Heirat zu zweit?

11 Antworten

Man sollte halt zu den Dingen stehen die man vereinbart.

Deinem Freund eine Hochzeit zu zweit versprechen und deiner Familie Bescheid sagen zu kommen ist natürlich nicht gerade optimal.

Das du in einem Konflikt bist da natürlich ganz normal, das du dich rechtfertigen musst auch.

Versuch halt einen Kompromiss zu finden. Da nur zu zweit heiraten eh nicht geht, nimm Mutter oder Vater als Trauzeugen und lass die Familie ansonsten außen vor und sag ihnen das.

Wenn das mit deinem Freund nicht funktioniert, wirst du wohl einen neuen Termin finden müssen, da deine Familie auf jeden Fall an dem Tag da erscheint.

Heiratet einfach im Urlaub danach, da seid ihr dann alleine.

Tatsächlich kann man mittlerweile auch ohne Trauzeugen heiraten. Aber danke für die Mühen

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Außerdem muss ich zugeben, dass mit meinem Partner ausgemacht war das wir zu zweit zum Standesamt gehen.

Man sollte sich an das, was man ausgemacht hat, halten und nicht einfach quer schießen.

Ich war in einem Moment einfach so gutherzig unterwegs

Deinem Partner gegenüber warst du nicht gutherzig.

Ja, muss ich leider zugeben.

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Ich kann einige Antworten nachvollziehen, auch das einige gar nicht mehr heiraten würden. Das war auch die Reaktion von meinem Verlobten ,,Er braucht jetzt nichts mehr“

Es kommt noch dazu, dass ich Schwanger bin und es war auch alles so geplant.
Ich bin gerade einfach total unter Druck.. :((

Wen du unter Druck bist und dich unwohl fühlst mit der Situation würde ich vorschlagen, ihr verschiebt das ganze und klärt erstmal eure familiäre Situation, damit alle glücklich sind. Damit meine ich vor allem auch dich, da du dir ja wünscht, das die Familie dabei ist. Nicht, dass du es irgendwann bereust. Es geht ja nicht nur um deinen Partner.

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Das ist ja ein wirklich nicht guter zweiter Start mit ihm denke ich

Man hört raus das Du irgendwie auch keine Lust hast das Dilemma nochmal mit zu machen

Ich würde da nichts mehr machen

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Jahrelange Erfahrung

Schwierig.

Irgendwie höre ich da heraus, dass du ihn unbedingt heiraten willst. Seine Bedingung war wohl, "zu zweit heiraten ohne die Familie und schnick Schnack" und du hast zugestimmt.

In Wirklichkeit war es aber wohl nicht das, was du wirklich wolltest, denn du hättest ja anscheinend sehr gerne mit der Familie gefeiert.

Ich habe mir zu dem Zeitpunkt wenig Gedanken gemacht und nun bekomme ich die Rechnung.
dass es in Vergangenheit Probleme mit seiner und meiner Familie gab

Womit genau hast du denn ein Problem? Hast du Angst, dass dein Verlobter sauer ist, wenn nach dem Standesamt die Familie da steht und gratuliert? Befürchtest du, dass sich die Familien untereinander in die Haare kriegen?

Da hilft wohl nur: vorher dem Verlobten sagen, dass man der Familie Bescheid gegeben hat, dass die gratulieren dürfen. Und der Familie klar machen, dass sie wirklich nur gratulieren sollen und sonst nichts - auch nicht mit Oma Erna streiten.

Besser wäre es natürlich gewesen, im Vorfeld mit deinem Partner darüber zu reden, dass du eben nicht nur zu zweit heiraten willst. Dann hätte man gemeinsam einen Kompromiss schließen können, mit dem ihr beide hättet zufrieden sein können.

So ist es jetzt halt Mist, denn ihr beide hattet etwas anderes ausgemacht und du hast trotzdem dein eigenes Ding gemacht ohne Absprache.

Ich denke mal, dass du das weißt. Macht es in Zukunft besser.

Ihr bekommt immerhin ein Kind, da werden in Zukunft noch jede Menge Kompromisse nötig sein, und die werden wichtiger sein als die Frage, ob jemand zur Hochzeit gratuliert - wie zB. wer nimmt wieviel Elternzeit, wer arbeitet voll und wer Teilzeit und so weiter.

 Reaktion von meinem Verlobten ,,Er braucht jetzt nichts mehr“

Dass dein Freund sauer ist, kann ich absolut nachvollziehen, aber andererseits ist das nur ein Tag in einem gemeinsamen Leben. Will er das nun mit dir verbringen oder nicht?

Ja du hast recht. Es ist ziemlich kompliziert… er war auf Geschäftsreise, ist dort krank geworden etc. Wollte ihn nicht mehr belasten, zu dem Zeitpunkt war ich mit seiner Familie essen und dann kam das Thema auf. Habe Sie dann quasi ,,eingeladen“. Paar Tage später meine und als er zurück kam fings dann an. Er war gar nicht begeistert, weil er nicht involviert war und ich noch vorgeschlagen hatte danach essen zu gehen.
Hat auch total abgeblockt aber haben dann letztendlich beim Standesamt den großen Saal gebucht/reserviert. Mit seinen Eltern gab es etwas Stress weil sie sich auch überall einmischen und ich habe meine ehrliche Meinung geäußert. Jetzt wollen sie natürlich nicht mehr kommen und er niemanden dabei haben…

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