Ich komme damit nicht klar, schwul zu sein. Wie kann ich damit umgehen lernen?

15 Antworten

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Hi,

ich will mich auch mal kurz zu Wort melden. Wenn ich Sätze wie die folgenden Lese: 

Ich finde Homosexualität eher gewöhnungsbedürftig und irgendwie komisch, obwohl ich selbst schwul bin. Das ist das verwirrende. Ich kann mich selbst nicht akzeptieren

... dann erinnert mich das exakt an meine Jugend. Ich bin jetzt Anfang 30, führe ein ganz normales, glückliches - und ja: schwules Leben, was ich mir mit 16 Jahren niemals hätte vorstellen können. Und ich erinnere mich genau, wie ich mich in deinem Alter gefühlt habe - so ähnlich wie du. Warum schreibe ich "so ähnlich"? Ich hatte keinen religiösen Druck in der Familie, aber in meinem Dorf gab es halt einfach keine Homosexualität. Punkt. Also gab es auch in meiner kleinen Welt damals einfach keinen Raum für die Vorstellung, dass man schwul sein könnte, und trotzdem irgendwie ein normales Leben führen könnte. Jeder Gedanke daran war irgendwie mit Schuldgefühlen behaftet und ich hab damals noch ein paar Jahre gebraucht, mich überhaupt soweit akzeptieren zu können, dass ich sagen konnte, ja - ich bin schwul. Insofern bist du ja schon einen Schritt weiter - du kannst dir eingestehen, dass du schwul bist. 

Du musst es von der Seite sehen: Wir alle gehören der Spezies "Mensch" an - und zu dieser (wie auch zu anderen Spezies) gehört es eben auch, dass 5-10% homosexuell sind. Wer auch immer diese Welt erschaffen hat - er hat es so gewollt, das sehen wir, wenn wir in die Schöpfung schauen. 100e von Tierarten zeigen Formen von Homosexualität. In keiner Tierart wird Homosexualität irgendwie sanktioniert, außer beim Menschen. Denn der kennt gesellschaftliche Zwänge, Religion und hat sein kleines trauriges Weltbild davon, was richtig und falsch zu sein hat. 

Dass du in dem Alter Schuldgefühle hast, weil du schwul bist, verstehe ich. Das ist normal. Die hat wohl jeder. Du bist schließlich stets in der Annahme erzogen worden und aufgewachsen, du wärst heterosexuell. Das geht jedem Schwulen so. Und jeder Schwule nimmt das irgendwann als Erwartung von allen anderen wahr, dass er heterosexuell zu sein hat. Das hat meistens niemand je gefordert, aber man nimmt es so wahr. Bei dir ist es noch einen Zacken schärfer - deine Eltern haben direkt thematisiert, dass sie von Homosexuellen nichts halten. Was ich sagen will: Mit 16 Jahren ist dein Weltbild nach ganz stark von deinem Umfeld und vor allem deiner Familie geprägt. Dass du dadurch automatisch Schuldgefühle hast, weil du eben in dieses Weltbild nicht hineinpasst, ist logisch. Du musst dir aber klar machen - am Ende hast du nur ein Leben - und du möchtest doch das beste für dich daraus machen.

Deshalb - höre auf, dich vor dir selbst zu schämen. Du bist immer noch du selbst. Du hast dir das nicht ausgesucht. Dass der eine oder andere von uns schwul ist, gehört halt zu der Tatsache dazu, dass wir alle Menschen sind. 

Selbst wenn du in deiner Familie damit wenig Rückhalt haben wirst - glaube mir einfach wenn ich sage: In dieser Welt und vor allem in Deutschland ist viel mehr möglich, als du dir mit 16 vorstellen kannst. Wenn mir mit 16 einer gesagt hätte, dass ich mit 30 mit einem Mann verheiratet bin, mit ihm zusammenlebe, dass die Menschen um mich herum alle wissen, dass ich schwul bin und es niemand stört - das hätte ich für Wunschdenken gehalten, aber es nicht geglaubt. Ich glaube, es ist einfach wichtig im Leben, sich mit den Menschen zu umgeben, die einem gut tun. Und es kommt vor, dass die eigene Familie nicht dazu gehört. Das ist dann traurig - aber es gibt 1000e von tollen Menschen da draußen, die dein Leben bereichern können und deren Leben du bereichern wirst, da bin ich mir sicher. Ich habe viele Freunde, die mir zum Beispiel viel wertvoller sind, als entfernte Verwandte - Freunde sind die Familie, die man sich aussucht.

Sei dir einfach selbst treu, arbeite darauf hin, dass du irgendwann selbst bestimmen kannst, in welchen Kreisen du verkehrst, und wenn du Angst vor der Reaktion deiner Familie hast, dann lass sie doch zumindest so lange im Dunkeln, bis du auf eigenen Füßen stehst. Und was die Religion angeht. Naja - das musst du selbst wissen. Ich bin kein großer Fan davon, dass einige wenige Menschen der Meinung sind, Gottes/Allahs Wille genau zu kennen, obwohl es im krassen Gegensatz zu Gottes Werk - der Schöpfung - steht. Wie kann eine Religion es verbieten, Mensch zu sein und zu lieben, wenn ganz offensichtlich Homosexualität zu unserer Spezies dazu gehört. Wie kann ein Schöpfer uns mit Verstand segnen, und dann verlangen, ihn auszuschalten und ohne zu Hinterfragen einfach zu glauben. Der Vogel hat auch Flügel und käme gar nicht auf die Idee, sie nicht zu nutzen, nur weil es ihm einer sagt. Wir haben unseren Verstand. Nutzen wir ihn. Ich sage nicht, dass man nicht glauben kann - ich finde nur, man sollte nie blind folgen. Und am Ende ist es ja wohl unser Schöpfer der über uns urteilt - nicht die anderen Menschen - also sollten die sich das auch nicht anmaßen. 

danke für diesen Beitrag☺. es hat mir so einiges klar gemacht

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Jeder, der schwul oder lesbisch ist, ist zuerst verwirrt. Niemand möchte anders sein, niemand möchte plötzlich gegen den Strom schwimmen. 

Die erste Stufe ist somit, sich selbst so zu nehmen, wie man eben ist. Du kannst es nicht ändern, niemand kann das. Du kannst es annehmen - oder du kannst es verleugnen. Dich selbst und alle anderen anlügen. Macht dich das glücklich? Nein.

Also: Nimm dich so, wie du bist. Du bist Leben16, ein wunderbarer Mensch, von Gott/Allah/Jahwe/Brahma/der Natur/dem Universum genau so gemacht, wie du eben bist. Lerne, dich zu lieben. Dass du auf Männer stehst macht nur einen kleinen Teil deiner Persönlichkeit aus. Häng es nicht daran auf, sondern sieh das einfach als gegeben. Du bist toll, genau so wie du eben bist.

Dass deine Familie nichts davon wissen will, ist ihr Problem - nicht deins. Das geht sehr vielen jungen Menschen so, egal ob sie in streng konservativen christlichen, jüdischen oder islamischen Familien aufwachsen. Es gibt auch Leute, die sind überhaupt nicht religiös und verurteilen schwule und lesbische Menschen. Das hat also kaum was mit Religion zu tun.

Wenn die Familie dich nicht so nehmen kann, wie du bist, dann sag ihnen nichts. Familie hat nichts mit Blut zu tun - du findest eine andere mit Menschen, die dich lieben mit all deinen Facetten.

Der Islam und die Homosexualität lassen sich sehr wohl verbinden, das geht auch mit dem Judentum oder dem Christentum. Die Schriften sind alt, sie stellen die Idee der Welt vor tausenden Jahren dar. Sie müssen interpretiert werden. Es gibt sogar Schriftgelehrte, die Homosexualität als für den Islam okay sehen, da er nie explizit im Koran erwähnt wird.

Hier ein kleines Beispiel für dich http://www.ismailmohr.de/islam_homo2.html

Es hat keinen Zweck, die Familie bekehren zu wollen. Lebe dein Leben, ziehe von zu Hause aus und lass sie sein, was sie sind. Vielleicht findest du auch Gesprächspartner und Hilfe bei einer schwulen Jugendorganisation in deiner Nähe.

So oder so, die zwei Möglichkeiten hast du: Sei du selbst und lebe dein Leben - oder lebe das Leben deiner Familie, heirate eine Frau, mach ihr einige Kinder und merke dann mit 40, dass du immerzu nur gelogen hast und dein Leben verpasst hast.

Sei du selbst, genieße dein Leben und schau zu dir!

oh mein gott du hast mir irgendwie aus meiner seele gesprochen. danke. du bist so eine warmherzige und Verständnisvolle person. ich will doch auch nur mein leben genießen und glücklich sein und ich glaube das kann ich auch ohne Eltern

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Ich bin 100% schwul und bin überhaupt nicht stolz drauf.

Dummheit und Stolz wachsem auf selbem Holz.

Man kann stolz sein, etwas geschafft zu haben. Aber wie man geboren wird, wie man wächst, mit welcher Staatsangehörigkeit oder mit welcher Religion man indoktriniert wurde, darauf Stolz zu sein ist sowieso ohne jegliche Ausnahme blanker Unsinn.

Ich schäme mich für diese Gefühle und hasse mich selbst Tag für Tag dafür.

Warum machst Du das? Weil man Dir beigebracht hat, das sei aus irgend einem Grund schlecht? Hör auf mit dem Unfug, Dir irgenwas einreden zu lassen, auch von sogenannten heiligen Büchern und solch Brimborium. Du bist Du, fertig ab! Wer oder was damit nicht klar kommt, Klappe halten!

Das ist das verwirrende. Ich kann mich selbst nicht akzeptieren. Ich werde immer depressiver.

Das kommt davon, weil man Dir beigebracht hat, das es nicht akzeptabel sei. Es wird Zeit, Deine eigene Sicht der Dinge zu finden. Bisher hast Du denken lassen, selber denken macht schlau.

Ich weiß schon, dass meine Eltern es nicht akzeptieren werden, weil sie Moslems sind und immer wieder betonen, wie gerne sie Homosexuelle töten würden.

Da siehst Du mal, wozu sowas führt. Würden die ihr eigenes Kind töten? Für das was einer für Stücker 1400 Jahren ungerade gemeint hat?

Der war selbst pädophil und damit sexuell, sagen wir schonend, andersartig veranlagt, wenn er mit einem 9 Jahre alten Mädchen pennt.

Du bist nur andersrum, was nichts Schlimmes ist, der hats mit einem Kind getrieben, was zweifelsohne schlimm ist und dessen Urteil soll ausschlagebend sein, was ok sei und was nicht? Hallo? Gehts noch?

Wenn sie tatsächlich ihrem eigen Fleisch und Blut etwas antun oder auch nur verstoßen, dann sind sie keine Eltern, waren sie nie. Ein Vater und eine Mutter stehen zu ihrem Kind!

Also ist ein Coming Out ausgeschlossen.

Das wird unvermeidbar sein. Du kannst es rauszögern aber nicht generell verhindern, denn irgendwann werden Deine Eltern Großeltern werden wollen und schleppst Du beizeiten keine Aspirantin auf den Job als Kindsmutter herbei, fangen die an, zusehens mehr Druck aufzubauen.

Natürlich wollte Ich irgendwann mal von meiner Familie wegziehen, um ein freies Leben zu führen,....

Genau das wird auch unvermeidlich und damit Ziel sein. Fang schonmal an, das zu planen. Was machst Du in der Schule? Bist Du auf dem Gymi - kannst Du studieren - das wäre die einfachste Möglichkeit, sich bei Unis 500 km weut weg zu bewerben und weg bist Du. Schulform drunter? Dann brauchst Du eine Ausbildung und dann einen Job weit weg.

So oder so, Du weißt was Sache ist, Du kannst Dir vorstellen, zumindest mit Deinen Eltern nicht mehr so ganz klar zu kommen irgendwann, also plane weise voraus.

Ich bin selbst gerne Moslem....

Ja klar, die Gemeinschaft, Zugehörigkeitsgefühl, der große imaginäre Onkel, der immer fein aufpasst und Paradies und sowas, das wirkt beruhigend.

Wenn der Verein, in dem Du bist und in den man Dich einfach mal reingedrückt hat, Du hattest keine Wahl, etwas ablehnt, das Du bist, wird es Zeit, sich einen anderen Verein zu suchen, dann wars nicht das Richtige. 

Soll ich gar keine Religion folgen?

Je nachdem was Du willst. Such Dir eine andere oder keine. Deine Erfahrung mit Deiner jetzigen jedoch sollte Dir eine Lehre sein und bei der Auswahl helfen.

Fazit:

Es wird nicht einfach werden. Aber wenn Du klug vorausschaust, kannst Du es meistern.

Viel Glück.


dankeschön☺. ich werde damit nald umgehen können. ich gehe heute noch zu einem Jugendtreffen für schwule

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