Darf ich Taufpate werden (katholisch) wenn ich aus der Kirche ausgetreten bin?

10 Antworten

Für den Taufpaten gibt es im Kirchenrecht klare Regelungen: Mindestalter, vollständige Eingliederung in die Kirche, Eignung und nicht mit einer Beugestrafe behaftet. Diese Regelung gilt weltweit.

Das Mindestalter liegt bei 16 Jahren. Vollständige Eingliederung bedeutet, er muss Taufe, Firmung und Erstkommunion empfangen haben, Eignung meint, dass er ein christliches Leben führt. Eine Beugestrafe tritt beispielsweise ein, wenn er den Austritt aus der Kirche erklärt hat.

Konsequenz: du kannst das Patenamt nicht übernehmen.

Wenn sich noch ein Zweiter erbarmt, der noch in der Kirche ist, dann schon. Es kommt vor allem auf den Priester an, ob er damit zurecht kommt oder nicht.

Nein, keinesfalls. Weder bei den Katholiken, noch bei den Protestanten.

Sinn des Paten ist doch, daß er den Täufling im Glauben und der Lehre der Gemeinschaft der Gläubigen helfen und begleiten kann.

Wie soll das denn gehen, wenn Du Dich entschlossen hast, nicht mehr zu eben dieser Gemeinschaft zu gehören ;-) ?

Die Mutter meiner Freundin ist auch ausgetreten. Deshalb kam sie als Taufpatin für ihren Neffen nicht infrage.

NEIN darf man nicht! Der Taufpate MUSS in der Kirche sein-wenn die Eltern nich wären wär egal aber wie gesagt als Taufpate muss man drin sein!

Wenn beide Eltern nicht in der Kirche sind, dann taufe ich nicht.

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@CharlesMaurice

Nein das ist falsch! Wir sind BEIDE NIHT in der Kirche mein Vater (der Taufpate unseres Sohnes) ist es und unser kleiner ist katholisch getauft!!!

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