Findet ihr auch, dass manche Gläubige mit ihrem Glauben übertreiben?

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35 Antworten

Ich (m, 25, katholisch, gehe eher selten in die Kirche, weil das bei uns so ein "sehen und gesehen werden" ist) sehe es im Großen & Ganzen wie du ---------------> aber manche übertreiben es tatsächlich und zwar so sehr, dass es fast wie eine Parodie rüberkommt: Wenn die Religion (egal welche Konfession) aufdringlich gelebt wird & man sich öffentlich in stellenweise echt peinlichen Auftritten dazu bekennt.

Ein für mich immer noch erschreckendes Beispiel aus meinem Umfeld ist ein sehr schrägen evangelischen Pfarrer, der rund 15 Jahre in unserer Kleinstadt wirkte & der wenn ich mir sein Tun vor Augen halte beinahe fundamental gesonnen war.. jeder kannte den & die meisten mieden ihn, sogar die Leute aus der eigenen Kirchengemeinde. Er war jedenfalls brutal drauf, hielt aggressive beinahe bösartige Predigten sogar bei ökumenischen Gottesdiensten & verunsicherte alle, hat die Leute auf frechste Art missioniert & gegängelt, gerne auch öffentlich mit Gottes Strafe gedroht und durch sein allgemeines Auftreten & Verhalten den Ruf der evangelischen Kirchengemeinde vor Ort massiv beschädigt, etliche Kirchenaustritte/Rekonvertierungen bewirkt bzw. 'nen Scherbenhaufen hinterlassen, den sein Nachfolger seit einem Jahr zusammenkehren muss.

Wenn jemand seine Religion lebt, finde ich das in Ordnung.. es darf nur nicht darin ausarten, dass man sie über alles stellt und/oder sein Umfeld nach dessen Glaube "bewertet". Wenn jemand aber wirklich wie Ned Flanders von den Simpsons bei jeder Gelegenheit Bibelstellen zitieren würde (klar ist Flanders 'ne Parodie, aber so leute gibt's in echt, die müssen ja i.wo die Idee erstmal herhaben), würde er mir nach kurzer Zeit schwer auf den Geist gehen. Allerdings: Wenn es ihn glücklich macht kann er drüber reden ---------> ich muss ja nicht zuhören ;)

In der katholischen Kirchengemeinde gibt's bei uns vor allem bei Leuten etwa in meinem Alter und jünger - so Oberstufe Gymnasium z.B. - die ähnliche Angewohnheit, andere regelrecht mit dem Glauben zu erdrücken: Das war für mich total unangenehm, wenn ich mit denen z.B. vor rund 10 Jahern im Bus gefahren bin oder sie sonst wo traf -----------> Die haben sich als absolute Gutmenschen definiert, in ihrer Freizeit alles für die Kirche getan und ständig von Nächstenliebe und Ähnlichem gesprochen.. wohlgemerkt nur geredet (eigentlich waren die ganz anders; gerade die "Kirchgänger" waren immer die Falschesten in meinem altersbezogenen Umfeld). Die haben so oft & so viel davon geredet, dass es abgedroschen war & nur noch peinlich gestelzt rüberkam.. Es ging so weit, dass sie im Bus angefangen haben, anderen von Jesus zu erzählen (so wie die Zeugen Jehovas an der Haustür oder auf dem Parkplatz!) und Einladungen für den Lobpreis-Abend und Glaubenssingkurse zu verteilen. Der Fremdschäm-Faktor lag demzufolge mehr als hoch.. der einzige Ausweg sich dem zu entziehen war: Kopfhörer auf & aus dem Fenster gucken oder Zeitung lesen ;)

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Natürlich darf jeder glauben, was er glauben will. Allerdings darf auch jeder seine Meinung zum Glauben äußern - und das machen manche religiös gebundenen Leute auf penetrante Weise. Aber glücklicherweise gibt es kein Gesetz, dass dich verpflichtet, ihnen zuzuhören.

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Die meisten verwechseln aber Glauben mit Missionieren. Statt ein gutes Beispiel abzugeben, werden sie mit der Dauer lästig. Ist aber nicht nur bei Religionen oder Sekten so, auch angebliche Wissenschaftler, angeblich nicht weil sie keine sind - sondern sich mit Sektierer verhalten, zeigen ein ähnliches Phänomen. Darum, wenn Dir einer mit seinem Glauben auf den Sack geht, zeige ihm die Grenzen auf.

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Also ich gebe dir da vollkommen recht. Manche Menschen müssen es einfach übertreiben und zwängen einem ihren Glauben auf, wollen aber dass man sie selbst in Ruhe lässt. Das mit dem zitieren hat, denke ich aber nichts mit dem Glauben zu tun, denn ich zietiere auch manchmal aus der Bibel und glaube absolut überhauptnicht an Gott oder irgendeinen anderen Glauben. Und Vielen ist ihr Glaube wirklich sehr wichtig, leider manchmal zusehr, so sehr, dass es in Kriegen endet.

Hoffe hat geholfen SY4 :)

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Kommentar von furia22
15.11.2015, 20:03

tja da kann ich gollum wohl nichts mehr hinzufügen :D

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Es ist mir egal an wen oder was jemand glaubt und wie sehr, aber es geht zu weit wenn man versucht mich von diesem Glauben zu überzeugen. Manche wollen einem ihren Glauben geradezu aufdrängen. Ich mag es auch nicht wenn jemand sagt, sein Glaube oder seine Sichtweise wäre die einzig richtige. Egal was, es ist ok solange man mich damit in Ruhe lässt.

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Jeder soll glauben, was er will.... Meinetwegen können Interessierte sich auch mit Zitieren, Rezitieren usw. gesellige Abende vertreiben, wenn sie daran Spaß haben.

Anstrengend wird es erst, wenn Andersdenkende mit den Ansichten zugetextet werden, wenn Menschen behelligt werden, die solche Gespräche gar nicht wünschen. Dann ist ist m.E. auch korrekt, von Übertreibung zu reden.

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Ich sehe am den meisten  Glaubensarten  im Prinzip nichts Schlimmes. Schlimm finde ich es hingegen wenn gläubige das Gefühl haben Sie müssten die Leute vor einer Hölle bewahren.

 Das diese Hölle auch existiert , ist zwar nicht Wahrscheinlicher, als die Möglichkeit das wir uns nach unserem Tod alle, in fliegende Schweine die auf der anderen Seite des Universums leben verwandeln.

Trotzdem haben Christen und Muslime das Gefühl sie müssten einen davon erretten indem Sie missionieren. Dies kann dann vor allem bei besonders penetranten Missionaren, die oft auch ein "nein, ich will nicht daran glauben" nicht akzeptieren, sehr schnell, sehr nervig werden.   

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Du glaubst nicht an Gott, dann glaubst du nicht an Gott, dennoch stolperst du vermutlich immer mal wieder über Christen - hoffe ich doch - und die nerven dich, weil sie dir von Gott und ihrem Glauben an Gott erzählen. Ist doch in Ordnung. Wenn jemand Fußballer ist, dann erzählt er doch auch von seinen Spielen oder wenn jemand gerne kocht, erzählt er gerne was er schon so alles leckres zubereitet hat...Jeder von dem, was er überzeugt ist.

Zudem, wünschen sich Christen, wie es auch Gottes Wille ist, dass jeder Menschen errettet wird und nach seinem Ableben auf dieser Welt bei seinem Schöpfer ist. Wir wissen als Christen, dass es nach dem Tod weitergeht und wir ewiges Leben, durch den Glauben an Jesus Christus haben -  Ungläubige werden für ihre Taten gerichtet werden, was für sie die ewige Verdammnis bedeutet.  Aus diesem Grund möchte man dann Menschen warnen, denn was wäre ich für ein Christ, wenn ich sehe, wie Ungläubige am Abgrund stehen, und ich sie ihrem Unglück überlasse? Ich kenne keinen Christen, dem das nicht nahe geht..

Hebräer 9 27 Und ebenso wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht,

Johannes 5 28 Wundert euch darüber nicht, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören, 29 und hervorkommen werden: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben, zur Auferstehung des Gerichts.

Diese Bücher, wie du sie nennst, nennt man Bibeln - Gottes Wort, darum zitieren wir daraus, weil wir dem Wort Gottes Glauben schenken. Und ja, mir als Christ ist mein Heiland sehr wichtig, wie die Luft zum Atmen - ohne die ich auch nicht leben kann.

Da du sowieso glaubst, was du willst, verstehe ich dein Problem nicht ganz. Kein Christ kann dich erretten, nur Jesus Christus. lg

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Es gibt immer wieder Extrem-Typen, die dermaßen auf eine Sache festgelegt sind, dass sie auf die Interessen der anderen Individuen kaum achten. Und es ist ja so: Ob sich ein Mensch für diese Dinge interessiert, ist ja freizustellen. Da sollte man sich wohldosiert und auch nur dann, wenn das Gespräch beiderseitig darüber verläuft, einbringen.

Solche Menschen besitzen für mich keine Empathie. Eigennützig labern sie ihren Kram wie eine Spieluhr erbarmungslos runter.

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Klar darf jeder denken und glauben, was er will.

Manche müssen halt unbedingt missionieren.. Hab meinen so eingestellten Chef mal gefragt, ob er so viele miese Karmapunkte aus nem früheren Leben wieder gutmachen muss?

Danach war Ruhe.

Wir waren ne freie öffentliche Einrichtung und dauernd so was wie:

Wann legitimieren Sie denn ihre Beziehung,. 

Frauen sollten Kinder kriegen, wieso folgen Sie ihrer gottgewollten Bestimmung nicht..

Ich (Chef) arbeite keine Sonntagsdienste, ich muss zum Gottesdienst 

Blablabla..

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Kommentar von Patchouli
10.11.2015, 22:41

Das ist ja echt heftig!

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Es gibt halt immer Leute, die es übertreiben müssen. Aber das ist nicht nur bei Gläubigen so, sondern überall. Wie oft wurde schon versucht, mir meinen Glauben auszureden, von überzeugten Atheisten. Oder haben Moral-Veganer versucht mich zu "bekehren". Das ist genau dasselbe, ich finde das schrecklich.

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Ich finde, dass manche Nicht-Gläubige mit ihrem Nicht-Glauben übertreiben und mehr missionarischen Eifer an den Tag legen als so manch einer, der an Gott glaubt.

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Kommentar von DoktorOhneTitel
10.11.2015, 10:13

Stimmt, weil sie die Leute für "dumm" halten, die an ihn glauben.

Ich kann es nur nicht verstehen, aber finde solche Leute keinesfalls dumm. Das ist es ja. Die meisten Gläubigen haben richtig was in der Birne.

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Vielleicht siehst Du das ganze ja aus 'nem "falschen" Blickwinkel.

Denk mal darüber nach, ob es einem Christen wirklich nur um den eigenen Glauben geht, wenn er sich wünscht, daß auch Du gerettet wirst.

Warum sollte man sich die Mühe machen, jemandem den Glauben an Gott näherzubringen, wenn dieser Mensch einem schnurzpiepegal ist?

warehouse14

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Kommentar von Whitekliffs
10.11.2015, 13:16

Das hast du sehr gut formuliert. Danke.

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Hallo Herr Doktor ohne Titel, was hältst du denn von dieser Aussage?

Denn seine unsichtbaren [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so daß sie unentschuldbar sind; 21denn obwohl sie Gott kannten, verherrlichten sie ihn nicht als Gott, noch dankten sie ihm, sondern sie wurden hohlköpfig in ihren Überlegungen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. 22 Obwohl sie behaupteten, sie seien weise, wurden sie töricht 23 und verwandelten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in etwas gleich dem Bild des vergänglichen Menschen und von Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren.(Römer 1:20-23)

Dazu einige Themen zum Nachdenken:  lebenswichtige Kreisläufe wie der Wasserkreislauf, der Kohlenstoff- und Sauerstoffkreislauf, der Stickstoffkreislauf, das Recyclingverfahren der Erde. Nicht zu vergessen unser Universum und der Mensch mit seinem phänomenalem Gehirn. (Während du dies hier(mit den Augen) liest, hast du schon einige Gedanken dazu und würdest mir gern gleich durch Worte antworten, die ich wiederum höre und gedanklich verarbeite usw.) Wer hat zwei Geschlechter erschaffen, damit sich die Art reproduzieren kann? Der Zufall kann gar nicht so zufällig sein! Herr Doktor, deshalb werden dir auch schon mal Bibelverse vorgelesen.

Aber, du kannst glauben woran du willst. Du kannst aber auch dein Gehirn qualitav mehr in Anspruch nehmen. Man muß nicht mit der großen Masse mitschwimmen, denn von den anderen gibt es schon genug (Dr. Hirschhausen).

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Kommentar von stine2412
10.11.2015, 21:04

qualitativ ist richtig - meine Tastatur hat wohl nicht richtig gearbeitet.

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Kommentar von diarhhea123
12.11.2015, 22:13

Alles klar es tut mir leid aber du bist so eine Person die mit der Frage gemeint ist

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Ja es gibt manche die übertreiben es. Aber die gibt es mit allem. Der eine übertreibt mit dem Alkohol. Der andere mit der Arbeit. Wiederum einer mit dem zocken. Der andere auf der Autobahn.

Es ist alles in Ordnung solang man damit niemanden verletzt, bedrängt, beleidigt oder stört.

Wegen mir kann jeder der Religion bzw dem Glauben folgen den er will. Und selbst wenn er an ein rosa Riesen Affen glaubt der blaue Bananen isst.

Das wichtige ist das man den Glauben von jedem akzeptiert auch wenn man ihn nicht gut heißt! Genau so sollte jeder Glaubende akzeptieren wenn jemand anderes anders bzw garnicht glaubt.

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Ja, das finde ich.

Die ISIS und die Taliban übertreiben es, und auch all jene, die einen islamischen Gottesstaat errichten wollen.

Auch Leute die ständig damit beschäftigt sind über "haram" nachzudenken übertreiben es.

Ich habe gehört, dass in den USA die erzkonservativen christlichen Fundamentalisten immer mehr Einfluss gewonnen haben, in den vergangenen Jahren, die übertreiben es ebenfalls.

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Ich finde es kommt da ganz auf die Religion an, es gibt einige Religionen da ist zum Beispiel das missionieren Pflicht, diese wirken natürlich recht übertrieben. In den meisten Religion hält man es auch für nötig andersgläubige vor einem Schlimmen Schicksal zu warnen. Es gibt aber auch tolerante Menschen selbst in diesen Religionen.

Ich zum Beispiel glaube an die Grossen Vier Götter, ich käme nicht auf die Idee jemanden missionieren zu wohlen, den wenn die Grossen Vier möchten das jemand bereits in diesem Leben an Sie glaubt würden Sie das schon selbst bewerkstelligen.

Ich möchte auch sagen das es aber auch Atheisten gibt die Ihre Weltanschauung andern gerne Aufdrängen und dabei oft auch relativ penetrant werden.  

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An sich sind Gläubige echt in Ordung, leben meist friedlich, wollen nur in Ruhe an Gott glauben kann man so sagen. Aber manche wollen jedem weiß machen, dass es Gott gibt (ich glaube nicht an Gott, zumindest nicht an einen in dieser Form) und zitieren immer Ausschnitte aus der Bibel oder irgendwelchen Büchern. Ist vielen denn ihr Glaube wirklich so wichtig? Ich meine, es heißt ja Glaube, darf denn nicht jeder an das glauben, was er will?

Wenn ich mir diesen Text sorgfältig durchlese, fällt auf, dass du so eine Ansicht vom christlichen Glauben hast, als ob ein Christ seinen Glauben an Christus totschweigen müsste und ja keinem anderen davon erzählen, weil er ja sonst "aufdringlich" werden und damit jemandem auf die Schuhe treten könnte. Der Bibel ist diese Auffassung vom "stummen Glauben" völlig fremd. Es geht nicht um meinen Glauben und deinen Glauben, sondern um die Verkündigung des einzigen, rettenden Glaubens, nämlich den Glauben an Christus!

Es geht um Errettung, und nicht um religiöse Rechthaberei!

Und es ist die Pflicht eines jeden Christen, davon zu erzählen, wie Gott sie zum Glauben gerufen hat und auch andere Menschen zur Versöhnung mit Gott aufzurufen, damit auch sie selig werden durch den Glauben an Christus. Das kann natürlich nur eine Person, die gerettet wurde, denn wie will man ein Zeuge für jemanden sein, dem man nie begegnet ist?

Wenn du also das "Missionieren" aufdringlich findest, führe dir vor Augen, dass der Herr der Gläubigen selbst sie dazu aufgerufen hat, in die Welt zu gehen und das Evangelium zu verkünden (Matthäus 28, 18-20 / Markus 16,15)

Sei froh, dass du solche Leute um dich hast. Es gab auch Zeiten, in den Menschen hungrig danach waren, die Wahrheit zu hören, und war niemand der, der ihnen den Weg des Heils gepredigt hätte.



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Kommentar von Patchouli
10.11.2015, 19:47

Darf ich dich dann als Buddhist auch missionieren?

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Kommentar von Whitekliffs
11.11.2015, 07:57

Danke, Scrutinize

Es wäre weitaus bequemer, wenn man die Rettung durch Jesus Christus nicht verkündigen 'müsste' und seinen Glauben halt einfach stumm leben würde. Man wäre dann weder Hohn, noch Spott, noch Anfeindungen ausgesetzt und könnte Zeit, Kraft und Geld einfach für sich gebrauchen.

Wenn man aber weiss, dass weiter vorne die Brücke eingestürzt ist und jeder Autofahrer in den sicheren Tod fährt, soll man dann schweigen? Oder alles dran tun, um die Menschen zu warnen und ihnen den anderen, sicheren Weg zu zeigen?

Wenn die Menschen allerdings nicht nicht interessiert sind, dann sollte man sie gehen lassen. wir überbringen nur die Botschaft. Was der Einzelne damit macht, ist seine persönliche Entscheidung und Freiheit.

So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, und zwar so, daß Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott!  2.Korinther 5

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Klar, du darfst glauben an was und wen du willst. Und Christen glauben eben an Jesus Christus und haben ihre Informationen aus der Bibel. Sie glauben und wissen, daß Gott sich dort offenbart hat. Es geht darum, daß man seinen Glauben nicht spazieren trägt und sich an den Hut steckt, sondern, daß man ihn praktiziert und sein Leben darauf aufbaut. Daß dies auch beinhaltet, daß man in der Bibel liest, und daraus zitiert wenn man gefragt wird oder darüber reden will mit Gläubigen und auch Ungläubigen, sollte verständlich sein. Jemand, der einen Lieblings-Fußball-Verein hat, redet ja auch darüber und diskutiert etc. Klar ist der Glaube wichtig. Warum glaubt man denn? Das ist auch viel wichtiger als Fußball oder sonst etwas. Es geht darum, daß es Gott gibt und eine unsichtbare Wirklichkeit. Mit dem Tod ist nicht alles aus. Es geht ebenso darum, daß man seine kaputte Existenz durch den Glauben an die Vergebung der Sünden vor Gott wieder heilen lässt. In den Evangelien wird berichtet was Gott tat, damit wieder Frieden und Versöhnung zwischen Gott und Mensch möglich ist. Gott wurde Mensch und starb am Kreuz an unserer Stelle und ist von den Toten auferstanden. Wer daran glaubt und Jesus in sein Herz und Leben lässt (Gebet) hat den Sinn des Lebens gefunden. Und wenn dem so ist, dann fragt man auch nicht mehr ob der Glaube so wichtig ist, dann weiß man es! Gruß!

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Vom Glauben an Gott, Jesus und den Heiligen Geist hängt das ewige Leben im Reich Gottes ab. Es ist ein Leben, welches Unglück, Tod, Ungerechtigkeit und Krankheit nicht mehr kennt. Ewige Freude bestimmt das Leben der von Jesus erlösten.

Unglaube hingegen hat nur den Tod zu bieten. Für Katholiken evtl. das Fegfeuer und die ewigen Höllenqualen. Aber diese Lehren sind unbiblisch und im Grund ein Sakrileg (Gotteslästerung).

Es scheint mir, als ob für manche der Glaube an den Erlöser eine Belastung ist. Woran das liegt, dass können diese Leute mal selbst bekannt geben.

Das ist aber nicht allgemein üblich, weil man sonst zugeben müsste, dass der Unglaube nichts zu bieten hat als die üblichen Floskeln.

Es gibt aber nur die Wahl zwischen Unglaube einschließlich ewigem Tod und Glaube an den Erlöser mit ewigem Glück. Halbe Entscheidungen für das eine oder andere führen immer dazu, dass der Unglaube Sieger im Leben ist. Das ist für mich keine Option.

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