Ist das ein Maronenröhrling (Bild)?

Maronenröhrling - (Gesundheit, Ernährung, Natur)

9 Antworten

Hallo,

auf den ersten Blick würde ich auch sagen - ja, aber mich stört die auf dem Foto deutlich erkennbare filzige Kappe sowie der leicht filzige Stiel.

Oder entsteht das nur durch die Vergrößerung und durch evtl. Unschärfe?

Es könnte auch eine Variante der Ziegenlippe sein, der samtige Filzröhrling, der eine dunkle Kappe hat.

Beide in jedem Fall essbar, die Marone blaut jedoch bei Druck auf die Röhren unterhalb der Kappe stark, der samtige Filzröhrling nur schwach.

Auffällig ist auch der deutliche rot-braune Ring als Abschluss der Hut-Haut. Das ist für eine Marone eher untypisch. Auch würde ich die Farbe der Kappe eher ins braun-rötliche einstufen, was auch eher untypisch für einen Maronenröhrling ist.

Ist sehr schwierig, dies aufgrund des Fotos einwandfrei zu sagen, man müsste den Pilz in der Hand gehabt oder zumindest im Original gesehen haben.

LG Jürgen

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Sehe ich auch so...  LG.

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Ich glaube er war schon leicht eingetrocknet

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Ahnliche Pilze können giftig sein. Ohne fachliche Kontrolle nicht essen und besser auch nicht pflücken, da er nicht essbar ist.

Kömnnte ein Hexenpilz sein oder was in die richtung, anhand des Fotos scher zu sage,

Kleine Info: Es gibt 800 Pilze mit Hut ca. davon sind etwa 3 unbedingt essbar und bei weiteren 7 -10 ist es ein Risiko und/oder führt auf Dauer zu Giftakumulation.

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Ein Hexenröhrling sähe schon sehr anders aus, wäre im übrigen auch eßbar.

Ganz nebenbei gibt es deutlich mehr Hut-Stielpilzarten als 800.  Ich weiß spontan nichtmal, wie viele alleine in Mitteleuropa schon vorkommen..

Eßbar sind davon auch gar nicht wenige. Selbst probiert habe ich schon über 100, bei manchen habe ich mich aber auf 1 Mal beschränkt (manche schmecken mir einfach nicht oder schmecken sogar den meisten nicht) Regelmäßig sammel ich aber auch schon etliche(und lasse dabei die als bedenklich angesehenen , z.B. die Nebelkappe weg)

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@Silo123

Die nicht schmackhaften habe ich nicht gezählt, sondern  nur diejenigen die mir bekannt waren, dass sie regelmässig gegessen werden.

Das du schon 100 gegessen hast finde ich recht mutig. Viele akkumulieren ja vermutlich Giftstoffe oder können in falscher Anwendung (mit Alkohol) toxisch sein. Man weiss nicht wie sie wirken. 

Ev findest du es interessant das Buch Into the wild und die vermutete Todesursache des Typen zu studieren. Vermutlich ist er an Kartoffelsamen gestorben die nicht explizit gefährlich sind, bloss im unterernährten Zustand sind sie es. Alles jedoch Spekulationen.

Ich esse selber viel Wildgemüse, aber ich esse nur noch was als völlig unbedenklich gilt und in grossen Mengen genossen wird. Vor allem anderen habe ich mit der Zeit viel Respekt gewonnen. 

Mir unbekannte Pilze würde ich auch deshalb nicht essen weil sie eher schwer verdaulich sind und auch kaum einen Nährwert haben. Zu grosses Risiko für nur etwas Abwechslung und Geschmack..

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@2AlexH2

Die zusammen mit Alkohol toxischen habe ich bisher ausgelassen- ich bin dazu zu wenig Abstinenzler (-; , aber irgendwann kommen die auch noch in den Test, aber dann mit strikter! Alkoholenthaltsamkeit.

Pilze, deren Speisewert völlig unbekannt sind, lasse ich tunlichst auch aus. Das sind gar nicht mal so wenige, im Gegenteil: es sind erstaunlich viele. Wenn ich die nur überhaupt bestimmt bekomme, bin ich schon froh (-; .

Nein, ich spiele da nicht! das Versuchskaninchen.

Einen Pilz vertrage ich nicht, den Körnchenröhrling, den überlasse ich anderen.

Nein, ich sehe mich nicht als besonders mutig(oder leichtsinnig) an.

Daneben verwende ich auch noch Heilpilze , besonders den Schiefen Schillerporling (Chaga) mit sehr gutem Erfolg- wirkt besser als die Medis und vor allem : ohne Nebenwirkungen.

Mit Wildpflanzen kenne ich mich leider noch zu wenig aus.Sollen aber noch mal folgen. Meine Lieblingswildpflanze bis jetzt ist das Scharbockskraut.

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@Silo123

ok dann bist du sicher recht extrem in Sachen Pilzen unterwegs. 

Wäre gut wenn du deine Erfahrungen festhältst. Müsstest den Pilz allerdings jeweils bis auf die Art bestimmen und ich glaub die sind gar nicht alle bekannt. 

Wegen Heilkräutern und Pilzen noch eine Warnung: Das Problem ist dass die Dosierung sich von Pilze und von Standort zu Standort massiv verändert bis zu schädlichen Dosen.  Deshalb kommt man auch von den Wildkräutern für gefährliche Krankheiten ab, wo hohe genaue Dosierungen nötig wären, zu gross sind die Nebenwirkungen aufgrund der nicht exakten Dosierung. Kräuter und Pilze sind Drogen aus Apotheker Sicht, sie heilen und sind damit immer auch potentiell schädlich, abhängig von Dosierung und Krankheit.

Das schlägt sich aber oft erst nach Jahren in kaputter Leber und Nieren nieder. Oder es lagert sich im Körperfett ein und wenn es einem psychisch physisch schlecht geht und man schnell abnimmt kann es zu massiven Vergiftungserscheinungen durch die Mobilisation der Schadstoffe kommen und zur weiteren noch schnelleren Gewichtsabnahme und .....Sehr gefährlich. Am besten Erkundigst du dich gut betreffend potentieller Akkumulation von Schadstoffen, weiss grad nicht von welchen ich es gelesen habe. Da kommt nach ca. 6 Jahren regelmässigen Genusses dann der Hammer.

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@2AlexH2

"
ok dann bist du sicher recht extrem in Sachen Pilzen unterwegs"

Ja, könnte man so sagen.  Pilze sind mein Hobby. Dosierungen bei Pilzen wären eher relevant, wenn ich sie als Droge verwenden würde- mache ich nicht- keinen einzigen!

Ja,  ich habe es mal überlegt, bin ja immer neugierig, und ich habe mich nach Überlegung dagegen!! entschieden

Pilze zu Therapiezwecken:. Der schiefe Schillerporling ist nicht überdosierbar. Auch einige andere nicht.

Potentiell oder  absolut giftige Pilze zu Therapiezwecken: Der Grüne Knollenblätterpilz wird hingegen mittlerweise zur Krebstherapie eingesetzt- in natürlich genau kontrollierten Dosen (exakt mit Wirkstoffgehalt etc).- so etwas kann man nie frei Schnauze machen.

Umstrittene Pilze lasse ich im allgemeinen eh weg., mit Ausnahme der Marone- sie ist ein Cs- Speicher und besonders im Süden von Deutschland auch ziemlich "strahlend"- Ich liebe sie geschmacklich, verwende sie aber kaum aus dem Süden Deutschlands (Tschernobyl).- im Norden nicht zu oft. In Süddeutschland habe ich nichtmal welche getrocknet.  Eine Mahlzeit fand ich vertretbar, aber trocknen, mitnehmen muß nicht sein.

Ansonsten habe ich alle Pilze , mit eventueller Akkumulation gar nicht in meinem Speiseplan: Nebelkappe- o.k. einmal probiert- mußte einfach sein- sehr lecker- lasse ich. Weißer Rasling- o.k noch überhaupt nie gefunden- ich würde mich auf eine Geschmackspobe von einem Stückchen beschränken- fertig, Grünling einmal probiert- fand ich nichtmal besonders(kleine Menge) , lasse ich aber auch, Krempling- noch nicht mal probiert. Sogar Butterpilze (die werden sogar als Marktpilz eingedost angeboten)- allenfallls selten- gibt eh bessere)......

Champignons sind übrigens mittlerweile auch ziemlich umstritten, ja auch Zuchtchamignons

Ich verfolge , da mein Hobby, da alle Infos ziemlich genau.

Aber wenn man alle Infos zu Lebensmitteln etc. verfolgt, sollte man am besten das Essen einstellen. - man bekommt nur noch die Krise.

Wichtig ist, einen gesunden Mittelweg zui finden, sich nicht zu!!! kirre machen zu lassen......

Punkto Pilzen bin ich vielleicht auch schon ZU GUT informiert

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Was man nach dem Foto sicher sagen kann ist, daß es sich bei dem gezeigten um einen der Filzröhrlinge handelt. Ob es eine Marone oder ein anderer ist? Querschnitt, Verfärbungen im Anschnitt, Blauen der Röhren auf Druck?---- Marone wäre durchaus gut möglich.
Auch wenn die meist etwas weniger filzig, samtig auf dem Hut sind. Der Stiel paßt optisch sehr gut.

Aber alle Filzröhrlinge sind eßbar , eine Verwechslung mit einer verwandten Art macht nichts.

Man sollte, wenn man Röhrlinge sammelt, aber die wenigen giftigen Röhrlinge kennen. Dann kann man Röhrlinge unbedenklich sammeln- im schlimsten Fall hat man was bitteres (gibt aber auch da nur wenige) dabei und kann die Mahlzeit dann wegwerfen.

Und natürlich sollte man ebenfalls Anzeichen für Verderb erkennen können.

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Ich glaube der Pilz war schon ein wenig eingetrocknet. Ich habe ihn stehen lassen, da es eh nur sehr wenige Pilze gab.

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