Kaninchen zu spät für Außenhaltung?

1 Antwort

Hallo, 

normalerweise sagt man Kaninchen können zwischen März und Ende August umgesiedelt werden. Aber eigentlich kommt es auf die derzeitigen Temperaturen an. 

Hattet ihr schon Bodenfrost? Dann könnte es für deine beiden Langohren draussen zu kalt sein. Wenn nicht, dann sollten sie sich problemlos nach draussen umsiedeln lassen. Damit der Temperaturumschwung nicht zu heftig ist würde ich den Raum, wo die Kaninchen aktuell untergebracht sind nicht mehr heizen, viel lüften und auf ungefähre Außentemperaturen runter kühlen. 

Das Hin und Her wäre viel zu viel Stress. Wenn du sie umsiedeln kannst und sie das problemlos annehmen, dann lass sie auch draussen. Minusgrade, Nässe und Regen macht einem gesunden Tier mit entsprechendem Fell überhaupt nix aus. Die Regentropfen laufen über das Deckhaar ab und schützen die Unterwolle. Lediglich Langhaarrassen wie z.B Teddys, Angoras oder Rassen ohne Unterwolle wie z.B Satins haben da Probleme. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Danke für die Antwort. Wir hatten noch keinen bodenfrost.. Komme aus dem Raum Würzburg. Also heute merkt man schon dass es kalt ist.. Vorher gings eigentlich auch nachts... Ich habe meine ninchen auch oft und gerne drin... Nur habe ich jetzt ein kleines Kaninchen welches ich noch nicht zu den beiden großen lassen möchte da es im Gegensatz zu den anderen noch recht klein ist und evtl Bisse oder so gefährlich werden könnten beim vergesellschaften... Drum wäre es gut wenn ich die beiden großen jetzt komplett nach draußen siedeln könnte.. Wie gesagt, der Stall ist jetzt auch groß genug und mit allen Punkten wie zb genügend Abstand zum Boden wegen Frost usw gebaut... Bilden die beiden dann noch Winterfell? Frieren die ninchen dann wenns zu kalt sein würde oder wie sehe ich denn dann dass es ihnen zu kalt ist BEVOR sich eines schlimmsten Falles erkältet hat?? Was muss ich bei Bodenfrost beachten? Ich dachte immer, dass sie sich eben alleine in den Stall zurück ziehen wenn es ihnen zu kalt oder zu nass isf im freigehege... Aber egal wann ich rein schaue. Sie sitzen immer im gehege und nicht im Stall... Warum??

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Achso und das Zimmer wo sie drin schlafen isf nicht beheitzt.. Dort wäre es für uns zu kalt... Und wie gesagt, sie sind ja bis jetzt auch bis in die Nacht immer draußen und wirklich nur über Nacht drin gewesen.

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Und weil du schreibst "mit entsprechenden Fell" ja haben sie jetzt noch die chance dieses zu bilden oder woran erkenne ich das??

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@pumafragt

Deswegen sollst du ja erstmal die nächsten 2-3 Tage den Raum Stück für Stück runter kühlen und schauen, wie sie damit zurecht kommen. Wenn sie nach wie vor aktiv sind und gut fressen, dann ist ihnen auch nicht zu kalt. Zur Sicherheit kannst du auch die Körpertemperatur mittels Thermometer nachmessen. 

Kaninchen können ihr Winterfell jederzeit anpassen, die Methode dazu wird nur nicht gerne empfohlen. Da wir hier ja noch keinen Bodenfrost hatten (komme auch aus der Gegend), sehe ich da aber keine Probleme. 

Wenn deine Kaninchen erfolgreich umgesiedelt sind, genug Platz und eine wetterfeste Schutzhütte haben musst du bei Bodenfrost gar nix beachten. Kaninchen haben ein wunderbares Winterfell mit einer top funktionierender Thermoregulierung, den wird nicht so schnell kalt. Wenn, dann werden sie schon selbstständig in die Schutzhütte gehen. 

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