Glaubt ihr an den Determinismus?

Das Ergebnis basiert auf 19 Abstimmungen

Der Determinismus ist falsch. 68%
Der Determinismus ist wahr mit Ausnahmen (Quantenphysik z.B.) 26%
Ja, der Determinismus ist wahr 5%

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Der Determinismus ist falsch.

In der Quantenphysik tritt Zufälligkeit auf, die keinen Regeln zu folgen scheint.

Solange man diese Zufälligkeit nicht entschlüsseln kann, ist der Determinismus nicht bewiesen.

Die Antwortmöglichkeit mit "Der Determinismus ist wahr mit Ausnahme Quantenphysik" ist unlogisch, weil Quantenphysik das ist, was absolut allem zugrunde liegt.

Der Determinismus ist falsch.

Determinismus funktioniert nur im Bezug zu Materie und Energie, sonst nicht. Der menschliche freie Wille unterliegt nicht dem Determinismus, der göttliche Wille ebenfalls nicht. Wenn am anderen Ende des Universums eine Kugel angestossen wird und dies zur Folge hat, dass hier eine Kugel angestossen wird so reicht es, wenn ein Mensch sich dazu entscheidet die Kugel hier wegzunehmen um den Determinismus zu unterbrechen. Weshalb der Mensch sich entschieden hat die Kugel wegzunehmen unterliegt seinem freien Willen und nicht dem Determinismus, es reicht eine einzige nicht dem Determinismus unterliegende Entscheidung im Universum um den ganzen Determinismus zu Fall zu bringen. Wenn nicht bewiesen werden kann, dass eine solche Entscheidung nicht möglich ist, ist Determinismus jederzeit unterbrechbar sofern der menschliche freie Willen oder der göttliche Willen es unterbrechen kann. Der Zufall ist deterministisch aber die Konsequenzen nicht.

Woran machst du fest, dass der Menschliche Wille überhaupt frei ist? Hast du, wenn du handelst, nicht meistens ein Motiv, also eine Ursache, diese Handlung auszuführen?

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@Gurke1313
Hast du, wenn du handelst,

Du solltest endlich mal lernen, Willensfreiheit, Entscheidungsfreiheit und Handlungsfreiheit zu unterscheiden

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@Viktor1

Aber diese nicht vorhandene Handlungsfreiheit resultiert ja aus der nicht vorhandenen Willensfreiheit. Diese Begriffe zu trennen halte ich für nicht zielführend, da denken und wollen auch eine Handlung ist.

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@Gurke1313
Diese Begriffe zu trennen halte ich für nicht zielführend,

Dann halte dich einfach raus, wenn du Solches nicht unterscheiden kannst, dann ist jede Argumentation für die Katz.

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@Gurke1313

Ein weiterer Aspekt in diesem Thema ist der Unterschied zwischen Realität und Wirklichkeit, denn:

Realität: Das was ist.

Wirklichkeit: Wie das was ist auf einem wirkt.

Alles menschliche Wissen und alle Beweise beziehen sich auf die Wirklichkeit. Die Realität erschliesst sich dem Wissen nicht. Der menschliche freie Willen ist Teil der Realität, nicht der Wirklichkeit, das heisst der freie Willen lässt sich nicht mit Wissen und Beweisen ergründen. Wer dies versucht wird scheitern und sein Scheitern falsch interpretieren da er nicht akzeptieren kann, dass sein Wissen hier zu nichts taugt. Das menschliche Handeln Kraft des freien Willens lässt sich nicht mit Wissen ergründen genauso wenig wie das Handeln aus göttlichem freien Willen. Wer dies nicht beachtet wird ständig zu unwahren Schlüssen kommen. - Als Möglichkeit die Sache etwas besser verstehen zu können empfehle ich die Sache umzukehren und mal vom Schluss her, also von der Tatsache aus, dass es den freien Willen gibt als gegeben zu betrachten, rückwärts zu denken, manchen hilft dies im Verständnis der Sache: "Was sind die Konsequenzen wenn es den freien Willen tatsächlich gibt?" - Verstehst du?

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Ich halte beides für möglich, würde aber eher zum Nichtdeterminismus tendieren. Z.B. wegen dem radioaktiven Zerfall.

Der Determinismus ist falsch.

Wenn ich entscheide, dass ich mir morgen was vom Imbiss hole oder es bleiben lasse, dann ist das meine Entscheidung, und nicht die von jemand oder "etwas" anderen.

Und meine Entscheidung wird bewusst oder unbewusst von so unglaublich vielen Faktoren abhängen, dass man kaum von Determinismus sprechen kann.

Die Menge der Faktoren bestimmt nicht, ob es den Determinismus gibt. Und ja, es ist deine Entscheidung. Aber wer bist du denn? Du bestehst genau so aus Atomen und anderen Teilchen wie der Rest des Universums. Diese Folgen festen Regeln. Selbstverständlich ist es der Wille und die "Entscheidung" dieser Teilchen. Wenn sie diesen festen Regeln nicht folgen sollten und somit nicht determiniert sind, was machen sie dann? Zufällig handeln? Eine Zufällige "Entscheidung" macht dich auch nicht gerade frei.

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@Gurke1313

stimmt, wir bestehen aus Teilchen und Atomen, aber aus diesen unbewussten Teilchen und Atomen entsteht ein bewusstes Bewusstsein, deswegen denke ich nicht, dass unser BEWUSSTSEIN, rede hier nicht hin Gehirn, Teil des Determinismus sein muss.

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Das ist nicht die Definition von Determinismus(da es keine gibt), es ist eine physikalische, deterministische Theorie.

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