Ein Psychopath ja oder nein?

5 Antworten

Hallo Wonderingbug,

es ist nur damit das Kind ein Namen hat. Sprich du hast jetzt die Diagnose, du weißt was los ist. Des Weiteren solltest du genau beachten was du geschrieben hast, was diagnostiziert wurde. Eine Antisoziale Persönlichkeitsstörung. Soziopathische und Psychopatische Eigenschaften bedeutet meines erachtens nicht das du Psychopath oder Soziopath bist, sondern nur das in deiner Persönlichkeitsstörung einzelne Merkmale von beiden mit vorhanden sein können.

Ich versuche es mal mit einen etwas seltsamen Vergleich. Angenommen du bist heterosexuell, stehst plötzlich aber auch auf jemanden selben Geschlechts, das macht dich noch nicht homosexuell. Du wärst wenn im besten Fall Bisexuell. Die Grundausrichtung wäre hetero, aber der der Hengst ist einfach zu lecker um ihn nur den Frauen zu übnerlassen. ;-)

Ich finde mich überhaupt nicht narzisstisch. Aber borderline und ängstlich vermeidend? Ja, das bin ich.

Kommt darauf an was du unter Narzismus verstehst. Das was du von dir geschrieben hast trift es recht passabel. So weit ich als Laie weiß sind Narzisten Manipulierer, Lügner, Schauspieler, sie sind nur auf eigenen Vorteil aus, das Ego/eigene Selbstbild ist sehr wichtig und Kritik können Narzisten gar nicht ab. Sollte man das Ego des Narzisten ankrazen oder kritik über bedeutet das Krieg. Das wohl anderer interessiert einem Narzisten auch nicht. Borderline, da wäre ich vorsichtig. Mag vielleicht den Anschein machen, aber kann sein das dass was du Borderline zuschreibst auch bei Soziopathie und Psychopathie vorkommen kann, wenn ja würde es die Bezeichnung Eigenschaften eben jener Erkrankungen erklären.

Glaube selbst bei Konzernbossen hat man Psychopathische Eigenschaften festgestellt, sogar medizinisch per Scans, aber sie sind zumindest nicht offiziel Psychopathen. Daran siehst du das die nennung eher das nennen zusätzlicher Verhaltenseigenschaften ist.

Bei Autismus ist wohl so weit ich weiß gerade ein drunter und drüber da streiten sich wohl die Gelehrten garde wie man das neu ordnet. Letztlich kann es dir nur dein Psychiater genau erklären was er meint und wieso. Jedoch braucht man auch glück bei denen, denn wenn du einen nicht so idealen erwischt, fragst du 10x und weißt dennoch nichts.

MfG PlueschTiger

"Antisoziale Persönlichkeitsstörung" ist in der Psychiatrie der Fachbegriff, der "Psychopatie" ersetzt hat.

Entweder lässt Du Dich psychotherapeutisch behandeln und Du versuchst aktiv an deinem Verhalten zu arbeiten, oder die "Etikett" wird Dir hängen bleiben.

"Antisoziale Persönlichkeitsstörung" ist in der Psychiatrie der Fachbegriff, der "Psychopatie" ersetzt hat.

Macht aber wenig Sinn, denn wie kann man Psychopath sein mit Psychopathischen Eigenschaften, das wäre Doppelt gemoppelt. Zugegeben würde mich nicht mal wundern wenn die Psychiater irgendwann wirklich im Hasenkostüm auftreten.

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Psychopathie bezeichnet heute eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie, sozialer Verantwortung und Gewissen einhergeht.

Der Psychiater ist da im Zweifelsfall der Fachmann und deshalb würde ich seiner Diagnose vertrauen. Man kann sich aber immer eine zweite Meinung einholen bei einem anderen Psychiater.

"Psychopath" ist denke ich einfach ein fieses Wort.

Vor der Diagnose brauchst du aber keine Angst zu haben.. das bekommt man mit Gesprächstherapie sicherlich gut in den Griff.

Du hast die Diagnose, was möchtest du noch? Dass dir Laien die Diagnose eines Profis entzerren und verwässern?

Meinungen

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@Wonderingbug

Meinungen sind sehr schön, bringen nur nichts wenn Diagnosen da sind. :-D

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@upbrunce

Doch. Rat kann helfen. Wenn dich meine Frage stört, antworte nicht.

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@Wonderingbug

Mich stört sie nicht, im Gegenteil mein Rat: Höre auf die Diagnose, alles andere (Meinungen, etc.) ist Unfug. Das ist meine ernstgemeinte Antwort, auch wenn die dir vielleicht nicht gefällt.

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@upbrunce

Gut die Diagnose ist da, aber sie ist für den Frager seltsam und wohl nicht wirklich verständlich genug. Hätte der Arzt seinen Job gemacht dann müsste der patient hier nicht Fragen.

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