Kann mein Bekannter mein Firmpate sein?

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4 Antworten

streng nach allen Regeln: nein.
Jemand der aus steuerlichen Gründen der Kirche den Rücken kehrt ist zumindest in diesem Punkt kein besonderes Vorbild.

In der Praxis akzeptieren es die meisten Pfarren. Sprich mit deinem Firmbegleiter oder deinem Pfarrer!

Ein Firmpate ist übrigens nicht notwendig.

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Ich denke nicht (kirchenrechtlich !)
https://de.wikipedia.org/wiki/Pate#Voraussetzungen
Sprich mit dem Pfarrer darüber. Es wird wohl vom Firmpaten kein Nachweis verlangt, ob er noch Kirchenmitglied ist.

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Es wird in der Regel nicht von der kath. Kirche genau überprüft, ob der Firmpate Kirchenmitglied ist und Kirchensteuer zahlt.

D.h. wenn es Dir nur darum geht, einen "Geschenke-Onkel" zu bekommen, dann kann es mit diesem Bekannten funktionieren.

Die Kernaufgabe eines Firmpaten ist aber, den Jugendlichen "auf seinem Glaubensweg zu unterstützen". D.h. bei Glaubenszweifeln und Fragen christlichen Lebens mitzuhelfen. Wenn Du Dir also da Hilfe im katholischen Sinne wünscht, dann ist Dein Bekannter der falsche Pate.

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Sofern er bei dem Austritt ausdrücklich angemerkt hat in der katholischen Kirche selbst zu bleiben, und lediglich  aus der Politischen Körperschaft austreten zu wollen .

Bei uns zu mindestens, ist das möglich .

Teilt er den katholischen Glauben nicht voll und Ganz macht hier eine Patenschaft keinerlei Sinn.

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