Film Flugzeuge gibt es nicht in echt?

3 Antworten

Nicht alles, was für einen Film erdacht wurde, funktioniert auch in der realen Welt, so viel sollte einem Zuschauer schon klar sein. 

Meistens geht mit den Drehbuchautoren oder dem Regisseur einfach die Phantasie durch, wenn bestimmte Geräte gegen die Naturgesetze verstoßen. 

Bestes Beispiel ist der "Transporter" aus Star Trek. Er wurde erfunden, um das aufwendige Drehen von Landeszenen zu vermeiden, verstößt aber gegen alles, was aus der Quantenmechanik bekannt ist. 

So geht es auch mit diversen Fluggeräten. Natürlich sind wahrscheinlich noch Weiterentwicklungen möglich, aber noch setzen einfach die irdische Technologie und die Aerodynamik Grenzen. 

Und das ein Fluggerät besser aussieht, ist kein Beweis dafür, das es auch besser sein muss als real existierende Flugzeuge. 

Außerdem existieren ja senkrechtstartende (Düsen)Flugzeuge und mit der Do-31 hat es 1967 sogar schon einen Transportflieger als Senkrechtstarter gegeben - und mit der VJ-101 um 1963 den ersten senkrechtstartenden Überschalljet; beide aus deutscher, bzw. europäischer Entwicklung. 

Deswegen haben Transporter ja auch Heisenbergjompisatoren ;-)

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@Ahzmandius

Ja, aber ein Rührei wieder in Eiweiß und Eigelb zu trennen und ein Ei mit Schale zu machen, gelingt auch denen nicht. 

Vielleicht muss doch ein sechsdimensionaler Kalpuscher Linearkonverter her :-)))

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Alles theoretische Dinge, die in der Realität nicht funktionieren, weil die Technik noch nicht so weit ist.

Beispiel "Rotoren geschützt" - wie?, schon mal was gesehen, wenn was mit mehreren hundert km/h irgendwo einschlägt? Challanger -Katastrophe (also Space- Shuttle) -Da hat eine SCHAUMSTOFFSTÜCK ein Loch in den Flügel gerissen, so sieht die Realität aus..

Glaubst du wirklich ,die Lautstärke von Triebwerken im Film wäre die echte Lautstärke? Glaubst du wirklich ,daß Leute in einem "Ironman-Anzug" eine Sturz aus 10m Höhe ohne lebensgefährliche Verletzungen machen könnten? Die Organe lassen sich nicht überlisten, eine Milz und eine Aorta reist durch zu hohe G-Kräfte und man verblutet innerhalb von Minuten

Komm raus aus deiner Welt der Illusionen und versuch mal das richtige Leben.

mit dem rotorschutz meine ich das schutzblech wie auch immer man das nennen will um den rotor herum (man könnte damit hauswände berühren ohne dass einem der rotor um die ohren fliegt). außerdem meinte ich mit der lautstärke dass die beiden rotoren vom samson sehr "weit" auseinander sind (soweit ich weiß wird das laute rotorgeräusch durch die aufeinander prallende luft des heck und hauptrotors verursacht deswegen ist der RAH-66 Comanche auch so leise). ich lebe in keiner welt voller illusion :)

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Ein wenig Sci-Fi Spekulation schadet doch niemandem. Laß ihm doch seinen Spaß.

Außerdem: Die Challenger ist nicht explodiert, weil ein Schaumstoffstück einen Flügel traf.

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@Tuehpi

Danke nochmals!

Ich gebs auf - meine Polyarthrose lässt mich nicht mehr schnell ordentlich schreiben, das nervt mittlerweile gewaltig! (eigentlich kenne Ich die Namen, denn bei meinen 2 Besuchen in Cape Canaveral war das ja all gegenwärtig)

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Soweit ich weiß sind Flugzeugturbinen bei geringen Höhen nicht sonderlich effizient. Die Osprey operiert aber in geringen Höhen und soll dabei eine große Reichweite und Einsatzdauer besitzen.

Der "Rotorenschutz" am SA-2 Samson erscheint mir nicht sehr funktional. Zum einen ist das zusätzliches Gewicht, das in der Luft gehalten werden muß. Zum anderen bietet er kaum Schutz. Du kannst aus den meisten Winkeln immer noch in die Rotoren hineinschießen.

guck dir mal bitte ein paar bilder vom quinjet an. der hat in seinen tragflächen rotoren eingebaut sodass er operiert wie ein helikopter. wenn wieder schnell fliegen will schmeißt er die turbinen an und weg ist er. außerdem ist das schutzblech glaube ich kein schweres teil wenn man sieht dass helikopter heutzutage schon ganze container, fahrzeuge, geschütze usw transportieren können.

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@tecfreak123

Zum Quinjet: Rotoren in den Tragflägen führen gerade bei hohen Geschwindigkeiten bestimmt zu starken Luftverwirbelungen und damit instabilen Flugeigenschaften. Rotoren und Turbinen sind außerdem ziemlich ineffizient wenn Du nicht beide ständig nutzt/brauchst. Dann spleppst Du zusätzliches Gewicht herum.

Helikopter können zwar schweres Gerät transportieren, aber bei der Osprey geht es darum möglichst lange in der Luft bleiben zu können/möglichst weit fliegen zu können. Alles was Du an Zusatzgewicht in der Luft halten mußt verringert Deine Reichweite und Einsatzdauer. Wie schon gesagt ist der Schutz den die Rotorringe des SA-2 Samson bieten außerdem fast Null.

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@WeicheBirne

ich glaube nicht dass dieses schutzblech wie auch immer soo schwer ist. ich meine dass man damit zb. wände usw. berühren könnte (also im hovern) um den rotor nicht zu zerstören. außerdem glaube ich dass die VTOL eigenschaft vom rotor des quinjets erst bei niedrigen geschwindigkeiten aktiviert wird so wie im film gezeigt. die rotoren werden geöffnet und aktiviert als sie auf dem helicarrier landen wollten.

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@tecfreak123

Da Berühren von Häuserwänden ist für die Osprey sicherlich so gut wie nie vorgesehen. Zum einen finden viele Einsätze ja in nicht urbanen Gebieten statt, zum anderen ist es ein ziemliches Risiko so nah an ein Haus heranzufliegen. Bei stärkerem Wind könnte die Osprey mit dem Rumpf gegen die Hauswand gedrückt werden und die Kontrolle verlieren. Außerdem bieten Häuser feindlichen Einheiten Versteckmöglichkeiten. So nah an eine potenzielle Gefahr heranzufliegen kann Selbstmord sein.

Vielleicht ließen sich Rotoren in den Tragflächen eines Düsenjägers für VTOL ja machen, aber wie schon gesagt sind Turbinen bei geringen Höhen nicht effizient. Die Osprey soll ja in geringer Höhe operieren und das möglichst lange und weit. Darum ist es besser wenn sie ohnehin Propeller/Rotoren für alle Flugmanöver besitzt.

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