Komme mit dem Erwachsen werden nicht so klar?

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6 Antworten

Ich kann mich ungefähr in deine Lage versetzten. Im Moment hasse ich Menschen, weil ich das Gefühl habe, keiner versteht so richtig das Leben. Wenn ich nur irgendwelche Kommentare im TV oder so höre, die total dumm sind, könnte ich die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Ich kann mit niemandem über Themen reden in denen ich aufgehe, weil das niemanden interessiert und alle die Augen verschließen. Okay, nicht alle, aber es ist so. Ich blicke gerne Hinter die Kulissen. Allein beim Einkaufen, wenn irgend jemand zu dem Ja! Hühnchen nur sagt: Naja, schmeckt ja gut. Ich meine, wissen die überhaupt wie viel Chemie die da fressen? Mal abgesehen von schlechter Haltung. Darum wird mir schlecht bei solchen Sachen. Meine Mum sagte, es wär nur eine Phase, dass ich fast jeden Hassen würde, aber ganz ehrlich: Ich bin von der heutigen Menschheit bin ich nicht gerade angetan. Ich kann dich irgendwo gut verstehen. Zwar bin ich nicht in der selben Situation, aber habe auch etwas womit ich gar nicht klar komme.Ich beschäftige mich auch viel mit Gott. Also ich bin keine Nonne oder sowas, nur ich entwickle meine eigene Meinung zu Gott und dem Himmelreich. Ich finde es gibt keine Sünden, denn Gott verzeiht. Darum glaube ich nicht an die Hölle. Denn genauso wenig bestraft er. Ich beschäftige mich auch viel mit dem Weltuntergang weil es mich interessiert. Wenn mal so eine Verschwörungstheorie oder so ans Licht kommt, wachen die meisten zu spät auf. So bin ich zum Beispiel auf Chamtrails gestoßen. Zum Glück habe ich keine Eltern die sich davor verschließen. Und wenn mich was bedrückt gehe ich zu ihnen. Vielleicht solltest du das auch tun :) Viel Glück:)

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Kommentar von comhb3mpqy
27.10.2015, 21:38

ich beschäftige mich auch viel mit dem Christentum. Manchmal schaue ich mir auf youtube Videos von dem kanal "mensch Gott" an. Dort berichten Menschen von ihrer Begegnung mit Jesus. ich glaube schon, dass es Sünden gibt. Auch beschäftige ich mich mit der Ernährung. Ich achte darauf am besten "fair trade" Produkte zu kaufen. Ich finde, die Menschen, die arbeiten müssen ordentlich bezahlt werden. Ich versuche auch Kleider zu kaufen, die fair trade sind, da ich mit einstürzenden Fabriken, zu hohen Arbeitszeiten usw. nichts zu tun haben möchte. Außerdem vergiften sich auch Menschen an den Folgen von eingesetzter Chemie bei der Herstellung von Kleidern. Diese Mode tragen wir dann auf unserer Haut, sollte man auch nicht vergessen.

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Kommentar von GuidoFawk
28.10.2015, 03:51

VT s sind gut für das kreative Denken ! Man muss sich über alles eigene Gedanken machen . es heißt aber Chemtrails.

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So ähnlich wie du fühle ich nicht, und habe ich nie gefühlt.
Ähnlich seltsam vielleicht schon.

Inzwischen bin ich mit mir ziemlich im Reinen, aber ich gehe auch stramm aufs Rentenalter zu. Es hat schon etliche Jahrzehnte gedauert, mit mir und der Umwelt ins Reine zu kommen. Und nicht immer alles auf mich und meine "Schwächen" zu beziehen.
Also die Welt und die Menschen so zu sehen, wie sie sind, vielfältig, bunt sozusagen. Mit ihren Stärken und Schwächen, Macken und lustigen Eigenheiten.
Genau das Gegenteil von Schwarz/Weiß.

Und nach meiner Erfahrung sind es eher junge Leute, die moralisieren und Dinge vereinfacht sehen, weil sie ja erst lernen, die Welt zu ordnen, eine Weltsicht zu entwickeln.
Auch die Generation "mitten im Leben", so 25 - 45 neigt zur Vereinfachung, weil der Aufwand zur Bestreitung des Lebensunterhalt für sich und die Kinder nun mal eine nicht wegzudiskutierende Tatsache ist.

Vielleicht ist es kein Zufall, dass ich am besten mit jungen Leuten, meinen Kindern und deren Freunden, und mit Leuten meines Alters auskomme, so ~ ab 60.

Aber es gibt in jedem Alter einige, die offen sind, nicht vorschnell denken und urteilen.
Und darüber steht dir auch kein Urteil zu. Jeder Mensch ist so, wie er ist, und es ist sein gutes Recht.
An dir liegt es, die Menschen zu suchen und zu finden, die dir guttun, und denen du guttun kannst.
Die dich weiter bringen, und du sie.

Egal ob du es nun religiös siehst oder nicht. Die Lebensspanne des Menschen beträgt ohne Krankheiten und bei gesunder Lebensweise ca. 80 Jahre. Und zum Menschen gehören Körper und Geist.
Wie kannst da erwarten, mit 20, 40 oder 60 alles zu wissen oder zu verstehen?

Und nach meiner bescheidenen Meinung nimmt das Wissen im Alter eher zu, weil man beginnt, die isolierten Fakten in Zusammenhänge umzuwandeln.
Wissen ist mehr als Fakten.
Und Weisheit ist mehr als Wissen.

Dein Weg ist dein Weg, zurück kannst du nie, aber es ist kein One-Way-Ticket, weil es kein Weggehen ist, sondern ein Vorwärtsgehen.
Auch die Anfänge oder Zwischenaufenthalte sind und bleiben Teil deines Wegs.
Irgendwann wirst du das verstehen, und spüren.

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Zuerst möchte ich mal sagen, dass ich es großartig finde, dass du dir deine eigene Meinung bildest und nicht einfach stur nachbetest, was dir deine Eltern und/oder Andere sagen. Daran scheitern manche Menschen ihr ganzes Leben lang - oder noch trauriger: sehen gar nicht die Notwendigkeit selbst zu denken. Lass dir das nur nicht nehmen! Man hat es leichter, wenn man immer nur mit der Masse schwimmt, aber ob man dann auch zufriedener ist wage ich zu bezweifeln.

Du musst selbst Entscheidungen treffen, um dein Leben so zu gestalten, dass du dich selbst damit wohl fühlst. Wenn du beispielsweise einen Job hast, den du gerne machst, dann wird das Arbeiten auch nicht so belastend sein. Vielleicht gehst du sogar gerne jeden Tag hin. Das solls geben. :) Aber ja, so sorgenfrei wie als Kind wirds wohl nie wieder.

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Es ist wirklich nicht so einfach, erwachsen zu werden. Zu vielen Dingen muss man sich eine eigene Meinung bilden und entscheiden, wie man selbst sein Leben gestalten will.

Jeder ältere Erwachsene hat für sich selbst diese Entscheidungen längst getroffen und würde es natürlich gerne sehen, wenn die Jüngeren sie genauso entscheiden.

Wenn die Jüngeren sich dann aber anders entscheiden (z.B. die 68er), dann empfinden die Älteren (oder die Eltern - Achtung Wortspiel!) das als Kritik an ihren Entscheidungen, als Herausforderung. Dagegen versuchen sie sich zu wehren, indem sie die Jüngeren unter Druck setzen.

Weglaufen hilft da nicht. Triff deine Entscheidungen und vertrete sie gegenüber den Kritikern. Tue, was du für richtig hältst, nachdem du die Argumente deiner Kritiker berücksichtigt hast.

Die Älteren müssen in der heutigen Welt überleben. Die Jüngeren müssen in der zukünftigen Welt überleben. Weil die Welt sich ändert, ändert sich auch die Lebensweise der Menschen.

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Schreib ein Tagebuch oder einfach nur in ein heft deine Gedanken auf. Wenn du das Gefühl hast vom weg anzukommen. Schau einfach nach. Und es ist nicht schlimm wenn du dich veränderst das gehört nun mal zum Leben dazu

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Das ist eine ganz normale Phase, durch die du gehst. Ich würde sagen, du solltest dich noch ein wenig gedulden und abwarten :-) Das hört sich doof an, aber als ich jung war, fühlte ich genau so. Man ist hin und her gerissen: Was will ich? Wer bin ich? Wie will ich leben? Diese Fragen sind alle so wichtig für deine Existenz, dass du sie schnell beantworten solltest! Je schneller du diese Fragen für dich beantworten kannst, desto schneller wirst du erwachsen sein. Man sagt: "Frühreif sein heißt erwachsen sein". Erwachsen sein hat nichts mit dem Alter zu tun. Ich gehe auf die 30 zu und fühle mich manchmal noch wie ein Kind. Und das will ich auch nicht ändern :-)

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