Ist der Mensch ein Einzelgänger oder ein "Rudeltier"?

10 Antworten

Der Mensch ist eher ein Einzelgänger. Die Begründung "Früher waren wir auch in Gruppen unterwegs" ist ein Trugschluss, da es früher aufgrund des eigenen Überlebens (Ego) nötig war, zusammen zu leben.

Da die Menschen heute eher nebenher als zusammen leben, sieht man den Einzelgänger im Menschen. Freunde bzw. die Liebe wird nur gesucht, um eigene Defizite (Gefühl das Unglücks, Langeweile, Angst usw.) auszugleichen, also auch wieder egoistische Gründe. Auch helfen wir nur, um selbst durch die Hilfe eine positive Bestärkung zu bekommen. Auch egoistisch. Die Meisten belügen sich an solchen Punkten oftmals selber oder kennen oftmals gar nicht die genauen Gründe für ihr Handeln.

Hallo Darem!

Deine Frage lässt sich unglaublich leicht und unkompliziert (entgegen der meisten Antworten hier, sorry Leute!) beantworten: Und zwar mit Gegenfragen:

Wo hast du diese Frage denn gestellt? Internet -> jemand arbeitet dafür, dass es funktioniert. Es wird für dich gemacht.

Wo kommt dein Essen her? Metzger, Bäcker, Bauer, etc. -> Es wird für dich gemacht.

Wer baut dein Haus, legt Leitungen, bringt dir Post, braut dein Bier, Näht deine Klamotten, baut dein Auto, schürft Erze und Metalle für dein Handy?
Es wird für dich gemacht.

Fazit: JA, der Mensch ist nicht nur ein Rudeltier, die gesamte Menscheit ist genau EIN Rudel!

Ob man eher allein Daheim, oder mit Freunden auf Kneipen-Tour geht, ist eine Frage für Soziologen, aber nicht eine für Biologen, welche sich eigentlich mit Rudelbildung auseinandersetzen.

Was du wohl fragen wolltest ist eher:

  • Seid ihr gerne allein, oder bevorzugt ihr ein Leben voller Zwischenmenschlichtkeit?


Viele Grüße,
Q

PS: ich bin KEIN Biologe

Das kann man nicht pauschalisieren. Die einen sind die absoluten Herdentiere, die anderen eher die einsamen Wölfe. Und wieder andere haben die goldene Mitte zwischen Gesellschaft und Alleinsein für sich gefunden. Ich bin alles andere als ein Rudeltier, nämlich eher eine einsame Kämpferin und lasse mir auch nichts anderes einreden. Und es ärgert mich, wenn Menschen in Herdenmensch = gut und Einzelgänger = schlecht kategorisiert werden. Einzelgänger sollten in Ruhe gelassen werden, statt an ihnen herumzudoktern. Die gute Nachricht ist, dass der gesellschaftliche Trend immer mehr in Richtung Individualisierung geht.

Das kann ich nur bestätigen. Mein Herdendasein bezieht sich nur auf meine Familie, da ich die soziale Sicherheit wohl zu schätzen weiß. Ansonsten bin ich ein absoluter Einzelgänger, da ich nicht in den Pfaden anderer herumlatschen will und auch die Welt selbst entdecken möchte. Erfahrungen muss man selbst machen, auch wenn es einem hier und da nicht gut bekommt. Doch aus Schaden wird man wieder klug.

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Ich bin zudem der klassische Einzelgänger,spiele zwar aktiv im Verein Fussball,unternehme aber privat (Fitnessstudio,Einkaufen,schwimmen gehen) alles alleine. Ich habe einen großen Bekanntenkreis,man kennt mich,aber nur wenige,eigentlich keine Freunde. Ich fühle mich "einsam unter Menschen"...ich bin am überlegen,ob ich zurück nach Hause ziehen soll,aber das wäre doch lächerlich,oder? Ich habe so damit zu kämpfen,das abends keiner hier ist,bzw. morgens wenn ich aufwache :( . Ich bin zwar den ganzen Tag arbeiten,aber na ja meine Familie fehlt mir :(

Das ich zudem seit drei Jahren solo bin,der Einzelgängertyp , nur sehr schwer Vertrauen und Nähe zu anderen aufbringen kann , macht die Sache nicht leichter.

Meine Mutter hat mir gesagt,ich müsse das beste draus machen. Jeder Mensch ist einzigartig. Ich bin halt kein geselliger Typ,unternehme gerne Sachen alleine,das schon seit 28 Jahren . Bin ich dadurch ein schlechterer Mensch?

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Zurück zu meinen Eltern wäre der falsche Weg,was? Ich merke erstmal wie unselbstständig ich mit 28 Jahren bin :( es macht mich depressiv,das andere weiter sind... :(

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