Kann die DB verlangen, dass man bei einer Verspätung die ganze Zeit am Gleis wartet?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es ist schon eine Unverschämtheit , wie die Bahn mit ihren Kunden umgeht. Ich denke , in diesem Fall hat der Kunde im Falle eines Falles keine schlechten Karten , denn er muß sich auf die Anzeige und Durchsagen verlassen können. Ich würde das Geschehen auf jeden Fall in der Presse zur Diskussion stellen , denn die Bahn reagiert eigentlich nur dann , wenn sie öffentlich angeprangert wird.

es gibt doch diese gesellschaft, die sich als vermittler zwischen bahn und kunden versteht und da auch wohl ganz gute erfolge erziehlt hat, würde mich erstmal daran wenden...

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Ich glaube die heisst SÖP.

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Da war ein Zug mit einer Stunde Verspätung angekündigt und plötzlich hat er 30 Minuten aufgeholt.... . Wie ist sowas möglich?

das kann ich nicht sagen...bin leider nicht von der Bahn. Aber gesehen habe ich es in ähnlcher Form schon öfter... (nur nicht so krass..wohl nach dem Motto "Besser den Zug mit mehr Verspätunt ansagen, denn es wird sich wohl keiner beschweren, wenn er dann früher kommt"

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Die Anzeigentafel hat bestimt folgendes geschrieben:vorraussichtlich 60 Min. Verspätung. Dann Pech gehabt, das kleine Wörtchen vorraussichtlich zeigt an das sich die Zeit noch verschieben kann. Außerdem sollte man sich immer so aufhalten, das man zumindest die Durchsagen hört. Das zählt lapidar gesagt zu Zug verpasst.

das würde in dem Fall bedeuten..unten am Gleis stehen... WIr haben ja net in ieinem Cafe gesessen, oder sind shoppen gegangen... Sie hat geschrieben "ca. 60 min verspätung"..und der Zug kam eben nach rund 30 min

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@Siraaa

Ja eben ca., das heißt ebenfalls der Zug kann früher oder später kommen. Dadurch das ihr den Bereich der Möglichen Information verlassen habt, wird das als Zug verpasst gewertet. Die Bahn wird nicht´s ersetzten. Leider.

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Ich habe letztens an einer Bushaltestelle 50 min. auf den verspäteten Bus gewartet. Wenn man 50 min. auf ein Bus wartet, kann man auch genau so lange auf einen Zug warten. Natürlich versuchen Züge Verspätungen einzuholen, und die Verspätungsangaben sind nur ca. Zeiten.

Ab einer voraussichtlichen Verspätung von 20 Minuten, ist die Zugbindung aufgehoben. Man kann sogar einen höherwertigen Zug nehmen und muss keinen Aufpreis zahlen(1), bei einem ICE natürlich schlecht möglich da schon der höchstwertigste Zug in DE. Ausgenommen sind hier Züge mit expliziter Reservierungspflicht (ICE Sprinter).

Niemand erwartet, das ihr 60 Minuten in der Kälte auf einen Zug wartet, die Ansage des Bahnbediensteten war hier doch etwas forsch und wohl auch unüberlegt.

(1) Wenn doch ein Aufpreis vom Zugbegleiter verlangt wird, ist dieser Erstattungsfähig, der Zugbegleiter kann nicht über jede Verspätung jedes Zuges von einem Bahnhof durch den sein Zug fährt wissen. Das wäre wie von einem T-Techniker zu verlangen, das er genau weiß, wo in DE gerade ein Kabel kaputt ist.

Evtl. neu gekaufte Fahrkarten, werden im Normalfall vom Servicecenter Fahrgastrechte erstattet und die Erstfahrkarte sogar je nach Verspätung des Ursprünglichen Zuges noch entschädigt. Also auf jeden Fall ein Fahrgastrechte-Formular(FGF) ausfüllen und abschicken.

Natürlich ist es auch Sinnvoll sich, wenn möglich, eine Bestätigung über solche Verspätungen geben zu lassen (Stempel/Zange auf dem FGF). Diese bekommt man auch noch bis zu 3 oder sogar 5(?) Tage nach dem Vorfall am DB-Service-Point. Schlaue Vielfahrer wie ich, haben immer ein FGF dabei und lassen es sich noch vom Zugbegleiter im betroffenen Zug abstempeln.

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