Inwiefern belegt die Biogeografie die Evolutionstheorie?

3 Antworten

Wenn man davon ausgeht, dass verschiedene Arten sich gemeinsame Vorfahren teilen, folgt daraus, dass nah verwandte Arten meist recht nah beieinander leben, da seit ihrer Trennung weniger Zeit für Wanderungen auf andere Kontinente usw. zur Verfügung stand. Und das ist tatsächlich ein Muster, das oft genug in der Natur zutrifft. 

Ein klassisches Beispiel dafür sind die geologisch recht jungen Galapagos-Inseln, auf denen zahlreiche einzigartige Tier- und Pflanzenarten vorkommen. Trotzdem gibt es zu jeder natürlich vorkommenden Art auf den Inseln eine sehr ähnliche Art auf dem südamerikanischen Festland. Arten von anderen Kontinenten haben auf den Galapagosinseln keine Entsprechung.

Ein anderer Fall tritt ein, wenn auf weit entfernten Kontinenten ähnliche Bedingungen herrschen. Dort finden sich dann Arten, die ähnliche Merkmale haben, obwohl sie nicht nahe miteinander verwandt sind, z.B. einige Wolfsmilchgewächse in Afrika und Asien und Kakteen in Amerika. Mithilfe der Evolutionstheorie wird das als analoge Anpassung gedeutet.

Wie bitte?

Die einzelne Biographie ist  zu kurz.

Na ja, gut, wenn dein Arzt dir nicht für jedes Wehwehchen ein Antibiotikum verschreibt, ist das bereits ein Beleg für die Evolution. Wenn davor gewarnt wird, es mit der Sauberkeit zu Hause nicht zu ernst zu nehmen und dauernd irgendwelche hochpotenten Desinfektionsmittel zu versprühen, ist das ein Beweis für die Evolution.

WEnn es immer mehr Stimmen gibt, die sagen, dass man Pferde nur noch selektiv entwurmen soll, also nur, wenn es nötig ist, und nicht mehr, wie früher üblich, einfach viermal im Jahr, ist das ein Beweis für Evolution.

Gar nicht

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