Katzen mit einem Kleinkind?

Das Ergebnis basiert auf 31 Abstimmungen

Keine Katzen 55%
Katzen 45%

18 Antworten

Katzen

Ich bin mit Katzen aufgewachsen. Wenn ich die Katzen hochgekommen habe und sie es nicht wollten, dann habe ich das gespürt. Die können sich wehren! Man muss der Kleinen zeigen wie sie mit Tieren umgehen muss, und wenn sie was falsch macht bekommt sie die Krallen zu spüren. Wenn ihr damit umgehen könnt das sie von der Katze "erzogen" wird, warum dann nicht? Du musst eben den Katzen Rückzugsmöglichkeiten anbieten. Mit verschiedenen Ebenen arbeiten. Das sie die Möglichkeit haben z. B. Auf einen Schrank oder auf ein Regal kommen, wo sie vor deiner Tochter sicher sind.

Hallo neuhierundso,

von mir keine Abstimmung, da Kleinkinder für Tiere Stress bedeuten!

Bitte nimms mir nicht übel, aber holt Euch keine Katze oder ein anderes Haustier, dass sich nicht "sicher" fühlen kann-dem täglichen Stress eines Kleinkindes ausgesetzt ist.

Du schreibst, der Hund Deiner Eltern kommt jedes Wochenende und die "Beiden" sind die besten Freunde.

Da siehst Du wohl etwas ganz falsch. Sie sind sicherlich keine besten Freunde, nur, weil sich der Hund von Deinem Kind alles gefallen lässt - noch!

Das Deinem Kind noch das Gefühl fehlt, wie es ein Tier anfassen darf usw. ist halt so, weil sie noch klein ist - aber, ganz großes aber, was ich hier ankreide, ist Dein Verhalten, denn Du unterbindest es nicht.

Der Hund findet es sicherlich alles andere als toll, wenn er grob behandelt wird und Du müsstest hier sofort eingreifen. Ein Hund hat genauso Gefühle und empfindet auch Schmerzen (auch wenn Du das nicht meinst, weil er sich noch nicht gewehrt hat!).Der Hund ist sehr gutmütig, dass ist E u e r Vorteil.

Du hast jetzt nur Respekt vor der Katze, weil diese nämlich gleich die Krallen ausfahren wird, wenn sie grob behandelt wird und weißt Du was, sie hat vollkommen recht.

Kinder sind halt so und sie müssen erst lernen, dass man mit Tieren vorsichtig umgeht. Die Tiere hinter Glas sind nicht so interessant für Dein Kind, die kann man nicht anfassen, laufen nicht davon usw......

Auch, wenn Du das jetzt nicht glaubst , wird auch der Hund irgendwann "schlechte" Laune haben oder es wird ihm einfach irgendwann zu viel werden, was Dein Kind mit ihm macht. Ihr findet das alles lustig und toll und freut Euch.

Und dann kann das kommen, womit keiner von Euch rechnet-der Hund wird irgendwann die "Schnauze" voll haben und sich wehren. Vielleicht knurrt er nur oder schnappt nur- wenn er aber die Grobheiten schon zu lange duldet, könnte er auch gleich zubeissen.

Und dann??????? Ja, dann ist der böse Hund schuld und keiner kann das Verhalten von diesem verstehen, der Hund wird vielleicht sogar abgegeben , darf nicht mehr zu Euch mit- keiner versteht die Welt mehr.

Ich weiß, dass ist harte Kritik. Es ist einfach zu hoffen, dass Du in Zukunft nicht nur besser darauf achtest, was Dein Kind mit dem Hund macht und darin noch eine "große Freundschaft" siehst, sondern, dass Du auch handelst und Du Deinem Kind lernst, wie man einen Hund streichelt, nirgends zieht, hinterherläuft- keine Umarmung oder sogar drücken, küssen.

Lass es sein. Für die Katze ist ein Unwohlsein vorprogrammiert. Dein Kind meint, die Katze ist ein Spielzeug und wenn sich die Katze wehrt, ist das "Geheule" groß, wenn nicht sogar ein Tobsuchtsanfall, der auf Kosten der Katze geht.

Tiere mögen keine Lärm, kein Geschrei, keine Hektik und auch keinen kleinen Menschen, vor denen sie sich in acht nehmen müssen, sich verstecken........

Der Lärm ist die eine Sache, aber die Erziehung des Kindes die ausschlaggebende. Auch ein kleines Kind muss lernen, wie "es" funktioniert und da bist Du am Zug. Auch, wenn Dein Kind das Tier nicht am Schwanz zieht, es fehlt ihm trotzdem das "Gefühl" und es ist alles grober und wilder als es sein sollte- und das muss doch nicht sein.

Eine Freundschaft zwischen Tieren und Kindern ist sicherlich möglich und auch etwas wunderbares-aber nicht mit einem Kleinkind!

Wenn ein Kleinkind im Haus ist, muss nicht noch auch ein Tier "geholt" werden, dass dem ganzen Trubel ausgesetzt wird, eh nicht die nötige Zeit dafür da ist....(auch wenn die Katzen zu Zweit sind, heißt das nicht, dass sie weniger Zuwendung brauchen als eine Einzelkatze!)

Du machst Dir - scheint so- nur darüber Gedanken, ob die Wohnung groß genug ist.

Meiner Meinung nach passen Kleinkind und Tiere nicht zusammen.

Kinder sollen natürlich Kontakt mit Tieren lernen, aber nicht so, wie das bei Euch anscheinend der Fall ist. Zeig Deinem Kind, wie es den Hund zu streicheln hat, was man auf keinen Fall macht und dann unterbind das auch.

All meine Kritik ist nicht nur zum Wohl des Tieres, sondern auch zum Schutz Deines Kindes, denn wenn ein Hund mal so weit ist, dass er es "satt" hat, dann "rumpelts" halt richtig.

Liebe Grüsse und nix für unguad-wenigstens mal drüber nachdenken wäre ja schon ein Anfang.

Habe ich geschrieben daß sie beste Freunde sind nur weil sie mit dem Hund alles machen kann? 🤨 Die beiden lieben sich einfach, Schwanz wedelnd wird automatisch zur Tochter gelaufen, die beiden kuscheln eigentlich dem ganzen Tag, schlafen aneinander gekuschelt. Auch sind seine Pupillen geweitet, was ja auch ein Zeichen für Freude.

Ich mache mir nicht nur Gedanken über die Wohnungsgröße das wollte ich lediglich nur angeben, Gedanken mache ich mir darum ob es gut ist Kleinkind und Katze zu haben, deswegen ja auch die Frage 🤨

Sie streichelt den Hund nur etwas wild, den Hund stört das nicht, Katzen wohl eher. Logisch das sie da dann lernt sie anders zu streicheln.

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Katzen könnensich sehr gut wehren (ohne Krallen) und bringen kinderngerade deswegen Emüpathie bei. Und Stress ist es keiner sofern sie Freigang oder Rückziehorte haben. Das ist nur eine Frage des Wissens.

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@Nazgul89

Leider ist das Wissen aber nicht vorhanden. Es so zu sehen, dass die Katzen Freigang bekommen, damit sie "flüchten" können, wenn es zuviel wird, passt wohl nicht wirklich

Und einen Rückzugsort gibt es für Tiere nicht, wenn ein Kleinkind unterwegs ist.

Ein Tier kann keine Empathie für einen Menschen empfinden, ebenso wenig wie für Tiere. Anscheinend ist Dir der Begriff Empathie nicht ganz klar?

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Ob Katze oder nicht, das würde ich an anderen Punkten festmachen.

  • Platzangebot/ Wohnsituation. Da es 2 Katzen sind braucht man eben auch "mehr" Platz als beispielsweise eine 2Zimmer-Wohnung. Denn diese Katzen brauchen genügend Rückzugsmöglichkeiten (auch nach oben hin, außer Reichweite von neugierigen Hunden und Kindern).
  • Unterbringung des benötigten Zubehörs (Kratzbaumlandschaft, ein einzelner kleiner Pfosten wird nicht reichen), Katzenfutterbereich (pro Katze ein Napf), Katzentoilette/n (viele Leute sagen das man gut und gerne eine Katzentoilette mehr braucht als man Katzen hat.... aber selbst bei 2 Katzentoiletten würde der Platz wohl etwas eng werden - nicht jeder hat mehrere Badezimmer oder geeignete Flure in deren Ecke man ein Katzenklo unterbringen kann).
  • Allergien (lasst euch als Eltern dahingehend bitte vorab schon mal untersuchen. Eine Tierhaarallergie/ oder Allergie gegen Katzenspeichel wäre recht fatal wenn man sich grade ein solches Haustier angeschafft hat. Meine Mom hat 10 Jahre lang Allergietabletten genommen um dem Kater meiner Kindheit ein Zuhause bieten zu können.
  • Bedenkt den Zeitaufwand der entsteht. Eine Katze (vor allem Wohnungskatze) lebt heutzutage bis zu 15 oder sogar 20 Jahre.
  • Habt ihr den nötigen finanziellen Puffer um 2 Katzen medizinisch versorgen lassen zu können "falls mal was ist"? Diesen Punkt muss man wirklich mit einberechnen in die Planung.
  • Stellt euch darauf ein das ihr wahrscheinlich daheim manches präparieren müsst. So manche Katze entwickelt eine Vorliebe für eine bestimmte Tapetenart oder Zimmerecke um sich dort zu strecken (.... zum Leidwesen dieser Tapete). Und das Sofa wird auch nach einiger Zeit leiden. Krallen gehören eben zu einer Katze dazu (als Steigeisen, Verteidigungswaffe, Angelhilfe beim Futtern...). Doch diese Krallen kommen eben auch zum Vorschein wenn sich eine Katze wohl fühlt und sich streckt, oder wenn sie vor lauter Wohlfühlen den Milchtritt ausführt. Aber auch bei dem einen oder anderen Sprint durchs Wohnzimmer kommen Kratzer und gezogene Fäden ans Sofa. Da ihr ja 2 Katzen holen wollt sind Verfolgungsjagden und Balgereien schon vorprogrammiert.
  • Stellt euch auf die eine oder andere Lärmerei ein. Egal zu welcher Uhrzeit. Will eine Katze zum Besitzer/ Bezugsmenschen ins Schlafzimmer in der Nacht, dann sitzt sie vor der verschlossenen Tür, miaut, kratzt am Holz der Tür. Das ist nicht zu überhören. Und die Katzen werden immer mal wieder miteinander ausbalgen wer aktuell die Fellhosen anhat (also in der Rangfolge oben steht). Das machen Katzen zu allen Tageszeiten (also auch Nachts). Manchmal über Wochen oder Monate nicht, manchmal häufiger.
  • Hat das Kinderzimmer eurer Tochter eine Tür die man schließen kann? Das wäre gut, da Katzen gemütliche Orte lieben - ihr als Eltern aber sicher weder Katzenstreukrümel noch Krallenhülsen noch Fell im Bett eures Kindes haben wollt.

Wir haben uns unsere beiden Maine Coon (Männchen und Weibchen, Geschwister) nach Hause geholt als unser Nachwuchs sich definitiv selbständig aus Situationen entfernen konnte (also krabbeln, gehen).

Damals waren unsere beiden Maine Coon selbst grade erst einige Monate alt (die Katzen und unser Nachwuchs sind knapp 1 Jahr im Alter auseinander).

Entsprechend hatte unser Nachwuchs recht lange (einige Jahre lang) regelrecht "Welpenschutz" in der Wahrnehmung unserer Katzen. Es wurde viel mehr geduldet, unser Nachwuchs wurde beschützt durch unsere Katzen und umsorgt. Hat unser Nachwuchs mal etwas gemacht das den Katzen gegen den Strich ging, gab es erst die normalen Warnsignale die eben üblich sind.... und dann ein krallenloser Pfotentappser der dem Menschenkind zeigte "Stop, hier ist die absolute Grenze".

Als Elternteil kann und muss man dem Kind nach und nach (altersgerecht) Verhaltensweisen im Umgang mit den Katzen beibringen.

Simple Dinge wie "Nicht beim Fressen oder Trinken stören". "Nicht an den Ohren oder Pfoten oder am Schwanz ziehen - das tut dem Kätzchen sehr sehr weh". Nicht absichtlich das Tier erschrecken. Und so weiter.

So wie ein Kind im Laufe des Heranwachsens lernt bitte und danke zu sagen, oder das man sich die Hände wäscht nach dem Klo, oder das man niemanden haut, etc pp... so prägen sich auch diese Verhaltensweisen die man gegenüber dem Haustier an den Tag legen muss nach und nach ein.

Du schreibst so schön, auf was alles geachtet werden muss, damit ein Kind lernt, wie es mit Tieren umzugehen hat, was es nicht macht darf , wie das Tier das empfindet.

Das hast Du aber selber anscheinend versäumt, wie Du "es" in Deinem vierten Absatz - von u n t e n - beschreibst. Passt wohl nicht wirklich.

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@Minischweinchen

Möglicherweise stehe ich grade auf dem Schlauch.... kannst du etwas genauer erläutern was du meinst?

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@Rockige

Lies doch einfach alles nochmal was Du geschrieben hast und danach nochmal Deinen vierten Absatz von unten- dann sollte es doch klar sein!

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Keine Katzen

Katzen sind reine Divas. Wenn sie nur leicht genervt sind, dann können sie ziemlich gemein werden. Da kann man schon mit Kratzern davon kommen. Oder sie laufen weg und kriegen solche Angst.

Solange du drauf achtgibst, dass dein Kleines mit der Mieze nicht zu grob ist (dabeibleiben und aufpassen!), spricht nichts gegen den Kontakt zwischen Kind und Katze.

Eigentlich ist Umgang mit einer Katze sogar fast schon eine Art Sozial-Unterricht für ein Kind. Respekt, Einfühlsamkeit, Rücksichtnahme. Katzen sind gnadenlos ehrlich, wenn es ihnen zuviel wird. Sie können aber auch soviel Liebe und Zuwendung schenken, wenn man gut zu ihnen ist.

Ich bin mit Katzen von klein auf aufgewachsen und liebe die schmusigen, verspielten Samtpfoten über alles.

Ich finde, es tut Kindern für ihr Sozialverhalten und ihre Persönlichkeitsentwicklung allgemein gut, wenn sie von klein auf Bekanntschaft mit Tieren machen.

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