Kann man an alle Religionen glauben?

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26 Antworten

Wenn jemand sich nicht sicher ist, was er für richtig halten soll, darf man dann alle Tätigkeiten die man in den 3 Religionen macht miteinander verknüpfen (Die Gebete, Rituale etc.)?

Wie wäre es damit, die entsprechende Schriften zu lesen, und die enthaltenen Verheißungen selbst für sich zu testen? Was dann dem persönlichen Glauben am ehesten entspricht und worin man die meiste Bestätigung des eigenen Glaubens findet, ist zumindest für einen persönlich die beste Wahl.

Beziehungsweise an alles glauben?

Das dürfte schwierig werden, da sie zum Teil einander widersprechen und zudem den jeweils anderen absprechen die richtige Religion zu sein. Man kann es trotzdem versuchen, aber konsequent sein ist dann was anderes. Das wäre in etwa so, wie (um eine Redewendung zu gebrauchen, die ich mal gehört habe) ein Haus in Zion und ein Ferienhaus in Babylon zu haben, was keine grandiose Idee ist.

Es kann doch nicht sein, dass nur eine Religion im Endeffekt sich als richtig herausstellt.

Es kann schon sein, aber bevor man nicht die Perspektive des ewigen Daseins erreicht, kann man sich nicht sicher sein, welche die richtige ist.

Aber es soll nicht vom Monotheismus abweichen, man kann ja daran glauben dass der Gott in den Religionen derselbe ist.

Bedenkt man, dass JHWH, Gott, Allah der Gott Abrahams ist, ist da auch was dran, aber es gibt auch diverse Unterschiede.

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Das wird ideologisch bzw. theologisch gar nicht möglich sein.

Die Juden haben Propheten, die zehn Gebote, die religiösen Regeln (Halacha) und hoffen auf das erscheinen des Erlösers.

Die Christen haben bereits den Erlöser und viele Christen sehen die Speisegebote als aufgehoben an. Außerdem gibt es für sie den dreifaltigen Gott.

Die Muslime lehnen die Göttlichkeit Jesu ab, sehen Mohammed als letzten Propheten (manche warten auf dem Imam Mahdi) und stehen damit im Widerspruch zu großen Teilen des Christentums.

Ist Gott also dreifaltig oder nicht? Jesus Gottes Sohn oder nicht? Mohammed der letzte Prophet oder nicht? Kommt noch ein Erlöser, oder nicht?

Wenn man daran glaubt, dass Gott in die Herzen der Menschen schauen kann, dann nutzt dir die Befolgung von Ritualen gar nichts.

Du kannst an keine dieser Lehren absolut glauben, da es immer einer anderen widersprechen würde.

Aus der Sicht einer dieser Religionen wirst du also immer ein "Ungläubiger" und damit ein Opfer der Verdammnis sein.

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Kommentar von SomewhereInTime
17.06.2016, 15:11

Ja, das ist irgendwie widersprüchlich. Dann muss man sich bei Widersprüchen jeweils für eine Seite entscheiden.  

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Kommentar von gottesanbeterin
19.06.2016, 14:40

Wenn man die Essenz der Lehren versteht und verinnerlicht, gibt es kein Problem, denn
durch  eine Religion verehrt man lediglich auf
bestimmte Weise  Gott,  viele Götter oder/und hofft auf eine Erlösung
oder Erleuchtung.

Wenn man jedoch nur das Trennende wahrnimmt, scheint alles unvereinbar.

Wir müssen eben an unserer Wahrnehmung üben!

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Der Gott in diesen Religionen IST faktisch der selbe. Die Auslegung, wie man am besten zu ihm betet oder seine Gebote einhält, bzw. die Lebensweise ist nur unterschiedlich oder an die jeweiligen Kulturen und Gewohnheiten angepasst.

Das Christentum basiert auf dem Judentum, der Islam basiert auf dem Christentum und Judentum. Das Judentum ist auch wieder aus einer Entwicklung von Religionen des Polytheismus entstanden.

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Du kannst glauben woran du möchtest: Ob du an Gott, Buddha oder das fliegende Spaghettimonster glaubst ist egal.

Natürlich kannst du dir deinen Glauben aus verschiedenen Religionen zusammensuchen, du kannst aber nicht einfach alle 3 zusammenwürfeln und hoffen dass es klappt. Dafür gibt es zu viele Konflikte.

Ich habe mir meinen Glauben aus dem Christentum, Buddhismus
und dem Hinduismus zusammengestellt und seit dem bin ich viel zufriedener als vorher.

Ich empfehle dir daher das rauszusuchen was dir gefällt und danach zu leben.

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Du kannst prinzipiell machen was du willst.

Das Problem ist nur, dass jede Religion von sich behauptet die einzig richtige zu sein und dir nur dann die ultimative Belohnung verspricht, wenn du dich ihr verpflichtest, während alles andere, insbesondere die Verpflichtung einer anderen Religion gegenüber in der ultimativen Strafe endet. (*hust* Propaganda *hust*)

Von daher bringt es dich in die Hölle an alle Religionen zu glauben.

Aber da sich Gläubige ohnehin ausschließlich an die Punkte ihrer Religion halten, welche ihnen gerade am angenehmsten erscheinen und alles andere wegdiskutieren, bzw. einfach auslassen oder ausblenden, kannst du sowieso machen was du willst.

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Mische dir die Dinge zusammen die für dich am besten zu treffen und erfinde einen eigenen Namen für deinen Glauben, nichts anderes machen alle Weltreligionen. Letztendlich wird seit den Agyptern (bzw. noch vorher) immer wieder alles kopiert, neu interpretiert und als "die religion" präsentiert.

Am Erfolgsreichsten sind die Religionen die am wenigsten prüfbare Fakten liefern denn z.B. biblische Dinge wie Sinkflut etc. sind natürlich wissenschaftlich gesehen heute längst widerlegt (bzw. bestenfalls lokal zugeortnet) und Kernelemente (z.B. die Sache mit der jungfräulichen Geburt) kopiert von vorgängerreligionen (findet man in zig religionen... hier mal der Vergleich zur Agyptischen die wohl als Quelle für die folgenden genommen werden kann): http://www.tauhid.net/horus&jesus.html

Prinzipiell gibt es viele Gründe zu glauben... manche brauchen einen glauben wenn sie etwas nicht erklären können, andere wollen lieber wissen und hinterfragen immer... und bilden sich ihren Glauben letztendlich selbst (hinterfragen aber auch diesen immer wieder). Ich persönlich finde letzteres für mich sinnvoller da ich zugeben kann nicht alles verstehen zu können weil mein Geist zu klein ist (spätestens bei Themen wie Superstringtheorie setzt das Gehirn dann irgendwo aus wenn es alles fassen will) und nicht zwanghaft eine Erklärung festlegen muss.  

Kurz aber knapp: verabschiede dich von Religion und finde deinen Glauben... religion hindert einen nur dabei.

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Es kann doch nicht sein, dass nur eine Religion im Endeffekt sich als richtig herausstellt.

Ich stelle mir das so vor. Wenn zum Beispiel einer in England, einer in Moskau, einer in Portugal und einer in Afrika gleichzeitig mit dem ausgestreckten Finger auf den Mond zeigen, so zeigen sie alle in unterschiedliche Richtungen. Aber das worauf sie zeigen ist dasselbe.

Und genauso machen die Menschen in den verschiedenen Religionen unterschiedliche Dinge. Die einen verbeugen sich viel, die anderen trinken Wein vor dem Altar, andere singen viel oder wackeln mit dem Kopf. Und trotzdem isses dasselbe, was gemeint ist.

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Ich beziehe mich jetzt nur auf das Judentum, den Islam und das Christentum.

Warum dieses? Warum schließt du hunderte anderer Religionen (darunter durchaus große) einfach aus und sprichts ihnen ihren Wahrheitsgehalt automatisch ab?

Es kann doch nicht sein, dass nur eine Religion im Endeffekt sich als richtig herausstellt.

Nein, das ist in der Tat hochgradig unwahrscheinlich. Es kann jedoch sehr gut sein, daß sich jede einzelne als falsch herausstellt. Es gibt keinerlei Anzeichen für die Existenz irgendeines Gottes. Es gibt eine Fülle von Indizien (in manchen Fällen könnte man gar von Beweisen sprechen), daß der abrahamistische Gott nicht existiert.

Und, wie gesagt, was ist, wenn sich der Hinduismus als richtig herausstellt? Oder der Glaube der alten Ägypter? Oder der Wikinger? Für den Wahrheitsgehalt dieser Religionen spricht ebensoviel bzw wenig, wie für den der von dir genannten.

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Kommentar von SomewhereInTime
17.06.2016, 15:58

Ich habe mich nur auf die 3 bekanntesten Abrahamitischen Religionen bezogen, weil ich es etwas viel finde hundert andere Religionen hinzuzuziehen. 

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Laut Wikipedia glaubt ein Omnist daran, dass jede Religion wahre Aussagen hat, aber keine Religion alleine die einzige Wahrheit darstellt.

In meinen Augen nicht mehr und nicht weniger schlüssig, als an eine von den Religionen alleine zu glauben. Im Endeffekt dreht es sich der Mensch eh immer so hin, wie es ihm gerade passt.

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ich denke jeder hat seine eigene Beziehung zu Gott und niemand kann dir vorschreiben wie du das für dich entscheidest.

Ich denke auch es ist sehr gut für alles offen zu sein und von allen ein bisschen mitzugeben .

Wir wurden mit freiem Willen geschaffen und haben nicht umsonst ein Gehirn um Sachen zu hinterfragen also saug so viel ein wie es geht und finde dein Weg <3 Lass dich auch nicht von anderen so beeinflussen vonwegen das ginge mal gar nicht oder das wäre gotteslästerung .  Dazu sind Glauben und Religion zwei komplett andere Dinge für mich . Und ein guter Mensch der glaubt wird dich nicht verurteilen deshalb .

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Warum sollte sich am Ende nicht nur ein Weg als richtig herausstellen? Die verschiedenen Religionen und Glaubensrichtungen unterscheiden sich in wesentliche Fragen sehr voneinander (in der Gottesvorstellung, in der Frage, wie man das Heil und die Erlösung erlangt usw.). Von daher wäre es durchaus logisch, dass maximal eine Religion bzw. Glaubensrichtung wahr ist und die anderen nicht.

Deshalb hat Jesus auch gesagt: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich" (Johannes 14,6).

In Bezug auf einen Vergleich zwischen Bibel und Koran finde ich die logisch aufgebaute Argumentation der folgenden Seite sehr gut und interessant, da sie die Gegensätze und Widersprüche aufzeigt: http://www.islamseite.de/

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unmöglich, da die seelenlagen der gläubigen zu verschieden sind

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Zunächst solltest du eine Religion (egel welche) nicht automatisch mit Gott und seinem Willen und Wirken in eine Schublade schieben. Wenn es Gott gibt, dann hat er garantiert nicht die Absicht gehabt, die Menschen zu verwirren und wie beim "Glücksrad" um den Hauptgewinn ein Ratespiel zu veranstalten. Wenn einem das so vorkommt, dann hat da ein anderer die Finger im Spiel um für Irritationen zu sorgen, und ein Versteckspiel daraus zu initieren. Wer das ist, kannst du dir denken, oder?

Was ist das Ziel des Glaubens an Gott? Es geht um die Vergebung der Sünden! Und wer steht mit seinem Namen dafür? Jesus Christus, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist - sowie der einzige Weg zu Gott in den Himmel (Johannes 14,6). Das bedeutet, es bedarf keiner Religion, keiner Kirche und keines Vermittlers um mit Gott Frieden zu schließen und erlöst zu werden. Glaube an Jesus!

Johannes 3, 16-18:

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes".


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Man "kann", das wäre (für uns) aber nicht hilfreich.

Der "Gott dieser Welt" schuf nämlich diese "Religionen", um die Menschheit irrezuführen (Eph.2,2; 2.Kor.4,4).

Die Wahrheit liegt im "Wort Gottes" (Joh.17,17), laut diesem unser Heiland für uns am Kreuz gestorben ist, um die Schuld für unsere Übertretungen zu tragen (Röm.6,23).

Der Glaube an Sein Wort" wird uns erretten (1.Joh.5,4).

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Gibt es denn die richtige Religion? Ganz sicher jedenfalls ist, dass es der Islam nicht sein kann, denn der engt die Menschen zu sehr ein und behauptet von sich, dass das die einzig richtige Religion sei...Intelligente Menschen sind da natürlich vorsichtig... die friedfertigste Religion ist der Buddhismus und von daher empfehlenswert!

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Hallo
Nein kann man nicht .
Zumindest kannst du nichts zum Islam hinzufügen .
Der Islam ist bereits vollkommen und benötigt keine änderungen .
Jemand der Neuerungen in den Islam einbringt tritt aus dem Islam aus .

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Kommentar von gottesanbeterin
19.06.2016, 14:26

Woher nimmst du denn die Ansicht, dem Islam könne man nichts hinzufügen? Weils dir so geht?

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Ich denke nicht, dass man an alle Religionen glauben kann. Man muss sich für eine entscheiden. Ich bin Christ. Wenn Sie Gründe/Argumente haben wollen, um an das Christentum zu glauben, dann können Sie mich in den Kommentaren fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente.

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Der Islam setzt voraus, dass du nur den Koran und die Lehren von dem Propheten Mohammed, der sogenannten Sunna befolgst. Alles andere wäre Ketzerei, was dich aus dem Glauben wieder rausbringen würde.

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Kommentar von gottesanbeterin
19.06.2016, 14:17

Das macht nicht der Islam, das macht der islamische Klerus, der damit die Religion verzerrt und missbraucht!

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Klar geht das, immerhin ist es der gleiche Gott

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den göttern ist es egal an welchen von ihnen du glaubst. du kannst da glauben was du willst. keine der religionen ist richtiger oder besser als die andere.

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