Hallo, Kann uns das Jugendamt zwingen sie in unser Haus zu lassen und alles anzusehen?

17 Antworten

Also ich finde: Es ist eine enorme Leistung, nicht nur die eigene Trauer zu bewältigen, sondern auch noch fünf zum Teil kleine Kinder zu versorgen und zu erziehen.

Und ich finde es gut, wenn das Jugendamt Deiner Mutter dabei Hilfen angebietet. Und genau darum geht es: Deine Mutter soll sich nicht mit dem Jugendamt plagen, sondern sie hat einen Anspruch darauf, dass das Jugendamt prüft, wie es Deiner Mutter helfen kann. Das ist nämlich gar nicht so einfach mit fünf Kindern.

Und weißt Du, was viele Sozialarbeiter besonders schmerzt? Wenn sie sehen, dass Menschen wohl Hilfe brauchen würden und sich trotzdem nicht helfen lassen. Was besonders bitter ist: Diese Hilfe ist kein Allmosen, sondern steht den Betreffenden rechtlich zu.

Und dann kann man oft nicht anders, als mit den Schultern zu zucken, bis die Betreffenden nicht mehr anders können und doch um Hilfe bitten. Aber bis dahin ist oft viel zu viel kaputt gegangen. Die Leidtragenden sind in vielen Fällen die Kinder: Also ganz konkret Du und Deine Geschwister.

Hier geht es um das Wohl der Kinder und wenn ein Verdacht besteht, dann sollte dem auch nachgegangen werden.

Ich kann verstehen, dass Deine Mutter gerade andere Sorgen hat, als sich um das Jugendamt zu kümmern. Aber gerade in dieser Situation, kann ein Blick des Jugendamtes wirklich nicht schaden, vor allem da Ihr 5 Kinder seid.

Wenn alles in Ordnung ist, dann bleibt es bei einem Besuch, bei dem Du sie ja auch unterstützen kannst.

Ich wünsche Euch alles Gute in dieser traurigen und sicher schweren Zeit.

Ja. Das Jugendamt ist verpflichtet, solchen Hinweisen nachzugehen.

Und ich weiß auch nicht, warum das Jugendamt so oft als Buhmann dargestellt wird. Die Helfen einem und es ist KEINE Schande, diese Hilfe anzunehmen.

Wenn alles in Ordung ist, habt ihr doch nichts zu befürchten. Lasst die guten Leute rein. Allerdings ist wohl keine akute GEfahr im Verzug, so das deine Mutter auf einen Termin bestehen kann.

Jugendamt verweigert begleiteten Umgang

Folgende Situation: 2 Kinder, 7 und 10, nachdem die Mutter zum verabredeten Abgabetermin der Kinder nach dem Wochenendumgang nicht zuhause war und sich auch nicht gemeldet hat, hat der Vater die Kinder mit zu sich genommen. Andere Möglichkeit wäre wohl sonst nur Betreuung in einer Notunterkunft übers Jugendamt gewesen. Jugendamt wird sofort informiert. Vater kümmert sich natürlich weiter um seine Kinder. Da die Mutter sich nicht meldet und noch weitere Dinge, bekommt der Vater über eine einstweilige Anordnung das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen (alleiniges Sorgerecht ist beantragt). Mutter meldet sich erst kurz am Telefon, als sie die Anordnung bekommt und will sofort die Herausgabe der Kinder. Danach meldet sie sich nicht mehr. Sie fragt auch nicht nach den Kindern. Dem Jugendamt teilt sie dann nach 2 Wochen mit, sie will Umgang mit den Kindern aber der Vater wäre nicht erreichbar zwecks Terminabsprache. - Glatte Lüge-aber naja.

Als das JA dem Vater mitteilt, dass die Mutter ihr Umgangsrecht wahrnehmen will, teilt der Vater dem JA mit, dass er gegen den Umgang nichts hat, im Gegenteil. Da aber die Kinder im Moment partout nicht wollen und auch noch andere Gründe, wie Gewalt im Haushalt der Mutter (Anzeige läuft) und Entziehung droht (Mutter hat den Kindern schon erzählt, dass sie umziehen werden), regt der Vater vorerst einen begleiteten Umgang an.

Hier stellt sich das JA nun quer und meint dafür wäre keine Notwendigkeit. Und nun? Mutter droht zur Durchsetzung des Umganges mit einstweilige Anordnung - eigentlich Quatsch, da Umgang nie verweigert wurde. Aber was ist, wenn sie damit auftaucht - Kinder zwingen alleine zur Mutter zu gehen?

Oder gibt es andere Möglichkeiten auf einen begleiteten Umgang zu bestehen?

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