Kann ein ´´Ungläubiger´´ Firmpate machen?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das liegt ja wohl in der Natur der Sache, dass das nicht geht oder wie stellst du dir das vor?

Der Firmpate soll dem Firmling als Begleiter auf seinem weiteren Weg und religiösen Leben zur Seite stehen. Deswegen soll der Firmpate auch getauft, selber gefirmt und katholisch sein (Mindestalter ist 16) und ein Leben aus dem Glauben heraus führen. Oftmals übernehmen auch die Eltern oder der Taufpate das Amt, die ja bereits bei der Taufe versprochen hatten, das Kind in seinem Leben zu begleiten.

Wenn jemand nicht gläubig ist oder mit der Kirche als Vermittlerin der Sakramente nichts zu tun haben will, ist er wohl schlecht geeignet, einem Firmling im Glauben und in der Treue zur Kirche zu stärken (dieses Versprechen muss ein Firmung nämlich auch geben).

Warum sollte er? Ist ja aus der Kirche ausgetreten, weil ihm die offenbar nicht gefällt.

Ein Grund wäre zum Beispiel, dass ein Gläubiger Ihn gerne als Taufpaten hätte.

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Eigentlich schon. warscheinlich musste son kurs machen....

@ Eigentlich besteht der Sinn eines Firmpaten darin, dass er sich um den jungen gläubigen Menschen kümmert und ihm zur Seite steht.

@ Wie soll er seinem anvertrauten Schützling in seiner Glaubensentwicklung zur Seite stehen, wenn er selber nicht an Gott und an Jesus Christus glaubt.

@ Z. B. kannst Du bei Paulus sehen, wie er sich um den jungen Timotheus kümmert. Er steht ihm mit Rat und Tat zur Seite. Wie willst Du das machen, wenn Du selber kein gläubiger Mensch bist?

Ich glaube ja: Ein Firmpate ist eigentlich nur ein Zeuge, dass der Firmling gefirmt wurde, also eine Bestätigung der Taufe vollzogen wurde. Der hat sonst keine Pflichten.

Ein Pate ist kein Zeuge, sonst würde er Firmzeuge heißen...

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@omikron

Das sind die Voraussetzungen:

Der Firmpate/die Firmpatin muss das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Der Firmpate/die Firmpatin muss katholisch und gefirmt sein.

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