In die freie Wirtschaft gehen oder Lehrer werden?

Das Ergebnis basiert auf 6 Abstimmungen

Lehrer 67%
freie Wirtschaft 33%

11 Antworten

Lehrer

Huhu :D

Ich will ja selbst Mathe und Chemie studieren, Mathe ist immer gesucht!

ABER: Lehrer ist eher eine Berufung. Das wissen die meisten Lehrer nicht, und deshalb gibt es nur noch wenige gute Lehrer. Es ist quasi so, dass das Lehramtsstudium etwas einfacher ist und viele lieber das nehmen, damit sie überhaupt was haben. Aber so Dinge wie Pädagogik oder so'n Kram liegt den Lehrern dann nicht. Sehr zum Leidwesen der Schüler...

Also, Lehrer sollte man WIRKLICH werden wollen. Alternativen sind gut, aber wenn du Lehrer werden willst, solltest du schon einige Dinge mitbringen..z.B.:

=> Spaß am Unterrichten haben

=> immer auf dem neuesten Stand sein

=> selbstbewusst sein

=> Stressresistent sein

=> eventuell auch lustig sein, kommt gut bei den Schülern an

=> Belastbar sein

=> etc.

Bei Fragen schreib mich an :D

LG ShD

Kommt auf den Bereich an. Wenn man so 08/15 Kram wie Geschichte und Französisch studiert, kann man das Beamtentum als Lehrer nur ans Herz legen.

Wenn jemand Chemie oder Physik-interessiert ist, wird er in der freien Wirtschaft sicher glücklicher. Auch finanziell.

ich will Mathe und Chemie studieren - auf Lehramt. Lehramt will ich schon, seit ich 9 bin, und bereits jetzt (bin in der Zehnten) setze ich das teilweise in die Realität um. Ich durfte sogar Unterricht übernehmen.

Wobei ich sagen muss, dass das vor der eigenen Klasse wieder was anderes ist, als wenn man schon studiert hat etc.

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wenn du so über die freie Wirtschaft denkst, langweilig etc..,

dann wirst du mit Sicherheit auch ein schlechter Lehrer, bzw.

hast dann den Beruf desselbigen verfehlt-

mal ganz banal gesprochen: der Beruf des Lehrers hat unbedingt mit

Berufung zu tun, man sollte sich also berufen fühlen, (was allerdings

die wenigsten sind; das ist ja unser deutsches Schulproblem..), und

in der freien Wirtschaft ist das nun nicht gerade erforderlich..?!

Berufung ist erforderlich bei allen Aufgaben, die was mit Arbeit mit/am

Menschen zu tun haben. Bei/Mit Maschinen braucht man das nicht!

Lehrer

Kommt natürlich darauf an, welcher Lehrer, aber ich denke das ist ein spannender und auch abwechslungsreicher Beruf und man arbeitet mit Kindern/Jugendlichen 

Ich stimme nicht ab, denn es kommt auf deine Persönlichkeit, Fähigkeiten  und Ziele an, so dass es mir zu einfach ist, eine Richtung zu empfehlen.

Insgesamt solltest du  auf jeden Fall in beiden Bereichen hospitieren, um dir den Berufsalltag genauer anzuschauen. So ist es auch sinnvoll Personen zu befragen, die bereits eine Weile diese Tätigkeiten ausüben.

Zur freien Wirtschaft kann ich nicht so viel sagen, habe mir aber sagen lassen, dass der Verdienst höher ist, allerdings sind es wohl unregelmäßigere Arbeitszeiten und eine doch recht hohe Belastung.  Ich denke, dass es eher stessig als langweilig ist.

Du möchtest Sowi und Mathe unterrichten? Dann müsstest  du dich noch auf eine Schulform festlegen, denn in den meisten BL ist das Studium nach den Schulformen gegliedert.

Ein paar Worte zum Lehramt. Was viele unterschätzen - und dies sieht man auch bei Seiteneinsteigern aus dem Ingenieurwesen- sind die pädagogischen Anteile des Berufes. Selbst in der Sek 2 kommt es darauf an, den Lernstoff didaktisch angemessen zu vermitteln, wobei die Pädagogik im Vgl. zur Sek1 in den Hintergrund tritt.

Es gibt viele Mathelerer, die ihr Fach beherrschen, jedoch nicht vermitteln können. Das solltest du prüfen. Kann ich vermitteln, kann ich die Komplexität der Inhalte reduzieren?

Du wirst aber auch auf einem Gymnasium Schüler der Sekundarstufe 2 unterrichten. Dort und auch  in Schulen der Sek 1 (Realschule, Oberschule, Gemeinschaftsschule- je nach Bundesland) kommt es nun auf dein pädagogisches Geschick an. Es geht also nicht darum, den Stoff zu vermitteln, sonder auch um den Erziehungsauftrag. 

Du hast im schlimmsten Fall Schüler vor dir, die nicht lernen wollen und/oder unangemessene Verhaltensweisen an den Tag bringen. Dazu gehört auch das sich gegenseitge Beleidigen, du wirst beleidigt, sie schlagen sich, haben eine niedrige Frustrationstolerenz, ...

Das musst du händeln können. Dabei ist Belastbarkeit gefragt und ein Fiingerspitzengefühl für Konflikte in und zwischen Jugendlichen. Im Idealfall schaffst du es eine Respektperson zu sein, die zeitgleich ein Mentor und Vorbild für die SuS ist. Also eine Balnce zw. Autorität und Zuwendung.

Wichtig ist meiner Meinung nach, die Freude an der Arbeit mit Jugendlichen, dann kommt es nicht so schnell zur Frustration deinerseits und die Schüler merken sehr schnell "wert" du bist.

Aber keine Angst, viele Referandere, die ins kalte Wasser geworfen wurden, haben zunächst Probleme gehabt. Nun werden bereits während des Studiums auch Praktika absolviert und die Didaktik, also das angemessene Vermittlen des Stoffes auch schon geübt. Denn das Fachwissen macht, wie gesagt, nicht alles aus.

Viel Erfolg bei deiner Entscheidung!

Gruß, Gugu


Didaktik ist nicht "das angemessene Vermitteln eines Stoffes" sondern viel weiter "oben" angesiedelt.

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@stinkertum

Stinkertum. Hast vollkommen Recht bezüglich des Teminus.  Methoden passt  wohl eher. Hoffe die Leser haben mich dennoch verstanden. 

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