"Trotz" impfen: Natürlich.

Denn man kann erstens nicht gegen alles impfen und zweitens beträgt der Impfschutz keine 100%. Wie hoch genau hängt vom Erreger, dem verwendeten Impfsoff und der Immunreaktion darauf ab.

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Dann müsste es fast für jeden Stunden ja bedenklich sein. Je nach akademischer Diszplin (gerade in wissenschaftlichen Disziplinen) kann es gut und gerne noch 10 Jahre mehr dauern, bis man die Qualifikation hat, um arbeiten zu können (was nicht heißt, das man auch etwas findet).

Also nein, erst einmal an sich, ist da nichts bedenklliches dabei. Bedenklich wird es dann, wenn man sich z.b. gar nicht entsprechend bemüht, obwohl man Möglichkeiten hätte (egal ob Arbeit, oder sich weiterzubilden). Da müsste man sich dann fragen warum das so ist und was man dagegen tun kann.

Definiere "finanzielle Unabhängigkeit": Wenn du Millionenerbe bist und dafür nichts tun musst, ist es bzgl der Finanzen irrelevant. Für das eigene Wohlbefinden (man möchte ja auch etwas leisten oder sich mit etwas beschäftigen - und wenn es dann vielleicht "nur" auf freiwilliger Basis geschieht) mag das anders aussehen. Auch können, wie du schon schreibst, je nach Situation starke Abhängigkeiten entstehen, die den individuellen Reifeprozess als eigenständige Person oder das Wohlbefinden beeinträchtigen können, auch wenn man sich ums Leben bzw Überleben und den Lebensstandard vielleicht erst einmal keine Sorgen machen muss.

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Stimmt, es gibt Länder in denen es den Armen sehr viel schlechter geht.

Viele dieser Länder haben aber kaum die Möglichkeiten, die Deutschland hat. Daneben wird nicht nur der Unterschied zwischen arm und reich größer, sondern viele Verursacher der Armut (z.b. Energiearmut) werden direkt oder indirekt (man ignoriert es einfach) durch die Politik gefördert und in Deutschland bzw in vielen Teilen Europas verschlechtert sich die Situation doch recht rasant.

Das erzeugt auch Unsicherheit und Gewalt. Hinzu kommt auch die z.t wieder vermehrte gesellschaftliche Ausgrenzung, etwas, das es in vielen Ländern in denen die breite Masse arm ist, auch nicht gibt.

Die Kritik ist also völlig berechtigt. Sicher ist Deutschland bei weitem nicht das einzige Land das man kritisieren (man kann z.b. auch die USA nennen, da ist vieles nochviel schlimmer) muss, aber darum geht es ja nicht.

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Was ist alles?

Nicht jeder hat dieselben Ausgaben und nicht in jeder Gegend sind diese gleich hoch.

Wenn du davon Miete, KV, Strom usw zahlen musst wird es natürlich nicht gehen.

Wenn du noch zu Hause oder bei Freunden wohnst und kaum Ausgaben hast, kann es durchaus gehen.

Wie viel Geld man mindestenms braucht ist schwer zu beantworten und hängt neben der Gegend, auch von den Arten der Ausgaben ab, die man hat.,

Nicht jeder muss Miete zahlen, nicht KFZ Versicherung usw.

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Unter Umständen ja, gab es auch mal bei einer Demonstration (müsste noch unter youtube zu finden sein), war aber wie zu erwarten war wenig erfolgreich und gerade als einzelner Polizist kann das stark nach hinten losgehen. EInsatztaktisch also mitunter wenig klug, wenn es sich vermeiden lässt.

Rein rechtlich findest du die Grundlagen für den Schusswaffewngebrauch vor allen Dingen im jeweiligen Polizeigesetz des Bundeslandes.

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Kommt darauf an.

Als ein "Menschenrecht" würde ich es auch kaum bezeichnen, aber auch nicht als Luxus- schon gar nicht hierzulande.

Internet ist hierzulande nicht nur für Nachrichten, Beruf und soziale Kontakte essenziell, sondern auch für Dinge wie Bankangelegenheiten, Verträge und z.t. auch für Behördenangelegenheiten wichtig oder gar notwendig.

Ob man das gut findet oder nicht, aber so ist es nun einmal. Wenn das Internet eine so wichtige Rolle im Alltag spielt ist es tatsächlich sehr schwierig für Menschen, die da keinen Zugang haben. Diese sind dadurch in starkem Umfang und in vielerlei Hinsicht benachteiligt.

Eine gewisse Grundversorgung (und sei es nur eine uralt Verbindung) da jedem zur Verfügung zu stellen ist bei diesem Stellenwert, den man dem Internet zuschreibt und auch zuschreiben möchte (auch bei uns werben die Behörden damit, was man alles online machen kann und sollte), meiner Meinung nach Grundvoraussetzung.

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Die Polizei kann da tatsächlich wenig tun.

Eine Zwangsunterbringung kann nur durch ein Urteil eines Richters erfolgen. Dazu braucht es eine akute(!) Eigen- oder Fremdgefährdung (durch eine psychische Störung).

Weder eine andersweitige Gefährdung (sonst bräuchte man ja keine JVA mehr), noch eine psychische Störung alleine sind dafür ausreichend.

Ob die Bedingungen hier vorliegen lässt sich aus der Ferne natürlich nicht beurteilen.

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Das sind knapp 100 pro Monat, also ein nettes Taschengeld, aber nicht mehr.

Ob das dann inkl der gesetzlichen Rente ausreicht hängt davon ab wie hoch diese ist, wo du wohnst und welchen Lebensstandard du hast und auch wann du in Rente gehst. Wenn du erst in 20 Jahren in Rente gehst sind die Bedingungen vielleicht völlig anders.

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Kinderarmut - wer ist schuld daran?

Immer öfter hört man davon, ob in Zeitungsartikeln oder dem Fernsehen - immer mehr Kinder in Deutschland leben in Armut, jedes 5. Kind soll davon bedroht sein. Ständig wird der Staat dafür verantwortlich gemacht, er tue nicht genug für Kinder. Doch in Reportagen und auch aus eigenen Erlebnissen sehe ich auch die Eltern als schuldig an, denn:

  • Es wird gejammert, dass kein Geld für Essen da ist, aber ständig Zigaretten geraucht
  • Es wird gejammert, dass das Geld nicht für Kleidung reicht, aber überall sind Fernseher, Smartphones und Tablets
  • Es wird gejammert, dass alles so schmutzig und unaufgeräumt ist, aber keiner räumt den Dreck weg und macht sauber
  • Es wird gejammert, dass es so schwierig ist mit einer Großfamilie mit 5 Kindern oder mehr, aber es wird nicht verhütet und das nächste Kind ist schon unterwegs

Ich habe wegen schlimmer Krankheit in der Vergangenheit selbst eine Zeit lang von Sozialhilfe leben müssen, habe mir mein Geld eingeteilt und es hat gereicht, und zwar für gesunde Nahrung genauso wie für Kleidung und Schuhe und Medikamente aus der Apotheke. Wie ich das gemacht habe? Ganz einfach:

  • keine Markenartikel beim Essen
  • wenig Fleisch
  • selbst Brot backen
  • Kleidung und Schuhe aus Sozialkaufhäusern oder Second-Hand
  • kein Auto
  • kein Rauchen
  • keinen Alkohol

Bücher habe ich mir in Bücherschränken geliehen, Möbel teilweise von anderen übernommen, die sie nicht mehr haben wollten.

Mein Kühlschrank war immer voll, und zwar mit gesunder Nahrung und ausreichend Obst, Gemüse und Salat. Ich hatte genug zum Anziehen und niemals Schulden.

Da ich selbst mehrere Jahre so leben musste, weiß ich, wie es ist, aber ich weiß auch, dass man mit Hartz 4 auskommt, wenn man es sich sinnvoll einteilt. Deshalb gebe ich auch den Eltern eine Mitschuld, wenn Rauchen oder neueste Technik wichtiger sind wie die eigenen Kinder.

Wie seht ihr das?

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"Den" Schuldigen gibt es nicht.

Das der Staat nicht genug tut ist absolut richtig: Die Sozialpolitik müsste verbessert werden, die Arbeitspoltik (Zeitarbeit), aber auch die Förderung, Energiepolitik usw

Daneben ist es auch ein soziales und gesellschaftliches Problem: Auch in D findet nach wie vor soziale Ausgrenzung statt, nicht nur im räumlichen SInne...

Sicher haben aber auch die Eltern eine gewisse Verantwortung. Gerade in psychisch anspruchsvollen Situaitonen ist es sicher nachvollziehbar, dass z.b. eine Abhängigkeit schwer bekämpft werden kann, das ist aber natürlich keine Entschuldigung und sicher gibt es auch Eltern, die sich darauf ausruhen.

Aber um noch auf ein paar deiner Argumente einzugehen:

Fernsehen ist informationstechnisch nicht unwichtgi und sollte jedem offenstehen. Dinge wie Internet und co sind auch absolut notwendig, sei es beruflich (oder um an einen solchen zu gelangen) und selbst manche Behördengänge (Reservierung, Vordrucke usw), Verträge o.ä. erfordern selbiges.

Ob man diese schier grenzenlose Digitalisierung immer gut finden muss ist die eine Sache, aber man wird damit leben müssen.

Wobei es z.b. bei einem Fernseher auch ein günstiges Modell tut und man sicherlich kein Heimkino haben muss.

"Es wird gejammert, dass alles so schmutzig und unaufgeräumt ist, aber keiner räumt den Dreck weg und macht sauber"

Da kann im Einzelfall entweder Gewohnheit oder aber schon eine gewisse Depression dahinterstecken. Aber auch hier kann und sollte man sich nicht damit begnügen und darauf ausruhen

"habe mir mein Geld eingeteilt und es hat gereicht"

Das ist sicher schön und gut, aber selbst manchen die das Geld bestmöglich einteilen, reicht es nicht immer:

Medikamente und co werden immer teurer (und nicht alles wird anstandslos von der Krankenkasse bezahllt), dasselbe trifft auf Energie (Strom, Öl) zu. Ebenso sind Miete und Lebenserhaltungskosten nicht immer gleich hoch und nicht jeder kann auf ein Auto verzichten (z.b. auf dem Land, wo die Vekehrssituation oft schlecht ist)

Was ich damit sagen möchte: man kann das nicht pauschal sagen, sondern muss sich den Einzelfall anschauen.

Natürlich gibt es viele Menschen die nicht haushalten können und es vielleicht nie gelernt haben. Aber es gibt auch welche die es tun, und bei denen es trotzdem nicht reicht.

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Anzeigen kannst du ihn ganz einfach, indem du bei der Polizei eine Anzeige erstattest.

Ob und wie das dann verfolgt wird bzw ob die Ermittlungen erfolgsversprechend sein werden, kann aus der Ferne natürlich niemand beurteilen

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Sicher gibt es zum Teil auch Leute, die da einfach auf den "Anti AfD" Zug aufspringen und nur Meinungen anderer nachplappern.

Nichts desto trotz gibt es viel an der AfD bzw deren Politikern zu kritisieren: Die Solidarisierung mit teils rechtsradikalen Parteien und Personen, die populistischen Lösungsansätze und rechte Phrasen um in dortigen Gewässern nach Wählern zu fischen.

Aber auch das über 90% der bisherigen politischen Statements und Debatten ausschließlich auf Muslime, den Islam oder die Flüchtlingspolitik abzieht, so als wäre das die Ursache für alle Probleme.

Eine Bereicherung sind unterschiedliche Meinungen nur dann, wenn sie objektiv und rational sind und daher dazu geeignet sind darüber zu diskutieren.

Das ist bei den Inhalten, und der Art und Weise wie sich die AfD gibt, nicht der Fall. Sicher auch bei vielen anderen Parteien und Poltikern nicht, aber bei der AfD erreichte das neue Ausmaße

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Eher nicht verdient.

Mir gefallen die Antwortmöglichkeiten nicht, aber ich musste ja etwas auswählen...

Bei den Friedensnobelpreisträgern gab es einige, die diesen Preis meiner Meinung nach kaum verdient hätten - um nur mal Obama in den Raum zu werfen. Daher ist das für mich ohnehin eher ein politischer Werbegang als eine ernstzunehmende Auszeichnung.

Und "wir schaffen das" mag zwar löblich sein, aber gute Vorsätze dürften wohl maximal im Kindergarten ausreichend sein. In der "harten" Welt muss man diese auch umsetzen können und da hat die jetzige Politik genauso versagt wie die letzten paar Generationen.

Hätte man das besser umgesetzt (da hätte man schon bei EU Gründung anfangen müssen) wäre es sicher löblich gewesen, aber so erkenne ich hier kaum eine nennenswerte politische Leistung, die eine Auszeichnung verdienen würde.

"Deutschland im Ausland nicht mehr nur als das Land...."

Ich weiß ja nicht wo du so herumkommst, aber ich war schon oft im Ausland und hatte noch nie mit solchen Vorurteilen zu kämpfen.

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Nein, so läuft das nicht ab.

Zum einen brauchst du eine entsprechende Ausbildung bzw ein Studium. Dieses wird (von Quereinsteigern im höheren Dienst oder speziellen Bereichen wie Wirtschafts- und Cyberkriminalität) direkt von der Polizei angeboten.

Jedes Jahr wird da eine gewisse Anzahl an Einstellungen festgelegt. Zur Bewerberauswahl finden Einstellungsstests statt, die je nach Bundesland unterschiedlich sind.

Gibt es nun mehr erfolgreiche Bewerber, als es zu besetzende Stellen gibt, so werden die besten nach einer Rangordnung ausgewählt. Im Regelfall rechnet man dann damit, dass die meisten auch die Ausbildung bzw das Studium bestehen.

Als (Polizei) Beamter ist man an den Dienstherren gebunden, d.h. ein Wechsel wie in der Privatwirtschaft Gang und Gebe ist, ist hier nur schwer möglich und findet dementsprechend selten statt. Selbst ein Wechsel des Bundeslandes ist im Regelfall nur mit Tauschparner möglich.

Daher werden hier auch kaum Stellen frei, wie es in der Privatwirtschaft der Fall ist. Das einzige was da in die Richtung geht, sind interne Ausschreibungen.

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Geht so

Ich finde die Auswahlmöglichkeiten recht bescheiden.

Was ich an Merkel gut finde ist ihre Ruhe und Bodenständigkeit. Gerade wenn man auch sieht, wie es überall auf der Welt "lauter" wird: Es werden Phrasen gebrüllt, Wahlkampfveranstaltungen wie eine Fußball WM vermarktet usw. Das macht mich persönlich wahnsinnig....

Leider hat Merkel in jüngster Zeit kaum durch Handlungen geglänzt und alles Potential nützt nichts, wenn man es nicht umsetzt. Das sie da wieder zu ihrer ursprünglichen Form zurückfindet wäre sehr wünschenswert, aber ich bezweifle es leider.

Die "Flüchtlingskrise" ist ein Symptom der Gesamtheit verhunzten Politik der letzten Jahre (das hat schon lange vor Merkel angefangen): Da kommen dann Dinge wie die Patzer im Gesundheits- und Sozialbereich, in der Wohnungspolitik, Energiepolitik usw erst recht zur Geltung.

Diejenigen, die den Flüchtlingen die Schuld dafür geben wollen verwechseln Ursache und Wirkung zugunsten eines Sündenbockes.

Aber auch die Realitätsfremdheit und Planlosigkeit der Politik im Gesamten kommt dabei zur Geltung: So deckt sich die Erhöhung des Gesundheitsfonds nicht mit den tatsächlich notwendigen Beiträgen (wurden die Zahlen dazu gewürfelt?), was zu Beitragserhöhungen führt und führte.

Sicher hat Merkel auch Fehler gemacht, aber das alles ihr anzulasten ist auch nur Populismus. Vieles lag nie in ihrere Verantwortung und so ziemlich alles hat die Ursprünge schon lange vor Merkel.

Um den Beitag von juergen63225 aufzugreifen: Das mit der EU sehe ich auch als ein Problem an und zwar schon vor der Gründung. Warum hat man solch essenzielle Fragen nicht geklärt, bevor man diese Vereinigung gegründet hat? Genau diese Fragen sind doch das Fundament einer eben jenen Gemeinschaft. Das dann erst im Nachhinein zu diskutieren und erst da zu merken, dass man unterschiedliche Vorstellungen hat und gewisse Länder nur profitieren aber nichts leisten möchten ist doch bescheuert.

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Definiere "weiterleben".

Weiterleben im Sinne von sich nicht umzubringen liegt daran, dass der Mensch, wie in gewisser Hinsicht jedes andere Lebewesen auch, einen Überlebenswillen hat. Das ist evolutionär natürlich essenziell, denn man muss sich ja fortpflanzen können

Weiterleben im Sinne von das gegenwärtige Leben weiterzuleben liegt oft an Alternativlosigkeit. Mitunter gibt es dann vor allen Dingen in älteren Lebensjahren eine stagnierende Zufriedenheit, .d.h man findet sich damit ab (muss oder will es praktisch gut finden), auch wenn es eigentlich kaum den eigenen Vorstellungen entspricht

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Evtl kann er das, meist aber nicht.

Auch bei uns sind Augenärzte völlig überlastet: Für einen "normalen" Termin braucht man, falls man diesen überhaupt erhält, mehrere Jahre.

Für einen Notfalltermin sind es immer noch Monate.

Evtl kann auch der Hausarzt mal darauf schauen - vielleicht haben die Sehstörungen ja auch andere Ursachen?

Das "zusammen geklappt" klingt jedenfalls danach. Hat dein Hausarzt da weitere Untersuchungen gemacht (z.b. Blutbild, Blutdruck, Zucker, EKG?)

Auch neurologisch könnten die Ursachen zu finden sein, genauso wie z.b. psychisch bedingt (hast du in letzter Zeit viel Stress?)

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Du verwechselst da etwas:

Das Krankenhaus wurde nicht abgerissen um daraus ein Flüchtlingsheim zu machen. Das wäre etwas, was ich auch sehr schlecht finden würde.

Das Krankenhaus wurde vermutlich schon lange nicht mehr genutzt oder sollte sowieso geschlossen werden.

Das Kliniksterben ist leider weit verbreitet und das ist auch tatsächlich ein Problem: Völlig überarbeitete Ärzte und Pflegekräfte, mangelhafte Hygiene, schlechte psychosoziale Qualität und oft auch lange Wartezeiten

Da entgegenzuwirken hat man leider verpasst (gut, es ist auch nicht einfach, da z.b. einseitige Subventionen dazu führen könnten, dass es nur noch kleine und große KH gibt. Hat aber auch niemand gesagt, dass Gesundheitspolitik einfach ist)

Der Standard der medizinischen Versorgung hat sich in den letzten Jahren leider rapide verschlechtert und wenn das so weiter geht sind wir bald höchstens in Mittelfeld.

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Ein Arzt ist halt kein Ernährungsberater und Milch ist nach wie vor eine gute Kalziumquelle.

Das Milch (genauer gesagt die dortigen Phosphatproteiene und schwefeligen Aminosäuren) dem Körper Calcium entzieht wurde in vielen Studien widerlegt bzw konnte nicht erhärtet werden.

Das einzige was passiert ist, das evtl. vemehrt Calcium mit dem Urin ausgeschieden wird. Das deuten vielleicht einige dahingehend um, dass der Körper Calcium verliert. Tatsächlich tritt aber durch eine erhöhte Wiederaufnahme im Darm dieser Effekt nicht ein.

Sprich: Bisher gibt es keine Studie die auch nur annäherend einen kausalen Effekt diesbezüglich beschreiben oder nahelegen würde.

"Studien haben bewiesen das Osteoporose in Ländern wo viele Milchprodukte verzehrt werden "

Das ist eine Korrelation, aber keine Kausalität :=)

Das kann auch an der besseren Ernährung (die meisten in den westlichen Ländern ernäheren sich enger mangelhaft), an den Genen usw liegen

Last but not least ist ein Arzt natürlich kein Ernährungsberater. Ich verweise hier mal auf eine Frage vor einigen Jahren, wo der Arzt eines Fragestellers empfohlen hat, statt Cola (fertigen) Eistee zu trinken, da dieser ja viel weniger Zucker enthält.

Letztendlich muss ein Arzt ja auch kein Ernährungsberater oder gar Ernährungswissenschaftler sein, ein Arzt ist ja auch kein Biologe oder Chemiker. In medizinischem Kontext (z.b. Darmerkrankungen, Diabetes usw) haben die Ärzte meiner Meinung nach ausreichend Kentnisse, um ihre Aufgabe zu erfüllen.

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Anderes

Die Frage ist erst einmal ob wir überhaupt einen freien Willen haben.

Das ist gar nicht wirklich zu beantworten. Zumindest in einem gewissen Umfang ist unser Handeln und unsere Wahrnehmung berechenbar. Ob das alles komplett berechenbar wäre, ist anhand der vielen Parameter kaum zu beantworten.

Damit ist auch die Frage nach dem eigenen Willen nicht zu beantworten.

Wir können nur sagen, was wir viele offenen Regulationen haben und sich unsere Verhaltensweisen stark durch Entwicklung und Kultur verändern können.

Eine ähnliche Frage bzgl Gott. Wenn man Gott als Ursprung aller Dinge sieht (was nicht nachweisnbar ist), ist alles gottgegeben. Im Prinzip ist ja auch alles naturgegeben. Aber das heißt noch lange nicht, dass bzgl der Entwicklung gewisser Merkmale auch eine Intention vorhanden war.

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