Hund beißt zum zweiten Mal eigenes Kind was tun?

23 Antworten

GENAU das sind Fälle warum ich IMMER und IMMER und IMMER wieder ausdrücklich warne und sage ein Hund ist KEIN Spielzeug und man lässt einen Hund NIEMALS unbeaufsichtigt mit einem Kind alleine!!! 

Warum in aller Herrgotts Namen macht man sowas? Kinder sind genauso wie Tiere unberechenbar und wenn man ein Kind und einen Hund alleine lässt dann ist das das Resultat welches niemals dabei rauskommen dürfte. 

Ich war selbst alleinerziehend mit 2 Kindern (Zwillingen) und hatte eigene Hunde und Pflegehunde dabei und nicht nur kleine sondern hauptsächlich große Hunde. Meine Hund waren niemals und wenn dann niemals im selben Raum unbeaufsichtigt. Nur wenn ich mal Müll runter gebracht habe aber dann waren meine Kinder in einem Raum und meine Hunde in einem anderem. 

Kinder kommen auf die dollsten Gedanken und das das oftmals für ein Tier nicht lustig ist, sollte man sich denken können. Auch wenn das Kind vielleicht vieles von dem was es tut noch nicht drüber nachdenkt oder es eben auch nicht böse meint, was ich dem Kind natürlich nicht unterstellen möchte, so sollte man als Erwachsener Mensch darüber nachdenken das man Hund und Kind niemals bis zu einem gewissen Alter alleine lässt!!! 

Natürlich ist es schwer alles zu kontrollieren aber dafür ist man eben als Mutter zuständig, kann man das nicht gewährleisten so schafft man sich kein Tier an! 

Ich weiß das sind harte Worte und dafür ist es jetzt zu spät, aber versuch auch mal ein wenig die andere Seite zu betrachten. Der Hund woher er auch kommt (ist von Dir alles nicht beschrieben worden) hat vielleicht schon schlechte Erfahrungen gemacht oder aber er fühlt sich durch eine Gestik oder eine Handlung des Kindes bedroht und schon passiert solch ein Unglück. 

Jetzt soll der Hund 24 Std. täglich einen Maulkorb tragen weil die Halterin nicht gewährleisten kann das der Hund niemals mit dem Hund alleine ist? Ich hoffe nun, das ich mich verlesen habe. Was bitte kann der Hund dafür? ...und die nächste Frage was kann das Kind dafür? 

Hier sind 2 Individuen die beide Leid ertragen müssen weil wieder jemand über seinen Schatten springt und nicht das gewährleisten kann was man eben als Verantwortungsperson zu gewährleisten hat. 

...und auch wenn ich nun gegen die Meinung vieler gehe, ich bin dafür das der Hund abgegeben wird und das zum Schutz des Hundes und des Kindes. 

Denn so wie es scheint ist die Mutter nicht in der Lage zu gewährleisten das der Hund nicht noch einmal beisst und wer ist dann der Leidtragende? Eben leider nicht die Mutter die nämlich an diesem ganzen Disaster die Schuld trägt. Hier sind weder Hund noch Kind Schuld. 

Einen anderen Rat aus der Ferne zu geben ist schier unmöglich. Denn man sieht weder den Umgang von der Mutter mit dem Hund noch von dem Kind mit dem Hund. 

Ich hatte mal einen Fall wo ein Hund (BorderCollie Mix) den Sohn der Familie immer ins Bein gezwickt hat. 

Als ich mir die Interaktion von Hund und Kind angesehen habe war die Sache klar. Das Kind ist kreischend und laut jöhlend um den Hund rum gerannt und der Hund drehte immer mehr auf, zudem wurde der Hund nicht seiner Rasse entsprechend (wobei ich immer erst individuell beurteile) beschäftigt. 

Auch das ist keine optimale Lösung vom Halter, ein Hund ist kein Spielzeug für ein Kind es ist ein lebendes Wesen welches Bedürfnisse hat, eine Individualdistanz wie wir Menschen auch und vieles weitere mehr. 

Aber Du schreibst es wäre nicht möglich zu gewähleisten das Hund und Kind mal alleine sind, zum Schutz des Kindes und zum Wohlergehen des Hundes sollte der Hund in gute Hände abgegeben werden. 

Ich denke nicht, das der Hund pauschal ein Problem mit Kindern hat, sondern denke ich eher das hier wieder einmal jemand mehr sich einen Hund geholt hat und dachte och der beschäftigt sich schon mal mit dem Kind während ich mal wieder gedanklich im Urlaub bin. 

Ich weiß das hört sich böse an, aber so ist die Realität. somit bitte den Hund abgeben, denn es wird nicht besser. 

Ein Hundepsychologe/verhaltenstherapeut kann nur helfen insofern die Mutter bereit ist alle Tipps konsequent zu beachten und da heißt es an aller erster Stelle niemals Kind und Hund alleine lassen und wenn die Mutter der Hundepsychologin gesagt hat das sie das nicht gewährleisten kann, so schließe ich mich in diesem Fall der Meinung der Hundespsychologin an, Hund abgeben, das wäre nämlich auch meine Aussage gewesen respektive ist es meine Aussage! 

Also der Hund kam als Welpe zu meiner Schwester sie hatte noch kein Kind war Single und hatte viel Zeit. die Schwangerschaft im darauffolgenden Jahr war ungewollt. Nach einem Jahr trennten sich die Eltern meiner Nichte und meine Schwester war alleine mit Hund und Kind.
Meine Nichte hat überhaupt keine Angst vor dem Hund sie freut sich auf ihn will zu ihm trotz das er schon 2 mal gebissen hat was ich nicht verstehe. Da der Hund zu erst da war kann auch das etwas dazu beigetragen haben denke ich. Er musste schon sehr zurückstecken als die kleine auf der Welt war und er war selber ja noch jung zu diesem Zeitpunkt.

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@minka999

Ja bist jetzt war das wohl auch ein abschnappen und kein richtiges beissen, wenn der Hund richtig ins Beschädigungsbeissen gegangen wäre, hättest hier glaube ich nicht mehr geschrieben. 

Die kleine versteht das eben nicht und wie sollte sie auch? 

Deshalb hab ich ja geschrieben, das dafür die Mutter zuständig ist. 
Der Hund verteidigt sich nur, er sieht sich bedroht fordert eine Distanzierung und schnappt ab. Die Kleine sieht das nicht als Gefahr und das ganze hat ja noch keinen all zu großen Schaden angerichtet und ich würde es auch nicht darauf ansetzen es soweit kommen zu lassen. 

Entweder die Mutter wacht nun auf und sieht sich endlich mal in der Verantwortung dem Kind gegenüber und dem Hund gegenüber oder aber der Hund muß abgegeben werden. 

Mein 1. Hund damalig war auch vor den Kindern da, ich hab ihn mit 5 Monaten bekommen und kurz danach kamen meine Kinder. 

Damit hat das sicherlich nichts zu tun und ich denke auch nicht das es Ressourcenverhalte ist, dann wäre der Kontext in dem das beissen auftritt komplett anders. 

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Deine Mum würde den Hund auch nehmen...

Dann gib ihn dahin, aber nicht vorübergehend, sondern für immer. Und wenn das nicht geht, dann lasst ihn über ein Tierheim an ein gutes Zuhause ohne Kinder vermitteln.

Der Hund ist unberechenbar, und ein Hund auf den man sich nicht verlassen kann, hat bei Kleinkindern nichts zu suchen. Stell dir mal vor, er hätte die Halsschlagader erwischt... . Das will ich gar nicht weiter denken... . 

Ich kann das nachvollziehen, dass deine Schwester den Hund liebt. Aber das ist kein Familienhund, und der darf nur unter Aufsicht zu Kindern, und nur mit Maulkorb. Das hört sich hier fast so an, als wäre der Hund wichtiger, als die Kinder.. . . Ich hoffe, ich täusche mich.

Was glaubst du, wie so ein kleines Kind sich fühlt, wenn es von so einem großen Hund angefallen wird. Das Kind hat möglicher Weise einen psychischen Schaden für´s Leben... . 

Vielleicht möchte sich deine Schwester lieber Katzen ins Haus holen. Die lassen sich von Kindern unter Umständen zwar auch nichts gefallen, und zeigen mal die Krallen, aber da besteht keine Lebensgefahr für´s Kind. Das Kind lernt höchstens, wie es mit dem Tier umgehen muss, damit es "lieb" (in Kindersprache) ist.

Hund würde ich vorerst lassen, die Kinder bekommen ja sonst ein Trauma.

kein Familienhund, und der darf nur unter Aufsicht zu Kindern

Ein Hund sollte NIEMALS unbeaufsichtigt bei Kindern bis zu einem gewissen Alter/einer gewissen Größe sein. Der aller-aller-allerliebste Hund wehrt sich, wenn ihm so richtig wehgetan wird. Ein Kind kann das nicht annähernd abschätzen, was es darf und was so gar nicht geht.

HIer sollte IMMER das Kind vor dem Tier gesehen werden!

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Hi,

das ist echt ne harte Situation, bin zwar wirklich hundevernarrt aber unter den Umständen wäre es für alle das beste den Hund in andere Hände zu geben. Das hin,und her ist ja auch für den Hund belastend und der Mensch kann so auch nicht mit der Sache abschliessen. Kann mir schon vorstellen das die Schwester darunter sehr leidet :\ alleinerziehend ist echt schon hart genug und bringt Menschen,schon an ihre Belastungsgrenze, zusammen mit einen Gebrauchshund, der arbeiten muss, ist das fast nicht mehr vertretbar alleine.

Gibt der Schwester Rückendeckung in der harten Zeit und appelliert an ihre Vernunft,sie kann sich ja nicht teilen und nicht mehr machen,wie ein Mensch leisten kann. Zudem,ist die Gefahr immer gegeben das sich das wiederholt, das wäre gegenüber den Kind auch nicht fair.

Der Hund sollte am besten zu sachkundigen Leuten die sich eingehend mit Hüte- und Wachtrieb beschäftigt haben und auch die Zeit haben mit den Hund zb auf den Hundeplatz richtig zu arbeiten. Denn dieser Rassemix ist auch ehrlich gesagt sehr explosiv und gehört echt in eine sachkundige Haltung mit den könnte man locker Schutzdienst zb verrichten, ist also nicht grad der perfekte Familienhund, weil das kein Selbstläufer ist sondern ein Arbeitsjunkie.

 

 

 

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