Ist das eine Psychose (vom kiffen)?

16 Antworten

Das klingt sehr danach. Die Quote der Psychosen, die durch Cannabis ausgelöst wurde, ist sehr hoch. Das wird natürlich von Konsumenten abgetan. Ist aber vielfach wissenschaftlich belegt und Alltag in den Psychiatrien. In dem Video findest du weitere Informationen dazu. Auf dem Kanal findest du auch ein Interview mit einem Betroffenen. Der ist allerdings noch relativ gut zuwege.

Bei einem Freund aus Jugendzeiten hat es genauso wie bei dir angefangen. Am Anfang noch recht harmlos. Er erzählte mir, das er sich nach dem Kiffen immer ängstlicher und unsicherer fühlen würde. Und, dass die Intensität immer stärker wurde. Er war ein sehr feinfühliger intelligenter junger Mann. Seit seinem 19 Lebensjahr lebt er nun in stationärer Betreuung. Er hat immer wieder massive Ängste und Wahnvorstellungen, und reagiert nur minimal auf Impulse von Außen. Auch bei seinen besten Freunden und Familie zeigt er keine Reaktion. Das Ganze ist jetzt fast 30 Jahre her.

Heute weiß ich auch aus fachlicher Erfahrung bestätigt, es wird sich nicht von alleine geben. Ganz im Gegenteil, es wird immer schlimmer. Es ist wichtig, das die Symptomatik schnell behandelt wird, falls du nicht möchtest, dass es dir genauso ergeht.
Vielleicht ist es ja auch keine anbahnende Psychose. Ich wünsche es dir sehr. Ich für mich würde es auf jeden möglichst schnell abklären lassen, den ansonsten kann es richtig scheiße werden.

https://www.youtube.com/watch?v=ELBbKDu0A6Y

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Generell ist es nicht krankhaft Angst zu haben erwischt zu werden, wenn man etwas illegales macht. Es gibt sogar Menschen, die machen illegale Dinge nur für diesen "Kick".

Wenn man aber Geräusche und Stimmen hört, die nicht vorhanden sind und die Angst schon in Panik umschlägt, dann ist das auf jeden Fall bedenklich. Die Angst in diesem Ausmaß ist auch unbegründet, denn im schlimmsten Fall wirst du mit deinem Joint erwischt und das Ganze wird am Ende wegen Geringfügigkeit eingestellt, solange du keine größere Menge an Cannabis im Haus lagerst.

Ich bin kein Psychologe, aber das ist schon krankhaft und kann durchaus vom Kiffen kommen.

Es ist ein Gerücht dass bei geringen Mengen nix passiert. Ich kenne Fälle wo Leute wegen 0,3 Gramm Sozialstunden machen mussten. Angst in diese Richtung ist schon begründet, natürlich ist der Rest trotzdem bedenklich.

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@NeuerNutzer99

Also bei mir wurde das Verfahren bei 4 Gramm eingestellt und das in Bayern, ein Bundesland, dessen Justiz nicht gerade für ihre liberale Einstellung bekannt ist.

0,3 Gramm werden eigentlich immer eingestellt, es sei denn man wurde zum wiederholten mal mit einer geringen Menge erwischt.

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@Panazee

Es wurde eingestellt, jedoch wurde über Auflage bestraft. Einstellung gegen Sozialstunden.

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@NeuerNutzer99

Ich habe keinerlei Strafe bekommen. Nichts, nada. Irgendwann kam ein Brief, dass es wegen Geringfügigkeit eingestellt wurde.

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Kiffe auch täglich und bei mir ist das nur so, wenn ich ziemlich breit bin. Wenn ich dann noch allein bin, krieg ich meistens ziemliche Paras, gerade bei größeren Menschenmengen. Wenn ich aber einfach draußen bin, hab ich nur ab und zu das Gefühl meinen Namen gehört zu haben, aber hat sowas nicht jeder mal.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Cannabis ist verboten, weil es eine illegale Droge ist

Hey, auch wenn du es nicht hören willst, es wäre schön gut, wenn du deinen Konsum reduzieren würdest. Wenn du negative Folgen vom kiffen, trinken what ever hast und trotzdem nicht aufhören oder es reduzieren kannst, ist das schon bedenklich. Wurde hier ja auch schon mehrfach geschrieben. Ich würde dir den Tipp geben, dass auf ein Maß zu reduzieren, was dir keine paras mehr bereitet. Du kannst mir nicht erzählen, dass das toll jeden Tag 2 Stunden paras zu schieben. Ansonsten, wenn es mal wieder schlimm ist, geh ne runde laufen, das hilft oft.

Liebe Grüße

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Persönliches Interesse, viele Bücher, beobachten & Erfahrung

Vielen Dank! Ja über eine Reduzierung habe ich selber tatsächlich auch schon nachgedacht aber Umsetzung is noch mal die andere sache

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@CrazyBodo200

Hi, ja klar kann ich verstehen. Ich hatte auch mal so eine Phase und mir ging irgendwann selber auf den Beutel und dann hab ich das einfach sein gelassen. Das ist jetzt aber auch schon mehr als 10 Jahre her. Beim reduzieren kannst du dir ja deinen eigenen Zeitplan machen. Sagen wir mal du rauchst 20 Tüten pro Woche. Dann sagst du dir, ok nächste Woche nur noch 19 Stück. Dann die nächste woche 18 usw.... Das weed wird dich ja nicht umbringen, von daher kommt es ja auf ein paar tage auch nicht an. Du kannst mit dir selbst den kleinste möglichen Kompromiss aushandeln, wo du sagst: ok, das bekomm ich hin. Liebe Grüße

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@skipworkman

20 Tüten die Woche brauch ich zum Glück noch nicht 🙈 aber vom Prinzip gute Idee

ich Rauch pro Tag 1 Safe, oft 2, ab und zu 3 und selten 4

also so 14 -17 die Woche würd ich sagen

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Ich kenne von beruflichen wegen viele Pat. die am Anfang diese Sympthome beschrieben haben. Kann schon eine Psychose sein. Kann auch sein das es schlimmer wird. Kann sein das es wieder weg geht. Wieso willst du hier überhaupt hilfe wenn du schon so süchtig bist das du es nicht mal jetzt sein lassen kannst oder willst(nen es wie es für dich schöner klingt)

Ich würde mal ein Gespräch mit einem Psychiater empfehlen ob du nicht evt. doch zu 1. Entgiftung gehst und 2 danach noch in ein anderes Stationäres setting

Liebe grüße

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich bin Auzubi zum Gesundheit´s und Krankenpfleger

Ich gehe regelmäßig zu einem Psychologen aber kann mit ihr auch wenn sie lieb ist kaum reden 😅.

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@CrazyBodo200

Was willst Du denn bei dieser "Freundin von berufswegen"? Wenn Du Probleme hast, solltest Du Dich lieber an gute Freunde wenden. Psychologen denken in ihren anstudierten Schubladen und werden solange Fragen stellen, bis sie meinen, eine dieser Schubladen könnte für Dich passen... Und danach kommt dann das, was sie gelernt haben, wie man mit Menschen in dieser Schublade umgehen soll (also nicht persönlich auf Dich und Deine Problematik achtend...).

Um jetzt hier niemandem Unrecht zu tun, der Psychologie studiert hat, und diesen Beruf jetzt (trotzdem...) anders als von mir oben beschrieben ausübt, gebe ich gerne zu, dass es natürlich sicher auch unter den Psychologen Ausnahmen gibt. Tendenziell ist die Chance an einen "Schubladen-Psychologen" zu geraten aber sicher größer, als eine der Ausnahmen zu treffen.

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@Mannimanaste

Oh du hast irgendwie recht

wenn Ich das so überdenke löchert mich die Psychologin auch nur voll mit fragen bis sie alles weiß

Sie will alles wissen bis sie einen Grund für ein Verhalten oder generell was hat und steckt mich dann echt sozusagen in die Schublade und sagt mir was ich hab und tun soll

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[...] 1. Entgiftung gehst [...]

Was für "Gift" denn? Er konsumiert THC, und THC ist unter anderem eine der ganz wenigen Substanzen, bei der noch keine tödliche Dosis feststellbar war. Also kann man bei THC nicht mal den altbekannten Spruch von Paracelsus anwenden, nachdem die Dosis das Gift macht. Macht sie bei THC eben nicht.

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@Mannimanaste

Hallo Manni. Schade, dass Du solch eine verzerrte Perspektive auf Psychologen hast. Mir scheint auch, Du kennst Wenige. Ich würde Dir gerne den Austausch mit welchen anregen - aber möglicherweise ist es für Dich auch hilfreich, solche ein "Feindbild" gegen "Berufsfreunde" zu haben... was sie übrigens nicht sind. Manchmal im Leben wollen wir das ja auch, dass es da die "Bösen" gibt...

Und übrigens: Diesen Spruch von THC ist unschädlich höre ich oft von Kiffern. Das wird insbesondere von Kiffer-Websites so kommuniziert. Tatsächlich gibt es registrierte und nachgewiesene Todesfälle. Die treten durch Herzversagen ein. Aber immer wenn man die Fälle aufzeigt, rebellieren Kiffer dagegen - ist ja klar, denn sonst hätten sie keine Gründe mehr. Das ist übrigens mit Sucht so: man lügt sich etwas vor. So intensiv und so heftig, dass sogar Angehörige mitlügen. Das deutlichste Anzeichen für eine Sucht ist übrigens, dass man glaubt, nicht süchtig zu sein. Das macht übrigens die Behandlung so extrem schwierig und die Rückfallquote so extrem hoch. Viele Therapeuten behandeln deshalb keine Suchterkrankungen. Weil die Patienten sich ewig selbst belügen. Das wissen die Therapeuten auch - sie müssen ewig und drei Tage warten, bis der Klient zu sich selbst ehrlich sein kann. Das braucht Sitzfleisch und das hat nicht Jeder. Freunde übrigens bestätigen einfach das Kifferverhalten. Und das ist auch gut so, dass Freunde keine Therapeuten sind.

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@Mannimanaste

Vielleicht keine tödliche Dosis, Gift macht dann in herkömmlicher Definition keinen Sinn, es kann aber unter Umständen die Psyche zerstören. Wenn jemand nach langem und heftigem Konsum aufgrund von paranoiden Wahnvorstellungen, schizophrenen Zuständen oder Psychosen nichtmehr am leben teilnehmen kann, kann man das schon Gift nennen.

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@Mannimanaste

Entgiftung ist nicht in dem Sinne gemeint, sondern das er nach zirka 3-5 Tagen Abstinenz "kein" THC mehr im Körper hat

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@AutoSik
sondern das er nach zirka 3-5 Tagen Abstinenz "kein" THC mehr im Körper hat

das funktioniert mit Opiaten, aber nicht mit THC. Dieses wird mit einer Halbwertszeit von ca. 8 Tagen im Körper abgebaut. Das bedeutet, dass man nach der Faustformel, dass bei Zerfall nach Halbwertszeit nach einer 10 fachen Halbwertszeit nichts mehr messbar ist, erst nach 80 Tagen kein THC im Körper nachweisbar ist, was aber auch noch nicht bedeutet, dass da keins mehr wäre. Die Kurve bei Abbau mit Halbwertszeit tendiert nach 10 facher Halbwertszeit gegen 0, erreicht 0 aber nie.

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Jemand der Angst hat eine Psychose zu haben hat keine, Krankheitseinsicht zeigt dass jemand keine Psychose hat.

Diese Menschen sehen solche Symptome nicht als krankhaft sondern als 100% real.

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