Gulasch zubereiten das erste mal?

11 Antworten

Mir sagte ein ungarischer Freund, dass man möglichst fettes Rindfleisch kaufen soll. Du kannst also ruhig Suppenfleisch nehmen, das kostet nicht so viel und ist für Gulasch gut geeignet. Nicht das teurere magere Schinkengulaschfleisch.

Du röstest viele Zwiebeln an und nimmst sie dann aber erst mal aus der Pfanne, damit sie nicht schwarz werden.

DAs Fleisch schneidest du in Stücke, etwa daumengroß. In einem Topf oder einer Pfanne mit Deckel brätst du das Fleisch bei großer Hitze scharf an, so dass es von allen Seiten knusprig ist. Pfeffer, Salz.

Dann fügst du die Zwiebeln wieder hinzu, ein paar kleingeschnittene Möhren. Ich gebe auch Suppengrün hinzu. Und in Streifen geschnittene Paprika.

Das Ganze löschst du mit Brühe ab. Am besten mit einem Glas Rinderfond, besser nicht dieses chemische Fertigpulver nehmen. Kleingeschnittene Tomaten zufügen, du kannst auch eine Dose Tomaten nehmen. Paprikapulver über das Ganze.

Dann kommt auf den Topf der Deckel und du lässt den Gulasch im Herd bei 80 Grad oder auf dem Herd auf Stufe 0,5 vor sich hingaren. 6 Stunden dauert das, aber es schadet nicht, wenn der Gulasch auch 7 oder 8 Stunden gart.

In der Zwischenzeit kannst du shoppen gehen, die Wohnung putzen, mit dem Hund rausgehen, egal... Du hast Zeit.

Nach den 6 bis 8 oder 9 Stunden schmeckst du den Gulasch ab und servierst ihn z.B. mit Bandnudeln oder Brot oder Kartoffeln.

Auf die Art gelingt jeder Gulasch immer und das Fleisch ist butterzart.

Bombe! Meine Meinung!

Ein gutes Gericht darf auch gerne mal länger dauern!!!

:)

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Es dauert ja eigentlich nicht länger man hat zwischendurch ja Zeit, was anderes zu machen. Bei kürzeren Bratzeiten muss man dauernd kontrollieren. Bei der Niedrigtemperaturmethode muss man nichts machen. Topf in den Herd, dann nach 6 oder 7 Stunden servieren. bequemer und narrensicherer geht es nicht.

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@Dahika

Es geht noch ein wenig narrensicherer: Ich mach Schmorgerichte im Backofen. Da kannst du die Temperatur genau einstellen und die Hitze kommt von allen Seiten.

Außerdem kann ich meinen Backofen Programmieren: Einfach die Garzeit einstellen oder wenn ich will, noch wann es fertig sein soll: Beispiel um 18 Uhr solls fertig sein und die Garzeit ist 1 Stunde, dann schaltet sich der Backofen um 17 Uhr ein und ich kann um 18 Uhr essen. Bei Schmorgerichten spielt letzteres nicht so die Rolle, aber z.B. schöne frische Backofenkartoffeln direkt wenn man von der Arbeit kommt, das hat doch was. :)

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Für gulasch braucht man auch kein spezielles gewürz. Der geschmack entsteht durch ordentliches anbraten von fleisch und zwiebeln und dann lange auf niedriger hitze schmoren lassen. Je länger es schmort, um so besser schmeckt es. Wenn alles braun angebraten ist, gebe ich immer Tomaten oder tomatenmark und Ajvar dazu. Dann noch kümmel, ein lorbeerblatt und chili schoten, etwas wasser (oder halt rotwein, wobei ich fast nie welchen zu hause habe und einfach wasser nehme) und wenn es dann 1-2 stunden geschmort hat, wird gesalzen und fertig ist das gulasch

Fleisch klein schneiden und in Öl scharf anbraten. Dann die selbe Menge an Zwiebeln zugeben und kurz mitdünsten bis sie glasig werden. Dann pro 500g Fleisch einen gehäuften Esslöffel Tomatenmark einrühren. Das Mark ruhig am Topfboden ansetzen lassen und gleich Paprikapulver dazugeben (ca selbe Menge wie Mark).

Am Boden sollte sich jetzt eine Art Kruste bilden. Dann alles mit Rotwein und Fleischbrühe ablöschen (in deinem Fall keinen Rotwein, dafür etwas mehr Brühe). Ständig rühren, bis sich der Satz am Boden löst und eine herrliche Soße gibt!

Dann noch mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Optional kann man noch Karotten, Erbsen, Pilze, Paprikastreifen usw zugeben. Mit der Menge an Brühe gibt man die Konsistenz vor: Dünn als Gulaschsuppe und etwas dicker für eine Soße, die zB zu Nudeln gegessen werden kann.

Alles für 1,5 bis 2 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch fast von allein zerfällt.

Ist die Soße zu dick, dann mit Wasser oder Brühe auffüllen. Ist sie zu dünn, dann mit in Wasser gelöster Speisestärke nachhelfen.

In ein Gulasch gehört traditionell nur Paprikapulver, Zwiebel, Salz, Fleisch und etwas Essigwasser. Kümmel oder Majoran ist auch noch relativ original.

Du kaufst dir durchzogenes Fleisch, zB von der Schulter und schneidest es in große Würfel.

Dann schneidest du Zwiebel bis der Zwiebelhaufen ca so groß ist wie der Fleischhaufen.

Dann schwitzt du die Zwiebel in Fett an, wenn sie soweit sind gibst du ordentlich Paprikapulver dazu, rührst kurz auf dem Herd dirch und löscht dann mit etwas Essigwasser ab.

Das Fleisch auf die Zwiebel legen, restliche Gewürz(e) dazu, einzig die Zwiebel kannst du auch vorher schon Salzen.

Deckel drauf und mehrere Stunden köcheln lassen, wenn zuwenig Wasser im Topf ist kann man etwas reines Wasser nachgeben.

Karotten oder anderes Wurzelgemüse oder Rotwein hat in einem traditionellen Gulasch nichts verloren.

Und wie in diesem Rezept auch gut beschrieben bekommt das Gulasch die notwendige Säure aus dem Essigwasser und nicht vom Rotwein.

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Gulasch anbraten, dieselbe Menge kleingeschnittener Zwiebeln dazu. Mit Paprika, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Lorbeerblättern und Piment würden, mit Gemüsebrühe aufgießen, aufkochen und dann mindestens 1,5 Stunden schmoren lassen.

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