Kann man ein eigenes Spiel entwickeln und Milliardär werden?

11 Antworten

Ganz alleine ein Computer-Spiel zu entwickeln ist sehr viel Arbeit. Ich kenne nur zwei drei Beispiele für solche Mammutprojekte, und keines davon ist der AAA-Titel, der ein solches Einkommen ermöglichen würde. Ein Großteil der Zahlungen wenn du ein Steam Spiel kaufst z.B. verlieren sich, bis sie beim "Besitzer" landen.

Dem gegenüber stehen einige Jahre Vollzeit Entwicklungsarbeit, bis das Spiel "fertig" ist. Danach folgen natürlich weiterhin Bugfixes und ggf. Erweiterungen.

Ja, eine gute Spielidee kann dir den Unterhalt sichern. Ob du reich werden kannst ist ne ganz andere Frage. Und im ganzen denke ich, dass nur seehr wenige Entwickler die Fähigkeiten, Kraft und finanzielle Reserven haben um so etwas umzusetzen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung – Dipl.-Informatiker mit 10 Jahren Berufserfahrung

Kann man, natürlich. Notch macht es vor.

Aber, ein Informatikstudium hat damit nichts zu tun, lernt man auch nicht wirklich spiele zu entwickeln. Ein Informatikstudium brauchst du nicht um ein spiel zu entwickeln. Notch z.B. hat mit 8 sein erstes spiel entwickelt, und damals in den 80ern war das noch nicht so einfach wie heute.

Als Informatiker kann man aber einiges verdienen.

Wenn man es richtig macht und den Willen dazu wirklich hat, bestimmt. Da musst du aber wirklich auf eine richtig gute Idee kommen, aber prinzipiell möglich.

Ich mache das ja nicht. Mein Kumpel sitzt stundenlang in der Garage.

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Ja, sicher geht das. Mit einem Spiel wird das aber ehrlich gesagt ziemlich schwierig. Wenn dann muss es etwas sein, was viele Menschen haben wollen oder vielleicht sogar brauchen und das es in der Form noch nicht so viel gibt. Spiele gibt es schon Millionen, deshalb ist es unwahrscheinlich, dass es Milliarden abwirft (einige Millionen können aber drin sein und das reicht ja schon ;) ) Aber mit einer innovativen Idee geht da schon sehr viel (Ein Beispiel wäre Facebook oder Windows).

Lg :)

Klar, wenn man einen Produzenten bzw. Verlag dafür findet. Das Wörtchen "wenn" spielt dabei eine große Rolle, denn da liegt eben der Hund begraben, wie man so schön sagt.

brauch man beides nicht, funktioniert alles in Eigenregie. Maximal eine Partnerschaft mit Steam anvisieren (oder vergleichbaren Plattformen) um schneller Zugriff auf einen größeren Kundenkreis zu bekommen

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@yamat501

Im Sinne des Gedankens an sich hast du sicher recht, das glaube ich dir alles. Aber so wird man Milliardär? Das glaube ich kaum...

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@upbrunce

Blizzard als Spielepublisher sollteste ja kennen. Die haben vor knapp 30 Jahren damit angefangen Brettspiele zu portieren und sind heute 77mrd $ wert

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@yamat501

Ich bezweifle etwas, dass das alles so ohne Financiers passiert ist, aber gut, damit kenne ich mich nicht aus und muss mich daher enthalten. Danke für die Info, ich werd mich bei Zeiten mal darüber informieren.

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@yamat501

Das Unternehmen ja. Keine einzelne Person in diesem Unternehmen wird über ein Vermögen in Milliardenhöhe verfügen.

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@upbrunce

damals wars noch wesentlich einfacher und billiger als heute.

Schon allein weil Grafik nicht so qualitativ hochwertig war und kein Vermögen kostete und das Marketing auch noch online nicht so groß war.

Heute ist das teurer deswegen ist da sone Partnerschaft mit Steam effektiv um schnell nen größeren Kreis an Kunden zu generieren. Dafür muss man aber meist um die 30% der Einnahmen abtreten

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@yamat501

Womit wir wieder beim Thema "Milliardär" werden und ich bezog die Frage auf die aktuelle Gegenwart... :-) Wie dem auch sei. lg up

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@yamat501

Der ist schon seit jahren nicht mehr CEO von Blizzard. Aber jo, der hat sich als Unternehmer vor allem Dank WoW die Taschen gut vollgemacht.

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