Kann sich der IQ stark in der Pubertät verändern?

5 Antworten

Tatsächlich ist es so, dass das Hirn zu Beginn der Pubertät richtig Schub bekommt. Erst so ab 12/14 ist ein Kind überhaupt fähig logisch systematische Aufgaben zu lösen oder gewisse Aufgaben in Physik usw.

In jungen Jahren ist man besonders bezüglich Sprache extrem aufnahmefähig, das verliert sich leider mit dem Alter. Vor allem Melodie und Akzent einer Sprache kriegt man später nie mehr so perfekt hin.

Im Übrigen gibt es Spätzünder und Frühzünder in allem zb Sprache, Tage usw. Und die Entwicklung verläuft nicht gleichmässig und nicht bei jedem gleich.

Zum Beispiel führen Traumas, Unfälle, Mangelernährung, übermässiger Stress, Vernachlässigung, wenig soziale Kontakte zur Verlangsamung der Entwicklung.

Der Plural von Trauma lautet Traumata. Wenn du ihn unbedingt eindeutschen willst, dann Traumen, aber niemals Traumas!

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Ich vermute, dass alle Antworten zu deiner Frage nur eine Annäherung an die Wahrheit sein können. Dein Gefühl kommt ungefähr hin, doch du warst nicht dumm, sondern blockiert.

Es gibt zu viele Parameter, die das Empfinden für die eigene Intelligenz beeinflussen, dass du besser dran bist, wenn du anerkennst, dass du nie genau wissen wirst, wie intelligent du als kleiner Junge warst. Wichtig ist, dass du heute an deinen Intellekt glaubst und dir selbst vertrauen kannst.

Nicht jede Entwicklung eines Kindes ist gleich, das heißt, dass du als Kind nicht unbedingt dumm warst, aber noch nicht so weit wie andere, dafür hast du das später vielleicht aufgeholt.. deswegen ändert sich der IQ im Erwachsenenalter weniger stark als bei Kindern, weil jedes Kind andere Entwicklungsgeschwindigkeiten hat... (dann warst du vielleicht mit 5 auf dem Stand eines (übertrieben gesagt) 3-jährigen Kindes, dafür hast du dich dann eben schneller weiter entwickelt und damit alles aufgeholt, sodass du in deiner Vergleichsgruppe jetzt drüber bist...

Ich wäre so gern viel klüger, oder nur eine Sache der Bildung?

Hallo ihr, ich bin irgendwie manchmal ein wenig gekränkt, weil ich das Gefühl habe dumm zu sein bzw. extrem ungebildet und inkompetent.

Ich interessiere mich sehr für Philosophie, Literatur, Astronomie bzw. generell Wissenschaft und all so andere Dinge, für die man intelligent sein "muss".

Mir wird oft gesagt, dass ich intelligent sei, eigentlich hat mich noch nie jemand dumm genannt, aber ich fühle mich einfach so dumm.

  1. Ich bin irgendwie so gar nicht kreativ. Als Kind habe ich gerne Geschichten geschrieben, jetzt fällt mir gar nichts mehr ein und wenn, dann haben meine Geschichten massive Logiklücken, oder sind einfach nur total langweilig. Ich würde so gerne Bücher schreiben oder vielleicht irgendetwas philosophisches.

  2. Wenn ich mit Leuten rede, fällt mir sehr oft auf, dass ich total ungebildet bin, ich kenne oft Wörter nicht, oder verstehe Zusammenhänge schlecht. Habe keine Ahnung von bestimmten Themen, die eigentlich jeder in und auswendig kennt.

  3. Ich bin schlecht in Mathe und Physik, selbst wenn ich mich Stunden lang hinsetze und mich konzentriere, ich verstehe nichts bzw. ich mache nur Fehler...

  4. Ich bin nicht wirklich gut in Englisch, obwohl ich viel auf Englisch lese und viele Englische Serien etc sehe...

Ich weiß, die Schulnoten sagen wenig über die Intelligenz eines Menschen aus und Wissen und Intelligenz sind zwei unterschiedliche Dinge. Aber Mathe ist ja so ein Fach, welches mit Logik zu tun hat, es ist nicht wirklich auswendig lernen, dafür muss man schon gescheit denken können. Und Englisch? Wenn ich das doch immer höre und spreche, wieso kann ich es nicht?

Meine Frage: Kann man sich mehr Intelligenz aneignen? Menschen die viel wissen, wirken auf jeden Fall intelligent und meist sind sie es, meiner Ansicht nach, auch.

Also könnte es sein, dass wenn ich viel lese, mich mit den Dingen auseinandersetze, die ich gerne tue oder könnte, ich diese Dinge dann besser kann und vielleicht irgendwie "intelligenter" werde?

Ich glaube nicht, dass ich der dümmste Mensch der Erde bin. Ich hatte auch mal einen IQ Test gemacht, da kam 110 raus, also die obere Grenze des Normalbereichs. Eben nichts besonderes. Ich glaube auch nicht, dass Zahlen wirklich die Intelligenz eines Menschen bezeugen können, aber zu irgendwas haben diese Tests ja auch ihren Zweck.

Jedesmal, wenn ich mit Freunden rede, die viel klüger sind und viel mehr wissen, fühle ich mich so schlecht, mindermemittelt und dumm... Habe zum Beispiel eine Freundin, die kann so gut Englisch, ist so klug und gebildet, man kann nur neidisch werden.

Ich will nicht länger "dumm" sein, kann man irgendwas daran reißen?

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