Katzen mit einem Kleinkind?

Das Ergebnis basiert auf 31 Abstimmungen

Keine Katzen 55%
Katzen 45%

19 Antworten

Katzen

in so fern du das mit dem nicht an die scheibe klopfen auch mit den katzen hin bekommst, nur zu..

aber bedenke das die ein wenig länger leben und deine tochter in 10 - bis - 15 jahren vielleicht eine kleine lebenskriese vor kalkuliert bekommt wenn die armen kleinen kätzchen einmal sterben sollten.

vielleicht wäre es ratsam das einmal ein wenig differenziert zu betrachten bevor man sich da nach der "süßig-keit" richtet bei den vielen kleinen leuchtenden augen.

aber katzen, haben aus "instinkt" eine daseinsberechtigung, die haben sich perfide in die DNA des menschen eingearbeitet, denen würde ich immer eine chance geben :)

Thema sterben kann man Kindern meiner Meinung nach ganz "schön" beibringen und ich finde es nicht verkehrt wenn sie damit umgehen das es nunmal zum Leben dazu gehört :/ :)

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@neuhierundso

das stimmt, der tot ist ein teil des lebens .. eigentlich sogar der wesentliche davon, aber das will ich dir jetzt nicht spoilern :)

aber der hamster.. das wäre jetzt sehr schade wenn du diesen teil der aufklärung in 2 jahren machen musst, weil die katze das nicht verstanden hat mit dem an die scheibe klopfen..

ich versuche nur dich zu warnen, erwartungen werden manchmal nicht erfüllt, so wie man denkt.

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@xxfistexx

Axolotl, Hamster und Einsiedlerkrebse sind im Arbeitszimmer, da würden die Katzen also nicht hin kommen :)

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Katzen

Ich halte Katzen für die idealen, tierischen "Begleiter" für Kinder! Natürlich immer vorausgesetzt, dass die Eltern sich darüber im Klaren sind, dass SIE die Verantwortung für die Tiere tragen - in jeder Hinsicht, auch und gerade finanziell, Stichwort Tierarztkosten abseits der planbaren wie Impfungen!

Wenn das passt, sind Katzen ganz toll für Kinder. Im Gegensatz zu eurem bisherigen "Zoo" sind Katzen Tiere, die durchaus Bindungen und Beziehungen zu Menschen eingehen. Wenn man sich mit ihrer subtilen, aber vorhandenen Körpersprache auseinandersetzt, ihr Wesen versteht und sich auf sie einlässt, sind sie durchaus sehr deutlich in ihren "Ansagen".

Ja, auch in Bezug darauf, wenn ihnen was nicht passt. Genau das halte ich für unglaublich lehrreich für Kinder! Ja, es kann passieren, dass das Kind mal einen Kratzer dabei kassiert, wenn es zu grob mit der Katze umgeht. ABER: der Kratzer einer Katze ist alles andere als irgendwie super gefährlich! Und beißen tun Katzen (zumindest gut sozialisierte) nur in absoluten Ausnahmesituationen. Das sieht bei Hunden schon ganz anders aus und kann wesentlich schneller so richtig übel für ein Kind enden...

Ansonsten, Katzen brauchen keine großen, aber für sie passend strukturierte Wohnungen! Bei Katzen sollte man somit nicht über Grundflächen nachdenken, sondern vielmehr dreidimensional. Sie mögen es dreidimensional - zentrale. erhöhte Aussichtsplätze, "Catwalks", Fensterbänke, Liegeflächen auf oder in Regalen sind der Renner für Samtpfoten! Wenn dann noch ein mit Katzennetz gesicherter Balkon hinzukommt, kann man auch mit geringer Grundfläche ein tolles Katzenparadies schaffen :).

Ich würde übrigens tendenziell zu bereits ausgewachsenen Katzen raten, keinen Kitten. Kitten sind zwar der pure Zucker und ich schmelze bei ihrem Anblick schneller als ein Eis in der Sonne ;). Aber sie brauchen dann doch im Umgang etwas mehr Erfahrung und Umsicht, damit sie zu gut sozialisierten Katzen werden, die nicht durch alles andere als offensichtliche Fehlerchen im Umgang unerwünschte Verhaltensweisen entwickeln (Stichwort Spielen mit Händen...). Und naja, da Katzen locker 15-20 Jahre alt werden können, kann man bei Tieren so um die 1-2 Jahre ja nun auch echt noch nicht von "alten" Tieren sprechen ;).

Stichwort: dreidimensional, wir dachten an solche Katzenwände, die würden sich bei uns ganz gut machen

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@neuhierundso

Was genau meinst du damit? Kratzbretter an der Wand? Oder doch eher solche Kombinationen aus (Regal-)Brettern und Co., die man entlang der Wand montiert?

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@neuhierundso

Jo, genau sowas ist super für Katzen :). Wenn man dann noch Bretter wirklich "in den Raum rein" einplant, also nicht nur an der Wand entlang, kann sowas mit ein bisschen gestalterischem Geschick sogar echt dekorativ werden ;).

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Solange du drauf achtgibst, dass dein Kleines mit der Mieze nicht zu grob ist (dabeibleiben und aufpassen!), spricht nichts gegen den Kontakt zwischen Kind und Katze.

Eigentlich ist Umgang mit einer Katze sogar fast schon eine Art Sozial-Unterricht für ein Kind. Respekt, Einfühlsamkeit, Rücksichtnahme. Katzen sind gnadenlos ehrlich, wenn es ihnen zuviel wird. Sie können aber auch soviel Liebe und Zuwendung schenken, wenn man gut zu ihnen ist.

Ich bin mit Katzen von klein auf aufgewachsen und liebe die schmusigen, verspielten Samtpfoten über alles.

Ich finde, es tut Kindern für ihr Sozialverhalten und ihre Persönlichkeitsentwicklung allgemein gut, wenn sie von klein auf Bekanntschaft mit Tieren machen.

Ob Katze oder nicht, das würde ich an anderen Punkten festmachen.

  • Platzangebot/ Wohnsituation. Da es 2 Katzen sind braucht man eben auch "mehr" Platz als beispielsweise eine 2Zimmer-Wohnung. Denn diese Katzen brauchen genügend Rückzugsmöglichkeiten (auch nach oben hin, außer Reichweite von neugierigen Hunden und Kindern).
  • Unterbringung des benötigten Zubehörs (Kratzbaumlandschaft, ein einzelner kleiner Pfosten wird nicht reichen), Katzenfutterbereich (pro Katze ein Napf), Katzentoilette/n (viele Leute sagen das man gut und gerne eine Katzentoilette mehr braucht als man Katzen hat.... aber selbst bei 2 Katzentoiletten würde der Platz wohl etwas eng werden - nicht jeder hat mehrere Badezimmer oder geeignete Flure in deren Ecke man ein Katzenklo unterbringen kann).
  • Allergien (lasst euch als Eltern dahingehend bitte vorab schon mal untersuchen. Eine Tierhaarallergie/ oder Allergie gegen Katzenspeichel wäre recht fatal wenn man sich grade ein solches Haustier angeschafft hat. Meine Mom hat 10 Jahre lang Allergietabletten genommen um dem Kater meiner Kindheit ein Zuhause bieten zu können.
  • Bedenkt den Zeitaufwand der entsteht. Eine Katze (vor allem Wohnungskatze) lebt heutzutage bis zu 15 oder sogar 20 Jahre.
  • Habt ihr den nötigen finanziellen Puffer um 2 Katzen medizinisch versorgen lassen zu können "falls mal was ist"? Diesen Punkt muss man wirklich mit einberechnen in die Planung.
  • Stellt euch darauf ein das ihr wahrscheinlich daheim manches präparieren müsst. So manche Katze entwickelt eine Vorliebe für eine bestimmte Tapetenart oder Zimmerecke um sich dort zu strecken (.... zum Leidwesen dieser Tapete). Und das Sofa wird auch nach einiger Zeit leiden. Krallen gehören eben zu einer Katze dazu (als Steigeisen, Verteidigungswaffe, Angelhilfe beim Futtern...). Doch diese Krallen kommen eben auch zum Vorschein wenn sich eine Katze wohl fühlt und sich streckt, oder wenn sie vor lauter Wohlfühlen den Milchtritt ausführt. Aber auch bei dem einen oder anderen Sprint durchs Wohnzimmer kommen Kratzer und gezogene Fäden ans Sofa. Da ihr ja 2 Katzen holen wollt sind Verfolgungsjagden und Balgereien schon vorprogrammiert.
  • Stellt euch auf die eine oder andere Lärmerei ein. Egal zu welcher Uhrzeit. Will eine Katze zum Besitzer/ Bezugsmenschen ins Schlafzimmer in der Nacht, dann sitzt sie vor der verschlossenen Tür, miaut, kratzt am Holz der Tür. Das ist nicht zu überhören. Und die Katzen werden immer mal wieder miteinander ausbalgen wer aktuell die Fellhosen anhat (also in der Rangfolge oben steht). Das machen Katzen zu allen Tageszeiten (also auch Nachts). Manchmal über Wochen oder Monate nicht, manchmal häufiger.
  • Hat das Kinderzimmer eurer Tochter eine Tür die man schließen kann? Das wäre gut, da Katzen gemütliche Orte lieben - ihr als Eltern aber sicher weder Katzenstreukrümel noch Krallenhülsen noch Fell im Bett eures Kindes haben wollt.

Wir haben uns unsere beiden Maine Coon (Männchen und Weibchen, Geschwister) nach Hause geholt als unser Nachwuchs sich definitiv selbständig aus Situationen entfernen konnte (also krabbeln, gehen).

Damals waren unsere beiden Maine Coon selbst grade erst einige Monate alt (die Katzen und unser Nachwuchs sind knapp 1 Jahr im Alter auseinander).

Entsprechend hatte unser Nachwuchs recht lange (einige Jahre lang) regelrecht "Welpenschutz" in der Wahrnehmung unserer Katzen. Es wurde viel mehr geduldet, unser Nachwuchs wurde beschützt durch unsere Katzen und umsorgt. Hat unser Nachwuchs mal etwas gemacht das den Katzen gegen den Strich ging, gab es erst die normalen Warnsignale die eben üblich sind.... und dann ein krallenloser Pfotentappser der dem Menschenkind zeigte "Stop, hier ist die absolute Grenze".

Als Elternteil kann und muss man dem Kind nach und nach (altersgerecht) Verhaltensweisen im Umgang mit den Katzen beibringen.

Simple Dinge wie "Nicht beim Fressen oder Trinken stören". "Nicht an den Ohren oder Pfoten oder am Schwanz ziehen - das tut dem Kätzchen sehr sehr weh". Nicht absichtlich das Tier erschrecken. Und so weiter.

So wie ein Kind im Laufe des Heranwachsens lernt bitte und danke zu sagen, oder das man sich die Hände wäscht nach dem Klo, oder das man niemanden haut, etc pp... so prägen sich auch diese Verhaltensweisen die man gegenüber dem Haustier an den Tag legen muss nach und nach ein.

Du schreibst so schön, auf was alles geachtet werden muss, damit ein Kind lernt, wie es mit Tieren umzugehen hat, was es nicht macht darf , wie das Tier das empfindet.

Das hast Du aber selber anscheinend versäumt, wie Du "es" in Deinem vierten Absatz - von u n t e n - beschreibst. Passt wohl nicht wirklich.

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@Minischweinchen

Möglicherweise stehe ich grade auf dem Schlauch.... kannst du etwas genauer erläutern was du meinst?

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@Rockige

Lies doch einfach alles nochmal was Du geschrieben hast und danach nochmal Deinen vierten Absatz von unten- dann sollte es doch klar sein!

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Keine Katzen

Ich würde noch etwas warten bis die Kleine älter ist,sie würde jetzt unkontrolliert knuddeln,und das gibt blutige und schmerzhafte Blessuren, das muß nicht sein.Die Katze versteht das nicht,und die Kleine erst recht nicht. Tierisch liebe Grüße Renate

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