.

Warum sollte jemand Geld dafür ausgeben, um weniger Geld zu verdienen???

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Ein "richtiges" Akkordeon, oder gibt's sowas inzwischen auch in elektronisch? ...

Das kann man nicht "stumm schalten" - aber wenn man nicht am Balg zieht oder drückt, kommt da kein Ton raus ... (Einfach die Transport-Laschen eingehakt lassen.)

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Warum sind US-Amerikaner so freundlich und Deutsche nicht?

Hallo,

99 % der Inhalte, die ich mir im Internet angucke, sind aus den USA. Damit meine ich YouTube, Websites, Instagram, TikTok usw. Ich gucke mir gerne Videos an, in denen sachen in der Öffentlichkeit gemacht werden (z.B. Pranks, aber auch einfache Lifestyle-Blocks, da mich das US-Leben ziemlich interessiert). Mir ist schon lange aufgefallen, dass die Amerikaner viel netter sind als Deutsche. Dies berichtete sogar ein YouTuber der ausgewandert ist und viel Erfahrung hat. Außerdem kann ich mir das nicht eingebildet haben, da das in jedem Video deutlich spürbar ist. Wenn du einen fremden Amerikaner einfach so ansprichst, wird er zu 97 % mega nett und cool zu dir sein. In Deutschland hingegen weiß ich aus eigener Erfahrung (und auch durch YouTube Videos), dass man hier ganz anders gegenüber fremden Ansprechen reagiert. Oft ist man hierzulande unfreundlich, will nicht einmal mit der Person reden oder macht unhöfliche Kommentare (gut das ist jetzt eher selten, aber man ist hier deutlich nicht so übertrieben nett wie in den USA). Natürlich ist das nicht auf jeden Menschen zu beziehen. Ich bin keiner, der irgendwelche Länder auf Charaktereigenschaften reduziert, aber in der Norm ist das mit der Freundlichkeit wirklich bemerkbar. Natürlich handelt es sich hier um ganz andere Kulturen.

Hier mal ein Beispiel:

Ich mache einen albernen Witz bei fremden Jugendlichen.

Nun folgt die Reaktion beider Länder:

USA: Person lacht und unterhält sich mit mir, weil sie sich beim Witz beteiligen möchte. Sie wirkt offen und behandelt mich wie einen Freund.

Deutschland: Die Person sagt: "Ey digga was willst du von mir? F*ck dich du H****sohn, ich kenne dich gar nicht!"

Meine Frage: Warum ist das eigentlich so? Welche Faktoren beeinflussen diesen kulturellen Unterschied? Warum ist es nicht in beiden Ländern gleich oder umgekehrt?

Hier beliebte Formate bei Jugendlichen:

USA: https://youtu.be/2A5Lswx9LIA https://youtu.be/dr2ZAnloVSA

DE: https://youtu.be/vF6_oeRT3YA

Das ist der ausgewanderte Typ: https://youtu.be/80g_CHCN2mQ

Mein Spanisch Lehrer ist z.B. auch eine mega nette Person. Ich kann gar nicht beschreiben, wie nett er ist. Er hat einfach ne ganz andere Mentalität und ist übelst humorvoll! Ich kenne keinen Deutschen, der so wie mein Spanisch Lehrer ist. Wenn ich oft Videos aus der High School sehe, kann ich aber auch beobachten, dass die Lehrer komplett chillig sind und du dich da im Unterricht einfach unterhalten kannst usw. Hier sind die meisten Lehrer darauf fixiert konsequent und mit Disziplin durch zu arbeiten. Die meckern bei jedem falschen Husten und haben alle im Blick. Da kannst du dir nicht ein Wort zum Nachbarn leisten, während die in den USA im Unterricht Chips futtern können.

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Naja, ob man tatsächlich sagen kann, dass "der Amerikaner" grundsätzlich "netter" ist als "der Deutsche", darüber kann man angesichts einer sechs mal höheren Mordrate durchaus diskutieren, denke ich ...

Aber es ist wohl schon so, dass es im Umgang mit Fremden zwischen verschiedenen Kulturen / Ländern deutliche Unterschiede gibt. Dafür musst Du aber nicht mal bis in die USA reisen:

Ich bin gebürtiger Westfale, lebe seit 30 Jahren im Rheinland und arbeite seit 10 Jahren dort als Busfahrer - und ich habe mich noch immer nicht daran gewöhnt, dass mich wildfremde Fahrgäste mit "Du" ansprechen ... ;-)

Das ist aber auch ein Hinweis, woher die (scheinbare?) Freundlichkeit der Amerikaner kommen könnte: Im Englischen gibt es einfach die formelle Anrede mit "Sie" nicht, für uns Deutsche klingt eine Anrede mit "Du" aber immer irgendwie "freundschaftlich" ...

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Kann es sein, dass Dir da irgendwie etwas in den Aufgabentext gerutscht ist, was nicht rein gehört? - So ist die anderen erste Aufgabe nämlich unverständlich ...

Wenn man aber ein kleines Stück streicht, ergibt sich eine vernünftige Aufgabe:

"... deren Graph an der Stelle 4 einen Extremwert besitzt und [...] deren Tangente im Kurvenpunkt (1| 4) zu der durch die Glei- chung g : y = 4x gegebenen Geraden g parallel verläuft."

Aus den von mir fett gesetzten Angaben ergeben sich dann die drei Gleichungen

  • f'(4) = 0
  • f(1) = 4
  • f'(1) = 4

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Die zweite Aufgabe ist etwas tricky ...

Du musst zunächst die Nullstellen der gegebenen Funktion g bestimmen. Das könnten theoretisch bis zu drei sein, weil da ein x³ drin steht - aber weil die gesuchte Funktion f quadratisch ist und somit maximal 2 Nullstellen haben kann und die Nullstellen identisch sein sollen, können es auch für g nur maximal zwei sein. [Es müssen aber auch mindestens zwei sein, denn sonst bekommst Du nicht genug Punkte, um f zu bestimmen ;-) ]

Wenn x1 und x2 die Nullstellen von g sind, bekommst Du zur Bestimmung von f die drei Gleichungen

  • f(x1) = 0
  • f(x2) = 0
  • f'(0) = 4,5
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Für einen "Test" gibt es keinerlei Regeln - der kann auch unangekündigt in der ersten Stunde nach den Ferien geschrieben werden...

Ein Test ist ja nichts anderes, als wenn mündlich abgefragt würde, was denn noch so "hängen geblieben" ist - nur hat der schriftliche Test für den Lehrer den Vorteil, in deutlich kürzerer Zeit ein Lagebild von allen (und nicht nur von den mündlich starken) Schüler*innen zu bekommen.

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Eher Nein

Die Tatsache, dass alle Kräfte mit zunehmender Entfernung schwächer werden, beruht ja auf dem geometrischen Prinzip, dass die Oberfläche einer Kugel mit steigendem Radius größer wird.

Man könnte auch sagen, "in der Summe" bleibt die Kraft eigentlich gleich, nur muss sie sich mit steigender Entfernung auf eine größere Fläche verteilen, so dass logischerweise der Quotient "Kraft pro Flächeneinheit" kleiner wird.

Ich kann mir kein Wirkprinzip für eine "Grundkraft" vorstellen, dass diesem geometrischen Gesetz entgegen wirkt ...

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Gedankengang dazu:

Für ein Feld (das erste) gibt es drei verschiedene Möglichkeiten.

Für jede dieser drei Möglichkeiten gibt es wiederum drei Möglichkeiten, das zweite Feld zu füllen, also insgesamt 3 x 3 = 3² = 9.

Für jede dieser 9 Möglichkeiten gibt es wieder drei, Möglichkeiten für das dritte Feld, insgesamt also 3 x 3 x 3 = 3³ = 27.

usw.

Wenn man das jetzt verallgemeinert, gibt es bei n Feldern und m verschieden "Füllungen" immer m^n verschiedene Möglichkeiten, bei Dir konkret also 3^9 = 19.683.

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Genau genommen muss man sich dann noch überlegen, ob man Drehungen und / oder Spiegelungen als verschieden betrachtet oder nicht - dann wird es allerdings ziemlich kompliziert, weil dann u. a. auch die Anordnung der Felder eine Rolle spielt (eine Anordnung in einer Reihe hat nur zwei Drehungen, eine quadratisch Anordnung vier, und irgendwelche seltsamen Forman vielleicht nur eine) ...

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Noch zwei Nachträge zu meiner Antwort:

Erstens:

Du schreibst, ein "echter" Busfahrer wäre mit noch nicht ganz geschlossener Tür los gefahren.

Das ist einerseits möglich, wenn er - wie in meiner ersten Antwort beschrieben - die "Notlöse" betätigt hat.

Andererseits ist die "Empfindlichkeit" der Anfahrsperre / Haltestellenbremse nicht bei allen Fahrzeugen gleich - es gibt Busse, da muss man ewig auf die Freigabe der Bremse warten, bis die Türen bereits eine Sekunde oder gar länger zu sind, und bei anderen Bussen schaltet die Bremse bereits ab, wenn die Türen noch halb offen sind - kann sein, dass das bei dem Bus, den Du gesehen hast, so war.

(Und zum dritten gibt es auch Fahrzeuge, bei denen der Mechanismus kaputt ist oder - bei älteren Modellen - die gar keine Haltestellenbremse haben ...)

Zweitens:

Fahren mir offener Tür hat mehrere Probleme:

Zum einen ist es natürlich gefährlich, weil Gegenstände oder gar Fahrgäste durch die offene Tür aus dem Bus fallen können - wenn überhaupt, sollte man also nur die vordere Tür offen lassen, und das auch nur, wenn der Wagen vorne eine Fahrgastsperre (Schranke) hat.

Zum anderen setzt das Öffnen der Türen die Haltewunschanzeige zurück, oder anders gesagt: Die Fahrgäste können bei offener Tür soviel "aufs Knöpfchen drücken" wie Sir wollen, es gibt kein Klingeln, Summen oder Hupen und auch keine "Wagen hält"-Anzeige und kein optisches Signal auf dem Armaturenbrett - der/die Fahrer/in weiß also nie, ob jemand aussteigen möchte.

Beides stellt natürlich in einer Simulation kein ernsthaftes Problem dar. Andererseits hat man in einer Simulation aber eben auch gar keinen Nutzen davon, mit offener Tür zu fahren - zumindest mache ich das nur zur Abkühlung, wenn es extrem heiß ist, aber in einer Simulation hilft das ja nix ...

Warum willst Du das also überhaupt machen?

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Nö, so "komisch" ist das gar nicht.

Zum einen: "Gut" ist man i.d.R. auf den Gebieten, für die man sich interessiert. Bei jedem Menschen ändern im Laufe der Zeit die Interessen, es ist also nichts Ungewöhnliches, wenn Dein Interesse für "Deutsch" in der Oberstufe größer war als auf der Realschule.

Zum anderen hast Du da einen Schulwechsel vollzogen - mit allen Konsequenzen: neue Mitschüler, neue Lehrer etc. - insgesamt ein komplett neues (Lern-)Umfeld. Es wäre fast eher ungewöhnlich, wenn das keine Auswirkungen auf die Noten (in welcher Richtung auch immer) gehabt hätte.

Sowohl die Unterrichtsform als auch die Themen sind in der Oberstufe nun mal einfach andere. Du hattest offenbar das Glück, dass sie für Dich besser "gepasst" haben - bei anderen sieht das (zu deren Leidwesen) anders aus, es gibt auch Leute, die mit einer superguten Quali aufs Gymnasium wechseln und dort vollkommen untergehen ...

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