Parasol oder andere Pilzart?

 - (Natur, Wald, Pilze)

5 Antworten

Hallo, ich tippe hier auf einen Gelblichen Knollenblätterpilz, der aufgrund von Alter und Wetter einiges seiner Färbung eingebüßt hat. Allenfalls in der Hutmitte ist von dem Pastellgelb noch etwas zu sehen. Hier müsste man die Knolle sehen, um genaueres zu sagen. Verschiedene Wulstlinge haben verschiedene Knollenformen, durch die sich die Art zumindest grob eingrenzen lässt.

Eine Verwechslung mit dem Parasol wäre hier zumindest im gegarten Zustand ohne Folgen geblieben, da das Gift des Gelblichen Knollenblätterpilzes (das Krötengift Bufotenin) nicht hitzestabil ist. Er schmeckt unangenehm und riecht nach alten Kartoffeln.

Auch den Narzissengelben Wulstling möchte ich hier nicht ausschließen. Der ist allerdings auch gegart giftig.

Woher ich das weiß:Hobby – Pilzsachverständiger der Deutschen Gesellschaft f. Mykologie

Und ich werfe noch den isabellfarbenen Wulstling als Möglichkeit ein (Amanita eliae) Färbung würde passen, ebenso Hutriefung und die schöne Stielnatterung, auch der schlanke Habitus. O.K. der Ring wäre dafür ungewöhnlich gut erhalten. Und der Stiel da ungewöhnlich glatt. Aber halt als weitere MÖGLICHkeit.

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@Silo123

Den John-McClanes-Unterhemd-farbenen Wulstling. Möglich wär's, den habe ich erst zwei mal gefunden.

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@Morchelmeister

2 Mal in Deutschland ist schon viel, ist echt in Deutschland selten. Ich- ähm- einmal!- aber auch seltenere Pilze wären immer eine MÖGLICHkeit und für manche sogenannte "wärmeliebende" seltene Pilze, kenne ich hier in Norddeutschland schon feste Standorte.

Bei dem im Foto habe ich auch länger überlegt. Es ist absolut kein Pilz, wo ich sagen könnte: Der und der ist es. Ich bin mir bei dem echt unschlüssig und würde auf den nichts verwetten- nicht, daß der noch was ganz! anderes ist. Aber eigentlich habe ich keine andere BELASTBARE Idee diesbezüglich.

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Habe dieses Jahr schon Parasol geerntet und lecker Pilzschnitzel gemacht, aber an dem Pilz würde mich die glatte glänzende Huthaut sowie der Reif ziemlich stören.

Beim Parasol muss der Reif verschieblich sein und bei dem Pilz auf dem Foto sieht der Reif eher festgewachsen aus. Grundsätzlich sollte man die Finger von allen Schirmpilzen lassen, wenn sich der Reif nicht verschieben lässt, denn darunter sind einige schwer giftige Arten.

Also eher "andere Pilzart".

Die Manschette, die nach unten hängt, weißt auf eine Wulstlingart hin. Die meisten sind giftig. dazu gehört auch der Knollenblätterpilz. ( könnte ein alter grüner sein) Ein Parasol ist das nicht.

Ja, auf Twitter ist die Frage aufgetaucht, fand Parasol auch eher weit hergeholt

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@Lara160901

War gestern Steinpilze sammeln, da gab es Massen an Knollenblätterpilzen. Wie gesagt, wenn die Manschette nach unten hängt, am besten einen großen Bogen drum herum machen. Ich hoffe mal, den hat keiner gegessen.

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Welcher Pilz das ist, weiß ich nicht, ich bin mir aber sehr sicher, dass es KEIN Parasol ist.

Ja, Parasol finde ich auch eher unwahrscheinlich

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Pilzbestimmung via Internet, auch in GFN ist NICHT sicher, und kann dümmstenfalls lebensgefährlich sein!!

Viele Merkmale - mal abgesehen davon, dass auch die Bilder meist nicht alle wichtigen zeigen - können so gar nicht transportiert werden (Geruch, Bitterkeit, Haptik...)

Und Du schreibst selbst, man sieht wichtige Merkmale nicht?!?!?

= daher geh zu einer https://de.wikipedia.org/wiki/Pilzberatungsstelle !!

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ist nicht mein Pilz. Hab ihn auf Twitter entdeckt .

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@Lara160901

selbst wenn Du das weißt bzw. entsprechend einordnest, nimmts der nächste für bare Münze und wundert sich, wenn er nach "seinem" Parasol Bauchweh bekommt...

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