Ist es verwerflich, einen Hund mithilfe einer Waffe notfalls tödlich zu verletzen um einen erheblichen Angriff auf sich selbst oder seinen Hund abzuwehren?

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16 Antworten

Hi Evo,

sofern ein anderer Hund deinen Hund angreift und ggf. zu töten droht, so darf dieser Hund getötet werden.

Die Situation entspricht einem Standardfall des Defensivnotstandes gem. § 228 BGB. Dafür muss eine Situation bestehen, in der zur Abwendung einer Gefahr für ein Gut (dein Hund) in das Gut eingegriffen wird, von dem die Gefahr ausgeht (anderer bzw. angreifender Hund).

Die Interessenabwägung verlangt hier auch nur, nicht "außer Verhältnis" zur abzuwehrenden Gefahr zu stehen stehen, weil schließlich die gefährdende Sache (bzw. hier: angreifender Hund) das Gut des Verteidigers (dein Hund) beeinträchtigt.

Nach § 228 BGB sind deswegen auch Beschädigungen gerechtfertigt, die gravierender sind, als der drohende Schaden.

Die Sachbeschädigung wäre damit gem. § 228 BGB gerechtfertigt.

Zivilrechtslich: Ein Schadensersatzanspruch des Halters des getöteten Tieres gem. § 823 I BGB scheidet aus, da es auch hier an der Rechtswidrigkeit mangelt. Die Tat ist gem. § 228 BGB gerechtfertigt.

Viele Grüße, JS

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Kommentar von Evoluzzer213
30.10.2016, 17:18

Danke für die ausführliche juristische Antwort.

Mich interessiert es auch, was Menschen davon halten, also ob sie es verwerflich finden, das Recht auch anzuwenden

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Abgesehen davon, dass du mit Sicherheit bei zwei tobenden Hunden nicht wirklich in der Lage wärst, einen sicheren Schuss anzubringen, wäre der Waffeneinsatz an der Stelle nicht gerechtfertigt.

In der Wildnis vielleicht, denn wo kein Kläger da kein Richter.

Aber nicht in zivilisierter Umgebung.

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Kommentar von Evoluzzer213
30.10.2016, 15:27

Wieso?

Soll ich meinen Hund wie oben beschrieben sterben lassen nur weil ein paar Häuser um mich herum stehen? Menschen werden doch auch durch Notwehr über das Gesetz hin ermächtigt, Menschen zu schaden oder schlimmstenfalls zu töten, wieso greift das hier nicht wenn eine Trennung ohne Gewalt nicht möglich wäre?

Wir gehen nicht von Schusswaffen aus sondern von Waffen, die der breiten Masse an Hundehaltern zugänglich wären, also Äste, Schlagstöcke, Elektroschocker, Messer, Signalpistolen

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Auch wenn ich mir jetzt mit meiner Antwort hier keine Freunde mache, so stehe ich dazu, dass wenn mein friedfertiger Hund von einem anderen so stark attackiert werden würde, dass ich angst um seine Gesundheit oder sogar sein Leben haben müsste und ich hätte eine Waffe, würde ich diesen Hund ohne mit der Wimper zu zucken, töten.

Die Realität sieht jedoch anders aus. Einen Hund mit einem Messerstich zu töten, ist für jemanden, der nicht weiß wies geht, unmöglich. Ein aggressiver und verletzter Hund ist eine tickende Zeitbombe. Da kann es Dir passieren, dass er auf Dich losgeht. Ich laufe auch nicht mit einem Messer oder sonstigen Waffen rum und zum Glück kommt es nur sehr selten vor, dass ein Hund von einem anderen so schlimm verletzt wird, wie es in der Frage beschrieben wurde.

Käme ich in so eine Situation, würde ich mit einem Ast auf den anderen Hund einprügeln um meinen zu schützen. Es gibt bestimmte Stellen beim Hund, die wenn man erwischt, kann man ihn ausser Gefecht setzen. Ob ich an sowas noch denken würde, weiß ich nicht.

Noch eine kleine Anmerkung, ich hab hier eine ehrliche Antwort gegeben. Spart es Euch also mich anzugreifen, denn das wird meine Meinung zu diesem Thema nicht ändern.

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Kommentar von Evoluzzer213
30.10.2016, 17:15

Im gelöschten Kommentar meinerseits vertrat ich genau die gleiche Meinung und wurde als Widerling beschimpft.

Ich tendiere schon dazu, mit einer Waffe herumzulaufen, einfach weil man niemandem vertrauen kann. 

Ich stelle mir allerdings die Frage, wieso es so schwer sein soll, einen Hund mit einem Stich zu töten? Ok vielleicht liegts daran, dass ich angehender Jäger bin und deshalb auch Ahnung von Anatomie habe.

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Kommentar von uwe4830
30.10.2016, 17:35

Hallo Susanne, kleiner Tipp 4 Wirbel am Rutenansatz, wenn es hier bricht war es das durch den Ruck an der Rute brichst du ihm das Rückrad. Gruß uwe4830

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Den juristischen Adpekt hat Jurasuppe schon abschließend dargelegt.

Du willst nun auch wissen, ob es verwerflich ist. Der moralische Aspekt ist kaum juristisch zu fassen, jeder steht zu seinem Hund anders.

Ich war schon in der Situation, mich und meinen Hund verteidigen zu müssen. Wenn ich ein Messer gehabt hätte, ich hätte den Angreifer abgestochen, so habe ich ihn halb erwürgt. Kampflos hätte ich meinen besten Freund nicht aufgegeben. Juristische Folgen hätten mich nicht interessiert. 

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Kommentar von Evoluzzer213
30.10.2016, 19:39

Danke für die Antwort :D

Hat dich dieses Ereignis öfter darüber nachdenken lassen, bewaffnet aus dem Haus zu gehen um bei einem erneuten Angriff gewappnet zu sein?

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Wenn es absolut keine andere Möglichkeit gibt, den angreifenden Hund von euch fernzuhalten oder zu trennen und es tatsächlich um "Leben und Tod" geht, dann ja.

Allerdings finde ich das moralisch gesehen nur vertretbar, wenn wirklich und ganz ohne Zweifel der andere Hund "angefangen" hat. Da die Hundesprache allerdings viel feiner als für das menschliche Auge ersichtlich ist, sehe ich hier schon die ersten Probleme.

Eine Gegenfrage: würdest du deinen eigenen Hund (mitunter tödlich) verletzen, wenn er sich in einen anderen Hund oder Menschen verbeißt, um deren Leben zu schützen?

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Kommentar von Evoluzzer213
30.10.2016, 17:22

Ich würde meinen Hund gänzlich anders erziehen, daher stellt sich diese Frage nicht.

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Hi,

ganz von vorne um eine Waffe zu tragen bedarf es eines Waffenscheines. Töten eines Hundes in freiem Gelände obliegt dem Förster. Wenn du so etwas beim Beantragen eines Waffenscheines, selbst nur bei dem sog. kleinen Waffenscheines von dir gibst, wird man dir diesen verweigern.

Wenn du schon so denkst, könnte es dir sicherlich auch passieren, den dazu gehörigen Halter zu erschießen.

Nimm den legalen Weg kaufe dir CO2 also Reizgas wirkt zur Abwehr anderer Hunde und es ist frei verkäuflich.

Gruß uwe4830

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Kommentar von Evoluzzer213
30.10.2016, 22:16

Den kleinen Waffenschein beantrage ich für den Selbstschutz.

Den großen bekomme ich denke ich weil ich Jäger bin, dann obliegt es auch mir, mich um Tiere zu kümmern und eventuelle Aufgaben eines Försters zu übernehmen in dessen Abwesenheit.

Wieso sollte ich den Halter erschießen? Wenn er auf mich losgeht wird er überwältigt, wie das geschieht kann er sich aussuchen.

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klar ist es nötig in so einen fall einzugreifen, aber man sollte zuerst einmal versuchen die hunde ohne gewalteinsatz durch gegenstände zu trennen, jedoch kann man falls der hund vom halter oder die hunde nicht voneinander abzubringen sind mit gewalt eingreifen.

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Warum immer gleich töten? Wenn man körperlich dazu in der Lage ist, kann man sich beispielsweise auf den anderen Hund draufschmeißen. Die wenigstens Hunde reiten dann mit einem auf dem Rücken davon.

Mit der selben Waffe mit der man tötet, kann man by the way ein Tier auch derart verletzten, dass es den Rückzug antritt.

Von daher. In den meisten Fällen ist dieses töten moralisch verwerflich. Sonst würde man das auch bei Menschen so machen.

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Kommentar von Evoluzzer213
30.10.2016, 22:17

Menschen tötet man schlimmstenfalls auch wenn es nicht anders geht. Und genau das meine ich auch so, wenn es nicht geht.

Ich meinte "wenn nötig tödlich" nicht "auf jeden Fall tödlich"

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Verwerflich finde ich es nicht. Wenn er auf einen selber losgeht, schonmal garnicht. Notwehr, ganz klare Sache, du oder er. Fänd ich auch volkommen in Ordnung, hätte ich genauso gemacht. Bei Hund gegen Hund ist es ja, wie ich rechtlich gesehen habe so, dass es erlaubt sei. Wenn das so ist, okay. Auch das fänd ich vertretbar, also auch nicht verwerflich. :)

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schnellstmöglich zu trennen, auch wenn dazu teilweise rabiatere Mittel nötig wären? 

kämpfende Hunde sind in schnellen Bewegungen, so dass Du sicherlich gar nicht oder den falschen treffen würdest.

ansonsten ist es auch verboten mit scharfen Waffen durch die Gegend zu ziehen!

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Kommentar von Evoluzzer213
30.10.2016, 15:32

Woher kommt dieser Glaube??

Nein ist es nicht, alles was man braucht ist ein großer Waffenschein, dann darf man die fast überall tragen.

Erweitert alle mal den Waffenbegriff, es gibt auch Hieb- und Stichwaffen...

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Ich finde nichts verwerfliches dabei sich selbst oder seinen Hund durch Angriff eines anderen Hundes zu schützen und auch finde ich es nicht verwerflich notfalls den angreifenden Hund tödlich zu verletzen, dies sollte aber die letzte Möglichkeit sein wenn anderes nicht wirksam ist.

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Kommentar von Evoluzzer213
30.10.2016, 15:34

DANKESCHÖN

Mal einer der unter uns gesagt nicht total verweichlicht ist und dem sein Tier auch noch was wert ist.

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Wenn dich der Hund Angegriffen hat wäre es Notwehr, also legal. Aber mann darf keine Handfeuerwaffen in Deutschland auf der Straße tragen.

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Kommentar von Evoluzzer213
30.10.2016, 15:27

Zieh den Begriff der Waffe etwas weiter, gemeint sind Hieb- und Stichwaffen

Darf man doch übrigens mit einem Großen Waffenschein

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Kommentar von Cubrapido
30.10.2016, 17:50

wenn man  von einem Hund angegriffen wird ist das Notstand, da Tiere laut Gesetz mit Gegenständen gleich gestellt werden, hier gibt es anders als bei der Notwehr den Bestand der Verhältnismäßigkeit

bei einem Angriff von einem Tier geht das Wohl ergehen den Menschen immer vor also ist das mit der Verhältnismäßigkeit schon mal kein ding.

Auch in Deutschland darf man Handfeuerwaffen führen, wenn man einen dazugehörigen Waffenschein hat 

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ja, es ist gerechtfertigt, sein Leben zu schützen. Das Leben eines Hundes kannst Du mit geeigneten Mitteln ebenfalls verteidigen. Die Verhältnismäßigkeit der Mittel kann ggf. in Zweifel gezogen werden, vor allem vom gegnerischen Hundehalter.

Ohne entsprechende Vorgeschichte ist es schwer zu sagen, wie die Sache ausgeht, jedenfalls kann der Schuss auch gewaltig nach hinten los gehen, so oder so...

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Bin sehr erstaunt und erschrocken darüber, mit welchem Waffen Leute mittlerweile so unterwegs sind bzw welche sie gerne mit sich führen möchten, sofern man den großen Waffenschein besitzt.. 

Weiß garnicht, warum man einen Hund zwingend töten sollte, wenn es auch bspw. ausreicht, Pfefferspray mit ballistischem Strahl zu verwenden.  Nicht diese kleinen Döschen mit lächerlichem Nebel der sich überall verteilt, nur nicht den Angreifer trifft.. (sei es nun Tier oder Mensch),  die Wirkung lässt auch den agressivsten Hund flüchten. Kauft einfach die zivile Variante dessen, was Zoll und Polizei auch benutzen.., kann man bei jedem Spaziergang / Stadtbummel dabei haben.., in der Jackentasche, am Gürtel, wo auch immer.. - schnell zur Hand,  sehr effektiv.!! Gutes Pfefferspray kriegt man inkl Patrone für 30,00€.., Patrone kann für kleines Geld nachbestellt werden. Hartplastikgehäuse, in das dann die Patrone gesteckt wird. Liegt gut in der Hand.., auch als Schlagwaffe effektiv, sogar empfohlen.. 

Guckt euch an was Zoll und Polizei am Gürtel haben.., genau das meine ich. 

Schusswaffen , Messer.., lasst mal die Kirche im Dorf.   Natürlich ist es legitim sich und natürlich auch seinen Hund vor aggressiven Hunden zu schützen.., zur Not reichen Tritte.., Schläge mit einem Stock, ect.. - vorzugsweise, wie erwähnt, das RICHTIGE Pfefferspray. 

Trete zb. einem heranstürmenden abgeleinten Hund mal gegen den Kopf / respektive Nase.., kein Meter läuft der mehr wenn man ohne zu Zögern zutritt.  Die Gesundheit des Angreifers ist mir in solchen Fällen selbstverständlich egal.. 

Angriffe abzuwehren ist immer situationsabhängig.., aber Messer und Schusswaffen?? - also bitte.. 

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Kommentar von furbo
31.10.2016, 08:06

Offenbar hast du solche eine Situation noch nie erlebt. 

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Kommentar von Antitroll1234
31.10.2016, 08:07

Weiß garnicht, warum man einen Hund zwingend töten sollte

Niemand will einen Hund zwingend töten, wo liest Du denn das heraus ?

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Die Frage stellt sich einem verantwortungsvollen Hundeführer bzw. -halter garnicht, da er seinen Hund jederzeit, ggf. angeleint an der Begegnung hindern müsste.

Unterliesse er dies, darf er den anderen Hund nicht töten oder wäre zum Ersatz des Schadens verpflichtet.

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Kommentar von Evoluzzer213
30.10.2016, 15:31

Man kann sich auf sein Gegenüber niemals verlassen.

Was ist mit freilaufenden Hunden und das Herrchen ist nicht in unmittelbarer Nähe?

Die Frage geht davon aus was man machen würde, wenn man im Recht ist und sich gegen den Angriff verteidigen möchte

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Kommentar von Antitroll1234
30.10.2016, 15:41

Die Frage stellt sich einem verantwortungsvollen Hundeführer bzw. -halter garnicht, da er seinen Hund jederzeit, ggf. angeleint an der Begegnung hindern müsste.

Der verantwortungsbewussten Hundehalter hat seinen Hund ja auch angeleint, aber wie willst Du eine Begegnung als verantwortungsbewusster Hundehalter verhindern wenn Du mit deinem Hund angeleint spazieren gehst und nun kommt ein anderer freilaufender Hund und greift dich oder deinen Hund an ?

Das ist doch die hier gestellte Frage ob es verwerflich ist einen angreifenden Hund zu verletzen, notfalls tödlich.

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Kommentar von Jurasuppe
30.10.2016, 17:01

Hi image,

diese Ausführungen sind so nicht vertretbar und verkennen den einfachen Rechtfertigungsgrund des Defensivnotstandes.

Vielmehr werden auch die später verwendeten Rechtsbegriffe eher für einen Rekurs auf den Aggressivnotstand verwendet.

Rein rechtlich betrachtet darf der Hund (auch tödlich) abgewehrt werden, sofern eine ernsthafte Gefahr für den Hund des Fragestellers bestünde und der andere Hund angegriffen hat. Das war ausdrücklich vom Fragesteller so vorgegeben.

Viele Grüße, JS

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Kommentar von furbo
30.10.2016, 19:25

Teilweise gebe ich dir recht. Man kann aber auch mit angeleintem Hund eine Situation nicht immer beherrschen oder ausweichen. Ein Hundekampf auf Leben und Tod ist manchmal, wie ich selbst erfahren musste, unausweichlich. 

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Kommentar von BenniXYZ
31.10.2016, 20:09

Schon wieder so ein Experte ohne praktische Erfahrungen.

Wie willst du einen fremden Raudi daran hindern, deinen angeleinten Hund zu attakieren?

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Ganz einfach:

Überlas diese Entscheidung den Hunden. Der Hund der gewinnt, gewinnt. Falls der andere sterben sollte, ist dies die Natur. In der Natur draußen kämpfen halt Tiere miteinander. Da sollte sich der Mensch nicht einmischen. 

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Kommentar von Evoluzzer213
30.10.2016, 17:35

Tja, ich mische mich aber ein. Falls du es noch nicht weißt, gezüchtete Hunde haben gar nichts mehr mit der Natur zu tun, das sind Erzeugnisse des Menschen.

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Kommentar von SusanneV
30.10.2016, 17:42

Ich hoffe, dass Du keinen Hund hast, denn wenn Du einen hast, ist Dir dieser komplett egal.....

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Kommentar von Modrian
30.10.2016, 21:19

In der Natur sind Tiere aber selten gezwungen sich auf wenige Meter anderen Tieren zu nähern. Wenn man eine solche Situation erzwingt und sich dann raushält wenn es zur Keilerei kommt, kann man auch gleich Hundekämpfe veranstalten.

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Kommentar von X3030
31.10.2016, 14:22

Hannes, 

also deinem Gedankengang / deiner Einstellung diesbezüglich kann man ja nun garnicht folgen.. 

Selbstverständlich ist es ratsam, kleine "Kämpfe" / Rangordnungen die Hunde alleine regeln zu lassen.  Aber Beißattacken, richtiges aggressivstes Verhalten anderer Hunde gegenüber dem eigenen Hund.., da sollte man selbstverständlich eingreifen um seinen Hund zu schützen. Dies obliegt in der Verantwortung des Hundehalters. Ich sorge durch Erziehung und Aufmerksamkeit beim Spaziergang dafür, dass mein Hund niemanden schadet.  Genausogut sorge ich auch dafür, dass meinem Hund kein ernsthafter Schaden entsteht. 

Kleiner Dackel trifft auf aggressiven Schäferhund.., da willst du mir ernsthaft erzählen, das sollten die unter sich regeln.., hat der Dackel halt Pech gehabt??    also bitte.. 

..oder zahmer Pudel gegen aggressiven Pudel..    und und und.., gäbe zig Beispiele bzgl Größe / Gewicht. 

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Kommentar von Evoluzzer213
31.10.2016, 23:36

Gesetze, Gesetze... Das ist nur ein Stück Papier, der Mensch besitzt eine komplexe Gesellschaftsstruktur aber ansonsten sind Tiere und Menschen gut vergleichbar. Ansonsten steht immernoch das Argument der aktiven Selektion im Raum das der stärkere Mensch auf den schwächeren Hund ausübt

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