Ich muss Käse essen obwohl ich garnicht will! :(((((

31 Antworten

Hi SmileyFace,
bei Laktoseintoleranz dazu gezwungen zu werden, Käse zu essen zeugt davon, dass Deine Mutter sich wohl nicht genug über die Symptomatik informiert hat. Hier mal ein schönes Zitat aus Wikipedia:

Bei Laktoseintoleranz gelangen nach dem Konsum von Milch und Milchprodukten größere Mengen Milchzucker, die bei laktosetoleranten Personen im Dünndarm verarbeitet werden, in den Dickdarm und werden dort von der Darmflora als Nährstoff vergoren. In der Folge kommt es vor allem zu Darmwinden und Blähungen, Bauchdrücken bis -krämpfen, Übelkeit, Erbrechen und häufig auch zu spontanen Durchfällen.

Dies kann also bis zu einer augenscheinlichen Krankheit heranwachsen^^ Weiterhin:

Andauernde schwere Durchfälle bedeuten eine Reizung der Darmschleimhaut und können außerdem zu einer Störung der Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen führen, ggf. sogar zu vermehrten Infektionen. Längerfristig kann es zu einer Schädigung des Dünndarms kommen.

Schlag Deiner Mutter doch einmal vor sich unter http://de.wikipedia.org/wiki/Laktoseintoleranz über die Thematik ein wenig besser zu informieren, bevor sie Dich zwingt Laktosehaltige Produkte zu Dir zu nehmen. Meistens greifen laktoseintolerante Personen dabei eher auf Soja-Produkte zurück.

Gruß

Die Mutter einer Zwölfjährigen mit Laktoseintoleranz muss sich sicher nicht über die Symptome informieren...sie sieht sie nämlich an ihrem Kind...

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@Sunmary

Wenn sie ihr Kind dazu zwingt laktosehaltige Produkte bei einer Laktoseintoleranz zu essen, dann muss sie sich wohl schon noch über dieses gesamte Thema informieren. Offensichtlich scheint das "sehen" der Symptome demnach nicht auszureichen, um Ihr die Problematik gänzlich zu vermitteln.

Hätte sie selbst diese Problematik, so würde sie ihr Kind sicherlich nicht zu so etwas zwingen, was augenscheinlich Verständnisprobleme aufzeigt.

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@AutoITScripter

Klar, es könnte aber auch sein, dass ihr Kind die Symptome gar nicht in dieser Weise hat und sie es deshalb macht!

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@Sunmary

Ja, das ist das Problem mit Mutmaßungen... Man weiß erstens nicht, ob die Symptomatik in dieser Form besteht - und außerdem kann es bei vermehrtem Verzehr trotz Intoleranz zu einer Allergie kommen, welche sie den Rest ihres Lebens sehr negativ beeinflussen würde und sowas gilt es ja schließlich zu vermeiden.

Ergo, Aufklärung ist der einfachste Weg und da muss man dann auch nicht wirklich herumdiskutieren, denn was ist schon schlimm an einem Gespräch?...

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@AutoITScripter

Eine Diskussion ist ein Gespräch...

Ich wollte damit auch nur anmerken, dass meine Eltern es lange nicht mitbekommen haben, da meine Mutter chronisch schwer krank war und mein Vater beruflich viel unterwegs. Aber sie haben es bemerkt. Wenn eine (scheinbar so besorgte) Mutter Zeit und Gelegenheit hat, das Kind ständig zu nerven, dass es Käse essen soll...dann können ihr solche Symptome nicht entgehen (ich bekam damals keine Luft mehr und bin auf der Treppe zusammen gebrochen)

Hätten sie es nicht bemerkt, hätte ich mit ihnen darüber gesprochen. Ich hätte es nie gegessen, nur weil sie es sagen. Meine Angst vor den Symptomen wäre viel zu groß gewesen.

Deshalb kommt mir irgendwas hier langsam spanisch vor.

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@Sunmary

Ich wollte Dir damit nicht zu nahe treten^^... Aber das Ding ist, dass Eltern eigentl. von Grundauf verschieden sind (schön, dass Deine Eltern es erkannt haben:-) ).

Verwechsle bitte hierbei nicht Fürsorge mit autoritärem Verhalten. Was ich damit sagen will ist, dass Eltern einem Kind zu gerne vorschreiben was es essen soll, tun soll &&&... Aber das drückt nicht gleichzeitig auch Fürsorge aus^^ Klar weiß die Mutter, was das Kind isst, sie kauft schließlich auch ein und weiß auch, was im Kühlschrank "fehlt" und so weiter. Daher kann sie auch darauf schließen, ob das eigene Kind Milchprodukte zu sich nimmt und sagen "Du nimmst zu wenig Milchprodukte zu Dir"^^ Fürsorge wäre dabei viel eher, wahrzunehmen, was das eigene Kind für gesundheitliche Problematiken mit bestimmten Nahrungsmitteln hat und sich darüber zu informieren.

Meine Aussagen beziehen sich letztlich auf das hier gelesene und sind lediglich bedingt mutmaßend (z.B. weiß ich nicht, inwieweit sich die Mutter tatsächlich über Laktoseintoleranz informiert hat, aber aufgrund der Tatsache, dass sie ihre Tochter zum Verzehr zwingt, lässt auf einen Mangel an Information schließen).

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@AutoITScripter

Ich fühle mich nicht angegriffen oder ähnliches.

Und was du da mit Fürsorge und Autorität so schön ausgeführt hast, ist mir schon klar.

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danke :)

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@smileyFace2000

Naja ist doch so. Wenn ein Kind so krank ist, muss die Mutter sich schon sehr anstellen das nicht mitzubekommen.

Wenn man ständig auf Toilette rennt, nachdem man Milchprodukte gegessen hat oder vor Bauchkrämpfen zusammen bricht, steigt die Mutter drüber und fragt, warum man so sinnlos rum liegt, anstatt Käse zu essen!?

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@Sunmary

Schonmal von Ignoranz gehört @ Sunmary? Soll es häufiger geben. Und dann muss man Personen, die davon betroffen sind, häufiger mal mit dem sprichwörtlichen Zaunpfahl "verprügeln" :-P

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@smileyFace2000

Gerne doch :-) Verständnis ist meist der beste Weg in Richtung Veränderung^^ Hoffe es bringt was @ SmileyFace.

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Milchprodukte sind nicht so gesund wie alle behaupten, denn das Kalzium darin bringt nicht viel. Die fremden Proteine übersäuern unser Blut zu stark. Um es zu neutralisieren benötigt der Körper Phosphat, welches der Körper nur in den Knochen hat, gebunden mit dem eigenen Kalzium. Nun wird diese Verbindung herausgelöst; das Phosphat geht ins Blut und das überflüssige Kalzium wird über den Harn wieder ausgeschieden. Dies schadet also eher den Knochen als dass es ihnen hilft. Da sollte man lieber andere kalziumhaltige Produkte zu sich nehmen. Es gibt viele Alternativen, z.B. Sojamilch. Die von Edeka hat genau gleich viel Kalzium wie Milch, und falls du das Aroma nicht gerne hast, gibt es sie noch mit Vanille-Aroma (ist echt lecker!). Die Mutter einer guten Freundin hat Osteoporose (also zu schwache Knochen) und darf keine (!) Milchprodukte zu sich nehmen, also muss das wahr sein.

Kenne ich... Ich denke das macht fast jeder Jugendliche druch... Wenn ich jetzt die möglichkeit hätte in die Vergangenheit zu reisen würde ich einfach aufstehen und gehen. Eltern denken meist, dass sie wissen was für einem das beste ist. Meistens haben sie auch recht, weil zb. milchprodukte wirklich wichtig sind. Allerdings verstehen sie nicht, dass Menschen durch Fehler am besten lernen. Loslassen ist schwierig... Ich würde bevor du aufstehst und gehst versuchen mit deiner Mutter zu reden. Dabei musst du ihr deutlich machen ,dass du es ernst meinst...

Wenn ich mir deine Fragen so anschaue, dann habt ihr beide ein ganz anderes Problem als dieses Stück Käse.

Du sagst von dir selbst, du seist "vielleicht ein bisschen dünn", fragst aber wiederholt danach, wie du abnehmen kannst. ("Wie kann man mit der Hand um den Oberschenkel fassen. Ich will unbedingt so dünne Oberschenkel dass es klappt")

Eine Frage mal: ist die Laktoseintoleranz eigentlich diagnostiziert oder ist das deine eigene Erkenntnis?

Und kann es sein, dass deine Mutter sich einfach Sorgen um dich macht, weil sie dich auf bestem Weg in die Magersucht sieht?

Deine Mutter sollte dich nicht zwingen, Käse zu essen, wenn du den nicht magst. Aber sie trägt die Verantwortung für dich, und sie kann nicht einfach zusehen, wie du dich krankhungerst oder dich ausschliesslich von Süssigkeiten ernährst, wenn du mal was isst.

Ihr solltet das klären - am besten mit Hilfe von aussen!

also ja mein arzt hat gesagt das ich eine laktose intoleranz habe und hast du mal auf das datum von dieser frage mit dem oberschenkel geckugt?? schon lange her

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@smileyFace2000

Stimmt, das ist ein halbes Leben her - die war vom Januar ;))

Das Thema zieht sich aber durch bei dir, das ist keine einmalige Geschichte. Immer wieder klagst du über diverse Beschwerden, und gleichzeitig streitest du mit deiner Mutter offenbar andauernd über die Ernährung.

Ich hab dir schon mal geschrieben: du musst weder Fisch noch Fleisch essen, um gesund zu leben, aber es funktioniert nicht, indem du dich mit Nudeln und Brot und Süßem ernährst.

Wenn du dich mit 12 alt genug fühlst, um dich für eine vegane Lebensweise zu entscheiden, dann musst du auch bereit sein, die Verantwortung für deinen Körper zu übernehmen und dich RICHTIG zu informieren, welche Nährstoffe du benötigst und wo du sie herbekommst.

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@cuckoo

Wieso soll es eine VEGANE Ernährung sein, wenn man Brot, Nudeln und Süßigkeiten isst!?

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@Sunmary

Der Begriff vegan tauchte irgendwo in den Fragen der Fragestellerin auf, die Beschreibung dessen, was sie isst, auch. Es gehört auch Gemüse dazu. Aber einfach planlos, das ist das Problem.

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@cuckoo

Naja aber es ist doch nicht vegan, wenn man ganz normales Brot, ganz normale Nudeln und ganz normale Süßigkeiten isst...

Ja, da muss ich dir recht geben!

HIER ist Aufklärung nötig!

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@Sunmary

In Brot, Nudeln und Süßigkeiten müssen doch nicht zwangsläufig tierische Stoffe enthalten sein. ^^

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@Flupp66

In Süßigkeiten meist schon, Gelatine in Gummibärchen und Milch in Schokolade.

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@Flupp66

Habe ich nie behauptet. Deshalb steht da auch ein "normal" usw. und eine zwölfjährige die noch zu Hause wohnt und deren Eltern sich nicht auch vegan ernähren hat meist kein Brot ohne Eier und Teig o. spezielle Nudeln.

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