Kann mir bitte jemand diesen Bibelvers erklären?

21 Antworten

In der MacArthur-Studienbibel findet sich dazu als Erklärung:

"Röm  13,1 Jedermann ordne sich ... unter. Dieses gr. Wort verwendete man für den bedingungslosen Gehorsam eines Soldaten gegenüber seinem Vorgesetzten. Die Bibel kennt nur eine Ausnahme, nämlich wenn dieser Gehorsam Ungehorsam gegenüber Gottes Wort verlangen würde (2Mo 1,17; Dan 3,16-18; 6,7.10; s. Anm. zu Apg 4,19.20; 5,28.29). den Obrigkeiten. Jede Position ziviler Autorität, ungeachtet ihrer Kompetenz, Moralität, Vernünftigkeit oder Eigenschaften (1Th 4,11.12; 1Tim 2,1.2; Tit 3,1.2). es gibt keine Obrigkeit, die nicht von Gott wäre. Da allein er der souveräne Herrscher des Universums ist (Ps 62,11; 103,19; 1Tim 6,15), hat er auf der Erde 4 Autoritäten eingerichtet: 1.) Die Regierung hat Autorität über alle Bürger; 2.) die Gemeinde hat Autorität über alle Gläubigen; 3.) die Eltern haben Autorität über ihre Kinder und 4.) die Arbeitgeber haben Autorität über ihre Angestellten. eingesetzt. Die Autorität menschlicher Regierung stammt von Gott und wird von ihm definiert. Er hat die menschlichen Regierungen zum Guten eingesetzt, damit sie in dieser bösen, gefallenen Welt der Sünde Schranken setzen.

Röm 13,2 widersetzt sich der Ordnung Gottes. Da alle Regierungen von Gott verordnet sind, bedeutet Ungehorsam gegen sie Auflehnung gegen Gott. Verurteilung. Nicht die Verurteilung durch Gott, sondern die Bestrafung durch die Regierung für das Übertreten eines Gesetzes (s. Anm. zu V. 4).

Röm 13,3 nicht wegen guter Werke zu fürchten, sondern wegen böser. Sogar die korruptesten, gottlosesten Regierungen fungieren als Abschreckung gegen Verbrechen. tue das Gute ... Lob empfangen. Friedsame und gehorsame Bürger brauchen die zivile Autorität nicht zu fürchten. Nur wenige Regierungen fügen denen Leid zu, die ihre Gesetze befolgen. Tatsächlich loben die Regierungen gewöhnlich solche Bürger.

Röm 13,4 Gottes Dienerin, zu deinem Besten. Indem sie hilft, das Böse in Schranken zu halten und Leben und Besitz schützt. Paulus machte sich die Aufgabe der römischen Regierung, das Gute zu fördern, zunutze, als er sich auf seine Rechte als römischer Bürger berief, um gerecht behandelt zu werden (Apg 16,37; 22,25.29; 25,11). trägt das Schwert. Das symbolisiert das Recht der Regierung, Übeltäter zu bestrafen, auch mit dem Tod (1Mo 9,6; vgl. Mt 26,52; Apg 25,11). zum Zorngericht. Nicht Gottes Zorn, sondern die Strafe, die von der zivilen Autorität auferlegt wird."

Folgt man diesen Gedanken, hat Sophie Scholl natürlich völlig Recht: Als Christ war Widerstand gegen die fürchterlichen und grausamen Taten der Nazis angesagt, die nicht zuletzt das Volk Israel vernichten wollten und damit alle biblischen Vorhersagen der Rückkehr des Volkes Israel ins verheißene Land, einer plötzlichen Staatsausrufung und des Aufblühen des Landes verhindert hätten.

Aber biblische Vorhersagen lassen sich nicht verhindern: http://ebenezeroperationexodus.de/aliyah/bibelstellen-zur-aliyah/

Dankeschön!

1

Hallo BornToLove,

aus diesem Text lässt sich allerdings kein Absolutheitsanspruch seitens des Staates ableiten! Der Gehorsam eines Christen gegenüber den staatlichen Organen ist immer nur relativ! Das geht zum Beispiel aus folgendem Text hervor: "Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen" (Apostelgeschichte 5:29).

Das bedeutet, dass ein Christ nichts tun darf, selbst wenn es vom Staat gesetzlich angeordnet wurde, wenn es im Widerspruch zu Gottes Gesetzen steht! Das meinte auch Jesus, als er sagte: "Dann gebt Cäsar zurück, was Cäsar gehört, und Gott, was Gott gehört" (Matthäus 22:21).

Grundsätzlich sollte ein Christ den Regierungen gehorchen, auch wenn er mit dem einen oder anderen nicht einverstanden ist. Doch sobald ein Konflikt zwischen den Interessen Gottes und dem des Staates entsteht, sollt auf jeden Fall Gott der Vorzug gegeben werden!

Wäre das beispielsweise im Dritten Reich unter all denen geschehen, die sich damals als Christen bezeichnet haben, hätte es möglicherweise den Zweiten Weltkrieg gar nicht gegeben!

LG Philipp

Hallo BornToLove,

ich meine, dass im alten Rom die Staatgewalt schon den Anspruch hatte, von einer Gottheit gewollt zu sein. Doch halte ich das für einen Religionismus, der die Staatsgewalt im Volk hat festigen sollen.

Paulus hätte mit seinen Worten an die Gemeinde in Rom sicherlich nicht gut getan, wenn er etwas anderes gesagt hätte. Ihm war sicherlich auch das, was in Jerusalem geschehen war, noch allzu bewusst. Vielleicht hatte er diesem Religionismus auch selbst Glauben geschenkt.

Eine staatliche Rechtsordnung und auch eine Staatsgewalt ist entweder von den Bürgerinnen und Bürgern des Landes demokratisch gewählt - oder sie hat sich selbst ernannt und eingesetzt (z.B. eine absolutistische Monarchie oder Diktatur).

Politiker und Staatsoberhäupter mögen unabhängig von der Staatsform als Mensch Göttlich sein und ihr Amt in Göttlichkeit ausüben. Das Gegenteil kann ebenso der Fall sein. Im ersteren Fall käme in gewisser Näherung die Staatsgewalt von Gott.

Mit einem Anspruch der Göttlichkeit, Fülle und größtmöglichen Freiheitsgrad für alle - hier Bürgerinnen und Bürger einschließlich der Regierung - gleichermaßen zu schaffen, dürfen und sollten auch alle davon nutznießen und selbst beitragen. So darf die Regierung gerne ein Vorbild sein. Die Regierung wird aber die Freiheit lassen, dem Vorbild zu folgen. Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger wird es Gesetze geben, die jemanden bestrafen, der oder die eine Fülle oder Freiheitsgrad für sich auf Kosten oder Schaden anderer in Anspruch nimmt - sprich Kriminalität ausübt.

Göttlichkeit kann dennoch Menschen dazu motiviert haben, in die Politik zu gehen und dann auch das Amt eines Staatsoberhaupts oder Regierungsmitglieds begleiten. Vielleicht kann man in dem Sinne davon sprechen, dass diese Menschen von Gott eingesetzt wären.

Eine Regierung, die in nicht-Göttlicher Weise einen Nutzen aus dem Volk zieht - also für sich selbst Fülle und Freiheitsgrad auf Kosten oder Schaden der Bürgerinnen und Bürger schafft, darf damit rechnen, dass der Anteil des Volks, dem das kein Vorbild ist, und der sich auch damit nicht identifiziert oder anders eingestellt ist, sich eines Tages wehrt.

Bei Nicht-Göttlichkeit können wir schon per se von keinem Einsatz seitens Gottes zu sprechen.

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Keine menschliche Gemeinschaft kann ohne Ordnung funktionieren. Deshalb hat Gott zugelassen, daß Staaten eine politische Ordnung etablieren, um die Sicherheit und Versorgung ihrer Untertanen, so weit es möglich ist, aufrecht zu erhalten.

Christen erkennen diese von Gott zugelassene Autorität der Staatsorgane gerne an, da Gott sie aus dem genannten Grund duldet. ER HAT SIE ABER NICHT EINGESETZT, ER DULDET SIE NUR!

Andererseits haben wir Grundsätze und Gesetze von unserem Schöpfer erhalten, die in der Bibel aufgezeichnet sind.

Dieses göttliche Gesetz steht selbstverständlich über den Anforderungen, die unvollkommene Menschen an uns stellen mögen. Apostelgeschichte 5:29

Römer 13:1, 2 wurde sehr oft falsch verstanden, weil man den Inhalt und die Aussage der gesamten Bibel nicht richtig versteht.

Begründung, warum JHWH, der Schöpfergott, weltliche Regierungen nie eingesetzt hat (keine einzige von ihnen):

Auf den ersten Seiten der Bibel wird berichtet, warum JHWH, der Schöpfergott, vorübergehend auf seine Herrschaft verzichtet, und dem Gott dieser Welt, Satan, dem Teufel ( 2. Kor. 4:4) die Möglichkeit einzuräumen, seine Lüge, die Herrschaft unseres Schöpfers sei nicht wünschenswert, da sie die persönliche Freiheit der Menschen einschränke, wogegen diejenigen, die selbst entschieden "was gut und was böse ist" glücklicher seien.

Wir stehen kurz vor dem Ende des Weltsystem Satans und in Kürze wird Jesus Christus im Auftrag seines Vaters JHWH das erbetene Reich Gottes wieder aufrichten. Dadurch wird der paradiesische Urzustand, den Satan und Adam durch Rebellion zerstörten, wieder hergestellt werden. Wahre Christen freuen sich sehr darauf.

Bis dahin handeln wir so, wie Gottes Wort uns empfiehlt: "ordnet euch fairerweise den weltlichen Autoritäten unter, um es ihnen nicht unnötig schwer zu machen. Im Konfliktfall folgen wir aber den Gesetzen JHWHs."

Dies steht so wörtlich nicht in der Bibel, Bibelforscher und -kenner sehen aber aus dem Zusammenhang, wie sich die Dinge verhalten. Es ist ganz wichtig, zu verstehen, warum JHWH, der liebevolle Schöpfergott dennoch vorübergehend viel Leid und Elend zugelassen hat. Es geht um die Streitfrage, ob die Herrschaft, die Regierung Gottes wünschenswert ist. Im bevorstehenden Reich Gottes wird es unter der Regierung Jesu Christi, des Königs der Ewigkeit, weder Leid noch Elend mehr geben. Nachzulesen u. a. auf den letzten Seiten der Bibel, Offenbarung Kapitel 21: 3, 4 ff und auch Kapitel 22. Sehr zu empfehlen, dies einmal in Ruhe unter Gebet zu lesen und intensiv darüber nachzudenken.

Wir stehen kurz vor dem Ende des Weltsystem Satans und in Kürze wird Jesus Christus im Auftrag seines Vaters JHWH das erbetene Reich Gottes wieder aufrichten. Dadurch wird der paradiesische Urzustand, den Satan und Adam durch Rebellion zerstörten, wieder hergestellt werden. Wahre Christen freuen sich sehr darauf.

du solltest nicht die Ansicht der Zeugen Jehovas auf wahre Christen übertragen. Wahre Christen freuen sich auf das was die Bibel vorhersagt, dass Jesus wiederkommt und wir Christen in den Himmel entrückt werden

0

In der Bibel erfahren wir auch in der Apostelgeschichte, dass man Gott mehr gehorchen muss, als der Obrigkeit und in Römer oder so, dass ein Sklave, wenn sein Herr auf Erden ein Unrecht von ihm verlangt, er für den Weg seines himmlischen Herrn bereit sein soll, zu leiden.

Also keine Sorge.

Jesus widersetzte sich der irdischen Gewalt, wenn sie nicht auf Gott hörte (predigte weiter das Evangelium, obwohl die Herrscher wollten, dass er schweigt, ging nicht mit der Tempelwache mit, als diese an das Haus klopfte), ordnete sich ihr aber auch unter, wenn es nicht im Widerspruch dazu stand (z.B. wo Jesus Petrus los schickte, die Steuern aus dem Mund des Fisches zu holen).

Auch im Alten Testament: Siehe die Hebammen, die die Jungen nicht umbrachten und von Gott dafür gesegnet wurden, Widerstand gegen den Pharao, all die Propheten, die verfolgt und ermordet wurden.

Im deutschen Gesetz ist zum Beispiel Abtreibung erlaubt, aber Gottes Gesetz verbietet es, menschliches Blut zu vergießen. Wenn du also Christ und Frauenarzt bist, dann musst du auf Gott hören und darfst nicht abtreiben, wenn jemand zu dir kommt und das fordert.

Sollten die Abtreibungsbefürworter mal Erfolg damit haben, dass jeder Frauenarzt so etwas machen muss, dann musst du bereit sein, deinen Job zu opfern, wenn eine ankommt und es fordert.

Wäre ja noch schöner, wenn menschliches Gesetz über göttlichem stünde. Dann hätten die Christen tatsächlich für Hitler morden müssen. Da muss man dann bereit sein, lieber selbst ins KZ zu gehen und zu sterben, als aus sich einen Mörder machen zu lassen.

Jesus hat gesagt, dass es kein Zuckerschlecken ist, ihm nachzufolgen. Jeden Tag das Kreuz auf sich nehmen. Bergauf ist halt schwer, aber wer will schon bergab in die Hölle, wenn er erst einmal sehen kann?

Was möchtest Du wissen?