Ernst Jünger schrieb: "Wo der Liberalismus seine äußersten Grenzen erreicht, schließt er den Mördern die Tür auf. Das ist Gesetz!" Hatte er recht?

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11 Antworten

Als Aussage betrachtet ist das richtig.
Freiheit ohne Verantwortung funktioniert nicht, sondern führt zur Anarchie.

Auf die hier gebrachten Beispiele von "Markt" bezogen, wird das korrekt beschrieben.
Ein s.g. freier Markt regelt gar nichts.

Bezogen auf den Nationalsozialismus, nutzte dieser die Anarchie um hernach die Machtfrage zu beantworten.
Was historisch betrachtet eine Gesetzmäßigkeit ist.

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Nein. Denn Loriot sagte: "Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos."

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Wenn mann dem Markt zu sehr die freie Hand lässt, dann kann er auch töten.

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Kommentar von Trakl1887
16.05.2017, 23:46

Ich glaube, Jünger dachte nicht an den freien Markt

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Der Typ gilt als intellektueller Wegbereiter der nationalsozialistischen Terrorherrschaft.

Solche hohlen Kalenderblattsprüchlein pflasterten eher den Weg nach Auschwitz an die Rampe...

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Kommentar von soissesPDF
17.05.2017, 05:30

Historisch betrachtet ist nicht entscheidend wer eine Gesetzmäßigkeit beschreibt, sondern was hernach Politiker daraus machen.
Sollte spätestens seit Machiavelli bekannt sein.

Zu welcher "Rampe" der Weg henach führte, läßt sich in der Geschichte mehrfach betrachten.
Zu Nero's Zeiten führte der Weg ans Kreuz, zu Zeiten der Französischen Revolution zur Guilotine, unter Hitler nach Auschwitz, zu Stalins Zeiten in die Gulags nach Sibirien.
Übrigens zu Zeiten der Besiedlung Amerika's, genauer der USA, führte der Weg die Indianer zu Manitu, nur eben nicht freiwillig.

Nicht zu vergessen, der Weg der Katholischen Kirche, führte via Inquistion auf den Scheiterhaufen.
Die Freiheit von Forschung und Wissenschaft u.a. bis zur A-Bombe, die als erstes den Japanern bei Hiroshima und Nagasaki auf's Haupt purzelte.

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Kommentar von Trakl1887
17.05.2017, 09:40

Die Standardantwort für jemanden, der sich nicht inhaltlich auseinandersetzen, sondern nur Stempel verteilen kann. Solche Leute meinte Wolfgang Kubicki, als er sagte, wenn wir aufhörten, miteinander zu diskutieren und uns stattdessen nur noch moralisch diskreditierten, dann werde ein wesentliches Element unserer Demokratie zerstört.

Leute wie Atzef wirken an dieser Zerstörung mit. So lässt er auch regelmäßig Entgegnungen auf seine KOmmentare löschen.

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Ernst Jünger war einer von denen, die den nationalsozialistischen Mördern propagandistisch die Türen aufgeschlossen haben.

Ein Liberaler war er aber sicher nicht.

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Kommentar von Trakl1887
17.05.2017, 09:44

Das ist inhaltlich falsch (denn Hitler hätte es auch ohne Ernst Jünger gegeben) und keine Antwort auf meine Frage.

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Nationalismus und das Fehlen von Toleranz gegen Andersdenkende öffnete den Mördern der Vergangenheit die Türen. Herr Jünger hat sich aus heutiger Sicht geirrt.

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Nein, ich würde sagen, das stimmt nicht.

Es klingt ein bisschen nach sehr rechter Ideologie.

Aber gerade diese Ideologie ist gefährlich.

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Kommentar von Trakl1887
17.05.2017, 09:44

Kannst du präzisieren, was du unter "rechter Ideologie" verstehst?

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Ja, allerdings ist es schwer eine Gesunde Mitte ohne ein Extrem zu finden. Bevor jemand sieht, dass man zu weit geht, muss erst einmal etwas schreckliches passieren, siehe z.B Holocaust.

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Ja, hat Er.

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ja, denn toleranz kann tödlich sein


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Kommentar von Machtnix53
17.05.2017, 09:18

Von Intoleranten wurden wesentlich mehr getötet.

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Wenn es keine Gesetze mehr gibt, gibt es Mord und Totschlag. 

Eine Binsenweisheit. 

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Kommentar von Machtnix53
17.05.2017, 09:19

Es gibt auch viel Mord und Todschlag im Namen der Gesetze.

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