Hilfe, mein Pferd reißt Kopf hoch und geht durch!

9 Antworten

Allein vom anfang deiner Frage her würde ich sagen - nimm nochmal Reitunterricht. Eine 6 jährige Stute die im Gelände super ist am Anfang, ist nach nur 4 Monaten so falsch geritten das sie durchgeht. Fehler Mensch - nicht Pferd.

Also wie lernt man das in der Reitschule - wenn Pferd nicht mehr zu halten ist hält man die Zügel fester? Ich hab gelernt das Pferd auf einen Kreisbogen zu reiten, der immer kleiner wird. Ein Pferd das erst 6 Jahre alt ist ist noch in der Ausbildung, sie hat etwas gelernt, was da nicht drin sein sollte - Durchgehen - also muß das von einem Profi wieder in Ordnung gebracht werden. Dann sollte der Reiter von eben diesem Profi auch lernen wie man verhindert das das Pferd diesen Fehler wieder produziert.

Ebenso muß ein Pferd das vorher Lammfromm war auch von einem Tierarzt untersucht werden, ob irgendwo schmerzen sind, denen es sich zu entziehen versucht. Sollte da alles o.k. sein dann kommt o.a. Neuausbildung in betracht.

Noch etwas - wir haben Winter - die meisten Pferde leiden unter Bewegungsmangel - auch das sollte überprüft werden und ggf. beseitigt weren.

Wie gesagt , liegt es daran das sie den Kopf hochreißt, nicht daran das ich nicht reiten kann. Ich wollte einfach hilfreiche Tipps! Nicht solche Leute die mich schlecht machen und alles besser wissen okey? Neuaubildung kommt nicht in Betracht.

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@thinkaboutmee

Es liegt immer am Reiter und nicht am Pferd. Wenn du Ahnung hättest, wüsstest du das;)

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@thinkaboutmee

Dann wäre die Frage warum reist sie den Kopf hoch - und schlechtmachen ist nicht beabsichtigt - aber da du schreibst, sie war am Anfang total super im Gelände wirft das auf jeden Fall einmal die Frage in den Raum - warum?. Ebenso habe ich dir die Tipps gegeben - 1. TA da viele Pferde auf schmerzen so reagieren. 2. Bewegungsmangel da Winter ist.

Ich reite seit genau 38 Jahren, ich bilde Jungpferde aus und repariere falsch ausgebildete Pferde, ich züchte - ich nehm Reitunterricht - heist das ich kann nicht reiten wenn ich Reitunterricht nehme oder heist das - manchmal schleichen sich Fehler ein die nur andere sehen.

Nochmal zurück zur Schulbank ist keine schlechtmacherei, sondern die normalität im Leben - es kommen ja auch immer neue Sichtweisen hinzu - oder ein Umdenken von alt Hergebrachten - glaubst du ich halte Pferde auch immer noch so wie vor 40 Jahren?

Und das ich geschrieben habe das das Pferd eine Reparatur brauch wenn es einen Fehler drin hat ist auch ein Tipp und hat absolut nichts mit deinem reiterlichen Können zu tun. Neuausbildung heist ja nicht das man da nochmal in den Beritt schicken muß- jemand der genug Ahnung vom Pferd hat weis aber das da eine Korrektur stattfinden muß - und da gehört das Team immer zusammen also Pferd und Reiter.

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Du kannst Figuren reiten zum Beispiel eine volte oder schenkelweichen,sodass das pferd erst garnicht auf die Idee kommt schneller zu werden und damit erst mal beschäftigt ist. Dann wenn das pferd schneller wird,NICHT am Zügel ziehen sondern lieber mit Gewicht und schenkelhilfen versuchen das pferd zum stehen zu bringen,da kannst du auch vllt noch die Stimme dazu nehmen aber bevor du wieder ins Gelände gehst lieber erst einmal auf dem Platz üben und wenn das pferd wirklich Bewegungsmangel hat dann lass sie vor dem Ausritt erstmal in der Halle laufen und nimm eine Begleitperson mit die vllt das pferd mit einer Longe noch hält (das andere Ende an der Trense befestigen) so bist du sicherer als wenn du ganz alleine ausreitest.Hoffe ich konnte dir helfen!:)

Erst Dressur festigen, dann den anderen Kram. Bevor man das nicht kann, sollte man auch nichts anderes ausprobieren. Um ins Gelände zu gehen, muss man das Pferd in jeder Situation unter Kontrolle haben, hat man das nicht, gehört es nicht ins Gelände. Ich springe mit nem Pferd das vor nem Sprung immer anheit auch nicht auf den Sprungplatz sondern reite es erst bis es losgelassen ist, und auf feine Hilfen hört.

Und Ausbinder sind im Gelände VERBOTEN! Wenn du nicht mal das weißt, dann geh auch NICHT ins Gelände!!

Wie ist sie drauf, wenn du mit ihr im Gelände spazieren gehst? Ist sie da genauso hibbelig, und will nach vorne stürmen?

Wenn ja, übe daran. Nehme ein Knotenhalfter mit, wenn sie nach vorne rennt, drehst du dich um, und gehst einfach in die andere Richtung. Eigentlich sollte sie schnell merken, das Rennen nichts mehr bringt.

Wenn du reitest, und sie los rennen will, reite Wendungen. Einfach nur ein Zügel annehmen, und kleine Volten im Gelände reiten, damit sollte sie sich beruhigen.

Alles Gute :)

Beim spazieren ist sie sehlenruhig und lieb, läuft hinter mir wie bei der Bodenarbeit auch.

Das mit dem Volten reiten könnte ich mal versuchen danke für die Antwort :)

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@thinkaboutmee

Bitte, Ausbinder solltest du nicht mehr nehmen, höchstens ein Martingal. Und du musst vorallem im Gelände ruhig bleiben, denn das Pferd merkt, wenn der Reiter unsicher ist :) Tiefes und langes ausatmen beruhigt Pferde auch ;)

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Also zuerst solltest du nur mal auf dem Reitplatz reiten, bis du sie dort in allen drei Gangarten sicher unter Kontrolle hast und jederzeit anhalten und durchparieren kannst.

Dann im Gelände, sobald du merkst dass sie schneller wird gleich eine Minivolte machen, dann versuchen durch sanfte Hilfen anzuhalten, wenn sie hält sofort loben, wenn nicht dann noch mehr Minivolten, aber gib ihr immer die Chance anzuhalten anstatt weiter Kreise zu drehen.

Es nützt auch nichts wenn du deinem Pferd im Maul reist, dadurch wird sie nur noch unsensibler auf die Zügelhilfen. Wie ist sie beim Spazieren gehen draußen?

Ausbinder sollten im Gelände auf keinen Fall benutzt werden!

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