Kann ich meine Tochter 17 noch im Heim unterbringen

14 Antworten

Für Heim ist es zu spät; für das Alter sind Wohngemeinschaften vorgesehen. Aber das wäre wohl auch nicht im Sinne der Eltern, da sie dort all das machen kann, wovor die Eltern sie abhalten wollten. Vielleicht hat sie sich schon selber gesucht, was sie braucht.

Ich misch mich da mal als "Tochter" ein, wenn ich so etwas von meiner Mutter hören würde, würde ich erst RECHT Wochenlang von daheim fern bleiben. Ich persönlich komme gut mit meiner Mutter klar, habe aber meinen "eigenen" Wohnbereich, kümmer mich um mein eigenes Leben und darf weggehen wann, wohin und sooft ich will. Dafür sage ich meiner Mutter vorher immer bescheid, vielleicht hast du deiner Tochter zu wenig Freiraum und Vertrauen gegeben, deswegen ist das bei euch so geworden. Wenn meine Mutter mich um etwas bittet und ich nicht gerade was dringendes zu erledigen habe mache ich das auch. Ich liebe meine Mutter, dafür, das sie Vertrauen in mich hat, ich meine Freiheit und Selbstständigkeit. Dadurch versuch ich fast schon automatisch alles richtig zu machen, ich gehe in die Schule, egal wie spät ich heim komme, ich koche selber, putze mein eigenen "Wohnbereich", mach meine Wäsche, etc. Vielleicht solltest du dir mal Gedanken darüber machen, wie du deine Tochter anders behandeln könntest, das sie GERNE nach Hause kommt und sich freiwillig am Familienleben beteiligt und mithilft. Das funktioniert nicht mit Stress, Gewalt und Streit. Dazu braucht es Vertrauen, Geduld und Freundschaft. Vielleicht könntest du mal mit ihr RUHIG und diszipliniert reden, mit ihr eine Diskussion führen, auf sie etwas eingehen, Kompromisse finden. Sag ihr das sie dir wichtig ist und du mit ihr reden musst, da du sie nicht verlieren willst, das dir die Vergangenheit leid tut. Damit erreichst du viel mehr als wenn du sie anmotzt oder in ein Heim bringst. Und ich spreche aus eigener Erfahrung, ich bin vor gut zwei Jahren selber für Tage abgehauen da ich mit meiner Mutter solche Probleme hatte. Bis wir drüber geredet haben, seither streiten wir nie, sie hilft mir, ich helfe ihr, jeder lebt parallel nebeneinander für sich und dennoch sind wir füreinander da.

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Und auch wenn es am Anfang hart für beide ist sich an eine neue Situation zu gewöhnen, es hilft wirklich. Ich wette sie wünscht sich auch, das sie ihrer Mutter wieder vertrauen kann und nicht für jeden Furz angemault wird.

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@uncontr0lable

@uncontr0lable: Das ist eine Superantwort, woran man sich ein Beispiel nehmen kann! Alle Achtung! DH!

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Nein so ist es nicht ! Sie alle Freiheiten die ein Teenie in diesen alter sich nur wünschen kann! Sie hat alles bekommen was man sich wünschen kann! Sie dürfte so ziemlich alles was sie wollte ! Ihr Freund durfte bei uns schlafen genauso wie sie bei ihren freund schlafen dürfte ! Sie braucht zu Hause so gut wie nix zu tun außer ihren Zimmer sauber zu halten , was sie nicht tut! Was mir irgendwann egal war ! Das einzige was wir als Eltern verlangt haben ist das sie die Schule macht sprich ihren MSA ! Und nur weil wir gesehen haben das das schulische drunter leidet und wir es verboten haben das ihr freund bei uns in der Woche schläft dreht sie ab ! Es ist auch erst so seid dem sie mit ihrem freund zusammen ist ! Da es bei ihm keine regeln gibt ! So und jetzt kommst du! Ich konnte Seiten voll schreiben was sie sich hier erlaubt seid dem sie den freund hat ! Aber ich muss zu sehen ich hab noch ein Sohn der 10 Jahre ist! Und ihn muss ich vor gewissen Dingen schützen !

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@elfin

Ich habe mich einen Kommentar weiter oben ergänzt. Hinzufügen kann ich aber noch, das sie nichts zu Hause machen musste ist auch nicht okay. Ich muss alles, was mich betrifft selber machen. Und mich stört es kein bisschen. Im Gegenteil, ich hasse Chaos in meinem Zimmer, Selbergekochtes schmeckt mir besser und an meinen Wäscheschrank lass ich niemanden ran. Und Schule ist halt muss, es gibt schlimmeres. Jetzt wo ich es genauer weiß, ich kann das Mädchen nicht verstehen.

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mit dem jugendamt reden und eine lösung finden, offene wohngruppe wäre auch möglich

Kind mit Sonnenstich Jugendamt?

Mein Tageskind hatte heute glaub ich einen Hitzschlag die Mutter setzt der kleinen 2 nie einen Hut auf obwohl ich ihr schon so oft gesagt habe sie soll bitte einen mit bringen!! Heute Nachmittag als sie gekommmen ist habe ich ihr gleich einen Hut aufgesetzt das mache ich immer von meiner Tochter einen .. Da war es wohl schon zu spät nach dem die kleine 20 min da war fing sie auf einmal an zu weinen ließ sich nicht beruhigen klagte über Kopfweh und fing dann an sich zu übergeben. Ich rief die Mutter an die ist dann obwohl sie zu Hause ist nach 50 min mal gekommen und meinte ach ist bestimmt weil sie in der Sonne draussen Mittagsschlaf gemacht hat. Eben habe ich sie angerufen wie es der kleinen geht und sie sagte habe sie gleich ins Bett gesteckt ( also so 16.00 Uhr ) nun schläft sie.. Bin nun am überlegen das Jugendamt anzurufen möchte ich ungerne eigentlich aber sowas geht doch nicht und immer wenn ich mit ihr sprechen will weil es sind auch schon andere dinge vor gefallen weicht sie aus..

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würdet ihr freiwillig ins Heim gehen, wenn ...?

da es sich hierbei nur um ein Gedankenexperiment handelt, solltet ihr Gesetzte und Rechte usw außen vor lassen.

Stellt euch vor ihr habt ganz oft Angst nach Hause zu kommen, weil eure Mutter euch für irgendetwas anmeckern könnte, ich bleibt lieber extra lange unterwegs um dem zu entgehen. Wenn ihr dann Zuhause seid bekommt ihr für irgendetwas ärger und ihr streitet euch mit eurer Mutter so, dass ihr nachher in eurem Bett liegt und bitterlich heult und euch wünscht, dass eure Mutter endlich auszieht (das hat sie schon mehrfach angedroht, aber nie in die Tat um gesetzt). 

Ihr überlegt euch zu ritzen , unterlasst das aber, weil ihr Angst habt davon abhängig zu werden und weil ihr Angst habt, dass euch eure Eltern in die Klapse stecken würden. Also fügt ihr euch anders physisches Leid zu oder zerstört andere Dinge, die euch viel bedeuten oder euch viel Arbeit gekostet haben (bei mir sind das oft Bilder oder Puzzle an denen ich lange saß). ihr zerstört diese Dinge irreversible.Obwohl euch oft keine Schuld trifft, gibt eure Mutter euch alle schuld. Sie gibt euch die Schuld daran, dass sie ausgerastet ist und euch verletzt hat. Egal, was ihr versucht zu machen, ihr seid niemals gut genug. Ständig schreit sie euch an, macht euch physisch und psychisch fertig

.Ihr hattet auch schon ganz viele Gespräche mit Leuten, die euch normalerweise weiterhelfen sollten (Jugendamt, Erziehungsberatung, etc), aber das bringt euch alles nicht weiter.

Ihr stellt aber auch fest, dass eure Mutter euch eigentlich gar nicht hasst. Sie sitzt heulend auf dem Boden und fragt sich, was sie falsch gemacht hat. Sie ist verzweifelt, weil sie Angst hat euch zu verlieren. Es gibt auch mal selten Tage an denen ihr euch richtig gut versteht und zusammen lacht. Bis es wieder kracht und ihr euch nur anschreien könnt. Ihr wisst sicher, dass ihr eine euch liebende Mutter habt, aber ihr wisst genauso, dass sie mit eurem Charakter nicht klar kommt.Das Jugendamt würde euch die Möglichkeit bieten auszuziehen in ein Heim. Das würde natürlich bedeuten, dass jeder von euren Familienproblemen erfährt und ihr ganz schnell mit Vorurteilen überhäuft werden könntet.

Was würdet ihr machen (bitte Umfrage ausfüllen)

Und was würdet ihr denken, wenn ihr erfahrt, dass jemand ins Heim gekommen ist?

 Würdet ihr diese Person deswegen auslachen, wenn ihr sie schon wegen anderer Dinge ziemlich runter macht? 

Wie würdet ihr dabei reagieren, wenn es eine Freundin oder Klassenkameradin ist?

Was habt ihr für Vorurteile über zerrüttete Familien?

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