Kann ich Süßwasserrochen in Teich setzen?

5 Antworten

Ich habe keine eigene Erfahrung in der Rochenhaltung, tendiere aber allein aus anderen Gründen schon klar zu nein.

Du scheinst generell wenig Erfahrung zu haben, wenn du denkst, dass man Fische evtl an andere Wasserwerte oder Temperaturen umgewöhnen könnte. Und Rochen gehören definitiv nicht in unerfahrene Hände.

Selbst wenn es den Sommer über mit dem restlichen Besatz und den Wasserwerten und der Struktur des Teiches funktionieren sollte, was ich bereits bezweifle, bräuchtest du für den Rest des Jahres ein ausreichend großes und passend eingerichtetes Aquarium (wir sprechen von ~1000 L).

Ich finde auch den Stör im Gartenteich grenzwertig...

Ansonsten: Dein Teich ist doch schon schön und abwechslungsreich besetzt. Was willst du da noch mehr?

Danke für deine ausführliche Antwort, ich bin Zootierpflegerin und war auch mehrere Monate in meiner Ausbildung in der Aquaristik eingesetzt, bin also schon erfahren und kenne mich aus, bin aber halt lange keine Fachfrau. Der Stör fühlt sich bei mir pudelwohl und ich weiß auch das man je nach "Härte" der Fische einiges umgewöhnen kann wo Sie mit klar kommen. Zum Winter hin kommen meine nicht winterfesten Teichbewohner in ein etwa 1500 Liter Becken mit ins Haus. Mein Teich ist etwa 30m lang, 20 m breit und 3 Meter tief. Daher möchte ich gern meinen Bestand aufstocken und ich finde Rochen total interessant und schön zum Beobachten. Wasserwerte etc sind durch mehrere Pumpen, Klärer, Pflanzen etc Top. Die werden regelmäßig kontrolliert.

0
@Fellu

Warum fragst du dann nicht deine Kollegen aus der Aquaristik, was sie davon halten? Du müsstest da doch genau die richtigen Leute an der Hand haben.

Ich persönlich rate dir davon ab.

Ich habe selbst eine Freundin, die die Tierpflegeausbildung in einem renommierten Zoo macht und was sie da in der Aquaristik gelernt hat, war echt lächerlich. Das sagt sie auch selbst. Das kommt eben erst mit der Zeit. Während der Ausbildung meinte sie, schafft man das einfach nicht, sich da ein umfassendes Wissen anzueignen. Da gleich mit Rochen zu beginnen ist ..tja..

Das soll nicht deine Ausbildung abwerten, in keinster Weise. Ich habe nur jetzt schon öfters gehört, dass der Fokus in der Tierpflegerausbildung nicht gerade auf der Fischhaltung liegt und halte auch deine Einstellung zu dem Thema für nicht ideal ("was nicht passt, wird passend gemacht"). Ich bezweifle auch, dass all die Fische in deinem Teich und die Rochen - zumindest im 1500 L AQ - tatsächlich harmonieren. Nachdem die Rochen dann noch sowieso den Großteil des Jahres im AQ sein müssten, aufgrund der Temperatur, erschließt sich mir der Sinn nicht ganz.

Aber wie gesagt - die Leute, die tatsächlich in der Aquaristik arbeiten haben oft ein enormes Wissen und an deiner Stelle würde ich deine Kontakte nutzen und dort nachfragen, denn die müssten sich doch damit auskennen!

1
@Fellu
ich weiß auch das man je nach "Härte" der Fische einiges umgewöhnen kann wo Sie mit klar kommen.

Diese Aussage ist völliger Unfug - und wenn du so etwas behauptest, dann fällt es mir wirklich schwer, deine Aussage, du wärest Tierpfleger, zu glauben.

Ja, es gibt Zierfische, die eine größere Bandbreite an Wasserhärte, PH-Wert und Temperaturen vertragen als andere - aber Fische lassen sich nicht an nicht passende Werte "umgewöhnen". Die Genetik der Tiere lässt sich nicht gewöhnen - das solltest du aber bereits im 1. Ausbildungsjahr gelernt haben!!!!

Und dass Wasserwerte auch durch mehrere Pumpen und Klärer nicht TOP sein müssen - weiß eigentlich auch jeder Aquaristik-Anfänger - damit haben die erforderlichen Wasserwerte (außen den Schadstoffen) nämlich überhaupt und gar nichts zu tun!

3
@Fellu

3 Meter tief? Bist du des Wahnsinns?

Du hast also den größten Koiteich der Welt und fängst fein säuberlich deine Fische ein im Herbst um sie in 1500 Liter zu überwintern? Ich glaub ich spinne.

2
@Grobbeldopp

In so einem Teich kannst du GAR NICHTS halten, gar nichts kontrolieren, nichts einfangen, nichts kontrollieren, es sei den es bildet Populationen und überwintett gern kalt.

2
@Grobbeldopp

der ist ja zudem auch noch 30 m lang!!! Man beachte die Dimensionen .... vor allem war er vor etwas über 1 Monat noch nur 1 Meter tief .... da hat jemand ziemlich viel Langeweile gehabt und einen 30 Meter Teich um 2 Meter vertieft - fröhliches Buddeln

1

Findest du es nicht selbst überaus merkwürdig, dass du eine solche Frage stellen musst, bei deinen Kommentaren ganz klar absolut fehlerhafte Aussagen triffst, die Aquaristik betreffend - aber gleichzeitig behauptest, du hättest ein 1500 l Aquarium und einen solch gewaltigen Teich? Und Zootierpfleger bist du auch noch?

Wer soll dir das glauben? Zumal du noch vor 38 Tagen in einer Frage geschrieben hast, der Teich wäre an der tiefsten Stelle 1 m tief - jetzt sind es schon 3 Meter???

https://www.gutefrage.net/frage/wasserschildkroeten-im-teich-gefahrlos?foundIn=user-profile-question-listing

Und vor 39 Tagen sind in dem tollen Teich alle Fische gestorben, ohne, dass du wusstest warum!

Findest du deine jetzige Frage also tatsächlich sinnvoll und ehrlich??

Hui, da wäre ich bald "reingetappt" und hätte meine Zeit vergeudet!

1
@Norina1603

lach - ja ich glaube, da ist die Zeit dann wirklich verschwendet. Wer es nicht schafft, im Teich normale recht anspruchslose Fische zu pflegen - der ist mit der Pflege von Rochen mit Sicherheit überfordert. Zumal die sehr spezielle Wasserwerte brauchen und das Wasser ständig kontrolliert werden muss. Die Kosten für diese Fische, die man in einem Teich dann ja noch nicht einmal zu Gesicht bekommt, weil sie sich im Bodengrund eingraben, sollte man auch nicht vernachlässigen.

1

Da ich in einem großen Zoo ohne Aquaristik arbeite/ in meiner Ausbildung musste ich dafür in einem Tierpark mit großem Aquarium arbeiten. ich habe ich keine Aquarianer bei mir im Betrieb, wir haben in der Dschungelhalle nur ein Aquarium stehen. Wir sind auf Säugetiere spezialisiert. Zu der anderen Frage, wir hatten einen kleinen Teich den Wir aber vor einiger Zeit vergrößert haben um eines meiner Hobbys weiter auszubauen, und auch Terraristik haben wir nicht sonderlich viel, daher war ich mit auch mit den Schildkröten unsicher, das ist nun Mal so. ;-) Anfangs bei Neuem ist jeder Mensch in der Regel unsicher und natürlich kann man beispielsweise ein Steppenbewohner in Afrika nicht an die Arktis gewöhnen..trotzdem habe ich in meinem Werdegang viele Erfahrungen gesammelt und weiß daher auch das man Tiere schon anpassen kann, natürlich nicht im Riesenrahmen aber etwas geht immer und es sollte natürlich von Geburt an so sein. Ich weiß schon wo von ich Rede und das Problem mit dem Fischesterben ist behoben, es lag an einem Fisch den ich aus zweiter Hand quasi bei mir in den Teich gesetzt habe. Nun sind alle wieder munter und der Bestand ist safe. :-)

0
@Fellu

ja natürlich - glaubst du eigentlich alles selbst, was du da so schreibst? Hoffentlich erwartest du nicht, dass dir deine "Begründungen" hier irgendwer glaubt.

Und wer behauptet, Tiere an nicht passende Lebensbedingungen anpassen zu können - der hat mit dem Beruf Tierpfleger ganz sicher sein Ziel verfehlt.

2
@dsupper

Ich würde jetzt Mal sagen das ich da besser Bescheid weiß als Du..ich glaube nicht daß Du eine tierpflegerische Ausbildung gemacht hast.. vielleicht bist Du neidisch. Trotzdem danke für deine investierte Zeit und deinem Versuch zu helfen. Ich wollte aber Hilfe von ausgebildeten Aquarianern die ich auch bekommen habe und meine 2 Rochen schwimmen jetzt fröhlich durch den Teich. Ich wünsche noch einen schönen Abend und weiter viel Erfolg bei deiner professionellen Hilfe. :-)

0
@Fellu

ach ja, die Märchenstunde geht weiter .... Rochen schwimmen nicht durch einen Teich - lass dir das von einem sehr erfahrenen Aquarianer sagen. Sie schwimmen überhaupt nicht und niemals im freien Wasser herum, sondern graben sich im Sandboden ein - und bei deiner Tiefe von 3 Metern sind die somit völlig unsichtbar!

Aber film mal weiter ....

2
@Fellu

Warum glaubst du nun aber bei deiner Vorerfahrung, dass die Bewohner tropischer Flussunterläufe mit konstanten ca. 27 Grad im natürlichen Lebensraum in Deutschland im Freiland überlegen könnten? Das ist doch totaler Blödsinn. Die Rochen könnten vielleicht den August im Teich überleben, im September sterben sie dann, toll.

2

Hi

Eine Gewöhnung ist unmöglich. Bei langfristigen Temperaturen unter 23 Grad würden die Rochen erfrieren.

Die Frage ist übrigens unabhängig davon wie ehrlich sie ist neue Topfrage im Sinne von "absurdester Unsinn der jemals auf gf bezüglich Aquaristik gefragt wurde", Platz 2 ist die ähnliche Frage nach L- Welsen im Koiteich.

Danke für die sehr ehrlichen Worte!

0

Gartenteich mit Fischen

Hallo.

Ich habe in den letzten 2 Wochen einen großen Gartenteich angelegt. Heute ist die Folie angekommen und ich habe sie gleich verlegt. Inzwischen läuft schon das Wasser in den Teich. Natürlich möchte ich auch Fische in den Teich setzen (Goldorfen, Schleien und Karauschen) Zunächst einmal würde ich gern erfahren, ob man (ausgewachsene) Fische dieser Arten überhaupt zusammen halten kann. Der Teich bietet genug Platz (Länge: 10 Meter, Breite: 9 Meter, Tiefe: 1,20m) Naja, aber nun zu meinem eigentlichen Problen, wie sieht es denn mit den Fischen und dem Leitungswasser aus? Das Wasser in einem See ist ja viel sauerstoffhaltiger, als Leitungswasser. Ich werde natürlich auch viele Planzen in den Teich setzen, aber wann kann ich die Fische denn reinsetzen? Gibt es da vielleicht irgendein Mittel, damit das Wasser sauerstoffreicher wird, oder könnte ich die Fische auch direkt schon reinsetzen? Wenn nicht, wie lange müsste ich den Teich mit den Pflanzen stehen lassen, damit genug Sauerstoff drin ist?

Ich habe schon das ganze Internet nach dieser Frage abgesucht, aber noch keine Antwort gefunden. Vielleicht haben wir hier unter uns ja einige Fischexperten, die mir helfen können.

Vielen Dank schonmal im Vorraus.

 

...zur Frage

Ist das Verhalten meiner Schildkröten normal?

Hallo allerseits!

Ich mache mir ein wenig Sorgen wegen meinen beiden Schmuckschildkröten. Ich hoffe sehr, hier kann mir jemand weiterhelfen :)

Ich hab seit sechs Jahren eine Rotwangenschildkröte, zuhause in einem großen Aquarium. Über die Jahre ist diese Schildkröte richtig zutraulich geworden. Sie schwimmt zu mir, selbst wenn sie keinen Hunger hat, sie wird gerne gestreichelt und sie mag regelmäßigen Freilauf in der Wohnung. Auch dort verfolgt sie mich manchmal regelrecht. Wenn ich sie dann hochnehme und in der warmen Hand halte, genießt sie es.

Meine zweite Schildkröte ist eine Gelbwange, sie ist erst knapp zwei Jahre alt und noch recht klein. Sie lebt in einem gesonderten Aquarium, da die Rotwange sie in ihrem Becken nicht akzeptiert. Meine kleine Gelbwange ist eher scheu und zeigt noch etwas Angst vor Menschen, auch wenn sie allmählich ein wenig aufgeschlossener wird.

Nun ja ... so sah es jedenfalls bis vor 3 Wochen aus. Denn dann hab ich beschlossen, den beiden Tieren in diesem warmen Sommer mal einen Gefallen zu tun und sie in den Gartenteich von meiner Tante zu setzen.

Meine Tante hat einen großen Teich - etwa 5-6 Meter lang, 3 Meter breit und 2,5 Meter tief. Dort hält sie rund 20 Koikarpfen, der (mit Abstand) größte ist ca. 60 cm lang. Außerdem hat auch sie 2 Wasserschildkröten, deren Art ich leider nicht kenne. Aber es sind friedfertige Tiere, die größere ist etwas größer als meine Rotwange und die kleinere ungefähr so groß wie meine Gelbwange. Wegen den Schildkröten ist der Teich natürlich auch umzäunt, es gibt Holzinseln und einen kleinen Landbereich.

Jedenfalls ... als ich meine Schmuckschildkröten in diesen Teich gesetzt hab, schien es ihnen erstmal zu gefallen. Sie haben alles erkundet. Vor den Fischen schienen sie keine Scheu zu haben - sie sind immer wieder reaktionslos mitten durch den Schwarm der Kois geschwommen und haben sich höchstens mal kurz erschreckt, wenn die größeren der Fische sich allzu hektisch bewegten. Auch untereinander schienen sich alle Schildkröten zu vertragen. Es gab keine Verfolgungsjagden oder Kämpfe, und bald schon saßen alle 4 Tiere entspannt in einer einzigen Wasserpflanze. Nach nur zwei Tagen der Eingewöhnung hatten meine beiden Schmuckschildkröten die Holzinseln für sich entdeckt. Wenn ich mich dem Teich näherte, schwamm die Rotwange entweder zu mir oder blieb dort wo sie war. Die Gelbwange tauchte ab, aber das war normal für sie. Bald darauf kam sie stets wieder an die Oberfläche. Nur aus dem Teich genommen werde wollte meine Rotwange nicht, dann wurde sie sogar regelrecht panisch. Aber ansonsten kamen mir beide Schildkröten sehr ausgeglichen vor. Sie verbrachten viel Zeit an der Oberfläche, zumeist im Schutz von Pflanzen, und sonnten sich regelmäßig.

Dann, nach 5 Tagen der Beobachtung, bin ich für 2 Wochen in Urlaub gefahren. Die Schildkröten hat in der Zeit natürlich meine Tante gepflegt. Und ... oh, Zeichenbegrenzung meines Handys, weiter geht's in Antwort 1 xD

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?