ist das dann klammern oder nicht(reiten?

8 Antworten

Hallo,

na ja sie sollte ja wahrscheinlich nicht als korrekten Dressursitz ohne Bügel "stehen", oder? Das aufstehen und stehen bleiben kenne ich auch als Gleichgewichts- und Muskulaturübung - hat ja nichts damit zu tun, dass man immer so reitet ;-)

Zu dem kann es ja schon helfen, ersteinmal ins andere "Extrem" zu gehen um irgendwann in der gesunden Mitte zu landen! Ich würde auch nicht sagen, dass ihr "ein Dressursattel" nicht passt, sondern vllt. dieser Sattel nicht. Ich persönlich habe auf meinen geliebten VS DR Sättel auch immer Probleme mit einem korrekten Sitz, bei Sätteln mi tiefem Sitz nicht - dafür da dann aber mit diesen Hammerpauschen ^^

Warte doch einfach ab, wie sich der Sitz deiner Freundin entwickelt, wenn sie Fragen hat oder eine zweite MEinung möchte, bzw. sich ihre Probleme nicht bessern wird sie sicher auf dich zukommen und auch mit offenem Ohr zuhören, wenn du deine SIcht der DInge dalegst - was jetzt vllt. nicht der Fall ist

Richtig sitzen sollte sie normal auf jeden Sattel können. Es sollte auch irgendwann gut funktionieren schön entspannt ohne Sattel zu reiten.
Es ist wichtig mit dem Takt bzw Rhythmus mit dem Pferd mitzugehen. Die Beine sollten locker am Pferd liegen, tun sie das nicht ist es schwierig bis unmöglich feine Hilfen zu geben. Sitzt der Reiter verkrampft auf dem Pferd geht dies ebenfalls auf das Pferd über.
Irgendwann kommt dann der Punkt an dem Pferd und Reiter die Lust an der Arbeit verlieren.
An Satteln gibt es ja auch verschiedene Größen was die Sitzfläche angeht. Also spricht passend für jeden Hintern ;) In einem guten Dressur Sattel hat man normal von Haus aus einen tiefen Sitz somit einen festen Sitz. Aber vielleicht ist es sinnvoll es mal mit einem Vielseitigkeitssattel zu versuchen, vielleicht tut sie sich mit den größeren Pauschen leichter.
Es gibt Vielseitigkeitssattel mit Schwerpunkt Dressur es gibt aber auch welche mit Schwerpunkt Springen!
Am besten wäre es wenn ihr der Sattler welche zum probieren geben würde um Vergleiche zu haben.

Was das reiten angeht würde ich sie ebenfalls an die Longe nehmen.
Bereits im Schritt ganz genau darauf achten ob die verkrampfungen dort bereits schon anfangen. Wird sehr oft nicht erkannt.
Im Schritt wären entspannungsübungen bereits nicht schlecht. Arme kreisen zur Schweifrübe fassen oder zum Ohr vor. Zu den Beinen abwärts usw. Das selbstverständlich alles ohne Zügel!
Sinn und Zweck der ganzen Sachen ist das sie lockerer wird. Damit lernt sie auch den Rhythmus und Takt des Pferdes kennen. Entspannt sie sich nicht sind die Übungen zum Teil nicht zu meistern. Dort bleibt ihr fast nix anderes übrig als locker mit zu gehen. Dies wiederum geht dann fast von allein da sie sich viel auf die Übungen konzentriert ;)

Klappt dies nicht mit dem eigenen Pferd, sollte sie es auf einem Schulpferd versuchen. Diese Gewichsverlagerungen sind für manche Pferde ungewohnt und das macht nicht jedes Pferd mit!

Ich kann nur sagen das ich damit große Erfolge erzielt habe. Ich fange bei jedem Kind so an. Bei Leuten die schon länger reiten ist es als Lehrer etwas schwieriger da diese Reiter sich oft sehr viele falsche Dinge zur Angewohnheit gemacht haben. Da dauerts manchmal etwas länger und ist etwas mehr Geduld beiderseits gefragt ;)

Vielleicht konnte ich etwas helfen ;)

Ja, das ist klammern. 

Man steht beim Leichttraben auch nicht aktiv auf, sondern lässt sich vom Schwung des Pferdes mitnehmen/hochtragen und setzt sich dann (schon eher aktiv) wieder sanft hin. 

Komplett stehen bleiben ohne Bügel ist absolut klammern. 

Ich sitze im Dressursattel übrigens auch katastrophal und neige zum Hohlkreuz. Gegen das Hohlkreuz hilft Rücken dehnen und Bauchtraining. Dann kann man das Becken wieder so kippen, dass der Rücken gerade bleibt. 

Mein Heil war ein Ludomar Venus, der mich richtig sitzen lässt. Das mal so am Rande. 

Wer klammert, kann niemals locker und entspannt sitzen! 

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