Die Frage ist zwar sinnlos, aber ich geb ihr mal etwas Leichtes:

"Es gibt nichts Leichteres, als mit dem Rauchen aufzuhören. Ich selbst habe es schon 137mal geschafft."

"Zuerst schuf der liebe Gott den Mann, dann schuf er die Frau. Danach tat ihm der Mann leid und er gab ihm Tabak."

beide Mark Twain

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Nicht nur Männer schlagen, sondern Frauen auch. Nur wird die Gewalt von Frauen, die viele Ebenen hat, gerne übersehen. Ich las mal: Wenn man auf der Straße eine Frau sieht, die einen Mann schlägt, dann geht man automatisch davon aus, dass er Schuld hat. - Das ist doch seltsam, oder? Es gab mal eine Studie vom Familienministerium (ich find sie gerad nicht), dort wurde festgestellt, dass häusliche Gewalt 50:50 zum Vorschein kommt.

Frauen und Männer haben Macht. Die einen mehr psychisch, die anderen mehr physisch und natürlich gibt es Überschneidungen. Beides ist schlecht.

Aber da der Fokus heute auf Spass liegt, wird das Beziehungsleben wohl nicht besser.

LG

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Ja, ganz eindeutig. Freundschaften sind dann nur noch Bekanntschaften. Es ist ganz einfach: Eine Beziehung zum Partner steht immer an allererster Steller. Ihm gehört alle Loyalität. Auf ihn muss man sich beziehen, das sagt schon das Wort. Welchen Sinn hat denn eine Beziehung, wenn der Partner nicht der beste Freund ist? Derjenige, dem man ALLES sagen kann, mit dem man über alles reden und lachen und sich ärgern kann. Mit dem man philosophieren und auch spinnen kann? Wozu braucht man dann andere Freunde? Bekannte, ja durchaus. Doch sind das auch alles Paare bei uns. 

In einer Beziehung geht es auf und ab. Das Kennenlernen dauert Jahrzehnte. Man kann immer tiefer gehen und stößt letztlich im anderen auf sich selbst. Doch viele kratzen nur an der Oberfläche, denn eine Beziehung ist Arbeit. 

Mit Freunden bleibt man auch nur an der Oberfläche. Sie stimmen Dir zu oder versuchen, Dich auf ihre Seite zu ziehen. Und ich finde es zudem gar nicht gut, Partnerprobleme mit Freunden anstatt mit dem Partner zu klären. 

Ist jetzt meine Meinung und es ist meine ureigenste Erfahrung.

LG

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Mein bester Freund hat dank Beziehung keine Zeit mehr?

Jo Leute, mein bester Freund (m/18) hat seit ca 6 Monaten eine Freundin. Am anfang war noch alles normal, wir wohnen ziemlich nah nebenan, weshalb wir noch 1-2 pro woche etwas machten. Doch in letzter Zeit sehen wir uns kaum noch, es ist fast so als würde seine freundin ihn wie eine blase umhüllen. Sie machen jeden tag etwas miteinander, obwohl sie beide arbeiten. Jedes mal wenn ich ihn frage ob er zeit hat, sagt er mir wegen ihr ab. Ich verstehe ja grundlegend dass sie sich lieben usw, ich hatte ja selbst schon beziehungen. Aber ich versuchte dennoch meine freunde nicht zu vernachlässigen. Letztens stattete ich ihm einen Besuch ab ( nachdem ich ihn 2 wochen nicht gesehen hatte ), worauf ich vorschlug am abend mit ihm und ihr ein bier zu trinken ( wenn ich ihn schon nicht alleine sehen kann ). Er hatte auch bock drauf und sagte ja. Wir holten seine freundin von der arbeit ab, sie war wie immer genervt und nebenbei echt unfreundlich zu ihm. Er versuchte sie wie immer aufzuheitern usw. Als ich dann zu ihm starten wollte, bekam ich eine sms dass es heute doch nicht gehen würde und es ihm leid tut. Mittlerweile habe ich echt einen hass auf seine freundin entwickelt, was ich eig echt nicht will da er mein bester freund ist. Die ganze sache geht mir extrem auf die nerven. Und ich habe die befürchtung, dass wenn die sache einmal nicht mehr läuft er gar keine freunde mehr hat, da ich noch derjenige bin der ihn am meisten sieht. Was ich allerdings verstehen kann da ich mich mittlerweile echt verarscht fühle wenn er nur zeit hat, wenn seine freundin mal nicht kann ... hattet ihr ähnliche erfahrungen, und wenn ja wie seid ihr damit umgegangen ? LG

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Ja, das ist normal. Ein halbes Jahr ist ja auch noch nicht so lang, da wirkt noch die Verliebtheit und die Beziehung ist erst im Entstehen, sie ist noch lange nichts Festes. Eine Beziehung zu führen ist heute durch die viele Ablenkung ja auch nicht so ganz einfach. Doch wenn man eine gute Beziehung führen will, dann sollte man sich voll und ganz auf den Partner beziehen, das sagt schon das Wort. Wenn man es nicht schafft, dass der Partner der beste Freund/in wird, dann ist eine Beziehung doch auch irgendwie sinnlos, oder?

Ein Freund ist ein Freund, auch wenn man in Kindheits- und Jugendtagen viel miteinander gemacht hat. Doch der Partner kommt immer zuerst. Die Prioritäten ändern sich, wenn man in einer Beziehung ist. Ich finde es z.B. unmöglich, wenn Frauen mit ihren Freundinnen über ihren Ehepartner klatschen oder sich beklagen. Das ist die falsche Adresse und völlig illoyal. Und gerade "beste" Freundinnen sind meist nie ganz uneigennützig. Männer sind da meist harmloser. Sie suchen einfach nur einen Freund-Kumpel, um mal was trinken zu gehen. Das ist auch okay, doch der Partner sollte immer an erster Stelle stehen. Zumindest für mich ist das so. War es immer und wird es immer sein. Seit mehr als 35 Jahren.

Beziehung wurde heute degradiert zu einer Art Gefängnis, wo man ja keinen Spass, nur Pflichten hat etc. Das kann es sein, wenn man den Spaß bei Freunden sucht, doch wenn der Partner der beste Freund im Leben ist, dann kann Beziehung auch sehr erfüllend sein. Für mich sind Freunde das, was man vor einer Beziehung hatte, eben weil man noch keine Partnerschaft führen konnte. Ich bzw. wir haben nur Bekannte, keine Freunde. 

Liebe Grüße

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Egal, wer wieviel oder was gearbeitet hat - das Geld war/ist immer unseres. Ein Topf. Jeder kann sich nehmen, was er will. Da mein Mann immer so vernünftig war und keinen Ferrari wollte und ich nie Diamantohrringe, sind wir damit gut gefahren. Einer Beziehung, so denke ich, sollte der Wir-Gedanke zugrunde liegen. Man tut, was der Beziehung gut tut. Wir haben uns auch nie was geschenkt zum Geburtstag oder sowas. Wer etwas wollte und der Topf gab es her, der hat es sich gekauft.

LG

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Ich habe zwei Kinder, die aus dem Haus sind. Ich liebe meine Kinder und sie haben es gut. Aber heute, in diese Welt, würde ich keine Kinder mehr setzen. Um der Kinder willen. Letztlich bekommt man Kinder immer für sich selbst. Um sich zu vervollständigen, sie sind so süß und derlei Gründe. Kaum einer denkt wirklich an die Kinder selbst. Und um es mit Hans Hartz zu sagen: "Die Welt reißt von der Leine!"

Ich selbst kann diese Welt nur ertragen, weil ich an der Peripherie lebe, und ich habe eine Relation zu früher. Meine Kinder haben das nicht. Das ist zwar gut für sie, doch es ändert nichts daran, dass diese Welt den Bach runtergeht.

LG

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Naja, so unnormal ist das nicht. Du könntest mit Deiner Freundin über Deine Gefühle reden. Ansonsten muss ich sagen, wenn man eine wirkliche Beziehung anstrebt, dann bezieht man sich voll und ganz auf den Partner. Dieser sollte der beste Freund/in werden. Erst dann wird eine Beziehung auch sinnvoll. Ich bin nun schon etwas älter, habe meinen Mann aber auch mit 16 kennengelernt. Ich habe Bekannte, aber keine Freundinnen. Ich möchte keinen Loyalitätskonflikt und ich würde auch mit keiner Freundin über meinen Mann oder Probleme reden. Mein bester Freund ist mein Mann und dann kommt eine ganze Weile nix.

Das hilft Dir jetzt nicht wirklich weiter, aber viell. ist das eine Anregung für Deine künftigen Beziehungen. Freundschaften sind für mich das was man hat, wenn man (noch) keine Beziehung führen kann. Allgemein gesagt, damit meine ich nicht Dich persönlich, ja?

LG

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Es geht darum, die Dinge bewusst zu tun und nicht so larifari nebenbei. Man kann es auch so sehen: Wenn Du mal richtig krank warst und bettlägerig, dann weiß man plötzlich um die "Schönheit" eines Abwaschs.

LG

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Habe ich wegen veganer Ernährung eine Persönlichkeitsstörung bekommen?

Ich ernähre mich seit einigen Monaten vegan und habe bemerkt, dass ich mich von der Persönlichkeit her verändert habe. Beim Grillen letztens habe ich meine Freunde, die Fleisch essen wollten regelrecht belästigt mit meinen Belehrungen. Mir ist das eigentlich peinlich, aber ich kann mich irgendwie nicht zurück halten. Es ist schon ein Zwang geworden.

Auch habe ich irgendwie einen "Hass" entwickelt auf Menschen, die Tiere für sich ausnutzen wie Landwirte, Reiter, Haustierbesitzer und vor allem Angler und Jäger. Eigentlich bin ich mir gar nicht so sicher, ob die Tiere da wirklich ausgenutzt oder gequält werden (zumindest nicht selbst gesehen), aber ich gehe trotzdem davon aus. Es wird ja auch von vielen Tierschutzvereinen so gesagt, denen ich da natürlich vertraue und natürlich gibt es auch einige Videos, die das belegen. Diese sind zwar teilweise alt und aus dem Ausland, aber das wird hier nicht anders sein. Schließlich gibts da ja auch viele Mitglieder und die Vereine gibts schon lange.

Ich merke, dass ich durch meine Einstellung / Verhalten sozial immer mehr ins Abseits gerate und irgendwie viel mehr Hass in mir ist, als es früher der Fall war. Auch habe ich das Gefühl, dass ich geistig nicht mehr so fit bin und ich fühle mich oft müde, lustlos und habe Schwierigkeiten klar zu denken.

Liegt die Persönlichkeitsveränderung an meiner Ernährung? Ist es gar eine "Störung", die einer Behandlung bedarf? Sollte ich mich vielleicht wieder ausgewogener ernähren?

Nur ernst gemeinte Antworten bitte.

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Das ist keine Persönlichkeitsstörung. Ich vermute, Du bist wegen des Tierleids zum Veganer geworden. Und wahrscheinlich fiel oder fällt es Dir immer noch schwer, denn, tierische Produkte schmecken nun mal gut. Und nun missionierst Du andere, um sie auf Deine Seite zu ziehen. Das ist ganz normal.

Dass Tiere auf dieser Welt auf das perverseste gequält werden, das ist die Realität und da blutet einem das Herz. Wenn man in diese Gebiete einsteigt, bekommt man Herzrasen und Alpträume. Deswegen tun es viele erst gar nicht. Streng genommen dürftest Du auch nie Medikamente nehmen, Kosmetika oder OPs in Anspruch nehmen usw.

Was das Essen angeht: diese ganze Welt lebt vom Fressen anderer. Ob Pflanzen oder Tiere. Jedes dient dem anderen als Nahrung. So ist diese Welt aufgebaut. Es geht nicht darum, dass man Tiere isst. Es geht darum, dass diese Tiere kein Leben vor ihrem Tod haben!! Warum soll ein Tier nicht der Ernährung dienen, wenn es ein schönes Leben hatte? Was ist dagegen einzuwenden? Auch ich würde meinen Körper anderen zur Verfügung stellen nach meinem Tod, wenn das gewünscht würde. Der Punkt ist, dass diese Tiere nie leben, sondern nur vegetieren. Der Punkt ist, dass LEBENsmittel heute im Wert unter Konsumartikeln stehen. Keiner will Geld für Essen ausgeben, nur für unnützen Mist. Also suche vielleicht Bauern, die ihre Tiere anders haltenm die anders vrsuchen zu wirtschaften und unterstütze diese. Dann brauchst Du auf vieles gar nicht zu verzichten.

Dieser Stress, den man sich mit Ernährung antut, ist auch nicht gesund. Das ganze Obst und das Gemüse, welches "zu Tode" gespritzt wird. Obst wird heute von der Blüte bis zur Ernte durchschnittlich 18- bis 25mal gespritzt. Alle Zitrus- und viele anderen Früchte werden grasgrün gepflückt. In diesen Früchten befindet sich die Ascorbinsäure, die Vorstufe des Vitamins C, welche in dieser Form vom Menschen nicht zu verwerten ist. Es belastet eher den Magen-Darm bei der Verarbeitung. Vitamin C entsteht erst in den letzten Tagen der Reifung am Baum.

Ich hab gelesen, dass an an 80 % aller Nutzpflanzen rumgeboselt wurde, dass z.B. Fenchel nur noch 20 % der Inhaltsstoffe enthält usw. usf. Das ist ein endlos langes (und trauriges) Thema.

LG und alles Gute für Dich!

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Die Generaelin hat es perfekt ausgedrückt. Kann man kaum was hinzufügen.

Der Stadtmensch hat sich weit von der Natur entfernt. Auf dem Land die Bauern wissen um die Notwendigkeit des Regens.

LG

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Kaum. Sobald "das Ding" einen Namen bekommt, kann man es nicht mehr objektiv betrachten, sondern immer nur durch den eigenen Filter. Das ist allerdings ein riesengroßes und äußerst interessantes Thema, das sich nicht in drei Sätzen abhandeln lässt.

Beobachte mal ein Baby auf dem Arm seiner Mutter, wenn es so umherschaut. Das schaut objektiv, es kennt nichts und weiß von nichts. Dieses Staunen der kullergroßen Babyaugen, ich würd die Welt auch gern noch einmal so sehen. Ohne zu wissen. Sobald man dem Kind erklärt "das ist ein Baum" ist eine Schublade entstanden, in die nun alle Bäume gepackt werden. Die Objektivität ist dahin.

LG

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Ja, und nein. Es kommt darauf an. In einer festen Beziehung liegt der Sinn darin, sich voll und ganz nur auf den Partner zu beziehen, das sagt schon das Wort. Und das ist eine Mission, die nicht immer so leicht zu erfüllen ist. Auch wenn man das mit 14 vielleicht glaubt. Ich habe mit 16 meinen Mann kennengelernt und wir sind nun über 35 Jahre immer noch bewusst zusammen, doch haben wir auch Tiefen ausloten müssen, die darauf basierten, dass wir so jung zusammen kamen. Man bleibt ja nicht in seiner Entwicklung stehen. Heute sehe ich schon, dass ich manches sehr "naiv" gesehen habe, das ist aber das Vorrecht der Jugend. Auf der anderen Seite macht jeder ein paar Talfahrten im Beziehungsleben durch. Unsere haben wir eben zusammen durchgestanden, es ist unsere Vergangenheit.

Im übrigen finde ich Deine Ausdrucksweise und Deinen Schreibstil sehr reif, da würde ich nie auf 14 tippen.

Herzliche Grüße

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Einer Frau geht es nicht um den Sex als solchen, sondern um die Aufmerksamkeit, die Zuwendung, dieses DIE-will-ich, welches dahinter steht. Das tut dem Spass keinen Abbruch, denn Frauen haben natürlich auch Spass am Sex. Doch ist er nicht existenziell für sie, so wie für die meisten Männer. Deshalb sind auch Frauen die mit der Migräne.... Sie müssen "in der Stimmung" dafür sein, während Männer in allen Lebenslagen Sex haben können, sogar, wie Charlie Harper mal sagte "mit einem Dart-Pfeil im Fuss".

LG

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Alles Überlegen und alleine Nachdenken oder Nachfragen nützt Dir leider überhaupt nichts. Da hilft nur ein Gespräch mit Deinem Partner. Sonst kannst Du diesen Satz wälzen von links nach rechts und wieder zurück und bist trotzdem nicht schlauer.

Und vor allem solltest Du ihm klarmachen, dass ein Kind noch lange keine Garantie ist für eine stabile Beziehung. Aber von einem Satz jetzt auf eine Krise hinzusteuern fände ich jetzt total übertrieben.

Mehr ehrlich miteinander kommunizieren wäre sehr hilfreich, auch wenn es manchmal nicht leicht ist und auch weh tut. Nur gemeinsam kommt Ihr weiter.

LG

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Körpersprache sagt viel, die eigentliche Sprache ist oft irreführend. Vielleicht drückst Du das aus, was Du beschreibst. Du suchst krampfhaft und ordnest Dein Verhalten, Deine Kleidung dem unter. Das strahlst Du dann auch aus, unbewusst. So etwas verzweifelt Klammerndes.

Du bist 23. Was magst Du? Was tust Du gern? Geh raus und vermehre das und mache Dich selbst glücklich damit. Tu Dir etwas Gutes. Besser glücklich allein als unglücklich zu zweit. Und Du wirst sehen, nein merken, dass sich Deine Ausstrahlung ändert. Denn jemanden, der zufrieden ist, der sich selbst liebt, den will man gern kennenlernen.

Kümmere Dich also um Dich selbst. Alles andere findet sich. Deine "Strategien" samt ONS führen nur zu noch mehr Kummer. Man kann nichts erzwingen.

Viel Glück und LG

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Wünschen kannst Du Dir was Du willst, man sollte allerdings trotzdem ein bisschen darauf achten, worauf man seine Energie fokussiert. Einer meiner Lieblingssprüche: „Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; den Mut, Dinge zu ändern, die sich ändern lassen; und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ - Fr. Christoph Oettingen

Es gab hier mal ein Video von einem jungen Mann, der keine Arme und keine Beine hatte, der sagte, dass er irgendwann begriffen hatte, dass es völlig sinnlos ist, sich Dinge zu wünschen, die niemals passieren werden. Das fühlt sich an wie Befreiung, wenn es einem wirklich klar ins Bewusstsein gedrungen ist. 

LG

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Die Hoffnung aufgegeben noch die richtige Partnerin zu finden?

Hallo,

Ich bin 23 Jahre alt und hatte bisher in meinem Leben keine Beziehung oder bis auf Petting und einen erfolglosen Versuch kein einziges Mal Sex.

Eigentlich kann ich glücklich sein über das was ich im Leben bisher geschafft und erreicht habe. In 2 Wochen bin ich scheinfreier Medizinstudent, trotz einer schweren Hirnhautentzündung vor ein paar Jahren, wo ich fast hätte aufhören müssen, nach 10. Semestern, das Fach, das Studium, die Krankenhauspraktika machen mir super Spaß und ich habe wirklich alles gegeben immer dort und wirklich tolle Referenzen, Zeugnisse und Rückmeldungen erhalten. Der Umgang mit Patienten macht super Spaß. Mein Berufswunsch ist es Allgemeinmediziner zu werden, auch gerne auf dem Land.

Aber mich macht der Umgang an der Uni, das Umfeld nur noch fertig obwohl ich auf den letzten Metern bin. Ich habe jahrelang versucht ein ehrliches, bodenständiges Mädchen zu finden mit dem man ehrliche, ernsthafte Beziehung führen kann um miteinander eine schöne Zeit zu verbringen kann, füreinander da ist, Ausflüge machen kann etc.

Ich habe wirklich viel versucht und probiert aber eingesehen dass ein Typ wie ich einfach keine Chance mehr hat. Ich bin nur 1,71m groß, normal gebaut und mache 4x Woche Sport, habe ein paar Hobbies wie Photographieren oder Klavier spielen. Ich stehe nicht auf das Abschleppen in Clubs, ONS, etc. - abgesehen davon bin ich für sowas wohl zu hässlich. In meinem Umfeld an meiner Universität, klassische Studentenstadt - Partys feiern die ganze Zeit, ständig Typen abschleppen, sich betrinken. Du musst als Typ "außergewöhnlich" sein, Säufer, Kiffer, Macho etc. Ich bin kein Arschkriecher, kein Ja-Sager oder sonstiges aber als halbwegs normaler, fleißiger, bescheidener und bodenständiger Mensch geht man in diesem Umfeld komplett unter. Viele meiner Kollegen lassen Sprüche ab wie "in Beziehungen läuft es nur gut wenn es im Bett stimmt" oder kommen morgens in die Vorlesung "meine Freundin schläft noch, hab sie gestern verausgabt im Bett". Auf Studentenapps wie Jodel prahlen Frauen von ihren Aufrissen "bin seit drei Wochen Single Lady und vögel herum dass es kracht", auf Partys wird teilweise auf Toiletten gevögelt. Alles schon gesehen.

Meine Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht sind echt nicht schön. Mir wurden schon von einer Frau Gefühle gestanden und eine Woche später nach dem ersten Kuss warf sie mich raus "du küsst miserabel und ich könnte nie mit einer Jungfrau Sex haben". Anschließend wurde ich als Gefühlskrüppel etc. beleidigt obwohl ich null oder nix gemacht habe. Andere haben mich weggeworfen sobald herauskam dass ich noch nicht oder wenig Sex hatte (habe es natürlich beschönigt als die Frage kam).

Welche Frau akzeptiert denn bitte einen Mann in meinem Alter welcher noch keinen Sex hatte, im Bett nix zu bieten hat, keine Beziehung hatte? Vor allem unter dem sexuellen Aspekt läuft doch jede davon, das will doch keine, eine männliche Jungfrau mit 23 welche im Dezember 24 Jahre alt wird.

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Also, als ich die Frage gelesen habe, dachte ich, netter junger Mann, dann die Antwort von Toxic36, da dachte ich, Mann, das ist aber hart. Aber als ich nun all Deine unfreundlichen und stereotypen Antworten von Dir an die Ratgeber wahrgenommen habe, die es wahrlich alle gut mit Dir meinen, kann ich toxic nur Recht geben. Du willst keine Antwort, Du willst Bestätigung. Da solltest Du vielleicht mal dran arbeiten, denn Bestätigung nützt Dir gar nichts. Um eine patzige Antwort zu bekommen, brauch ich keine ratgebende zu formulieren. Außerdem gab es hier jede Menge guter Antworten. Auch glaube ich jetzt nicht mehr so ganz, dass die Seiten so klar gezeichnet sind, also Du das personifizierte Gute und alle anderen sind schlimmen Bösen. Mein Mann ist übrigens auch "nur" 1,71 m, kein Arschkriecher, kein Ja-Sager, daran kann es nicht liegen.

„Die Hölle, das sind immer die anderen.“ - Jean-Paul Sartre 

LG und ich wünsch Dir trotzdem viel Glück! 

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