Frage zu einem Trockner - Wirklich so ein Stromfresser?!

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Multipliziere den Verbrauch mit dem kWh-Preis deines Stromanbieters.
Der liegt meist zw. 20 und 25 cent.
Beispiel: 3,36 kWh mal 0,25 EUR = 0,84 EUR
In der Woche brauchst du also 1,68 EUR an Stromkosten.
Die Angabe "0,56 kWh" ist ein Mittelwert für die Effizienzklasse des Gerätes und
wird auf 1 kg trockene Wäsche bezogen. Die normale Beladung eines Trockners ist aber 4 bis 6 mal so hoch.
Die Hersteller rechnen so den Stromverbrauch künstlich herunter, um in eine möglichst günstige Effizienzklasse zu kommen und verunsichern damit den Verbraucher.
Ich rate daher immer zu besseren Klassen, mindestens A oder A+
Auch wenn der Kaufpreis höher ist, hat man das Geld durch den niedrigeren Verbrauch nach 1 bis 2 Jahren wieder rein. Erst recht bei immer steigenden Energiepreisen.
Gruß DER ELEKTRIKER

Mit 50 Cent kommst Du nicht aus. Natürlich kommt es auch auf den Stromanbieter an, aber viel mehr Unterschied macht es, wie trocken Deine Wäsche aus der Maschine kommt. Ob bei 1000 oder bei 1600 U/min geschleudert.

Als Richtwert kannst Du ja die angegebenen 3,36 kWh nehmen. Eine kWh kostet ca. 25 Cent, dieser Norm-Trockengang also ca. 80 Cent.

Wieviel dich das Kostet?

Steht doch am Gerät: 3,36 Kilowatt Verbrauch für einen Trockengang. Wobei bei einem Stromverbrauch von 0,56 Kilowatt/Stunde der Verbrauch nicht bei 3,36 Kilowatt/Stunde liegen kann. Da müßte das Gerät schon für einen Trockengang etwa 6:30 Stunden laufen.

Wenn z.b. die Kilowattstunde 0,25 € kostet, würde demnach ein Trockenvorgang ca: 0,80 € kosten.

Wer mit Kilowatt "pro" Stunde rechnet, muss auch auf ein falsches Ergebnis kommen.
Verbrauch wird durch Multiplikation ermittelt, also Watt mal Stunde, die daraus folgende Einheit muss also Wattstunde oder Kilowattstunde heißen.
Die Einheit "Kilowatt pro Stunde" gibt es nicht und ist genauso unsinnig, wie dieser Beispiel-Satz:
Kochendes Wasser hat nach einer Stunde 100 Grad/Stunde.
Gruß DER ELEKTRIKER

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Verbrauchen meine Nachtspeicheröfen wirklich SOVIEL Strom bei moderater Einstellung?

Hallo liebe Gemeinde,

ich bin seit 09.11.16 in eine neue Wohnung gezogen. Dort befinden sich zwei Nachtspeicheröfen in einer ca. 50qm² wohnung (Küche und Wohnzimmer).

Der Regler an der Heizung selbst ist in relativ mittiger Position und mit dem Regler an der Wand (für das Gebläse) spiel ich Abends immer bischen rum da, wie ich feststellen musste, die Fenster nicht ganz so dicht sind und wenn ich auf der Couch sitze (genau hinter mir ist ein Fenster) dann wird es sehr schnell recht kalt, somit Thermostat Hoch, Gebläse an.

Da ich den Stromverbrauch ja noch nicht kenne hab ich meine Abschlagszahlung direkt auf 168EUR gesetzt um vor einer fetten nachzahlung geschützt zu sein. In den 168EUR sind 3000kwh Haushaltsstrom und 5000kwh Wärmestrom enthalten.

So jetzt wirds Grob.

Ich hab am Samstag 11.02.2017 meinen Zählerstand abgeschrieben und an meinen Stromanbieter übermitttelt. Beim Ablesen bin ich stuzig geworden und hab nachgerechnet wieviel kwh ich verbraucht habe.

Haushaltsstrom sind ca. 500kwh, das find ich ok. (TV, vier Sonosboxen, Hue Lampen, Telekom SmartHome, usw.)

Wärmestrom hab ich anscheinend 3000kwh verbraucht. in ca. drei Monaten?

Ich muss dazu sagen das die Öfen recht alt aussehen, bzw. eigentlich üblich, kenne nur solche Kästen in "Nikotingelb" (Farbe).

Kann es wirklich sein das die SOVIEL ziehen? Muss der Vermieter die Teile nicht iwann mal modernisieren?

Was kann ich tun? Die kalte Jahreszeit wird uns wohl noch ein weilchen begleiten.

Viele Grüße Protois

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