ist reiten körperlich anstrengend?

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22 Antworten

Ich finde schon, dass einem das Reiten körperlich einiges abverlangt. Ich bin nch ner ordentlichen Reitstunde jedenfalls immer ziemlich geschafft..

Beim Reiten sollst du ja von Kopf bis Ferse komplett locker sein, schön mitschwingen und die Bewegungen des Pferdes nicht behindern. Gleichzeitig brauchst du aber genug Spannung, um nicht vom Pferd zu fallen sondern möglichst gerade auf aufrecht, jedoch ohne Hohlkreuz oder Buckel, zu sitzen. Das hast du ja bereits dann, wenn du nur auf dem Pferd sitzt - wenn dann noch diverse Lektionen hinzukommen, wird das Ganze nochmal anstrengender, auch vom konditionellen her. Die Muskelgruppen, die dabei hauptsächlich beansprucht werden, sind eben Muskeln, die besonders für die Rumpfstabilität nötig sind, weniger für (sichtbare) Bewegungen, z.B. der Beckenboden. Und der Gleichgewichtssinn sowie die Koordination werden auch gefordert.

Reiten ist also deshalb so anstrengend, weil es so mühelos aussehen soll und deshalb der Körper so vielseitig - Muskulatur, Kondition, Gleichgewicht, Koordination, Konzentration - gefordert wird. In keinem der Bereiche werden Höchstleistungen abverlangt - selten zumindest - aber die Kombination aus allem und das über einen längeren Zeitraum macht es eben aus.

Das Training beim Reiten verlangt einem zusätzlich noch eine große "mentale Stärke" ab, wenn es tatsächlich als Leistungssport betrieben wird. Verletzungspausen hat jeder Sportler mal, beim Reiten kommt aber noch eine zusätzliche Variable dazu: das Pferd. Es muss fit sein, gut drauf und leistungsbereit sein. Pferd und Reiter müssen klar kommen und eine Einheit bilden. Das hast du in keiner anderen Sportart.

Jein, ich finde es auch nicht so anstrengend wie zb laufen, Fußball oder sowas. ABER auch reiten fordert dich körperlich! Denk ans voltigieren, wenn du nicht deine Muskeln im richtigen Moment "benutzt"/anspannst, dann sitzt du gab schnell auf dem Hallenboden! Und gerade auch in der Dressur zählt ja auch die haltungsnote in der Bewertung, da kannst du den Sieg vergessen wenn du bequem wie ein nasser Sack drauf sitzt und dich spazieren tragen lässt ;-)

prinzipiell, aber wirklich rein prinzipiell an sich, ist reiten nicht wesentlich anstrengender als schach spielen.

aber das ist chi gong ja auch nicht.

das sportliche liegt in erster linie in der körperkontrolle. und natürlich in der kondition, die man für die bodenarbeit aufbauen muss. zudem in der beweglichkeit, die man benötigt, um jeden bewegungsablauf kontrolliert zu verarbeiten.

reiten ist von der sportlichen sicht her ein koordinationssport.

und wie bei fast jedem anderen sport auch lernt man besonders am anfang ein paar muskelgruppen kennen, von deren vorhandensein man vorher nichts wusste.

wer reiten von der rein sportlichen sicht betrachtet - naja... der sollte vielleicht doch besser radrennen fahren - oder boxen - oder so...

zum reiten gehören nämlich immer zwei - von denen der eine nun mal kein mensch ist.

wenn ich jedoch unter pferdesport das distanzreiten oder pferde-agility verstehe, sieht es von der für den menschen sportlichen sicht schon ganz anders aus.

Die Kondition die man zum Reiten braucht ist vergleichbar mit dem Training für's Tanzen.

Klar muss man fit sein, aber eher für's Training als für den Wettkampf, da der Wettkampf ja nur recht kurz dauert. Es geht eher um Technik, Körperspannung und Konzentration. Zum erreichen einer top Körperspannung braucht man aber auch eine gute Muskelatur und Grundfitness. Viele Topreiter gehe daher regelmäßig joggen und machen Gymnastik (dehnen) und Mentaltraining.

Ein Anfänger hat noch nicht die richtige Muskelatur, Balance und Technik. Daher ist das Reiten für ihn viiiiiel anstrengender als für einen Fortgeschrittenen. Da kann man die Belastung im Trab und Galopp durchaus mit joggen vergleichen, da das Pferd ja ständig wackelt.

Probiers aus, wenn du wieder gehen kannst ohne das Gesicht zu verziehen weißt du es^^ Vielleicht ist es körperlich nicht so hart wie manch andere Sportart, es reicht aber für den ein oder anderen herben Muskelkater. Nicht nur in den Beinen...mein alter Reitlehrer ließ uns ohne Sattel leicht traben (also bei jedem 2. Schritt aufstehen), das geht kräftig in den Bauch.

Stamera 27.08.2014, 23:03

Ich liebe es ohne Sattel zu Reiten :)

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Achwasweissich 27.08.2014, 23:10
@Stamera

ich habe es auch lieber gemocht als mit Sattel, hab aber aussitzen doch bevorzugt ;) Weil mein Lieblingspony (Haflinger / Reitpony Mix) Angst vorm Sattel hatte bin ich mit ihm sogar "nackig" ausgeritten und über Cavaletti gesprungen, nicht hoch aber immerhin^^

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Reiten ist körperlich sehr anstrengend, am Anfang weil man die Muskeln z.B. in den Wade noch nicht hat und später wenn man auf Ziele hintrainiert und einigermassen gut reitet wird es wieder anstrengend!

ja! Reiten ist anstrengend :P guck dir einfach mal jemanden an der eine Stunde intensiv geritten ist. Der sieht genauso aus wie ein typ nach nem anstrengenden Fußballspiel. Beim Reiten werden einfach alle Muskeln beansprucht. Die komplette beinmuskulatur um das pferd "zusammenzuhalten", das heißt für laien soviel dass man das pferd sozusagen immer mit leichtem druck zusammen drückt :D dann die arme und Schultern, weil das pferd den kopf sozusagen nach vorne zieht und man gegenhalten muss. Und natürlich kommt dazu dass man die ganze zeit kerzengrade sitzt, versuch das mal ne stunde lang, allein das ist schon anstrengend :D Dazu kommt dann noch das treiben, also konsequente bewegung mit dem unteren teil des beines von knie bis Fußspitze. Also ja, reiten ist körperlich anstrengend, wenn mans richtig macht:) Gut, wenn man da einfach wie ein nasser sack draufsitzt und das pferd einfach langsam gehen lässt und nix macht, dann ist es natürlich nicht anstrengend, höchstens irgendwann unbequem :D

dasErdkundebuch 27.08.2014, 23:05

ok, danke, ich glaub jetzt kann ich es mir vorstellen.

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Velvetti93 28.08.2014, 08:43

Wenn du mit deinen Beinen das Pferd ne Stunde lang zusammendrückst und am Zügel ständig dagegenhalten musst und ziehen, dann läuft bei dir aber irgendwas falsch ....

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Also ich finde Reiten irgendwie schon anstrengend, zumal du ja nicht nur deinen Körper Kontrollieren musst, sondern den von deinem Pferd auch, ein falsches Kommando und du versaust alles. Und wenn dein Pferd mal ein Tag kein bock hat musst du es auch erstmal motivieren.

dasErdkundebuch 27.08.2014, 23:02

ja, aber ich meinte körperlich. geistig gehört reiten sicher zu den anstrengendsten sportarten ; )

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Hey ich reite auch und habe selber ein pferd :) ich finde es zieml7ch anstrengend wenn 8ch trainiere steige ich immer nassgeschwitzt vom pferd :D aber es macht auch spaß ich finde reiten genauso anstrengend wie andere sportarten Lg

Das kommt wie bei allem auf die Dosis an. Ich hatte am Anfang immer nur 20min Reitstunde und ich glaube, dass das sehr sinnvoll war. Aktuell habe ich immer eine Stunde Reitunterricht. Und manchmal ist das trotz der kurzen Zeit anstrengend! Da die Pferde von dem Stall auch 2mal täglich in der Abteilung gehen (=hintereinander herreiten), aber bei uns jeder für sich reiten (also durcheinander), wollen sie oft hinter anderen Pferden gehen. Und wenn du dich eine volle Stunde lang gegen dein Pferd durchsetzen musst, ist das schon sehr anstrengend. Andererseits bin ich auch manchmal mit einem Pferd alleine im Gelände. Da sind wir dann schon mal 1 oder 2 Stunden unterwegs. Trotzdem ist das weniger anstrengend, da das Pferd oft alleine im Gelände geritten wird und sehr brav ist.

Also zusammenfassend würde ich sagen: Wenn du richtig Dressur oder Springreiten lernen willst, kann das schon sehr anstrengend werden (v.a. wenn es sehr heiß ist). Aber als Freizeitreiter ist es nicht soooo anstrengend.

also ich selber reite zwar nicht, aber meine freundin und weil ich sie früher öfter mal damit aufgezogen habe dass das pferd sowieso den anstrengensten teil erledigt hat sie mir das mal erklärt^^ also hängt natürlich davon ab welche art von reiten man da hat... die wohl körperlich anstrengste art ist vermutlich springreiten und rennreiten, letztes noch mehr weil man da halt kontinuierlich einen bestimmten muskelbereich strapaziert, ist ein bisschen mit ausdauersport zu vergleichen. dressurreiten hingegen ist schon mehr kopfsache... aber auch körperlich anstrengend, da es auf die körperhaltung und feste sitzposition geht...

und letztendlich muss man auch beachten dass professionelle reiter nebenbei auch anderen sport oder ernährungskuren machen, ist ja logisch, die leistung des pferdes hängt ja nicht zuletzt von der masse die pbendrauf sitzt ab ;)

ponyfliege 28.08.2014, 10:08

das körperlich anstrengendste ist die "pflege und instandhaltung des sportgeräts und der ausrüstung" - glaub mir einfach...

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Im Reitsport steht nicht in erster Linie die Ausdauer im Vordergrund. Reiten ist aber koordinativ sehr anspruchsvoll, das heisst wie du die verschiedenen Muskeln miteinander einsetzt und jeweils wie stark und wie lange.

Auch wenn du dich weniger aktiv bewegst wie in anderen Sportarten, so musst du doch, und zwar mehr als man meint, Kraft aufwenden, um gegen die Bewegungen des Pferdes anzukommen, die Körperhaltung immer zu halten und um deine Körperspannung immer halten und ständig anpassen zu können. Und das ist körperlich ziemlich fordernd. Dabei kommst du aber beim Training nicht so oft über dein körperliches Niveau, was auch gut ist, weil es sonst auf dem Pferd gefährlich wird und weil im Reiten eben andere Dinge wichtig sind. Du brauchst zwar die Ausdauer, um korrekt zu reiten, aber sie ist nicht erfolgsentscheidend. Du kannst die Hilfen ja gar nicht mehr richtig geben, wenn du ausser Puste bist. Ausser du machst gezielt Konditionstraining auf dem Pferd, das stand bei uns auch immer einmal wöchentlich auf dem Programm.

Bei Turnieren sieht es da schon anders aus, ich kann dir ein paar Zahlen aus der Sportmedizin nennen: Beim Springreiten steigt gemäss Untersuchungen im Parcours der Puls oft über 200 Schläge pro Minute und die Laktatkonzentration in den Muskeln steigt auf über 8mmol/l. Das sind Werte wie bei Rugbyspielern oder sogar bei Sprintern, das heisst es ist muskulär und nicht nur mental so richtig anstrengend. Allerdings dauert ja ein Springumgang zum Glück nicht zu lange, sonst kann es eben gefährlich werden.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen :)

kleeblaettchen 29.08.2014, 13:02

"um gegen die Bewegungen des Pferdes anzukommen" - ich bin mir sicher, dass du das richtige meinst, allerdings soll man die Bewegungen des Pferdes ja nicht blockieren, sondern ihnen folgen (also mitschwingen) - was, je nach Bewegungen des Pferdes, schon enorm anstrengend sein kann. ;)

Über 200 Schläge pro Minute?! Das ist bei nem Dreißigjährigen schon ziemlich über der Maximalherzfrequenz.. Bist du dir da sicher? Bzw. wo hast du das her?

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chrotta65 29.08.2014, 13:47
@kleeblaettchen

Es ist beides: Gegen die Bewegungen und Kräfte musst du ankommen, sonst fliegst du hochkant runter, allerdings hast du recht, es ist vor allem auch ein Mitgehen. Die beiden wichtigsten Studien zum Thema von Dr. Westerling 1983 und Devienne und Guezennec im Jahre 2000 kamen beide zu einem ähnlichen Resultat bezüglich Pulswerte, Dr. Gutierrez Rincon und Dr. Christine Heipertz-Hengst haben ebenfalls Studien und Artikel zum Thema veröffentlicht. Im einfachen Galopp ohne Sprünge werden Pulswerte von 140-160bpm erreicht, im Springparcours erhöht sich der Wert zum Teil nochmal bis auch Werte nahe der Maximalfrequenz des jeweiligen Reiters, wenn man der sportmedizinischen Studie von Gutierrez Rincon glauben schenken darf, das ist korrekt. :)

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So ein Pferd ist auch nicht blöd: Das will sich auch nicht unnötig viel bewegen und wenn man sich als reiter nicht durchsetzetn kann, dann macht es mit eienme was man will. Es ist geistig und körperlich sehr anstrengend, man brauch gerade sehr viel körper spannung, außerdem, werden beim reiten Musklen in anspruch gennommen, die man be anderen sportarten gar nicht benötigt.

wenn man natürlich mit seinem pferd über den platz eiert, dann ist es natürlich nicht so anstrengend, aber wenn du ne ordenliche reitstunde bekommst, dann schwietz du auch bei - temperaturen.

Dann gibt es natürlich auch noch den unterscheid wie oft man reitet, wenn man wirklich 2-3 studen täglich auf ein pferd verbringt hat man natürlich eine bessere kondition als wenn man nur einmal die woche für ne stunde auf dem pferd hockt.

und dann kommt es immer noch auf den gaul an, den man hat.

Also um ehrlich zu sein ich hab reiten nie als Sport gesehen das ist so meine persönliche Meinung ihr braucht mich jetzt nicht in den Kommentaren aufzuklären ich hab auch mal sehr lange geritten und ich finde das nicht anstrengend aber es macht sehr Spaß !

Repwf 28.08.2014, 00:17

Ich glaube es kommt drauf an wie/was du geritten bist. Spazieren reiten im Gelände oder "S" Dressur am Wochenende ;-) ! Reiten als freuzeit Hobby ist sicherlich noch was ganz anderes als Profi reiten zb in Meisterschaften! Von daher würde ich deinen kommi nicht zwingend as falsch kommentieren!

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jasko123321 28.08.2014, 06:58

Achso okay :) ja das gib ich dir recht :)

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Es ist genauso anstrengend wie jeder Sport auch. Es werden einfach je nachdem andere Muskelgruppen trainiert.

dasErdkundebuch 27.08.2014, 22:59

welche muskelgruppen? und macht man dann auch krafttraining?

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chrotta65 29.08.2014, 18:49
@dasErdkundebuch

Brust- und vordere Schultergürtelmuskulatur, Adduktoren, Wadenmuskeln und Muskeln der Oberschenkelrückseite. Ich weiss von unserem Nationalverband, dass es individuell auf jeden Reiter zugeschnittene Trainings- und Fitnesspläne gibt, die man regelmässig befolgen sollte, ausserdem gibt es Sitzschullehrgänge sowie Sport- und Fitnesstests, nach denen eben die genannten Pläne erstellt werden.

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Meiner Meinung nach kommt es drauf an ob man es richtig und intensiv macht. Natürlich ist es nicht anstrengend wenn du wie ein Sack drauf sitzt und das Pferd einfach rumlaufen lässt. Aber was denkst du wie oft ich vor Anstrengung geweint hab...:D oder auch fast umgekippt wäre wenn im Sommer fast 30 Grad sind ... Es ist Körperliche Anstrengung genau so wie beim Turnen oder beim Fußball spielen. Deine komplette Beinmuskulatur ist angespannt da du dich nun mal mit deinen Beinen im Sattel hältst, genau so wie deine Schultermuskulatur (?). Das Pferd zieht den Kopf nach vorne und du musst gegenziehen...

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen weiter helfen und probier es einfach mal aus! Wenn du eh schon mit Pferden zutun hast gefällt dir reiten sicher auch !:) LG :)

kleeblaettchen 28.08.2014, 16:15

Wenn du dich mit den Beinen im Sattel hältst und sich das Pferd so auf den Zügel legt, dass du aktiv dagegen halten musst, machst du aber ganz schön was falsch..

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Reiten ist verdammt anstrengend... Es ist nicht nur einmal vorgekommen das ich mich so überanstrengt habe das ich umgekippt bin und mich übergeben musste. Ist mir sonst noch bei keiner anderen Sportart passiert

Man hat halt ständig alle Muskeln angespannt und zeigt dem Pferd mit dem ganzen Körper was zu tun ist. Nicht nur Hand und Bein sind dabei sondern auch der ganze Rumpf. Gerade du beim voltigieren müsstest ja wissen wie anstrengend es ist auf dem Pferd alle Muskeln anzuspannen ;)

dasErdkundebuch 27.08.2014, 23:00

oh ok. trainiert ihr auch mal auf dem boden? also müsst ihr auch krfttraining machen und so?

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xXlaraleinXx 27.08.2014, 23:02

Ich weiß nicht wie es beim Leistungssport ist, aber wir mussten das nicht machen. Höchstens mal Lockerungsübungen und ne Runde joggen ;)

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dasErdkundebuch 27.08.2014, 23:09
@xXlaraleinXx

kann man sich also beim reiten auf dem pferd so überanstrengen? das ist krass. beim voltigieren finde ich gerade das voltitraining am entspannendsten und es macht richtig spaß. das schlimme, ist vor und danach. kraft, ausdauer und sprungkrafttraining davor, und dehnen danach.... da kippt man ab und zu um, aber auf dem pferd nie. also ist reiten auch ausdauersport?

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kleeblaettchen 28.08.2014, 00:38
@dasErdkundebuch

Ich trainiere sehr wohl "auf dem Boden". Vor allem Rumpfmuskulatur, Gleichgewicht und Koordination. Das nützt einem unheimlich viel, wenn man auch dem Pferd sitzt. Konditionstraining natürlich auch.

Ich habe voltigiert und reite immernoch. Das Voltigieren war für mich nie so anstrengend wie das Reiten. Vor allem, da die Belastungsintervalle beim Voltigieren meist recht kurz sind.

Auf dem Pferd ist mir auch einige Male fast schwarz vor Augen geworden. Im Grunde genommen hüte ich mich aber davor, mich auf dem Pferd zu überanstrengen. Überleg mal, du galoppierst auf einer Geländestrecke und wirst auf einmal ohnächtig - na gute Nacht. Beim Sprungkrafttraining etc. auf dem Boden macht das nicht so viel aus - erstrebenswert ist es natürlich trotzdem nicht ;)

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xXlaraleinXx 28.08.2014, 08:52

An heißen Tagen hat mich mein Kreislauf schon das ein oder andere mal vom Pferd geholt. Liegt aber vlt auch daran das man über eine lange Zeit durchreitet, beim voltigieren ist es ja nur eine kurze Zeitspanne bis wieder der nächste dran kommt

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ja auf jeden fall, bei frechen Pferden kommt man schnell aus der schnaufe, beim ausreiten ist es mit einem lieben Pferd total entspannent, ich würde dir empfehlen, da du ja erst anfängst ray reiten zu versuchen, das ist westernreiten ohne Gebiss. die extra ray sättel sind auch viel leichter als westernsättel.dennoch kann man westernreitsättel auch fürs ray reiten nehmen. das ziel des ray reitens ist, dass man am ende der Ausbildung sein Pferd ohne sattel ohne reithalfter oder sonst was reiten kann also wie ein Pferd wenn es in der box steht oder auf der koppel, die hilfen gibt man dann nur mit den schenkeln leicht und dem körper. es gibt z.b Video von fred ray der ray reiten erfunden hat, kannst dir ja ml auf you tube anschauen viel spaß

Du lernst Muskeln kennen, von denen du vorher nicht wusstest, dass es sie gibt aber wenn du schon voltigierst, dann wird dir das doch gar nicht so fremd sein.

Solange Reiten als sehr anstrengend empfunden wird, ist man noch nicht zu 100 % sicher oder einfach nur ängstlich auf dem Pferd. Außerdem kann die Anstrengung je nach Pferd ganz unterschiedlich empfunden werden. Am leichtesten ist es, wenn man ein eigenes Pferd oder eine Reitbeteiligung hat. Dann kennt 'man' sich und weiß, was man voneinander zu halten hat. Schulpferde, die die unterschiedlichsten Reiter ertragen müssen, werden häufig als anstrengender empfunden.

Keine Panik, wenn du regelmäßig reitest, dann wirst du immer lockerer und sicherer. Wenn nicht, dann ist es vielleicht einfach nicht dein Sport und dann geht trotzdem nicht die Welt unter.

dasErdkundebuch 27.08.2014, 23:21

naja, voltigieren ist aber schon sehr anders zu reiten. wir sitzen im training nur wenige sekunden ; ) aber die körperspannung wird wohl wie bei jedem sport gleich sein...

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Affia 27.08.2014, 23:46
@dasErdkundebuch

Ok, beim Reiten wirst du auf jeden Fall vom Spann bis in den Po deine Muskeln spüren und ohne Kraft in den Schenkeln bist du nicht lange im Sattel.

Es gibt tolle Bücher, in denen auch 'Trockenübungen' beschrieben werden und auch Gymnastik, mit der du bestimmte Muskeln auch ohne Pferd trainieren kannst. Das kann man auch noch abends im eigenen Zimmer machen, ganz ohne Zuschauer.

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Reiten ist viel anstrengendere als man denkt es ist natürlich körperlich anstrengend

dasErdkundebuch 27.08.2014, 23:26

ja klar anstrengend schon aber:

  • wie oft musstest du im training weinen? vor schmerz, oder angst usw
  • bist du schon mal umgekipppt oder musstest du kottzen vor überanstrengung?

nicht das sowas erstrebenswert ist (ganz im gegenteil) aber ich glaube das das jeder spitzensportler durchmacht -- außer eben reiter. oder liege ich da falsch? also könnte man sagen reiten ist harmloser für den körper?

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kleeblaettchen 28.08.2014, 00:28
@dasErdkundebuch

Sorry, aber wer beim Sport ko***n muss vor Überanstrengung, der kennt eben seine Grenzen nicht. Es gab sicher schon genug Reiter, die kurz davor waren, zusammen zu klappen. Schau dir mal Hans-Günter-Winkler an, der bei seinem Ritt mit Halla bei den Olympischen Spielen bei jedem Sprung vor Schmerz geschrien hat, weil er zuvor einen Leistenbruch erlitten hat. Aber wäre er nicht geritten, hätte die deutsche Mannschaft kein Gold geholt. Zeig mir nen Fußballer, der das gemacht hat.

Die "Heul- und Ko**rate" ist sicherlich nicht ausschlaggebend dafür, wie anstrengend ein Sport ist. Ich wage sogar zu behaupten, dass beim Reiten die psychische Belastung größer ist als bei vielen anderen Sportarten.

Aber falls du Fakten möchtest: Helen Langehanenberg, eine deutsche Dressurreiterin, meinte in einem Interview mal, dass ein Arzt zu ihr gesagt hat, sie habe die körperliche Verfassung eines Triathleten. Viele Reiter (auch welche, die es nicht als Leistungssport betreiben) haben darüber hinaus einen sehr niedrigen Ruhepuls, was auch für die konditionelle Belastung spricht.

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cocacolamonster 27.08.2014, 23:57

Also übergeben nicht aber und so aber man braucht eine sehr starke körperanspannung und man muss viel gedult haben und schmerzlich kann es auch sein Man kann auch weinen wenn man von Pferd fliegt und man kann sich sehr schnell sehr stark verletzten

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ponyfliege 28.08.2014, 10:01
@dasErdkundebuch

prozentual gesehen ist die gefahr, beim überqueren einer strasse im wohngebiet zu tode zu kommen oder bei einem sturz vom fahrrad zu sterben um ein vielfaches höher, als das risiko, beim reiten tödliche verletzungen zu erleiden.

allerdings hat man ein "autoaktives" "sportgerät"...

und manche leute spielen sogar fussball...

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kleeblaettchen 28.08.2014, 23:40
@ponyfliege

In Sachen Verletzungsrisiko vllt, die reißen oder brechen sich wahrscheinlich öfter was. Nur sind beim Reiten die Stürze bzw. Verletzungen meist gravierender..

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