Hund verteidigt Grundstück?

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8 Antworten

Erst mal solltet ihr euer Grundstück einzäunen.

Das ist eure PFLICHT! Ihr seid dazu verpflichtet den Hund so zu halten das er nicht abhauen kann wenn er will.

Denkt auch dran das es Leute gibt die Angst vor Hunden haben und für die wäre es schrecklich in das Restaurant neben an zu gehen wenn euer Hund ohne Zaun herum läuft. 

Ansonsten wäre der Besuch einer hundeschule ratsam damit du den richtigen Umgang mit dem Hund lernst.

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Kommentar von momo1728
17.07.2017, 13:12

Den Hund lassen wir nur auf unserer eingezeunten Wiese freilaufen. Auf dem restlichen Grundstück leinen wir ihn immer an.

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"Ich denke es liegt daran, dass ich manchmal unsicher bin wenn ich mit ihr draußen bin und uns Fremde entgegen kommen, weil ich ja schon weiß, dass sie bellen wird."
Hattest Du nicht weiter oben beschrieben, das sie ansonsten lieb ist und keine Probleme mit Fremden hat? 

Der Hund wird mit Fremden kein Problem haben nur weil Du unsicher bist wobei das sicher einen kleinen Teil dazu getan haben wirst, aber der Auslöser für das Verhalten wird definitiv ein anderer Grund sein, denn Deine Unsicherheit hat sich ja erst aufgebaut, weil Du gelernt hast, das der Hund bellt wenn Fremde entgegen kommen. 

Was genau möchtest Du nun ändern, das der Hund auf Eurem Grundstück bellt oder das er nicht mehr bellt wenn Euch Fremde entgegen kommen oder beides? 

Was den Hof betrifft würde ich es dabei belassen es sei denn sie vertreibt Gäste vom Restaurant, das wäre natürlich redlichst ungünstig, ansonsten nimmt sie ihren "Job" halt recht ernst ;-) 

Was die Sache mit den fremden Leuten angeht so sollte man da eben an ihrer Motivation zum Verhalten arbeiten. Vermutlich Unsicherheit/Angst aber ungesehen schwierig zu beurteilen. 

Geht ihr IMMER den selben Weg oder wechselst Du regelmässig die Strecken die Du mit ihr läufst? 

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Kommentar von momo1728
17.07.2017, 12:56

Sie ist verbellt Fremde nur auf unserem Grundstück und das auch nur wenn ich mit ihr alleine bin. An anderern Orten ist immer lieb. Danke für deine Antwort

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Kommentar von momo1728
17.07.2017, 13:00

Wir gehen manchmal nur auf unsere Wiese die sich auch auf unserem Grundstück befindet und toben dort rum, manchmal gehen wir aber auch in den Wald oder sonst irgendwo hin. Wir wechseln unsere Wege immer wieder, damit es für uns und für unsere Hündin nicht zu langweilig wird.:)

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Das ein Hund , wenn er keine gescheite Führung hat, die Sache selber in die Pfoten nimmt ist nichts unbekanntes. 

Als Hundeführer musst du souverän an dir selbst arbeiten und den Hund mehr Sicherheit geben. 

Wie reagierst du wenn ihr unterwegs seid und sie bellt fremde an? 

Zu der Sache mit dem Grundstück, Schäferhunde sind dafür bekannt, einen hohen Wachtrieb zu haben und anzuschlagen, wenn sich jemand unbekanntes dem Revier nähert. 

Ist euer Garten offen? Ganz offen? Falls ja würde ich das ändern, Zaun ziehen mit evtl. Sichtschutz. 

Zu dem Hund nicht unbeaufsichtigt in den Garten lassen, und mit schleppleine ein alternatives Verhalten antrainieren. 

Falls du nicht weißt wie das geht, lass nen Hundetrainer nach Hause kommen,und übt das Situationsbedingt. 

Hier auf den Link findest du gewaltfrei arbeitende Hundetrainer. PLZ eingeben und los geht's. Vielleicht hat ein Trainer noch die Woche Zeit für euch. 

https://www.trainieren-statt-dominieren.de/trainer-umkreissuche

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Kommentar von momo1728
17.07.2017, 13:09

Ich schaue kurz zu den Leuten begrüße sie, danach gehe ich normal weiter.Ich muss dazu sagen, dass ich anfangs nur Leute die ich kenne gegrüßt habe, seit ich nun alle grüße ist der Hund irgendwie ruhiger (er flippt nicht mehr extrem aus, er bellt nur mehr) Wir haben einen Teil des Gartens eingezeunt, doch alleine ist der Hund dort nie.

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Schäferhunde sind von Natur aus starke Beschützer, die meist deutlich zeigen "Das hier ist mein Revier!"

Meine Hündin verbellt alle Vögel aus unserem Garten :)

Aber, du musst es in ordentliche Bahnen lenken damit es nicht aus dem Ruder läuft. Auch ein Abbruch Kommando ist wichtig, mit dem du signalisiertest "Gut das du angeschlagen hast, nun habe ich es aber mit bekommen und es ist alles ok!"

Punkt 1:

Umzäunt euer Grundstück! Zum Schutz eures Hundes und zum Wohlbefinden anderer Menschen!

Punkt 2: 

Hol einen Trainer der mit dir und dem Hund arbeitet und zwar nun, wo es noch nicht zu spät ist. Das arbeiten mit einem Trainer kann auch gegen deine Unsicherheit helfen und er kann dich in den nötigen Situationen korrigieren.

Du musst dem Hund zeigen, dass du die Lage im Griff hast und du ihn und das Grundstück beschützen kannst.

Viel Glück, dir und deinem Hund :)

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Unsere 7 moante alte Schäferhündin verteidigt seit kurzer Zeit extrem unser Grundstück in dem sie die Fremden verbellt.

Schon mal überlegt, ob sie einfach nur ängstlich und unsicher ist? die vielen Eindrücke, die fremden Menschen usw kann sie nicht einordnen, macht ihr Angst. Ein so junger Hund verteidigt nicht das Grundstück, der rettet nur seine eigene Haut.

Beschützen und verteidigen machen nur erwachsene Hunde, die dies korrekt gelernt haben.

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Sie will halt ihr "Revier" verteidigen.. oder ihren Besitzer beschützen. Hunde spüren, wenn ein Mensch unsicher ist. (vor allem Schäferhunde sind bekannt dafür, Beschützerhunde zu sein) 

Versuche einfach mehr Selbstvertrauen zu haben. Bei deinem Vater klappt es ja, also kann es nicht am Hund liegen. ;) Schau einfach wie er sich in einer solchen Situation verhalten würde.

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Das ist Ihr Beruf! Und wenn du ihr diesen Job nehmen willst ( was sie sehr erleichtern würde) muss sie erkennen, das du die Lage in den Griff hast. Das wichtigste ist: der Hund darf nicht alleine in den Garten. Nie! Und wenn du mit ihr zusammen in den Garten gehst und sie will aufpassen, sagst du dein Abbruchkommando ( nein) und präsentierst dich energisch zwischen Zaun und Hund. So lange bis sie nicht mehr bellt. Im zweiten Schritt belohnst du dann das ruhig sein und zwar dynamisch ( also leckerlie oder Ball werfen.. vom Zaun weg ) timing ist halt das A und O. Martin Rütter hat ein paar schöne Videos mit Hunden, die am Zaun Bellen, die guck dir mal an

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Kommentar von Frangge
17.07.2017, 14:58

Nein, bloß nicht! Deine Tipp ist sicher gut gemeint, aber dass die Methoden von Rütter in dessen Videos funktionieren, ist nicht weiter verwunderlich :), nur jetzt kommt das große ABER:

Was bei Hund X funktioniert, muss noch lange nicht bei Hund Y funktionieren. Was machst du, wenn Methode A nicht hinhaut? Das nächste Video ansehen? Zum Schluss hast du einen völlig verunsicherten Hund.

Nein, ein guter Trainer, und da bin ich mir aufgrund meiner langjährigen Erfahrung sicher, erkennt das individuelle Problem und kann Tipps geben, wie man gegensteuert. Alles Andere ist nur sinnlose Rumprobiererei.

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Im Grunde hast du das Problem ja schon erkannt. Sie meint, die Sache für dich "in die Hand" nehmen zu müssen, sie erkennt deine Anspannung und übernimmt eben selbst die Initiative. Mit 7 Monaten ist sie mittlerweile auch so weit, dass sie austestet, was und mit wem sie wie umgehen kann.

Dir (vor allem dir), würde eine gute Hundeschule oder ein erfahrener Trainer weiterhelfen. Da gibt man dir Tipps, wie sich das Verhältnis zwischen dir und dem Hund verbessern lässt.

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