Ist man für etwas bestimmt!?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich kann dich sehr gut verstehen, und es geht mir teilweise genauso. Besonders in Punkto "Selbstbestimmung".

Ich finde es auch sehr gut, wenn man davon überzeugt ist, "für etwas bestimmt" zu sein. Das gibt nämlich ordentlich Rückenwind, aus sich und seinem Leben das Bestmögliche zu machen.

Wahrscheinlich meinst du, du seiest für etwas Großes bestimmt (denn sicher denkst du bei deinen "Emotionen", die du als seltsam empfindest, nicht an irgend etwas Kleinformatiges, sagen wir: dazu bestimmt, ein treu sorgender Familienvater zu werden). Ganz früher nannte man solche - ich nenne sie einmal: Anwandlungen, die dich beseelen, (jugendliche) "Geniesucht". Du brauchst dich über deine „Anwandlungen“ also nicht aufzuregen; so etwas ist durchaus normal. In der Jugend möchten viele in ihrem Leben etwas Großes vollbringen, so ein zweiter Goethe werden etc. Denke dabei immer an den wahren Spruch: "Viele sind berufen, nur wenige sind auserwählt!" Das bedeutet: viele wünschen sich, einmal groß herauszukommen, aber nur wenigen gelingt es (wobei ich annehme, dass das vom Schicksal oder - wenn man als Gläubiger redet: von Gott bestimmt wird). Deshalb mein Rat: Erwarte realistischerweise mal nicht, dass du zu den "Auserwählten" gehörst. Nur ganz, ganz wenige erreichen den von dir erträumten Gipfel. Außerdem ist die Luft da oben bekanntermaßen ziemlich dünn, weshalb die meisten sich von ihrer jugendlichen „Gipfelstürmerei“ rasch wieder verabschieden.

Jeder hat eine Aufgabe, eine Bestimmung im Leben und oft ist es so, daß die eigenen Vorstellungen und Wünsche von der Bestimmung hart abweichen. Natürlich kannst du versuchen, dich gegen deine Bestimmung zu wehren, früher oder später wirst du aber feststellen, das es wenig Sinn macht, denn "Gott" oder wer auch immer die Fäden in der Hand hat, kennt dich besser, als du dich selbst. Und ein "Hammer" kann zwar gerne ne Säge sein wollen, aber ist nun mal ein "Hammer".

Ich von mir ausgehend kenne das gut. Persönlich wollte ich Medizin studieren, ein bissel Christ sein, und mein Leben genießen. Denkste! Mein Leben ist gänzlich anders verlaufen, als ich es mir vorgestellt habe und ich bin heute etwas, was ich gar nicht sein wollte und es fällt mir immer noch schwer, meine Bestimmung zu akzeptieren. Aber ich habe auf sehr harte Weise gelernt, daß es gar keinen Sinn macht, sich gegen einen Plan zu stellen, den Gott gemacht hat. Und wenn dein Schöpfer etwas mit dir vor hat, ist es besser zu sagen: "Hier bin ich - sende mich.". Der alternative Weg ist schmerzhafter.

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