Hat jemand gute Argumente gegen Atheismus?

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23 Antworten

Es gibt keine guten Argumente 'gegen' Atheismus. Entweder glaubt man an eine höhere Macht oder man tut es nicht. Das häufigste 'Argument' ist wohl tatsächlich die Androhung mit der Hölle.

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Kommentar von MariusMM2
18.11.2016, 20:46

Danke für die Anwort.

(Ich mag Tragosso es ist süß^^)

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Es gibt viele Argumente gegen den Atheismus, die aber alle entscheidende Schwächen haben, weswegen sie von Atheisten im Allgemeinen nicht akzeptiert werden:

Typische Schwächen dieser Argumente (unvollständig):
- sie haben keinerlei wissenschaftliche Grundlage sondern beruhen ausschließlich auf Behauptungen;
- es werden Strohmannargumete gebracht, die dann bekämpft werden. Beispiel dafür ist die Behauptung, Atheisten würden alles mit dem Zufall erklären. Kein wissenschaftlich gebildeter Atheist würde das behaupten. Demnach spielt der Zufall nur eine Nebenrolle und dazu kommen die Phänomene der Selektion sowie der Selbstorganisation.
- es werden jahrzehnte alte Argumente gebracht, die die moderne Entwicklung der Wissenschaft völlig ignorieren
- die Argumentation läuft häufig nach dem Schema: was die Wissenschaft behauptet, kann ich mir nicht vorstellen, also ist das Argument falsch. Wenn das aber falsch ist, ist das ein Beweis für die Existenz Gottes.

Was es bislang noch nicht ein einziges Mal gab:
- ein wissenschaftlich belegtes Argument gegen den Atheismus.

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Argumente für den Theismus sind nicht gleich Argumente gegen den Atheismus. Argumente für den Theismus sind Argumente für den Glauben. Dabei geht man dann existenziellen Fragen des Menschseins nach und stellt sich vor allem zwei Fragen: gibt es einen Sinn des Lebens? Gibt es Gott? Da haben dann Theisten und Atheisten verschiedene Antworten drauf.

Der Atheist leugnet einen Sinn. Alles basiert auf Zufall. Somit kann es auch keinen Gott geben. Der Atheismus leugnet Gott. Dafür hat er verschiedene Argumente, z.B. mit der Theodizeeproblematik als "Fels des Atheismus", wie es Büchner nennt. Da du ja selbst nicht an Gott glaubst, wirst du solche Argumente kennen.

Der Theist sagt ja zum Sinn. Er sagt, dass es einen Sinn allen Seins gibt. Der Sinn kann nicht einfach so existieren, da er von jemand anderem zum Sinn gemacht worden sein muss. Das ist Gott. "Im Anfang war das Wort", heißt es im Johannesevangelium (vgl. Joh 1,1). Das griechische Wort λόγος lässt sich aber auch mit "Sinn" übersetzen. Der Christ bekennt, dass es von Anbeginn der Zeit an einen Sinn der menschlichen Existenz gegeben hat. Dafür bringen natürlich Theisten auch verschiedene Argumente hervor:

Zunächst die klassischen "Gottesbeweise" von Thomas v. Aquin, Anselm u. Kant. Dies sind jedoch keine Beweise, sondern nur Gründe, warum es nicht unlogisch ist, an einen Gott zu glauben. Thomas nennt die "Gottesbeweise" die Quinque Viae, fünf Wege. Grob zusammengefasst (ein Philosoph würde mich dafür erschlagen): jeder Garten braucht einen Gärtner. Bei Anselm geht es um das Gedachte und Reale. Diese Gottesbeweise wurden zwar widerlegt, lassen einen aber trotzdem zum Nachdenken anregen. Dann gibt es noch den moralischen Gottesbeweis von Kant. Kant schließt durch allgemein gültige ethische Gesetze auf Gott als den Gesetzgeber dieser Moral. Dieser Gottesbeweis wurde noch nicht endgültig widerlegt, d.h. es gab zwar Kritik, aber ein wirkliches Außerkraftsetzen gab es noch nicht. Das soll aber nicht heißen, dass jetzt jeder zwingend an Gott glauben muss. Ebenso bei Gödels Gottesbeweis, der durch Modallogik Gott bewiesen hat. In der Gleichung ist kein logischer Fehler enthalten. Aber letztendlich geht es darin eigentlich gar nicht darum, Gott zu beweisen, sondern vielmehr, dass es vernünftig ist, an Gott zu glauben. Ich fände die Vorstellung, Gott wirklich rein objetiv-rationalistisch zu beweisen eigentlich krank. Damit wäre dem Menschen jegliche Freiheit genommen, die nach christlichem Verständnis ja beim Sinn des Menschen eine große Rolle spielt.

Wenn man "gute Argumente gegen den Atheismus" hervorbringt, greift man also nicht den Atheismus als solchen argumentativ an, sondern die Argumente, die er hervorbringt, denn diese sind für mich nicht überzeugend. In Büchners Dantons Tod werden die klassischen Argumente gegen den Theismus hervorgebracht (III. Akt, 1. Szene). Gut sind hier auch die vielen Fernsehdebatten, wenn sie von gescheiten Leuten geführt werden, z.B.:

Im Deutschsprachigen ist das leider das einzige Streitgespräch, das ich gut finde. Im Englischen gibt es da sehr viele. Auf einem hohen intellektuellen Niveau ist da z.B. die Diskussion zwischen Lennox und Dawkins:

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Kommentar von DarkSepia
18.11.2016, 23:09

Die Fernsehdebatten haben das Problem, dass die Teilnehmer, egal wie gescheit sie sind, darunter leider spontan innerhalb von einigen Minuten eine Antwort mit einem vorgegebenen Zeitmaß improvisieren müssen. Erstens können das einige nicht und zweitens gelten oft die als Gewinner, welche die oft wenig gebildete und voreingenommene Masse am besten beeinflusst. Nicht jene, welche Recht haben.

Ich finde, die Debatten sind teilweise von Wert. Ich habe schon einiges davon dazu gelernt, auch aus den Analysen, die Leute danach zusammenstellen. Aber man sollte ihre Tücken kennen und wissen, dass sie alleine nicht zur Bildung taugen.

Was John Lennox und Richard Dawkins angeht, würde ich diese auch nicht als sehr intellektuell bezeichnen. Gerade Lennox weiß über die Themen, die er anspricht so wenig bescheid, dass er manche Begriffe nicht einmal ansatzweise versteht. William Lane Craig ist da schon besser; ich finde ihn zwar zu potenziell unehrlich, aber er hat schon mehr Ahnung.  Und bei den Atheisten gibt es Walter Sinnot-Armstrong, Jeffrey Lowder, Stephen Law und so weiter.

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Ich wüsste keine wirklich handfesten Argumente. Ich selbst habe mein Gottesbild in den letzten Jahren immer mehr in eine deistische Richtung verschoben, da der Glaube für mich eine Art von Trost bietet und ich will mir diesen Glauben gern bewahren, der ein sehr emotionaler und nicht von Argumenten getragener Glaube ist.

Ich würde also fast sagen: Ich glaube trotzdem an Gott, obwohl Gott naturwissenschaftlich gesehen nicht notwendig ist.

Ich war aber wohl schon immer innerlich eher ein Deist als ein Theist.

Der Gott der Offenbarungsreligionen ist in den letzten Jahren immer mehr zu einem "Lückenfüller-Gott" geworden, der nur noch in den Ecken steht, die die Naturwissenschaft (noch) nicht erklären kann.

Ich bin allerdings weiterhin Mitglied in der evangelischen Landeskirche, und gedenke das auch zu bleiben.

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Kommentar von Jogi57L
19.11.2016, 08:21

DH...

... ich hatte mir das mit Kirche ( ebenfalls ev.) überlegt, und entschloss mich, statt auszutreten.... das Gegenteil zu tun.... 

nämlich mich ehrenamtlich ( im Rahmen meiner Möglichkeiten)....einzubringen..... 

....nicht für die Kirche, auch nicht für "Gott"... aber für die Menschen dort... z.B. einen Seniorenkreis.

Zudem leistet "Die Kirche"--- egal jetzt ob kath oder ev-- auch zahlreiche (meist religionsunabhängige) soziale Dinge, wie Kindergärten, Caritas, Diakonie, diverse Beratungsstellen usw....

....da ist meine bescheidene Kirchensteuer gut inverstiert.

btw.: wäre ich kath... hätte ich vermutlich dasselbe getan.

nach "Ausflügen" zu ZJ, Mormonen und Freikirchen....

...erkannte ich für mich..dass ich nicht vornehmlich

  "für "meine" Brüder und Schwestern dort" 

...mich einbringen will, sondern eher für Menschen, die es dringender brauchen....

Bestimmte religiöse Gruppen entwickeln eine Tendenz, sich mehr untereinander füreinander einzusetzen... als für andere hilfsbedürftige Menschen.

Das widerspricht meiner innerlichen Überzeugung.

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Jede scheinbar rationale Argumentation für die Existenz Gottes oder die Schöpfung, muss meiner Meinung nach irgendwann scheitern.

Ganz einfach weil die Grundlagen schon völlig verschieden sind.

Gottgläubige können ihre Ansichten zwar einen wissenschaftlichen Anschein geben, etwa "Kreationismus", dadurch wird es aber auch nicht plausibler.

Die "Argumentation" beruht entweder auf Aussagen aus heiligen Schriften, oder subjektiven, rein persönlichen Erfahrungen, ohne objektive Beweiskraft.

Damit gibt es also praktisch keine faktischen Argumente, sondern nur mehr oder weniger individuelle Glaubenssätze:

"Das Universum ist so komplex, es kann nicht zufällig entstanden sein"

"Das Leben hat einen höheren Sinn, ansonsten wären wir nicht hier"

"Wer Gottes Gegenwart spürt, zweifelt nicht länger"

Das sind alles keine faktischen Argumente, sondern lediglich religiös motivierte Behauptungen, ohne jeden Beweis.

Daher ist eine Verteidigung des Glaubens auf rationaler Basis eigentlich unsinnig, weil der Glaube nun einmal einen irrationalen Aspekt hat.

Um Anerkennung zu kämpfen, indem man die objektive "Wahrheit" der Religion zu beweisen sucht, ist meiner Meinung nach unsinnig.

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Kommentar von Anthropos
01.12.2016, 17:50

Ist eine rationale Begründung des Glaubens tatsächlich unsinnig? Einerseits behauptest du, dass Glaube an sich irrational ist, weil er sich nicht rational begründen lässt, andererseits gibst du ihm nicht einmal die Gelegenheit, dies zu versuchen. Ist das etwa rational? Das hört sich für mich nach Unterdrückung und Ideologie an! Dass Glaube einen irrationalen Aspekt hat, kann ich nicht unterstreichen: denn gerade dadurch, dass ein Glaubender Glauben und Wissen voneinander abtrennt, entsteht doch eine gewisse Rationalität. Diese würde ich mir auch für viele Vertreter des Rationalismus wünschen: die Aussage, man wisse, es gäbe keinen Gott, ist irrational, denn man weiß es schließlich nicht, sondern deduziert (falsch) aus gewissen Beobachtungen. Demnach müssten Rationalisten eben auch ihren eigenen Glauben an Unvernünftigkeit und Sinnlosigkeit des Seins als Glauben bezeichnen, nicht aber als Wissen.

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Also was mir mal von einer eher christlichen Gruppe gesagt wurde, und sich für mich damals auch schlüssig anhörte:

"Nicht mal ein Lexikon würde "zufällig" entstehen und die Worte wären alphabetisch geordnet...wie soll da ein milliardenfach komplexeres "Leben" durch Zufall entstehen ?"

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BTW:

Für mich selbst stellt sich die Frage nicht. 

Ich halte beides für möglich, und richte mein Leben danach aus, was mir moralisch, sittlich, ethisch menschlich ..etc.. angemessen und angebracht erscheint...

Jeder Mensch wächst in einer sozialen Gemeinschaft auf.. und lernt dort die Normen und Regeln für ein Zusammenleben kennen... und wird bestrebt sein, sich so zu verhalten, dass er der Gemeinschaft "nicht schadet".. sondern "nützt"

Dass es dazu keine bestimmte Religion braucht, haben Stämme wie z.B. in Südamerika, Afrika, Australien etc... bis in die jüngere Vergangenheit immer noch bewiesen....

Es waren funktionierende Einheiten, wo weder Unzucht herrschte, noch Mord-und Totschlag... usw.

Die Menschen kleideten sich entsprechend den umweltlichen Erfordernissen, und nicht nach religiösen Vorschriften.

na gut, vielleicht hat der eine Stamm einen grünen Lendenschurz gehabt, und der andere einen blauen...:-))

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Vertrauen ist das, was Atheisten (meine Interpretation darunter) fehlt, oder was Glaubende (meine Interpretation) "zuviel" haben. Beimerk: Die meisten Atheisten und Religiösen sind, meiner Meinung nach, nicht sehr verschieden, denn sie plappern nach was sie gehört haben, aber diese sind in meinem Text (oben & unten) ausgenommen *

Gute Fragen: Warum haben wir Augen? Wovon kommt Leben? Woher kommen wir? Was passiert nach dem Tod? Was sind Gefühle und warum gibt es sie? Warum glaubten alle älteren, mir "bekannten" "Kulturen" an Gott, obwohl wir auch heute nicht alles erklären können? Woher kommt Weisheit?

Wichtig ist (mir) : Dass man sich bewusst wird, was man wirklich weiss. Keine Gerüchte, nicht einmal Experimente zählen hierzu, da es keinen Beweis dafür gibt, dass es immer so ausgehen würde.

PS: Füge in deine Stichworte noch Philosophie ein, vielleicht auch noch Gott (;


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Ich denke eher das Gläubige es leid sind ihren Glauben "verteidigen zu müssen"
Wozu auch es ist jedem selbst überlassen woran er oder sie glauben mag. Und solange ein Glaube Werte vermittelt und zu Hilfsbereitschaft, Mitgefühl und Nächstenliebe anregt statt im plumpen Fanatismus und arroganten Missachten anders Gläubiger zu enden ja sogar im Hass solange ist gegen Religion in meinen Augen nichts einzuwenden.
Leben und Leben lassen das sollte für jeden gelten egal ob und an was man glauben möchte.

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Hallo MariusMM2,

man hat manchmal den Eindruck, als bekämpften Atheisten Gläubige und umgekehrt. Manche verteidigen ihren Standpunkt derart heftig, als ginge es um ihr Leben. Ich glaube zwar an Gott, doch halte ich es für wenig sinnvoll, eine Art Feldzug gegen den Atheismus zu führen. Umgekehrt wünsche ich mir natürlich, dass auch Atheisten meinen Standpunkt respektieren.

Wenn es um den Glauben an Gott geht, zählen selbstverständlich auch Argumente. Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass einige diese anerkennen, andere wiederum nicht. An Gott zu glauben hängt nämlich nicht nur allein vom Verstand ab; auch das Herz spielt eine entscheidende Rolle, ob jemand an Gott glauben will oder nicht. Soweit einige Vorbemerkungen. Nun möchte ich einige Fakten vortragen, die mich und viele andere ebenfalls, davon überzeugen, dass es Gott gibt.

Stell Dir einmal vor, Du würdest eine Galerie betreten, in der die Werke eines unbekannten Künstlers ausgestellt sind. Keines seiner Werke weist eine Signatur auf. Es existiert von diesem Künstler weder ein Bild noch eine persönliche Aufzeichnung. Es gibt auch niemanden, der diesen Künstler je gesehen oder  persönlich kennengelernt hat. Würdest Du nun daraus schließen, dass es diesen Künstler vielleicht  niemals gegeben hat? Aber da sind doch seine Werke, die Dich letztendlich davon überzeugen, dass es ihn geben muss oder dass dieser zumindest irgendwann gelebt haben muss.

Diese im Grunde zwingende Logik wendet man zwar immer dann an, wenn man von Menschen gemachte Dinge entdeckt (z.B. bei archäologischen Ausgrabungen), doch wenn es um Gott geht, dann reicht es vielen Menschen nicht, seine Werke als hinreichenden Beweis für seine Existenz gelten zu lassen. Wo liegt also das Problem? An einem Mangel an Beweisen? Ist nicht die uns umgebende Welt voll von Werken dieses größten "Künstlers" aller Zeiten? Welches seiner Werke trägt denn nicht den Beweis von Genialität und überragender Intelligenz?

Fangen wir einmal ganz von vorn an. Wissenschaftler glauben Beweise dafür gefunden zu haben, dass alles mit einem "Urknall" angefangen hat. Aber was war vor diesem Urknall und warum sollte es ihn überhaupt gegeben haben? Jedenfalls bildete sich der Grundbaustein, die Materie, aus der sich schließlich die Sterne und Planeten bildeten. Von Anbeginn an lief jedoch alles nach festgelegten Gesetzmäßigkeiten ab, die seitdem im gesamten Universum Geltung haben. Wenn es also feste Naturgesetze gibt, die so gemacht sind, dass letztendlich eine komplexe Welt entstehen konnte, in der alles funktioniert, wie könnten dann diese ohne einen Gesetzgeber entstanden sein?

Nachdem sich also im Verlauf großer Zeiträume die Sterne und andere Himmelskörper gebildet hatten, vereinigten diese sich zu ganzen Sternenhaufen, den Galaxien. Von denen soll es unglaubliche 125 Milliarden oder mehr geben! Die Galaxien sind allerdings nicht wahllos im Weltraum verteilt, sondern bilden sog. Galaxienhaufen. Diese wiederum unterliegen einer noch höheren Ordnung und sind als Superhaufen angeordnet. Wäre in einem Universum, in dem keine intelligente Macht bestimmte Gesetzmäßigkeiten geschaffen hat, eine solche Ordnung zu erwarten?

Irgendwann in einer späteren Phase entstand unsere Erde. Verdanken wir es lediglich dem Zufall, dass die Erde in einer "bewohnbaren Zone" der Milchstraße liegt, da sie genau die richtige Konzentration an chemischen Elementen, die für das Leben notwendig sind besitzt? Wäre sie z.B. weiter weg, dann kämen zu wenige dieser Elemente vor, wäre sie dem Zentrum der Milchstraße zu nahe, dann bestünde ein erhöhtes Vorkommen tödlicher kosmischer Strahlung. Auch hat die Erde die genau die richtige, d.h. lebensfreundliche Umlaufbahn zur Sonne (150 Millionen Kilometer). Wäre sie nur etwas weiter von der Sonne entfernt, wäre sie von Eis überzogen, bei geringfügiger größerer Nähe zur Sonne würde ihre Oberfläche glühen.

Dann ist da ja noch der freundliche "Nachbar" der Erde, der Mond. Er trägt mit dazu bei, dass Leben auf Dauer möglich ist. Er sorgt z.B. für eine stabilen Erdachse. Ohne den Mond würde die Erde wie ein Kreisel anfangen zu eiern und könnte sogar zur Seite kippen. Nicht zu vergessen sind auch die für die Ökologie der Erde so wichtigen Gezeiten, die der Mond erzeugt. Ist das nicht ein Indiz dafür, dass es jemanden gibt, der wusste, wie wichtig dieser Erdtrabant für uns und ihn in seine Umlaufbahn setzte?

Dann gibt es da noch die "Schutzschilde", die die Erde umgeben und die für die dauerhafte Existenz von Leben auf der Erde unabdingbar sind. Da der Weltraum durch seine tödliche kosmische Strahlung und einen andauernden galaktischen "Kugelhagel" eine Bedrohung für das Leben auf unserer Erde darstellt, gibt es zum einen das Magnetfeld der Erde - es hält die volle Intensität kosmischer Strahlung ab und schützt uns vor potentiell tödlichen Gefahren der Sonne - zum anderen die Erdatmosphäre - auch sie filtert z.B. durch das Ozon bis zu 99 Prozent der gefährliche Ultraviolettstrahlung und verhindert weitgehend den Einschlag von Meteoriten auf die Erdoberfläche. Dank dieser genialen Schutzmechanismen können wir uns auf unserer Erde ziemlich sicher fühlen. Hat auch hier jemand "gedacht", oder handelt es sich lediglich zu zufällige Entwicklungen? Darüber kann man geteilter Meinung sein.

Wenn auch somit alle Bedingungen für Leben auf der Erde vorhanden waren, muss doch das Leben dann irgendwie entstanden sein. In der Schule haben wir gelernt, dass in einer "Ursuppe" irgendwann die Grundbausteine des Lebens entstanden seien, aus denen dann schließlich die erste lebende Zelle entstanden sei. Das ist zwar eine theoretische Erklärung, der es jedoch bis heute an Beweisen fehlt. Hätte das Leben ohne einen Schöpfer beginnen müssen, dann wäre die Wahrscheinlichkeit äußerst gering, dass die richtigen Grundbausteine des Lebens zusammengefunden hätten. Warum?

Nun gibt es über 100 Aminosäuren, jedoch sind nur 20 für die Proteine des Lebens erforderlich. Außerdem treten sie in zwei Strukturen auf: "rechtshändige" und "linkshändige" Moleküle. Die 20 Aminosäuren, aus denen die Proteine der Lebewesen bestehen, sind alle "linkshändig". Wie wahrscheinlich ist es denn, dass auch nur ein einziges für das Leben notwendige Proteinmolekül durch Zufall in einer Ursuppe entstehen konnte? Berechnungen haben ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit gegen Null geht. Doch sollte sich trotz dieser großen Unwahrscheinlichkeit einer zufälligen Entstehung tatsächlich ein für das Leben notwendige Protein von selbst gebildet haben, dann ist man damit von einer Zelle noch sehr weit entfernt. Das wäre in etwa damit zu vergleichen, dass ich von einer hochkomplexen Fertigungsanlage einer Fabrik eine einzige Schraube besitze.

Selbst eine "einfache" Zelle weist derart komplexe Strukturen auf, dass diese sogar jede von Menschen konstruierte Maschine bei weitem übertrifft. Der in der Fachwelt bekannte Molekularbiologe Michael Denton schrieb einmal über die Genialität einer solch "einfachen" Zelle folgendes: "Die Molekularbiologie hat gezeigt, daß selbst die einfachsten lebenden Systeme auf der Erde, die Bakterienzellen, überaus komplex aufgebaut sind. Obwohl die winzigsten Bakterienzellen unglaublich klein sind, ... ist jede Zelle eine echte Mikrominiaturfabrik mit Tausenden brillant entworfenen Teilsystemen einer komplizierten Molekularmaschinerie, die insgesamt aus hundert Milliarden Atomen besteht, an Kompliziertheit jede von Menschen gefertigte Maschine in den Schatten stellt und in der unbelebten Welt ohne Parallele ist" (Michael Denton, "Evolution: A Theory in Crisis", Seite 250).


Diese wenigen Beispiele zeigen aus meiner Sicht, dass all die vielen "Werke der Natur", wie sie auch genannt werden, einen intelligenten Urheber verlangen. Jemand, der ein naturalistisches Weltbild verfolgt, sieht die Sache natürlich ganz anders. Doch auch er kann keinen zwingenden Beweis für seinen Standpunkt anführen. So bleibt die Frage "Gott - ja oder nein?" weiterhin eine Frage des Glaubens.

LG Philipp


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Kommentar von mrauscher
19.11.2016, 23:00

Hallo Philipp, danke für Deinen sehr guten Kommentar. Du gibst Dir richtig Mühe hier, die Fragen sowohl wissenschaftlich als auch biblisch gut zu beantworten. Das ist wahrheitsgemäß. Wenn man sich dann anschaut, mit welchem Sarkasmus die Atheisten reagieren, kann man nur Schlußfolgern, dass die gar keine Gegenargumente haben. Es ist und bleibt ein hoffnungsloses Unterfangen, mit Atheisten zu disktuieren. Sie reagieren mürrisch, unhöflich und nehmen deine sehr guten Argumente gar nicht wahr. 

Ich persönlich habe daher entschieden, Gespräche mit Atheisten ad acta zu legen. Es ist Lebenszeitverschwendung, wir Christen haben wohl besseres zu tun und konzentrieren uns auf die ehrlich gemeinten Fragen, die hier von vernünftig diskutierenden Menschen gestellt werden.

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Ich glaube es gibt weder Argumente für oder gegen Atheismus. Bzw. gibt es die, aber die "Gegenfraktion" wird immer dagegen argumentieren. Entweder man glaubt, oder nicht.

Ich bin nicht 100%ig gläubig einer Religion gegenüber. Ich bin gerade auf dem Weg, herauszufinden, was ich glaube. In jedem Fall glaube ich an etwas "Höheres". Wie das aussieht weiß ich nicht.

Für mich ist der Vorteil gegenüber dem, atheistisch zu sein, dass man etwas Beständiges in so einer Welt voller Veränderungen hat. Man hat immer etwas, das über allem steht und größer als jedes Problem ist. Das kann auch eine große Kraftquelle sein. Man ist so gesehen nie allein.

Aber man muss eben auch offen dafür sein, das zu glauben.

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Das einzige echte Argument gegen Atheismus ist Gott selbst.

Ich als sein Geschöpf kann mich darauf verlassen, daß er sich selbst gegen meine Mitgeschöpfe verteidigen kann.

Und meinen Glauben muss ich nicht verteidigen. Ich kann mit anderen mal drüber reden, aber die können ihn mir weder wegnehmen noch kaputt machen.

Sie können höchstens mich töten. Erst dann wäre mein Glaube weg.

Verteidigen muss ich also nur mein Leben, meine Existenz.

warehouse14

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Ja, hätte ich und zwar deine Frage. Wenn sich jemand sicher ist, dann spielt die Meinung der anderen Menschen überhaupt keine Rolle. Ich weiß "jaja, nicht hinterfragen aber sich sicher sein" und wer das gedacht hat, der hat überhaupt nichts verstanden!

Als Mensch, der sich nicht sicher ist würde ich mir erst einmal die Frage stellen, ob es einen Gott geben kann, unabhängig von der Religion. So wird sicherlich jeder normale Mensch vorgehen und für mich gibt es kein "könnte sein" sondern nur ein ja oder nein. Sich erst eine Religion zu suchen wäre für mich persönlich ein Indiz für den falschen Weg... außerdem würde ich dich gar nicht überzeugen wollen, da es sowieso nicht in meiner Hand liegt (laut meiner Religion).

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Ich bezeichne mich nicht als Atheist - Wikipedia würde das tun. Ich brauche kein Wort für meinen Glauben bzw. Nichtglauben. Ich bin davon überzeugt, dass es Gott nicht gibt. Ich habe mich von all dem, was ich einst im Konfirmandenunterricht gelernt habe, losgelöst. Ich habe mich sehr mit diesem Thema beschäftigt und bin zu der Überzeugung gekommen, dass keiner einen Gott braucht. Im Gegenteil: Die Religionen, die mir spontan einfallen, schreiben den Leuten viel zu viel vor und verlangen Geld. Wozu? Ich kann meine Entscheidungen vollkommen allein treffen und muss mich weder unterordnen noch irgendetwas zwangsannehmen, was andere mir weis machen wollen. Ich bin viel stärker allein! Ich muss keine Angst haben, bestraft zu werden oder zu sündigen! Das ist ein tolles Gefühl!


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Kommentar von MariusMM2
18.11.2016, 20:50

Finde ich auch. Warum sollte Gott (der "Gute") einen für seine Fehler bestrafen, dies ist nicht logisch. Ich finde der Buddhismus hat einen gewissen reiz, da es so etwas wie einen Gott eigentlich dort nicht gibt.

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Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

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Höre damit auf die Welt, deine Mitmenschen und dich selber mit Wissen zu ergründen und deine Welt wird unendlich gross und liebevoll. Fantasie, Glauben, ist die einzige Kraft, welche es mit der grausamkeit der realität aufnehmen kann. Glaube an das unmögliche, vertrau dir selber ohne dich zu durchschauen, begreife ohne zu fassen, träume ohne zu erklären, glauben zersprengt die Fesseln des Wissens. 

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Das Göttliche ist aus meiner Sicht als Atheist nicht mit dem Theismus vereinbar. Allerdings halte ich diese Ablehnung auch nicht für sehr wichtig, da Gottesbilder kaum mehr sind, als ein bisschen geistiges Geschaukel.

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Bsp das hier

http://www.canertaslaman.com/wp-content/uploads/2012/08/ethik.pdf

Gläubige wissen dass man sich nicht umsonst gegenseitig lieb hat. Aus atheistischer Sicht ist die Liebe nur eine Illusion die in Wahrheit garnicht existiert. Und nur aus Gläubiger Sicht ist die Liebe wirklich was wert

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Kommentar von Elilein
22.11.2016, 21:53

Aus atheistischer Sicht ist die Liebe nur eine Illusion die in Wahrheit garnicht existiert.

Wie wäre es wenn du dich erstmal informierst, bevor du hier deine religiöse Grütze verbreitest? Aber hey, Religiöse haben es ja selten so mit dem Denken.

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ja wenn es eine Unsterblichkeit der Seele geben sollte, und dieser Fakt an die Akzeptanz  an eine höhere Macht gebunden ist, schaut der Atheist nach dem Ableben in ewige Dunkelheit , der Ehrfürchtig Ergebene tanzt hingegen in der Vorbestimmung die das EWIGE LICHT für ihn vorgesehen hat

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Logische erklärung das Allah s.w.t alles erschafen hat :

Ein Atheist geht davon aus das alles durch den so gennanten Urknall entstanden ist .
Gut aber was war davor ?
Davor war die Singularität .
Gut was war davor ?
Weiß man noch nicht muss man aber auch nicht wissen um zu wissen das Allah s.w.t alles geschaffen hat .
Warum ?
Irgendwann muss es doch einen Anfang gegeben haben .
Nun gibt es 2 Möglichkeiten diesen zu erklären .
Möglichkeit 1 :
Die Kette aus Ereignissen ist eins aus dem nichts entstanden .
Es erfordert nicht viel Inteligenz um zu begreifen das aus nichts , nichts entsehen kann .
Du kannst eine leere Box milliarden von Jahren rumstehen lassen und dennoch wird sich da drinnen kein Universum bilden ...
Alles benötigt also einen Anfang .

Möglichkeit 2 :
Die Kette aus Ereignissen ist unendlich lang , es gab also immer ein "davor " .
Auch diese Theorie ist nicht plausibel denn wäre dem so dann müssten wir davon ausgehen das selbst wenn wir die technischen Möglichkeiten hätten die Vergangenheit des Universums zu erforschen , wir niemals an einem Nullpunkt ankommen würden .
Die Vergangenheit des Universums wäre also unendlich lang .
Dies ist aber nicht Möglich denn wäre die Vergangenheit des Universums unendlich lang wäre sie unvergänglich und wir würden niemals an dem heutigen Punkt ankommen .
Der Urknall würde also niemals stattfinden weil die Vergangenheit des Universums unendlich lang ist .

Was ist also die einzige Möglichkeit ?
Es muss einen Schöpfer gegeben haben , jemanden der unanbhängig von unserem Universum existiert .
Jemanden für dem all die Regeln unseres Universums nicht gelten , jemand der bereits ehwig da war und auch ehwig da sein wird .
Jemand mit freien willen , jemand also der sich bewusst dazu entschlossen hatte dieses Universum zu schaffen .
Und aus seiner absoluten barmherzigkeit hat dieser jemand uns Offenbarungen geschickt und uns sich vorgestellt und uns darin gesagt was er von uns will und wozu er alles geschaffen hat .
Und dieser jemand ist Allah s.w.t , die lebende und ehwige , der allbarmherzige .
Jeder Mensch der entwas länger darüber nachdenkt wird zum Entschluss kommen das wir geschaffen worden sind nur der Ignorante der sich keine Regeln vorschreiben lassen will will die realität nicht akzeptieren .
Wobei das sehr paradox ist denn jedem Menschen werden Regeln aufgezwungen ob er will oder nicht , schließlich leben wir alle nach dem Gesetz des Staates in dem wir leben .
Ich finde es immer wieder erstaunlich wie das kein Problem für die Menschen darstellt , Regeln die von Menschen erfunden worden sind zu befolgen .
Aber wenn es darum geht die Regeln des Schöpfers , des Allwissenden zu befolgen sträuben sich die meisten .

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Kommentar von MariusMM2
18.11.2016, 21:45

Ok, das ist eine sehr ausführliche Argumentation. Vielen dank dafür.

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Kommentar von DarkSepia
18.11.2016, 23:16

Es erfordert nicht viel Inteligenz um zu begreifen das aus nichts , nichts entsehen kann .

Eine Beleidigung zwischen den Zeilen ist kein Argument. Das etwas aus nichts entstand ist kein logischer Widerspruch. Also kannst du auch nicht einfach behaupten, es könne nicht vorkommen.

Dies ist aber nicht Möglich denn wäre die Vergangenheit des Universums unendlich lang wäre sie unvergänglich und wir würden niemals an dem heutigen Punkt ankommen

Das ist ein Zirkelschluss, denn du nimmst an, wir könnten niemals eine unendlich lange Zeit warten, bis wir zum heutigen Punkt gelangen.

Und außerdem hast du eine weitere Option vergessen: Zeit ist Teil des Univesums und das Universum an sich ist zeitlos. Das nennt sich B-Theorie.

Es muss einen Schöpfer gegeben haben , jemanden der unanbhängig von unserem Universum existiert .

Das ist obendrein ein non-sequitur. Du hast keinerlei Argumente gebracht, wieso nur dieser Schöpfer übrig bleibt. Was aber viel schlimmer ist: Du hast nicht einmal ein sinnvolles Konzept geliefert! Du müsstest behaupten, es gäbe ein immaterielles, zeitloses (wie soll da Bewusstsein funktionieren?) Geisterwesen, welches ein Universum durch bloßen Willen entstehen lassen kann. Und selbst dann hättest du noch immer keine monotheistische Gottheit, weil immer noch Argumente für Allmacht, Allwissenheit und Allgüte fehlen.

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Kommentar von Lazybear
19.11.2016, 06:45

also, sorry aber der urknall bedeutet nicht, dass aus dem nichts etwas entsteht, es geht eher darum, das etwas was da war seinen zustand geändert hat! mal abgesehen davon kann ich deinen argumenten, dass es also dieses götterwesen ohne anfang und ende gibt nicht folgen! schau mal, niemand hat die wurzel aus 2 je bis zum ende ausgerechnet, weil sie irrational ist und kein ende hat, wocher weiß man das, könnte ja nach 10000 nachkommastellen aufhören, und wenn nicht könnte es die 10001 stelle sein? wir haben aber durch einen mathematischen beweis bestimmt, dass es prinzipiell kein ende haben kann! wir brauchen also nicht zu wissen, was vor dem urknall war, wir suchen nach dem prinzip wie unsere welt funktioniert und dafür muss man das unbekannte nicht durch ein magisches wesen ersetzen als lückenfüller! lg

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Kommentar von DarkSepia
19.11.2016, 12:39

Bezüglich des Kalam Arguments empfehle ich übrigens den Blog von Alex Malpass. Es gibt zwar andere Autoren, welche es gründlicher widerelgt haben, doch Malpass geht zufällig genau auf die Behauptungen ein, die der User saidjl so leichtfertig wie Binsenweiseheiten behandelt.

Entstehung aus nichts:

https://useofreason.wordpress.com/2016/08/02/creation-ex-nihilo/

Unendliche Regresse:

https://useofreason.wordpress.com/2016/03/06/craigs-list-omniscience-and-actually-existing-infinities/

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Also wenn der Inhalt eines Buch geschrieben 1390 n. Chr. in England, darüber wie man zu einer Gotteserfahrung gelangen kann, den Techniken der Meditation im Zen-Buddhismus zum verwechseln ähnelt, dann gibt das schon zu denken.

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Wolke_des_Nichtwissens

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