Darf man an Gott glauben, nachdem man aus der Kirche ausgetreten ist?

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40 Antworten

Zum Glauben an Gott kommt man durch das Wort Gottes, entweder durch das Studium der Bibel, durch andere gläubige Menschen als Vorbilder, oder über die Kirche, welche das Wort Gottes "amtlich" verkündet. - Man braucht dazu aber ursächlich nicht die Kirche, denn es ist eine Beziehung zwischen Gott und jedem einzelnen Menschen. - Der christliche Glaube, wenn er echt ist, führt aber dazu, dass man sich einer Glaubensgemeinschaft, einer Gemeinde, im weitesten Sinne "der Kirche" anschließt. - Christen brauchen Gemeinschaft untereinander! - Das lehrt auch die Bibel.

Wenn man umgekehrt aus Protest aus der Kirche austritt, so verliert man dadurch nicht seinen Glauben. - Nein, man schließt sich nur aus einer Gemeinschaft aus. Die Kirche bestimmt auch nicht darüber "ob man weiterhin an Gott glauben darf". - Langfristig läuft man aber Gefahr, sich vom Glauben zu "entfernen", wenn man sich von der Kirche oder irgend einer Gemeinschaft von Gläubigen entfernt.

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Das Eine hat mit dem Anderen überhaupt nichts zu tun. Es gibt viele Menschen (auch in meiner Verwandschaft), die die Institution Kirche ablehnen und ausgetreten sind, trotzdem aber sind sie sehr gläubige Menschen geblieben, beten und lesen in der Bibel. Die Gründe vieler Kirchenaustritte ist nicht damit gleichzusetzen, dass sie nicht mehr an einen Gott glauben. Genauso wenig kann man schlussfolgern, dass alle Kirchenmitglieder gläubige Christen sind. Auch in den Kirchen gibt es viele, die eigentlich nicht mehr an einen Gott glauben, aber aus den unterschiedlichsten Gründen nicht aus der Kirche austreten wollen. Die gehen auch dann nicht mehr in die Kirche, außer eventuell mal zu Weihnachten, weil es Tradition oder schön feierlich ist. Nicht ohne Grund sind die Kirchen zu den normalen Gottesdienstzeiten relativ leer. Gott selbst interessiert es überhaupt nicht, ob jemand Mitglied einer Kirche ist oder nicht. Ihn interessiert nur, ob man an ihn glaubt und seine Gebote erfüllt, also nach seinen Geboten lebt.

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An Gott glauben darfst du auf jeden Fall, ob getauft, ungetauft oder exkommuniziert oder freiwillig gegangen.

In der Bibel steht: "Gebt das Zusammenkommen nicht auf.". Christ sein ist gerade in der heutigen Welt nicht immer einfach. Sich regelmäßig in der Gemeinde zu treffen, zu lachen, zu weinen, zu beten, am heiligen Dienst teilnehmen, das Abendmahl feiern, sich gegenseitig erbauen, und und und, das gehört zum Christ-Sein einfach dazu.

Wenn du aus der Kirche ausgetreten bist, hast du damit signalisiert, daß du an der Gemeindearbeit nicht mehr teilhaben willst, hast den "Tempel" Gottes verlassen und bist damit Teil der Welt geworden. Das macht noch lange keinen Heiden oder Atheisten aus dir.

Aber ein Bekenntnis zu Jesus bedeutet auch, sich zu seiner Kirche zu bekennen. Wenn du dieses Bekenntnis aufgibst, gibst du deine Verbindung zu Jesus und zum Vater auf. Eine Rückkehr ist aber möglich, wenn du deinen Fehler erkannt hast, bekennst und um Rückkehr in die Gemeinde bittest.

Es ist sehr selten, daß ein Christ in der Lage ist, losgelöst von der Gemeinde zu überleben, im geistigen Sinne. Würde ja bedeuten, daß du aufhörst, zu essen - du verhungerst auf lange Sicht einfach...

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natürlich darf man noch an gott glauben. die kirche ist im prinzip nur der verein, aber wenn alles über den christlichen gott stimmt, dann ist es ihm egal ob du in dem deppenverein bist oder ob du auch so von herzen glaubst. ein atheist ist wer, der an gar keine götter glaubt, und ein heide is ein mensch, der keiner der weltreligionen angehört, im ktholischen sinne ein aktiver nicht-christ. unter heide versteht man heute aber meistens einen anhänger der alten naturreliogionen (wie mich)

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Natürlich darfst Du glauben, beten, in der Bibel lesen, Dich christlich verhalten! Genau deshalb bist Du ja ausgetreten, weil Du das NICHT in Deiner Kirche erlebt hast! Auf die Dauer will aber jeder Gläubige Gleichgesinnte finden, will in der Bibel studieren, will sich mit anderen über seinen Glauben austauschen. In den meisten Gemeinden darfst Du jederzeit als Gast kommen! Oder versuch es doch mal mit einem Hauskreis in Deiner Nähe: z.B.:

http://www.glauben-einfach.com/

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Nein nicht alle nur manche glauben nicht mehr an Gott, aber andere glauben noch an Gott. Sie sind nur ausgetreten weil es eigentlich nur sinnlos ist was die katholische Kirche macht und sie sich da nicht wohlfühlen und man kann auch ohne in der Kirche zu sein an Gott glauben und man ist deswegen nochlange lange nicht Atheist bzw. Heide.

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Man kann auch ohne Kirche gläubig sein, wer wollte das verwehren? Zunächst darf und kann man nicht urteilen, da nur Gott die Beweggründe kennt und den Menschen ins Herz schaut. Menschen außerhalb der Kirche können durchaus der Liebe Gottes geöffneter sein als fromme Kirchgänger.

Dennoch: Wer wegen der Missbrauchsfälle oder sonstiger Verfehlungen von Kirchenmitgliedern aus der Kirche austritt, hat entweder vorher schon seinen Glauben abgelegt und mit Kirche nichts am Hut gehabt , (denn sonst müsste man auch aus Schulen und Vereinen austreten) oder hat nicht begriffen, dass es für einen Katholiken ein "Christus JA - Kirche NEIN" nicht geben kann und darf. Wie könnte man Christus von der Kirche trennen, deren Haupt er ist und der Er seinen Beistand versprochen hat bis zum Ende der Zeiten - und dies trotz sündiger Mitglieder ! Von Schuld kann sich keiner freisprechen, wir sind alle auf die Barmherzigkeit Gottes angewiesen und trotz der unbestreitbaren Sündenfälle kommt auf jeden, der das Evangelium verrät, viele andere, die es leben und vorbildhaft bezeugen.

Wenn der Glaube Bestand haben soll und lebendig bleiben soll, braucht er auch die Gemeinschaft und die Sakramente,die ihm dabei helfen. Wer ohne Grund der sonntäglichen Versammlung und den Sakramenten regelmäßig fernbleibt, vergisst dabei, dass es nicht um irgendwelche Pfarrer geht,sondern um Christus, der alle eingeladen hat und wer konsequent fernbleibt, erteilt Christus ebenso konsequent eine Absage. Das kann keinem wirklich gläubigem und gottliebenden Menschen egal sein. Die Kirche braucht kein Mitläufertum, sondern Begeisterung, dies gerade in heutiger Zeit.

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Wenn sie keiner Kirche angehören, sind sie Statistisch gesehen Atheisten, aber das heißt nicht, dass sie nicht an Gott glauben dürfen. Allerdings halte ich es für blödsinnig, die ganze Kirche wegen einiger weniger pädophiler oder gewalttätiger Mitglieder zu verurteilen oder gar zu verlassen. Wie gesagt, es waren nur einige wenige, die es bei vielen Kindern gemacht haben, und nicht umgekehrt. Aber das hat jeder selbst zu entscheiden.

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Was bei allen Vorkommnissen in der Kirche wohl am wenigsten bedacht wird ist, das dort auch nur Menschen sitzen, denen auch wie uns Fehler unterlaufen, die sie nicht bedacht haben. Es ist völlig unerheblich, ob jemand einer Kirche angehört oder nicht. In der Heiligen Schrift steht geschrieben, das Du nicht in die Kirche gehen brauchst, um an den Herrn deinen Gott zu glauben.

Dort steht, schließe Dich in dein Zimmer ein, weil viele, die in einer Kirche gehen, oft nur wie "Scheinheilige" sind. Genauso wie früher zu Jesu Zeiten hat sich in der Kirche überhaupt nix geändert. och heute sitzen dort die Schriftgelehrten und Pharisäer. Darum - auch wenn man nicht in einer Kirche ist, kann man an Gott glauben und anbeten.

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ja warum nicht.die Kirche ist eine von Menschen gemachte Organisation. was hat sie mit Gott zu tun. um an Gott zu glauben muß man nicht Mitglied einer Kirche usw sein.der Glaube findet im Herzen oder im Kopf statt. also sie können weiter an Gott glauben.

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Ich bin zwar kein Katholik aber ich kann mir denken das die Kirche natürlich trotzdem Treue erwartet, nicht nur weil der Papst es gesagt hat als er in Deutschland war. Und soweit ich informiert bin, ist ja für die katholische Kirche ein Nichtkatholik auch kein Christ.

Aber glauben darf man natürlich immer. Ich schätze nur nach katholischem Verständnis bringt es dir nicht mehr viel. Der Papst hält sich für wichtig in Gottes Plan und du lehnst einen Teil ab.

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Jeder Mensch darf an Gott glauben, und darf ohne jegliche konfessionelle Bindung sich selbst als gläubigen Menschen bezeichnen. Von dieser Sorte Gläubige gitb es übrigens Millionen. Nur die wenigsten Menschen vereinbaren sich mit den dogmatisierenden Konfessionen. In der Regel ist es sogar so, daß viele Menschen sich zwar in einer Konfession dem Glauben näher und sich diesen auch erklären lassen, dann aber konfessionslos ihren eigenen Weg zu Gott finden.

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Bei welchem Verein oder in welcher Sekte du Mitglied bist, ist für deinen Glauben völlig irrelevant. Das hat nichts miteinander zu tun.

Es gibt Pfarrer, die Atheisten sind; die meisten Kirchenangehörigen glauben ebenfalls nicht wirklich sondern folgen nur blind irgendwelchen Traditionen (besonders gilt dies auch für islamische Gläubige); und nahezu alle die aus der Kirche ausgetreten sind, glauben noch irgendwie an irgendwas. Das hat eben nichts miteinander zu tun.

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Ohne Kirche gibt es keine Überlieferung des Glaubens, besser der Bibel, auf die sich der christliche Glaube bezieht.

Und ohne "Kirche" hat es der christliche Glaube schwer, ja ist es ihm letztlich unmöglich, zu überleben. Natürlich darf, kann, soll man auch außerhalb der "Kirche" glauben. Aber es ist schwer, wenn man christlichen Glauben nicht mit einer Freistil-Selbstbedienungs-Weltanschauung verwechselt.

Die Missbrauchsfälle besonders in der r.-k.. Kirche haben deshalb viele Christen in große Schwierigkeiten gestürzt, und damit die Kirche selbst. Es ist zu hoffen, dass die Kirche einen mutigen Reinigungsprozess unternimmt., um die Kirche wieder glaubwürdiger zu machen.

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Da die meisten Kirchgänger vermutlich sowieso nur Papier-Christen, die ständig gegen die 10 Gebote verstossen, sind ist es doch egal, ob man sich von diesen Scheinheiligen trennt.

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Das hat eins mit dem anderen nichts zu tun. Meine Freundin ist sehr Gläubig würde nie in eine Kirche gehen, weil sie diesen „Rummel“(Ihre Wörter) nicht mit machen will. Brauch nur das Kapitel Moses und das NT lesen dann vergeht es mir . Ein Pfarrer sagte mir mal das die Bibel nicht so Wörtlich zu nehmen ist , es sin nur Bilder für was Erklären. Jetzt was soll ich noch Glauben??

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Aus der Organisation Kirche auszutreten muß nicht zwingend mit dem Ablegen des Glaubens zu tun haben. Weiter an den Inhalt der Bibel zu glauben, steht auch jedem frei, der seinen Austritt erklärt hat.

Und nicht irgendein Etikett oder bezahlte Kirchensteuer macht den guten Christen aus, sondern wie er lebt und handelt. Und dafür muß man sich nicht Kirchenmitglied nennen.

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der glaube an gott ist nicht abhängig von der mitgliedschaft in einer religiösen vereinigung. ich glaube z.b. nicht an gott und bin trotzdem noch mitglied einer religionsgemeinschaft.

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Jeder "darf" an Gott glauben! - Ob kirchlich oder nicht spielt keine Rolle

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Kein Mensch hat das Recht darüber zu Urteilen ob jemand an Gott glauben darf oder nicht.

Der Mensch braucht auch keine Institution um ins Paradies zu kommen:

6 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

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