Junges Pferd durchs Genick reiten

6 Antworten

Bei richtigem Reiten (Und natürlich Training, d.h. longieren etc.) geht das Pferd von selbst durchs Genick. Es ist falsch sich auf den Kopf zu konzentrieren, konzentriere dich lieber darauf, dass das Pferd locker im Rücken ist und schön aktiv mit der HH ist, der Rest wird sich von selbst geben. Wichtig ist auch, dass du dir einen guten Reitlehrer suchst, der dich unterstützt und dir vermittelt wie das geht. Die turniere solltest du erstmal hinten anstellen. Und zum Thema Schlaufzügel: Das ist eine der sinnlosesten Erfindungen der ganzen Reitwelt. Baroque hat gut beschreiben, was sie für Folgen haben.

Schlaufzügel sind ein reines Folterinstrument, mit denen Du keinesfalls jemals ein reell gerittenes Pferd bekommen wirst. Schlaufzügel erzeugen: Halswirbelarthrosen, Brettkruppe, festgehaltenen Rücken und vieles mehr, was man nicht möchte.

Für so ein junges Pferd ist es gar nicht schlecht, wenn es einfach mal grade vorwärts geht, denn das fällt den Pferden auch viel leichter. Das heißt, eine Grundbalance hat das Tier.

Eine gute Dehnung des Rückens würde ich, wäre es mein Pferd am Kappzaum vom Boden aus herstellen. Meine Arbeitsweise ist nicht genauso wie die von www.wege-zum-pferd.de, aber so ähnlich, dass ich den Longenkurs von denen durchaus empfehlen kann, einschätzen kann, dass es funktioniert.

Dann quasi immer der Longenausbildung "hinterherreiten", indem ich unter dem Sattel das langsam anteste, was an Biegearbeit auf Kappzaum schon richtig gut funktioniert, das ganze am langen Zügel (perfekt wäre, wenn es am hingegebenen ginge) auf Sitzhilfen.

Denn es ist nunmal Fakt, dass sich das Genick von selbst dort einfindet, wo es anatomisch folgerichtig zur Bewegung hin passt und dass die Pferde, die so klassisch geritten werden, dass man ihnen die Möglichkeit gibt, ihr Genick anzubieten und in der Basisausbildung bis zu Klasse L (also vor der Versammlungsarbeit) nur das an Zügeln einsammelt, was sinnlos rum hängt, einfach traumhaft schön laufen, während es bei allen anderen ein riesiges Gewürge ist.

Da ich annehme, Du magst Dein Pferd auch mit 25 noch gesund und munter vorstellen können, im Zweifel - solltet Ihr das erreichen - auch in den hohen Klassen und da ich zudem annehme, Du würdest lieber für schönes Reiten belohnt werden als für Kraftreiterei abgestraft (es zeichnet sich ja langsam auch wieder ab, dass die guten mehr gewinnen), würde ich Dir diesen Weg ans Herz legen, zumal der wirklich bei jedem Pferd-Reiter-Paar funktioniert. Einer der Gründe, warum das funktioniert, ist schonmal, dass das Pferd die Bewegungsqualität ohne den im Vergleich zum Pferd Bewegungslegastheniker Mensch mit rum zu schleppen und der Mensch dann eigentlich nur schaffen muss, das Pferd in seinen naturgemäß schönen Bewegungen nicht zu stören. Der andere liegt daran, dass durch die Kappzaumarbeit nicht das Maul verdorben ist und das Pferd wirklich seine Sensibilität erhält, auf feine Reiterhilfen sofort zu reagieren.

von schlaufzügeln würde ich dir auf jeden fall abraten. die machen eigentlich nur noch mehr kaputt und tuen dem Pferd und auch dem reiter nicht besonders gut. vorallem weil es ein junges Pferd ist würde ich im unterricht reiten, Reitlehrer werden dir bestimmt gute tipps geben. und weil du wahrscheinlich ein noch nicht so erfahrener reiter bist, wie ich es aus der frage verstehe, schonmal gar nicht ohne unterricht. schlaufzügel sind auf jeden fall nicht die richtige lösung. wenn du das Pferd richtig reitest und halt richtig an die hilfen stellen kannst, wird das Pferd schon durchs genick gehen. man muss halt alles erstmla lernen und das Pferd umgewöhnen!

ich würde mir gerade wenn du noch nicht so viel erfahrung hast professionelle hilfe holen... ich weiß nicht wie weit das pferd jetzt geritten ist aber es kann sein, dass du die schlaufis so zu sagen falsch anwendest und das pferd dann steigt weil es überfordert und somit keinen anderen ausweg als steigen findet... was wir immer gerne benutzen bei pferden die sich wenig von alleine fallen lassen oder fest im rücken sind ist ein gock ( ich weiß leider nicht ob das so richtig geschrieben ist...) das ist wirklich super die pferde werden locker im rücken und das wichtigste ist sie gehen nach einer zeit von alleine ans gebiss ran und lassen den hals fallen und werden nicht wie bei schlaufis vom reiter dahin gezogen so ein gock kann jeder anwenden und man brauch sich keine großen gedanken machen, dass irgendetwas passiert. ich denke mal du wirst ein gock nicht in jedem reitsportgeschäft finden ... musst du mal gucken :D achte einfach nicht auf die rechtschreibung haha ;D LG

Doch man sollte sich Gedanken machen, denn ein Champon/Gouque hat genauso wie jeder andere Hilszügel mehr negative Auswirkungen als positive.

Macht man sich keine Gedanken, dann kommt es zu solchen Aussagen/Handlungen wie deine und leitragende sind die Pferde.

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@Wolpertinger

ein Gouque ist mit sicherheit besser als schlaffis und ich werde schon wissen worüber ich sprechen denn ich bin kein 0815 heini der meint er wäre profi weil er a springen geht

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@jannemona

Nein starre Ausbinder sind niemals besser als etwas was man nachgeben kann.

Außerdem was ist das für eine Argumentation, Hey ich quälle dich mit einer Zigarette statt mit dem Lötbrenner.

Kopfschüttel

Es mag sein das du kein 0815Heini bist der meint er wäre Profi weil er A Springen geht.

Aber du bist ein Heini, der anscheinend Pferde nicht reel über den Rücken reiten kann, der sich nicht in Physiologie, Anatomie und Biomechanik auskennt und der ohne Bedenken Tipps gibt, die Pferden schaden.

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Schlaufis sind nicht unbedingt die beste Lösung, aber tiedemannzügel sind so ähnlich, können aber Unterschiedlich stark eingestellt werden. Viele der galopper sind ziemlich fest im rücken, da hilft viel Stangenarbeit (am längeren Zügel), dann lässt er auch bald im Genick los. Wichtig ist viel biegearbeit und vorwärts abwärts reiten, kannst auch ruhig mit ihm ins Gelände gehen die meisten galopper sind mit führpferd Recht sicher :) einfach entspannt anfangen, er ist noch jung und lernfähig ;)

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