Fahrschule - Anfahren bereitet mir Probleme

8 Antworten

Damit hatten Alle so Ihre Probleme während sie es lernten, die Einen mehr und die Anderen weniger. Das musst Du einfach üben und es wird besser werden.

Was ich sehr häufig bei Fahranfängern bemerke ist schonmal Nervosität weil sie schon damit rechnen beim Anfahren zu versagen. Das ist wahrscheinlich das grösste Problem, weil sie dann auch gar nicht mehr richtig registrieren was sie wie machen.

Irgendwie scheint unter Übenden die Meinung verbreitet zu sein dass nur ein kurzes Zeitfenster besteht um Anzufahren. Ich seh das immer wieder, da wird langsam der Schleifpunkt gesucht und wenn der erreicht ist und das Auto sich bewegt muss es dann ganz schnell gehen und der Motor ist abgewürgt.

Du müsstest zunächst das Kupplungspedal loslassen bis der Schleifpunkt erreicht ist und da halten. In aller Ruhe dann etwas Gas geben und den Motor nicht hochdrehen lassen sondern die Kupplung weiter loslassen, allerdings auch nur so weit dass der Motor eine angenehme Drehzahl behält. Mit schleifender Kupplung losfahren bis Du die Kupplung ganz loslassen kannst. In der Übungszeit verschleisst dann die Kupplung stärker, mit mehr Übung klappt dies dann innerhalb kürzester Zeit.

Die meisten Diesel-Autos kann man ohne Gas zu geben anfahren. Die rollen dann mit losgelassener Kupplung im Leerlauf. Aber das klappt nur, wenn man die Kupplung wirklich sehr langsam kommen lässt. Wenn man also viel Zeit zum Anfahren hat.

Wenn man aber an einer Ampel, die von Rot auf Grün umgesprungen ist, losfährt, dann will man ja nicht den ganzen Verkehr aufhalten. Man muss zwar keinen Knallstart hinlegen, aber man will doch etwas zügig vom Fleck kommen. Die Anfangsbeschleunigung soll also höher sein. Jetzt hat man nicht so viel Zeit und lässt die Kupplung zu schnell kommen - und wupps, der Motor ist aus. Weil er das mit dem kleinen Leerlauf-Drehmoment eben nicht schafft, das Auto in der gewünschten kurzen Zeit aus dem Stand zu beschleunigen.

Also: wenn man etwas zügiger anfahren will, braucht man auch gleich etwas mehr Gas. Am besten wenn der Schleifpunkt der Kupplung kommt oder ganz kurz vorher. Es reicht meistens, das Gaspedal nur ganz wenig zu drücken. Schont die Kupplung.

wenn du an den schleifpunkt kommst, merkst du mit der zeit, das die bewegung vom motor auf die räder übertragen wird und dann merkst du auch, wenn du etwas darüber kommst, das das auto sich bewegt.

und wenn das auto sich bwegt, dann kann man die kupplung langsam loslassen und es tuckert von sich aus weiter, ohne das man gas gibt.

das gaspedal tritt man erst, wenn man die kupplung losgelassen hat.

Hallo,

danke für deine Antwort. Aber wenn ich erst das Gaspedal trete, wenn ich die Kupplung losgelassen habe, dann rolle ich doch richtig langsam an. Andere starten doch auch direkt bei grüner Ampel los und "rollen" nicht erst mal langsam.

Gruß

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@Mauratius

zum einen funktioniert der vorgang sehr schnell, wenn man das dann richtig gelernt hat und im gefühl hat.

zum anderen ist es so, das ich in fahrschule gelernt habe, das man erst gas gibt, wenn man eingekuppelt, um das getriebe, bzw. die kupplung zu schonen.

allerdings muss ich sagen, das ich heute einfach zu faul dafür bin und warscheinlich auch meine, das ich ein paar sekunden spare, wenn ich beim einkuppeln gas gebe, wie beim benziner.

man merkt dann ein deutliches ruckeln beim einkuppeln, das man dem fahrlehrer anzeigte, das man schludderte.

ich finde es persönlich nicht schön, wenn amn merkt, das die beifahrer dann mit dem kopf nicken.

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@Mauratius

Na, Du bist mit dem rechten Fuss auf der Bremse. Dann gehste mit dem Rechten auf das Gas, leicht Gas geben. Dann langsam die Kupplung loslassen bis Du was spürts. Dann mehr Gas geben. Hm, einfach üben, wenn man jemanden mit Worten erklären möchte, wie man auf einem Fahrrad bleibt, dann wird das nix. http://www.youtube.com/watch?v=pNzaHtpLCac

Geht bald so einfach wie ein Glas Wasser zu trinken, versprochen :)

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