Gab es Hunger in der damaligen DDR?

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16 Antworten

Nein, es gab keinen Hunger in der DDR. Die DDR war auch kein armes Land und die Menschen in der DDR litten auch keine materielle Not.

Im Vergleich zu den meisten Ländern dieser Erde lebten die DDR-Bürger weit überdurchschnittlich. Sie konnten es lediglich mit den entwickeltsten kapitalistischen Industrieländern nicht aufnehmen. Deren Konsumüberfluss und Verschwendung waren in der DDR unbekannt.

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Kommentar von Oldtimertreffen
13.11.2015, 20:36

Wenn zu verzeihst. Ich stelle dir dazu passend noch eine Frage.

Ist das Denkbar, dass so viele Extremisten da so rummachen, als wäre jede bitte von Politik und Wirtschaft blanke Propaganda, und alles so hinhuschen als geb es kein Risiko, weil es im Volksbewusstsein ein echten Hunger nicht vorstellbar ist und keiner davon erzählen kann.

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Hallo!Also was soll das,damals war jeder abgesichert.Von klein auf hatte ich nie Probleme gehabt.Meine Eltern arbeiteten und hatten verdient.Gut die Auswahl war bescheident.Geh mal heute auf die Strasse,dann siehst du einige Leute ohne Wohnsitz bzw Essen.Wir hatten ab und zu unseren Broiler oder Halb und halb zum Sonntagsmittag und meist mit Kloesse.Frage zurueck:Hat das heute jeder?

mfg Hongej

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NIE und nimmer: Das vordringliche Ziel der Oberen der DDR war es, ALLEN Bürgern bezahlbaren Wohnraum UND ausreichend viele Lebensmittel und Kleidung zur Verfügung zu stellen.

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Den einzigen Hunger, den ich als Besucher bei DDR-Bürgern feststellen konnte, war der nach essbaren Südfrüchten (als Gegensatz zu den recht strohigen Orangen aus Kuba die es gelegentlich gab) UND die kleinen Spezialitäten, die der Bevölkerung durch die westliche TV-Werbung bekannt waren: ich habe bei Besuchen im Osten unzählige Becherchen "DANY+SAHNE mitgeschleppt.


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Kommentar von dolores2101
10.04.2016, 05:41

Dafür hatten wir besseres Eis.

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Kommt drauf an ob du die Nachkriegszeit meinst, aber ansonsten Nein. :) es gab zwar nicht so viel Auswahl an verschiedenen Lebensmitteln aber hungern musste eigentlich keiner. :)

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Kommentar von Oldtimertreffen
13.11.2015, 20:28

Wollte nur bei der nächsten Diskussion nicht verkehrtes sagen. Aber zur Beruhigung: Ich hab mir das gedacht!

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Kommentar von lamarle
13.11.2015, 20:28

Nicht nur eigentlich - es musste niemand hungern.

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Nein, nicht im Sinne davon, dass das Volk Hunger litt. Es gab nicht allzu viel Auswahl, aber zu essen hatte der Durchschnittsbürger genug.

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Anfang der 50er Jahre vielleicht noch, aber später nicht mehr.

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Nein, es gab keinen Hunger. Ich kann mich noch an einige Preise für Lebensmittel erinnern:

1 Mischbrot, 1500 g - 93 Pfennig, 1 Brötchen - 5 Pfennig, 1 Flasche Bier ( 0,33 l) - ca. 50 Pfennig, Stück Butter, 250 g - 1,75 Mark, Schulmittagessen - 55 Pfennig pro Tag

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Kommentar von findesciecle
19.11.2015, 23:30

Stimmt - Hunger gab es nicht. Die genannten Preise an sich haben aber auch keine Aussagekraft! 

Zur Beurteilung des Lebensstandards und der Kaufkraft ist die Relation zwischen Arbeitszeit und Preisen entscheidend. Und diesbezüglich sah es außerhalb der wichtigsten im Preis fixierten Grundnahrungsmittel verheerend aus. Auch für keineswegs exquisite Lebensmitteln, sondern schon für die Butter auf dem Brötchen mußten DDR-Bürger viel länger arbeiten als Bundesbürger. Logisch , die Produktivität war viel geringer. 

Unten eine Studie - die mag damals durchaus etwas geschönt wurden sein pro Bundesrepublik - aber es ist Fakt, dass selbst die Ernährung ,gemessen an der Arbeitszeit, viel teurer war für DDR-Bürger!      

http://www.deutschland-lese.de/index.php?article_id=665

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Wieso sollte es im Sozialismus Hunger geben, sofern kein Krieg oder Bürgerkrieg herrscht und zudem eine Industrialisierung vorhanden war?

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Kommentar von Claud18
24.03.2016, 14:36

Industrialisierung? Stahl und Plaste kann man nicht essen. In China sind im "Jahr des großen Sprungs nach vorn" Millionen Chinesen verhungert, weil sie auf ihren Feldern Stahlöfen aufstellen anstatt Getreide anbauen sollten. Und das war auch im Sozialismus.

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Ich kann mich nicht erinnern, je gehungert zu haben.


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Nein. Es gab nur nicht dieses heutige Übermaß.

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Ich hatte laufend Hunger! 

Das sah man mir aber auch an: ständig Übergewicht!

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Ja sicher, sowie auch BRD-Bürger Hunger hatten..gabe es das in der ehem. DDR auch!

Meinst du jedoch ob die DDR-Bürger hungern mußten..nur wenn sie es selbst wollten!! Gezwungen wurde niemand dazu!

Hast du noch ähnliche Fragen zur DDR?

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Nein bestimmt nicht.

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Soweit ich mich erinnere nein.

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Ja, gab es. z.B. nach einer längeren Radtour, da hatte man Hunger und vor allem Durst.

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Kommentar von PeVau
13.11.2015, 22:31

Also, an Durst in der DDR kann ich mich auch noch erinnern. An die Folgen auch. ;-)

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