Ist die EU ein Erfolgsmodell trotz kultureller Unterschiede?

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4 Antworten

Hei, Coldrain, ja, man kann das aus verschiedenen Perspektiven bejahen: Seit 1945 lebt Mitteleuropa in Frieden (vergl. mal die Zeit1914 - 1945!). Aus den sechs Gründerstaaten Der Montan-Union und der späteren EWG sind heute 28 Mitgliedsländer geworden, und weitere  Stellen "auf der Matte". Allein in wirtschaftlicher Hinsicht haben alle beteiligten Staaten Fortschritte erzielt; aber auch Maßnahmen der Infrastruktur, der Sozialpolitik, der Kulturpolitik haben sich zwischen Estland  und Portugal in Ergebnissen niedergeschlagen, die die beteiligten Staaten allein nicht hätten schultern können.

Gegenwärtig sieht es so aus, als ob das gemeinsame Haus Europas dringend renoviert werden müsste; es ist an vielen Stellen baufällig. Wir können nur hoffen, dass die Politik bald die "Kurve kriegt" - - sonst sehe ich schwarz. Und so. Grüße! 

Vielen Dank für deine Antwort!  :) 

aber ich muss einen stärkeren Bezug zu Kulturen finden bzw. Kulturschock und die EU - Dauerkrise, Euro-Skepsis usw. damit verbinden. :(

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Hallo,

man kann die EU als Erfolgsmodell eienrseits und ein schlechtes Beispiel andererseits sehen.

Der Erfolg: Frieden, Freiheit und Stabilität zwischen den Mitgliedsstaaten und in der Welt. Und dass, obwohl die Kulturen so unterschiedlich sind und sich vertragen haben, auch nach 2. Weltkriegen. 

Horst Köhler hat zur EU mal eine Rede geahalten, die mit den Worten "... gegliedert in 25 Nationen, bleibt in der Weltgeschichte einmalig." endete.

Die schlechte Seite: Wirtschaftsliberalismus, Demokratiedefizit und manegelnde Kooperation (z.B. Ungarn, Polen).

MfG

Steven Armstrong

Nein. Nicht trotz sondern wegen. 

Begründung: 

Schauen wir doch einfach mal in die Natur: 

Da wo große Vielfalt ist ist Erfolg aller Beteiligten höher als da wo Monokultur ist. 

Das war jetzt sehr verkürzt. 

Sie war und ist ein Erfolgsmodell für die Konzerne, für die sie ja auch maßgeblich gegründet wurde.

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