Fristlose kündigung in der Ausbildung vom azubi?

9 Antworten

Moment. Der Ausbildungsbetrieb hat eine Zulassung, auszubilden, dass heißt er wurde positiv geprüft, ob er die Inhalte vermitteln kann, die für den Beruf erforderlich sind, wie im Ausbildungsrahmenplan festgelegt. Für Dich ist dort in der Firma eine Person als AusbilderIn benannt. Diese ist Dir sicher bekannt. Wenn Du jetzt denkst, dass Du da zu wenig lernst, dann kannst Du Dich auch an den Personal-/Betriebsrat wenden und um ein Gespräch mit dem/der AusbilderIn bitten, falls Du da gar nicht weiterkommst und die Fronten starr sind. Aber vor allem würde ich Dir empfehlen, Dir den aktuellen Ausbildungsrahmenplan mal durchzulesen, welche Inhalte wann vermittelt werden müssen, und ob das grob übereinstimmt, mit dem, was in der Firma passiert.

Außerdem gehört eben genau sowas auch zu der charaktlerichen Bildungsaufgabe hinsichtlich der vom Ausbilder zu vermittelnden Problemlösestrategien. Besser wäre es, Du gehst ins Gespräch und such proaktiv nach einer Lösung für das Problem. Mache vorschläge und gib Dich nicht einfach zufrieden. Hab keine Angst vor einer Konfrontation. Aber Deine Idee ist es, den Schwanz einzuziehen. Da ist doch Licht am Ende des Tunnelns Ausbildung, oder nicht? Bist Du verrückt abzubrechen? Wenn es seitens des AG in der Ausbildung nachweisbare (zB vom Betriebsrat) Mängel gibt, kannst Du Dir immernoch eine überbetriebliche Ausbildungsstätte suchen. Aber versuche es erst anders.

Außerdem, wenn Du im zweiten Lehrjahr bist und nicht weißt, was Du überhaupt lernen SOLLST, dann liegt die Verantwortung auch zum Drittel bei Dir!

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Bevor du die Kündigung in die Tat umsetzt würde ich dir zunächst ein Gespräch mit dem / der Ausbildungsberater*in ans Herz legen. Auf diese Weise kann evtl. etwas geregelt werden damit du in dem Betrieb bleiben kannst und zufrieden bist. Klappt das oder möchtest du das nicht kann er oder sie dir bei einer Kündigung behilflich sein. Wenn du tatsächlich Kündigen möchtest wäre es ratsam das du schon einen Folgebetrieb hast, der dazu bereit ist deine begonnene Ausbildung fortzusetzen. Sonst stehst du unter Umständen komplett ohne was da, und müsstest bis zum nächsten Ausbildungsbeginn warten.

Bei uns mußte jeder Azubi ein Berichtsheft führen in dem er seine täglichen Tätigkeiten aufgeschrieben hat.

Besteht kein Berichtsheftspflicht mehr?

Damit kann man das nachweisen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

das dürfte auch heute noch so sein, Bestandeil zur Zulassung der Prüfung

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@peterobm

Schade, daß man den FS darauf aufmerksam machen muß. Darauf sollte doch jeder selbst kommen.

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@albatroz1102

was wird in der Berufsschule hauptsächlich gelehrt? die Rechte, Pflichten - was ist das :))

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