Kann man sich für die Wissenschaft opfern und freiwillig in ein schwarzes Loch gehen?

13 Antworten

Es ist ja nicht bewiesen das man danach wie Spaghetti ist, vllt passiert ja auch etwas ganz anderes, das ist ja nur eine Theorie für die ein paar Fakten sprechen

da brauchst du dir keine hoffnung machen dass etwas anderes passieren würde.

dass man in der nähe sehr massereicher objekte aufgrund der gezeitenkräfte gestreckt wird bis es einen zerreißt ist eine bekannte tatsache, die man auch in unserem sonnensystem beobachten kann. (ist übrigens ganz normale klassische physik, dafür brauchts keine schwarzen löcher oder relativitätstheorie oder ähnliches)

https://de.wikipedia.org/wiki/Shoemaker-Levy_9

https://de.wikipedia.org/wiki/Roche-Grenze

Nein - geht nicht - weil du kein SL erreichen kannst ohne schon auf der Reise dorthin gestorben zu sein. Das gilt auch für Reisen mit relativistischer Geschwindigkeit - dabei verzögert sich zwar deine Eigenzeit erheblich, aber du wirst dafür zwar recht jung, aber gut durchgegrillt am Ziel ankommen (Blauverschiebung).

Was die Gezeiteneffekte betrifft, so hat z.B. Reggid dir die recht einleuchtend erklärt.

Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, daß du bei supermassiven SL und sofern die keine Akkretionsscheibe haben, erst hinter dem Ereignishorizont "spagettifiziert" - und zugleich abermals "durchgegrillt" wirst. Wobei "grillen" wohl das falsche Wort ist - eher verdampfst du und deine Moleküle ordnen sich als schönes Spagetti an...

Nein.

Es ist zwecklos, da aus dem schwarzen Loch keine Information nach außen dringt (deshalb ja "schwarz").

Es ist unmöglich, da die Schwarzen Löcher zu weit entfernt sind.

Also ist die Frage irrelevant.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Alle schwarzen Löcher sind so weit von uns entfernt dass man sie niemals erreichen könnte. Ansonsten würde dich nichts daran hindern es zu versuchen. "Wie Spaghetti" bist du aber wahrscheinlich nicht. Du würdest vermutlich auseinander gerissen werden.

Das ist keine Theorie, das ist nachgewiesene Physik.

Die sogenannte Spaghettifizierung (ja, das heißt tatsächlich so) läßt dich nicht am Leben, du wirst in Stücke gerissen. Ganz abgesehen davon, das durch die immensen Gravitationseffekte am Ereignishorizont eine Art von Zeitverschiebung beim wahrnehmenden stattfindet.

Man könnte das überschreiten des Ereignishorizontes (also der Grenze zum schwarzen Loch) überhaupt nicht bewußt erfassen, das ist schlicht unmöglich.

Also ja, kann man machen. Wäre aber völlig sinnlos.

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