Ist es sinnvoll in der Kirche zu beichten?

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also ich finde das sehr hart was lunashishi da sagt - nur weil man nicht mit allem einverstanden ist was die katholische Kirche sagt, heißt dass noch lange nicht, dass man nicht an das glaubt was in der Bibel etc. steht. Die katholische Kirche ist von Menschen gegründet worden - die machen Fehler bzw. woher wollen die wissen was richtig ist und was falsch ist. Außerdem wenn ich mit mir innerlich Frieden geschlossen habe und die Fehler die ich begangen habe bereue braucht man meiner Meinung nach keine Beichte. Denn was berechtigt einen Priester (der mich nicht kennt und mir teilweise gar nicht zuhört und mir nur irgendeinen Blödsinn aus der Bibel vorliest) mir die Absolution zu erteilen - das finde ich liegt allein in dem ermessen Gottes (falls es einen geben sollte) Dass man das verpflichtend vor der Firmung eingeführt hat finde ich auch nicht richtig - aber wir müssen alle damit leben - zum Trost es ist in wenigen Minuten vorbei : ). Ach ja manche Leute brauchen das wirklich - überhaupt bei etwas älteren Leuten sieht man das, die wurden so erzogen und haben ohne Beichte oft ein schlechtes Gewissen - in dem Fall finde ich ist die Beichte recht praktisch - man sollte sich auf jeden Fall irgendwie mit seinen Fehlern auseinandersetzen, die man gemacht hat. Wie man das schlussendlich macht ist jedem selbst überlassen.

Gute Antwort. So kann man das stehen lassen, finde ich. (;

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@Bemmi2

aus kath. Sicht kann man das so nicht stehen lassen. Die Beichte ist zudem nicht verpflichtend vor der Firmung eingeführt worden, sondern sie ist ein Sakrament, das von Christus eingesetzt worden ist.

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@Raubkatze45

Das ist nicht die beste Antwort ,sondern die Bequemste ..für den Fragesteller ......

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@Raubkatze45

Nicht die Kirche, sondern GOTT will, dass wir unsere Sünden beichten. DH @Raubkatze45 :-))

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@salzundlicht

Tja das kann schon sein aber warum sollte ich die Sünden die ich gemacht habe einen Menschen erzählen - dass kann ich auch in einem Gebet mit Gott machen!!!!

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@Drachen20

@Drachen20, du hast recht. Bevor man zur Beichte geht, sollte man im Gebet erkennen, dass man Sünder ist und GOTTES Hilfe und Vergebung braucht. Warum soll man die Sünden trotz des Gebetes und der Reue und Umkehr im Gebet auch dem Priester beichten?

Die Urchristen beichteten öffentlich ihre Sünden vor einander und vor dem Priester. Die Beichte ist vergleichbar mit dem jüdischen Fest der Versöhnung der Menschen mit GOTT, dem Jom Kipur. Die Israeliten bekennen ihre Sünden öffentlich und der Priester hält die Hände über dem Sündenbock und lädt sie ihm auf. Das geschieht ein mal im Jahr, wird jährlich wiederholt und dabei wurde dann dieser Sündenbock von einem Mann in die Wüste hinausgeführt.

Der Herr JESUS ist der wahre Sündenbock, der die Sünde der Welt auf sich genommen hat, nach dem der Vater durch den HEILIGEN GEIST GOTTES in einer Taube über Ihm, auf Ihn die Sünden der Welt geladen hat bei der Taufe im Jordan und Er dann vom HEILIGEN GEIST GOTTES für 40 Tage in die Wüste geführt wurde, damit Er den Versuchungen des Satans widerstehen kann.

Wenn man die jüdischen Feste nicht begreift, dann muss man in den christlichen die gleichen Rituale suchen und schon erkennt man die Erfüllung durch JESUS dieser jüdischen Feste.

JESUS sagt: "Der Menschensohn ist nicht gekommen um aufzuheben sondern um zu erfüllen."

Deswegen sollten die Kinder GOTTES, das GOTTES Volk des zweiten und ewigen Bundes, ihre Sünden einem Priester beichten, der mit JESUS Vollmacht die Sünden vergeben kann, oder einem Sünder ohne Reue auch die Vergebung verweigern.

GOTTES Gnade. Es ist einfach alles zwischen GOTT und sich zu behalten, aber es hilft darüber zu reden und es einem zweiten anzuvertrauen. Man betet und ist mit GOTT im Reinen, aber der Priester sagt einem, gehe und entschuldige dich, versuche es gut zu machen und diene dem, den du verletzt hast.

"Jeder prüfe sich selbst." Aber jeder sollte sich auch vom Bruder prüfen lassen. Niemand kann für sich selbst leben, wir brauchen das Feedbac über uns von unseren Nächsten.

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Die Evangelischen haben keine Beichte. Bei Ihnen bleibst Du sündenbelastet bis Du in den Himmel kommst und dann wird gerichtet.

Der Katholizismus geht davon aus, dass einem seine Fehler vergeben werden, wenn man sie nur aufrichtig bereut. Der Gang zur Beichte gehört dazu. Man macht sich seine Fehler bewusst und trägt vor was man falsch gemacht hat. Anschließend kommt die Frage ob man seine Fehler bereut. Wenn man sie bereut und Buße tut, dann wird einem Vergeben. Es kommt bei der Vergebung weniger auf den Priester an. Den Priester kannst Du anlügen. Gott nicht. Und nach dem Tode wirst Du gerichtet, und solltest Du die Fehler nicht wirklich bereut haben, warten sie immer noch auf Dich.

Der einzige Unterschied zwischen den beiden Hauptrichtungen ist somit, dass Du im katholischen Glauben eine Chance hast, den Richter milder zu stimmen. Ist wie im Strafrecht. Wenn Du zu schnell fährst, kannst Du das Bußgeld zahlen und kannst für den Verstoß nicht mehr vor Gericht gestellt werden. Wenn Du das Bußgeld nicht zahlst, kommst Du vor Gericht.

Beichte macht nur Sinn, wenn man wirklich bereut und das als Hilfe versteht. Aber die katholische Kirche hat es ja meisterhaft geschafft, das Ganze so zur Routine und Pflicht zu machen, dass man sich nicht wundern muss, wenn immer weniger Leute es ernstnehmen.

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