kiffen und psychose/schizophrenie? veranlagung? hilfe :/

4 Antworten

Hey, mal ganz unabhängig davon, dass kiffen eine Psychose triggern kann, ist vom kiffen in jungen jahren, also in der Zeit in der das Gehirn noch in der Entwickelung steckt, im allgemeinen abzuraten. Etliche Forscher sind inzwischen zu der Annahme gelangt, dass die Entwickelung des Gehirns bei Jugendlichen durch das Kiffen negativ und irreversibel geschädigt wird. Darum Kiffen erst ab 18 oder gar 21. Die Pubertät (der Entwickelungsprozess des Gehirns) dauert mitunter länger als bis zum 18. Lebenjahr.

Des Weiteren gibt es keinen 100 % sicheren Test, welcher die sagt ob Du eine veranlagung für eine psychische Erkrankung hast oder nicht.

ich glaube du bist noch durch keine Psychiatrie gegangen und hast Menschen mit Psychosen durchs Kiffen gesehen?

Aus meiner Sicht ist der Schlimmste Effekt derjenige auf das Gehirn. Es sind so viele negative Effekte auf das Gehirn bekannt, dass ich sie in Gruppen sortieren muss. Erwähnenswert an dieser Stelle: Cannabinoid-Rezepeptoren werden nicht nur in hoher Zahl im Gehirn, sondern auch im ganzen Körper, in jedem Organsystem exprimiert – auch in Herz und Leber.

Kiffen beeinrächtigt das Gedächtnis und das Lernen, sowie bestehende Psychosen und die Hirnentwicklung während der Pubertät. Es kann die Symptome von Depression und Schizophrenie verschlimmern. Marihuana ist ein bekanntes Karzinogen – eine krebserzeugende Substanz – und ein Teratogen – es verursacht Schäden am ungeborenen Kind.

Neue Forschungsergebniss zeigen, dass es ein signifikanter Risikofaktor bei der Entwicklung von Psychosen wie Schizophrenie oder bipolaren Störungen ist. Die wirsame Siubstanz von Marihuana bewirkt Veränderungen im Gehirn, die es für Psychosen und Stimmungsstörungen im späteren Leben anfällig machen. Das beinhaltet Manie, Schizophrenie und Depression. Das Risiko steigt, je eher man mit dem Kiffen anfängt, und je mehr man raucht. Konsumiert man mehrere illegale Drogen wie Gras, und [andere] Stimulantien, und eine psychische Krankheiten innerhalb der eigenen Familie vergrößern das Risiko immens. Als Beispiel: laut der vorsichtigsten Zahlen aus den letzten Studien sind Kiffer zwischen 1,2 und 2,8-mal anfälliger für psychotische Störungen.

Menschen mit Problemen oder Krankheiten suchen nach Auswegen und Drogen können einen solchen Ausweg bieten. Allerdings wurde das wiederholt in mehreren Studien geprüft und konnte nicht bestätigt werden. Cannabiskonsum ist unabhängig zu Psychosen korreliert, das heißt, kein anderer Risikofaktor scheint notwendig zu sein, außer Marihuana-Konsum

Es scheint, als wenn die Gene eine Rolle spielen, aber die Forschung dazu ist nicht weit fortgeschritten. Einige Menschen sind allerdings rein genetisch anfälliger als andere.

ich glaube du bist noch durch keine Psychiatrie gegangen und hast Menschen mit Psychosen durchs Kiffen gesehen?

Wer hat das schon? Die meisten Menschen sind wohl noch nie durch eine Psychiatrie mit Psychosekranken gegangen und werden es in ihrem Leben auch nie tun. Wieso sollten sie auch?

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Da hat mal wieder jemand garkeine Ahnung wovon er da redet.

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Eine Veranlagung besteht, wenn in der Familie und Verwandtschaft entsprechende Vorerkrankungen bestehen. Es gibt noch keinen Test, der Dir mit Sicherheit sagen könnte, dass Du eine genetische Veränderung aufweist, die Dich anfällig machen würde für mentale Verhaltensauffälligkeiten.

Hilfreich sind bei solchen Debatten diffuse Angstmacher-Szenarien, wie sie von oxygenium und/oder BesteAntwort91 geschildert werden, keinesfalls, denn beide verdrängen die Tatsache, dass Cannabis weltweit zunehmend als Medizin bei der Behandlung oder Linderung von weit über 100 Krankheiten eingesetzt wird. Darunter Autismus, ADS/ADHS, Tourette, PTBS und Depressionen.

Wäre der Konsum von Cannabis zwangsläufig mit dem Auslösen von Psychosen verbunden, so würde Cannabis kaum mit zunehmendem Erfolg in der Medizin eingesetzt werden. Tatsächlich ist es aber so, dass immer öfter sogar schwer erkrankte Kinder mit Cannabinoiden behandelt werden und nahezu unglaubliche Besserungen eintreten.

Du machst Dir zu sehr einen Kopf um Mögliches. Wenn Du Deinen Konsum unter Kontrolle hast und nicht exzessiv kiffst, hast Du gute Chancen nicht geistig zu erkranken, auch wenn es natürlich besser ist erst dann zu kiffen, wenn Du fertig entwickelt bist.

http://www.youtube.com/watch?v=mRUWWtTjHPE

danke deine antwort hat mir sehr geholfen ja ich denke ich den ferien werde ich jetzt etwas öfter kiffen aber halt nicht jeden tag und wenn die schule wieder los geht mache ich erstmal eine pause und dann 2 mal im monat oder so :)

in meiner verwandschaft gab es sowas garnicht und wie du schon sagst es kommt auf die menge an und bei 2 mal im monat denke ich eher nicht dass was passiert :D

danke nochmal !!!

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